Alle Artikel mit dem Schlagwort: Neues Rathaus

Fun Kinderfestival

Fun Kinderfestival 2017

2017 feiert Hannover bereits das neunte Mal diesen ganz besonderen Tag für Familien in der Landeshauptstadt.

Einen ganzen Sonntag lang stehen die Kinder im Mittelpunkt und können in einem Freizeitpark der Extraklasse rund um das Neue Rathaus spielen, basteln und toben. Die aufregenden Attraktionen bieten jede Menge Vergnügen für alle Altersgruppen.

Jedes Kind braucht nur ein Armband (für drei Euro) und kann damit alle Spiel- und Bastelstationen nutzen oder am spannenden Bühnenprogramm teilnehmen.

Die „Blaulichtmeile“ von Polizei, Feuerwehr, THW und lokalen Rettungsdiensten lockt auch in diesem Jahr mit zahlreichen Angeboten zum Ausprobieren. Die große ffn­ Bühne auf dem Trammplatz bietet wieder den Rahmen für ein abwechslungsreiches Programm mit bekannten und beliebten Stars, Musik, Infos und tollen Darbietungen.

Hintergrund:

2008 schlossen sich Hannoversche Kinderhilfsorganisationen und Stiftungen zusammen, um gemeinsam etwas Gutes für die kleinen Hannoveraner zu tun. Ein Tag voll Lachen, Spielen und Toben sollte es werden – und das Ganze zu möglichst geringen Kosten, um tatsächlich ALLEN Familien einen Besuch des Fun Kinderfestivals zu ermöglichen. Und diese Idee wurde Wahrheit!

2015 feiert Hannover bereits das siebte Mal diesen ganz besonderen Tag für Familien in der Landeshauptstadt. Jedes Kind braucht nur ein Armband (für drei Euro) und kann damit alle Spiel- und Bastelstationen nutzen oder am spannenden Bühnenprogramm teilnehmen. Die Erlöse aus dem Fun Kinderfestival kommen benachteiligten Kindern aus Hannover und der Region zugute. „Benachteiligt“ ist hierbei ganz wörtlich zu verstehen, denn ob gesundheitlich, sozial oder finanziell — die Organisatoren des Fun Kinderfestivals wollen gemeinsam mit der Stadt Hannover helfen. Insgesamt wurden damit schon Wünsche und Träume von mehr als 1296 Kindern verwirklicht: Das Fun Kinderfestival-Team schickte die Kinder u.a. auf eine schöne Nordseeinsel-Freizeit, auf märchenhafte Reiterfreizeiten und auf spannende Ausflüge in Tierparks, Kinderwälder und Naturerlebniswelten.

Ensemble Megaphon entführt mit Liebesballaden in die Welt der alten Musikgeschichte des Orients

Klassik & Jazz im Neuen Rathaus

„Sari Gelin – Liebeslieder des Orients“ heißt die Klassik & Jazz-Veranstaltung am Donnerstag (24. November) im Mosaiksaal des Neuen Rathauses. Der Eintritt kostet zehn, ermäßigt fünf Euro. Von 19.30 bis 21 Uhr entführt das Musikensemble Ensemble Megaphon die KonzertbesucherInnen mit Liebesballaden in die Welt der alten Musikgeschichte des Orients. Es werden klassische und traditionelle Volkslieder über Liebe, Freude und Trauer, vorgetragen in verschiedenen Sprachen, zu Gehör gebracht.

Der Höhepunkt des Abends ist das bekannte orientalische Liebeslied „Sari Gelin“. Es erzählt eine „Romeo und Julia“-Geschichte über die Liebe eines Christen zu einer Muslima. Dieses wird in einer meisterhaften Interpretation gesungen und mit der Bouzuki begleitet von Ibrahim Keivo, der sowohl in seiner Heimat als auch in Europa ein gefeierter Star ist.

Die Mitwirkenden des Abends sind das Ensemble Megaphon und Gäste: Ibrahim Keivo, Gesang und Bouzuki, Kaveh Madadi, Perkussion und Gesang, Lenka Župkova, Violine, Maria Awadis, Klavier, und Ehsan Ebrahimi, Santur.

21. Wolfgang-Abendroth-Forum

Hodlersaal im Neuen Rathaus

Hodlersaal im Neuen Rathaus

Die Würde des Menschen ist unantastbar! Die Ursachen des Rechtspopulismus – was tun gegen seine Parteien.

Am Dienstag, 08. November 2016 (Geburtstag von Otto Brenner) um 18:00 Uhr im Neuen Rathaus (Hodlersaal) Trammplatz 2, 30159 Hannover.

Die „Mitte-Studie“ vom Kompetenzzentrum für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung der Universität Leipzig unterstreicht, was viele Menschen durch die Großdemonstrationen von Pegida und die Wahlerfolge der AfD bereits befürchteten: Eine wachsende Ablehnung gegenüber einzelnen Gruppen (Muslimen, Sinti und Roma, Asylsuchenden)in unserer Gesellschaft und eine erhöhte Gewaltbereitschaft unter den Rechten. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass diese Fremdenfeindlichkeit unter AfD-Anhängern mit Abstand am höchsten ist. Rechtspopulistische Weltbilder nehmen in unserer Gesellschaft und weltweitzu.

Wie die Ergebnisse der Studie zu deuten sind, soll hier diskutiert werden, vor allem aber auch, was möglich und zu tun ist, um der rechtspopulistischen Ideologie den realen Boden zu entziehen.

Programm:

Ergebnisse der neuen „Mitte-Studie“
Refenrent: Johannes Kiess

Was tun?
Referent: Richard Gebhard

Für kulturelle Beiträge „nörgelt“ Thorsten Stelzner

www.sakobrenner.de

Ausstellung: „Internationale Biennale des Sozial-Politischen Plakats – Kreativ für Menschenrechte“

Die Internationale Biennale des Sozial-Politischen Plakats ist seit 2006 ein Projekt der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim/Auschwitz. Sie bildet ein künstlerisches Forum für den Meinungsaustausch zur sozio-politischen Fragen, insbesondere bezogen auf Menschenrechtsfragen. Eine internationale Jury, bestehend aus DozentInnen von Kunsthochschulen, GrafikkünstlerInnen und PlakatexpertInnen, wählt aus den eingesandten Werken jeweils zirka 70 Plakate, die in der Wettbewerbsausstellung und im begleitenden Katalog präsentiert werden. Eine Auswahl ist auf Initiative der städtischen Erinnerungskultur vom 26. September bis 4. Oktober als Wanderausstellung mit dem Titel „Internationale Biennale des Sozial-Politischen Plakats – Kreativ für Menschenrechte“ im Neuen Rathaus, Bürgersaal, zu sehen.

Die Ausstellung wird am Montag (26. September) um 18 Uhr eröffnet. Im Anschluss an die Begrüßung von Bürgermeister Thomas Hermann wird Leszek Szuster, Direktor der Stiftung für die Internationale Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim/Auschwitz, ein Grußwort sprechen und die Ausstellung vorstellen.

Internationale Biennale des Sozial-Politischen Plakats – Kreativ für Menschenrechte

Die Internationale Biennale des Sozial-Politischen Plakats ist seit 2006 ein Projekt der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim. Sie bildet ein künstlerisches Forum für den Meinungsaustausch zur sozio-politischen Fragen, insbesondere bezogen auf Menschenrechtsfragen. Eine internationale Jury, bestehend aus DozentInnen von Kunsthochschulen, GrafikkünstlerInnen und PlakatexpertInnen, wählt aus den eingesandten Werken jeweils zirka 70 Plakate, die in der Wettbewerbsausstellung und im begleitenden Katalog präsentiert werden. Eine Auswahl wird vom 26. September bis 4. Oktober als Wanderausstellung in Hannover zu sehen sein. Leszek Szuster, der Direktor der Stiftung für die Internationale Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim/Auschwitz wird ein Grußwort sprechen und die Ausstellung vorstellen.

Termine:
26.09.2016 von 18:05 bis 19:30 Uhr
27.09.2016 bis 04.10.2016 von 08:00 bis 18:00 Uhr

Ort:
Bürgersaal im Neuen Rathaus, Trammplatz 2, 30159 Hannover

Vortrag zu „Hitler als Imageproblem und Faszinosum“ beleuchtet Bedeutung für rechtsextreme Szene

Zu „Hitler als Imageproblem und Faszinosum – NS-Propaganda im bundesdeutschen Rechtsextremismus“ referiert auf Einladung der städtischen Erinnerungskultur Dr. Gideon Botsch am Donnerstag (8. September) um 18 Uhr im Hodlersaal des Neuen Rathauses. Der Eintritt ist frei.

Zum Vortrag:

Anfang 2016 erschien die historisch-kritische Edition von Adolf Hitlers „Mein Kampf“. In seinem Vortrag „Hitler als Imageproblem und Faszinosum – NS-Propaganda im bundesdeutschen Rechtsextremismus“ beleuchtet Dr. Gideon Botsch den Stellenwert und die heutige Bedeutung für die rechtsextreme deutsche Szene. Bezugnahmen auf nationalsozialistische Propaganda bleiben, wenngleich allerorten zu finden, ambivalent für die extreme Rechte. Hitlers Buch „Mein Kampf“ übt zwar eine gewisse Faszination aus, ist für rechtsextreme Propaganda aber nur bedingt geeignet. Gideon Botsch skizziert in seinem Vortrag die Verwendung von Fragmenten der NS-Propaganda in der Gegenwart.

Zu Dr. Gideon Botsch:

Jahrgang 1970, ist Privatdozent für Politikwissenschaft am Moses Mendelssohn Zentrum der Universität Potsdam.

Typisch Hannover: Das neues Rathaus

Fest der Kulturen und Migrationskonferenz

Am und im Neuen Rathaus

Trubel im Neues Rathaus

Trubel im Neues Rathaus

Zum sechsten Mal steht das Neue Rathaus Ende August im Zentrum internationalen, fröhlichen Geschehens: beim Fest der Kulturen am Sonnabend und Sonntag (27. und 28. August) jeweils ab 12 Uhr. Das Besondere in diesem Jahr: Zusammen mit MISO, dem MigrantInnen-SelbstOrganisationen-Netzwerk Hannover e.V., lädt die Stadt am Sonnabend ab 12.30 Uhr zur Migrations-Konferenz „Hannover als Einwanderungsstadt“ ein.

Sozialdezernentin Konstanze Beckedorf hat heute zusammen mit dem städtischen Eventmanager Ralf Sonnenberg sowie den Vorstandsmitgliedern von MISO, Abayomi Bankole und Dr. Peyman Javaher-Haghighi, das Programm beider Veranstaltungen vorgestellt – gemeinsam mit Traute Petershagen und Gerd Kespohl vom Kooperationspartner Pavillon, die für Tanzbühne und Kinderprogramm (Petershagen) und die Konzerte auf der großen Bühne (Kespohl) verantwortlich sind.

„Mit dem Fest der Kulturen zeigen wir einmal mehr, wie bunt und international Hannover ist – und bauen damit auf einem echten Erfolgsmodell der vergangenen Jahre auf“, freut sich Beckedorf. „Die hannoversche Gesellschaft ist eine ausgesprochen vielfältige. Das zeigen wir gern einem großen Publikum – und feiern es bei Musik, kulinarischen Genüssen und viel Spaß für Jung und Alt.“

„Nicht vergessen wollen wir dabei, dass hinter den vielen positiven Aspekten und Inspirationen, die das Zusammenleben von immer mehr Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft bieten, ein verantwortungsbewusstes Miteinander, der ernsthafte Dialog und respektvolle Zusammenarbeit stecken. So wie Hannover und MISO es immer wieder vormachen“, ergänzt Beckedorf.

„Ein ‚Fest der Kulturen‘ und eine ‚Migrationskonferenz‘, die sich Fragen der Integration und der Rolle der Migrantinnen und Migranten widmet, passen genau vor diesem Hintergrund perfekt zusammen“, unterstreichen Bankole und Javaher-Haghighi für MISO. „Wir laden alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt, die sich für Fragen der Einwanderung interessieren oder denen die Gestaltung des Zusammenlebens in der Einwanderungsstadt Hannover wichtig ist, zur Teilnahme herzlich ein.“

Beckedorf dankt den KooperationspartnerInnen von MISO sowie Traute Petershagen und Gerd Kespohl und ihren MitstreiterInnen vom Pavillon und allen anderen Beteiligten: „Sie haben ein spannendes Programm zusammengestellt – und gewährleisten, dass die Gäste bei der Migrationskonferenz gut arbeiten können, sich wohlfühlen und dass Groß und Klein Spaß haben werden. Und ohne die vielen Info-, Imbiss- und Verkaufsstände von Initiativen, Vereinen und Verbänden auf dem Trammplatz könnten wir kein buntes Fest der Kulturen feiern.“

Fest der Kulturen

Maschpark

Maschpark

Das Fest startet am Sonnabend und Sonntag (27. und 28. August) jeweils um 12 Uhr. Sonnabend bis 23 Uhr und Sonntag bis 20 Uhr wird Weltmusik zum Hören, Mitklatschen, Singen und Tanzen auf der Hauptbühne auf dem Trammplatz geboten. Von Funk, Klezmer und Reggae bis zu Swing und Salsa ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Rund um die Bühne auf dem Trammplatz bieten GastronomInnen, HandwerkerInnen und KünstlerInnen, ausländische Vereine und Verbände an rund 80 Ständen kulinarische Köstlichkeiten, Handwerkliches und viel Information (Sonnabend und Sonntag ab 12 Uhr, jeweils bis Ende des Bühnenprogramms).

Tanzfans kommen auf dem „Tanzpodium“ im Maschpark Sonnabend ab 14 Uhr und Sonntag ab 13, jeweils bis 20 Uhr, auf ihre Kosten, wenn internationale Gruppen und Tanzschulen ihr Können zeigen oder zum Mitmachen animieren.

Die Jüngsten und Junggebliebenen lädt die Kinderwiese vor der Nord-LB zum Mitmachen, Toben und Basteln ein – an beiden Tagen von 12 bis 20 Uhr. Mit dabei die „Jugendkonferenz“: Beim gemeinsamen Kochen sprechen junge Menschen mit PolitikerInnen darüber, wie sie sich ihr Leben in der Stadt vorstellen (Sonnabend, 12 bis 16 Uhr).

Das Fest der Kulturen ist eine Veranstaltung der Stadt Hannover, Eventmanagement, in Kooperation mit dem Kultur- und Kommunikationszentrum Pavillon.

Migrationskonferenz

Sonnabend (27. August), 12.30 Uhr bis zirka 17.45 Uhr; Rathaus, Hodlersaal

Vor dem Hintergrund der angestiegenen Einwanderung stellen sich neue Fragen, die im Lokalen Integrationsplan (LIP) der Stadt Hannover noch nicht behandelt wurden – zum Beispiel „Wie gestaltet man echte Teilhabe ohne deutsche Staatsangehörigkeit?“ oder  „Wie stellen sich Schulen auf Mehrsprachigkeit ein?“ Die Konferenz soll ein Ort sein, dazu offen und themenorientiert zu diskutieren.

Der Eröffnung durch Oberbürgermeister Stefan Schostok um 13 Uhr schließt sich eine offene Diskussionsrunde mit dem Oberbürgermeister und Sozialdezernentin Konstanze Beckedorf an. Es folgt um 14.15 Uhr der Vortrag mit Diskussion von Professor Dr. Naika Foroutan, Humboldt Universität Berlin, „Integration in der Postmigrantischen Gesellschaft“.

Von 16 bis 17.15 Uhr wird in Workshops gearbeitet, die Mitgliedsorganisationen von MISO gestalten werden. Die Themen lauten: „Partizipation von Eingewanderten in wichtigen Lebensbereichen“; „Welche Auswirkungen wird das Integrationsgesetz des Bundes haben?“; „Alt werden in Hannover – auf Eingewanderte ausgerichtete Hilfs- und Pflegeangebote“; „Ein Teilhabegesetz für Niedersachsen?“; „Die Rollen von Migrantenorganisationen bei der Integration von Geflüchteten – Anerkennung und Unterstützung der Arbeit von Migratenorganisationen“; „Aufwertung der Herkunftssprachen“.

Die Konferenz schließt mit einem Abschlussplenum ab 17.15 Uhr.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung per E-Mail unter migrationskonferenz@hannover-stadt.de ist wünschenswert.

Die Migrationskonferenz wird gemeinsam veranstaltet von der Stadt Hannover, Sachgebiet Integration, und dem MigrantInnenSelbstorganisationen-Netzwerk Hannover e.V. (MISO).

Die Programme vom Fest der Kulturen und der Migrationskonferenz stehen zum Herunterladen auf www.hannover.de; das Fest der Kulturen ist auch auf Facebook zu finden.

Diskussion im Rathaus am 20. Juni zum „Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung“

Die Landeshauptstadt begeht den Internationalen Weltflüchtlingstag/„Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung“ mit einer zentralen Veranstaltung im Neuen Rathaus. Die städtische Erinnerungskultur lädt zu einer Gesprächsrunde am Montag (20. Juni) mit Menschen ein, die selber einen Flüchtlingshintergrund haben oder sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren. Die Diskussion anlässlich des bundesweiten Gedenktags beginnt um 17 Uhr mit der Eröffnung von Bürgermeisterin Regine Kramarek und einem Impulsreferat des Sozialphilosophen Prof. Dr. Oskar Negt. Bis 19 Uhr stehen dann historische und aktuelle Fluchtsituationen sowie die Probleme und Möglichkeiten der Integration und des „Lebens in der Fremde“ im Gobelinsaal im Mittelpunkt.

Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Vanessa Krukenberg, You & Culture. Zur Überwindung sprachlicher Barrieren ist eine Übersetzerin anwesend.

TeilnehmerInnnen:

Zusammen mit betreuten Flüchtlingen nehmen unter anderem teil: Songül Dereköy, Caritasverband Hannover e.V., Parisa Hussein-Nejad, Internationaler Kultureller Jugend Austausch e.V., Natalia Beckmann, Koordinationsstelle IntegrationslotsInnen und Projekt „Qualifizierte Flüchtlinge ins Studium“.

Zum „Gedenktag für Opfer von Flucht und Vertreibung“:

Der vom Bundeskabinett 2014 beschlossene bundesweite „Gedenktag für Opfer von Flucht und Vertreibung“ wird seit dem 20. Juni 2015 jährlich begangen und orientiert sich terminlich und inhaltlich eng am Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen (immer am 20. Juni). Bei der lokalen Umsetzung des Gedenktags durch die Städtische Erinnerungskultur stehen in diesem Jahr die aktuelle Situation von Flüchtlingen in Hannover sowie die Fragen nach Möglichkeiten einer gelungenen Integration und Willkommenskultur im Vordergrund.

Klassik und Jazz im Neuen Rathaus

African Tam Tam & Malick Diop mischt Soul und Reggae d’Afrique mit europäischer Musik

Die international besetzte Band African Tam Tam & Malick Diop lässt am Donnerstag (12. Mai) im Mosaiksaal des Neuen Rathauses Urban Dance Grooves, Funk, Soul und Reggae d’Afrique mit Europäischer Musik verschmelzen. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr und kostet zehn, ermäßigt fünf Euro Eintritt.

African Tam Tam ist in Hannover seit mehr als 25 Jahren als Garant für eine gute Afro-Party bekannt und beliebt. Diese international besetzte Band spielt Eigenkompositionen mit wechselnden Solo – und Chorgesängen in verschiedenen afrikanischen Sprachen sowie auf Englisch. Aber auch in Westafrika berühmte Nummern unter anderem von Fela Kuti fehlen nicht im Programm.

African Tam Tam ist geprägt durch den Klang von afrikanischen Trommeln und Percussionsinstrumenten, eine Sologitarre, die ihre Blues-Rock-Ursprünge nicht leugnet, eine präzise Rhythmusgitarre und einen 7-saitigen erdigen, kräftigen Bass. Ein rockig-treibendes Drumset, darüber ein präziser Bläsersatz aus Saxofon und Posaune, der zudem überragende solistische Beiträge liefert: Daraus entsteht live on stage die Musik von African Tam Tam. Im Anschluss kann getanzt werden.

Fotoausstellung „Backsteinarchitektur in Hannover“ im Neuen Rathaus

Kleinode der Stadtarchitektur

Vom 22. März bis 4. April ist im Bürgersaal des Neuen Rathauses die Fotoausstellung „Backsteinarchitektur in Hannover“ der BSW-Fotogruppe Hannover zu sehen.

Die Vernissage findet am Dienstag (22. März) von 17.30 bis 19 Uhr statt. Bürgermeister Klaus Dieter Scholz wird die Ausstellung mit einem Grußwort eröffnen. Der Eintritt zur Fotoausstellung ist frei und jederzeit zu den Öffnungszeiten des Neuen Rathauses (Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 10 bis 18 Uhr) möglich.

Backstein wird in Gebieten mit niedrigem Natursteinvorkommen – unter anderem im norddeutschen Tiefland – als Ersatzbaustoff eingesetzt. Als Ausgangsmaterial für die Ziegel dient Lehm. Das sogenannte Klosterformat hat sich als Standardgröße durchgesetzt. Trotz der Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg ist Hannover noch immer reich an alten Backsteinbauten, die vielerorts das Stadtbild prägen.

Die BSW Fotogruppe Hannover hat sich auf die Suche nach diesen Schätzen gemacht und eine Auswahl von fünfzig davon auf eigens gestalteten Fototableaus festgehalten. Sie zeigen die Lebendigkeit der Architektur vom Mittelalter bis Moderne. Zentrales Thema, weil überall noch sichtbar, sind die Arbeiten von Conrad Wilhelm Haase und seiner Schüler, die die Neugotische Ausrichtung bestimmten. Auf Haases Bekenntnis zur „Wahrheit der Baukunst“, die auf ein funktions-, konstruktions- und materialgerechtes Bauen in solider handwerklicher Ausführung mit dem Baustoff Ziegel abzielte, begründete sich die hannoversche Architekturschule. Durch seine Lehrtätigkeit für Baukunst verbreitete sich diese Architekturauffassung beinahe weltweit.

Die BSW Fotogruppe Hannover ist ein Zusammenschluss ambitionierter (Amateur-)FotografInnen, die bei nationalen und internationalen Wettbewerben bereits mit vielen Preisen ausgezeichnet wurden.

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