Alle Artikel mit dem Schlagwort: Marktkirche

Fête de la Musique 2019

Hannover feiert Fête de la Musique 2021

Kunst und Kultur wieder live erleben Der in den letzten Wochen gesunkene Inzidenzwert für Corona-Infizierte macht es möglich: Das größte Musikfest der Welt, die Fête de la Musique, kann am 21. Juni wieder live in Hannover stattfinden. Sowohl Outdoor- als auch Indoor-Standorte werden bespielt. Nachdem die hannoversche Fête de la Musique im vergangenen Jahr unter dem Motto „Fête mal anders“ für die Besucher*innen in einem eher ungewohnten Format stattfand, wagen die Veranstalter*innen dieses Jahr wieder einen Schritt in Richtung Live-Formate – natürlich mit einem Hygienekonzept, das flexibel an die aktuelle Infektionslage angepasst werden kann. „Es ist toll, dass wir mit der Fête de la Musique den Sommer begrüßen und der kreativen Vielfalt hier in Hannover wieder eine Bühne bieten können, denn ich spüre es selbst: Wir sind alle hungrig nach Kultur, nach einem kleinen Stückchen Normalität und Unbeschwertheit!“, sagt Hannovers Kultur- und Sportdezernentin Konstanze Beckedorf. „Als Veranstalterin der Fête de la Musique wird die Landeshauptstadt Hannover jedes Jahr von vielen Kooperationspartner*innen und Sponsor*innen unterstützt, die dieses beliebte Festival erst ermöglichen. Ich möchte allen Beteiligten meinen …

Nikolai-Kapelle

Nikolaikapelle

Die Nikolaikapelle wurde erstmals 1284 urkundlich erwähnt. Der Chorraum ist von 1325. Die Ruine steht auf dem ehemaligen St.-Nikolai-Friedhof, von dem noch zahlreiche Grabmale erhalten geblieben sind. Die Kapelle wurde im zweiten Weltkrieg zerstört, die Außenmauern sind als Denkmal erhalten geblieben. Sie gilt als ältestes erhaltenes Bauwerk von Hannover. Das älteste Fachwerkhaus innerhalb der Stadt steht in der Burgstraße. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Kapelle 1284 als „capella leprosorum extra muros“ (etwa: „Leprosenkapelle außerhalb der Stadtmauern von Hannover“). Damals schied die Kapelle aus dem Verbund mit der Marktkirche aus und wurde stattdessen der Pfarre zu St. Spiritus zugeordnet. Der Name „capella sancti Nycolai“ ist erstmals 1323 überliefert. Nach der Errichtung der Heilige Geist- oder Kreuzkirche 1333 ging die Kapelle in deren Obhut über. Weitberühmt war ein wundertätiges Bild des Heilands in der Kapelle. Seit dem Dreißigjährigen Krieg gilt das Bild als verschollen. Tilly hatte zwar vor der Stadt seine Zeltlager aufgeschlagen und die Stadt nicht eingenommen und geplündert. Die Kapelle mit ihrem Wunderbildnis aber lag, wie viele der heute eingemeindeten Stadtteile rund um die alte Stadt, …

Kreuz in der Altstadt

Vierkirchenblick Hannover 

Am sogenannten Vierkirchenblick Hannover kann man alle vier Kirchtürme der Alt- und Neustadt sehen. Vom Standpunkt am Hanns-Lilje-Platz Ecke Kramerstraße und Knochenhauerstraße kann der Besucher die vier Kirchtürme der evangelisch-lutherischen Hauptkirchen der niedersächsischen Landeshauptstadt erblicken. Vor Ort ist die Marktkirche und entlang dreier Sichtachsen findet man die Türme der Aegidienkirche, der Kreuzkirche und der in der Calenberger Neustadt erbauten Neustädter Kirche. Der richtige Standort ist durch ein Steinkreuz im Pflaster markiert, an dem auch der Rote Faden von Hannover entlang führt. Es gehörte zu den sieben Wahrzeichen, welche die wandernden Handwerksgesellen kennen mußten, um ihre Anwesenheit in Hannover zu beweisen. Stadtplan Vierkirchenblick Hannover Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von OpenStreetMap Foundation.Mehr erfahren Karte laden OpenStreetMaps immer entsperren Größere Karte anzeigen

Luderziehen

Sieben Wahrzeichen von Hannover

Wandernde Handwerksgesellen mussten früher die sieben Wahrzeichen von Hannover kennen, um ihre Anwesenheit in Hannover zu beweisen. Der Beginenturm Der Turm wurde ab 1357 als letzter und stärkster Turm der Stadtmauer erbaut. Der Standort gegenüber der Burg Lauenrode am Hohen Ufer zeugt vom gestärkten Selbstbewusstsein gegenüber dem Landesherren. Die Gedenktafel für die 1632 gefallenen Bürger Am 23.7.1632 wurden bei einem Gefecht im Dreißigjährigen Krieg 21 Männer vor dem Nikolai-Friedhof am Steintor getötet. Die Gedenktafel befindet sich im Bödekersaal der Marktkirche. Das geöffnete Grab Grab von Hernriette von Rüling auf dem Gartenfriedhof. Die Inschrift lautet“Dieses auf ewig gekaufte Begräbnis darf niemals geöffnet werden.“ Durch eine herausgewachsene Birke wurde es denoch „geöffnet“. Das Luderziehen Dabei handelt es sich um ein Volksspiel, das Bildlich dargestellt am Fries des Alten Rathauses zu finden ist. Es gilt als Symbol dafür das man beim hier abgehaltenen Gericht nicht allzu halsstarrig sein sollte. Der Turm der Marktkirche Die Marktkirche St. Georgii et Jacobi ist die älteste Kirche der Stadt. Der Turm ist mit dem Wetterhahn 98 Meter hoch. Der Siebenmännerstein Der Siebenmännerstein …

Aegidienkirche

Aegidienkirche Hannover – Mahnmal für die Opfer von Krieg und Gewalt

Die Aegidienkirche ist die östlichste der drei Hannoverschen Innenstadtkirchen, benannt nach dem Heiligen Ägidius, einem der 14 Nothelfer. Sie liegt nahe dem Aegidientorplatz an der Ecke Breite Straße und Osterstraße. 1943 wurde die Kirche durch Bombenabwürfe der Alliierten zerstört. Die Ruine wurde nicht wieder aufgebaut und dient heute als Mahnmal für die Opfer der Kriege und der Gewalt. Im Kirchenraum der Aegidienkirche Hannover befindet sich die Muschelkalkplastik „Demut“ (1959) von Kurt Lehmann. Über den Kirchenboden zieht sich das Zickzack der Schattenlinie (1993) von Dorothee von Windheim; sie zeigt den Schatten der spitzen, von Efeu und Wein überrankten Jochgiebel an, wie er sich zu einer bestimmten Stunde auf dem Boden abzeichnet. An der Südostecke befindet sich der Siebenmännerstein, eines der sieben Wahrzeichen, die wandernden Handwerksgesellen kennen mußten, um ihre Anwesenheit in Hannover zu beweisen. Die Aegidienkirche gehört heute zur Marktkirchengemeinde, zu der sich 1982 die zuvor selbstständigen vier hannoverschen Altstadtgemeinden – Marktkirche, Aegidienkirche, Kreuzkirche und Schlosskirche (im Leineschloss, Sitz des niedersächsischen Landtags) – zusammengeschlossen haben. Geschichte der Aegidienkirche Hannover Im 10. Jahrhundert befand sich an dieser …

Parkhaus Schmiedestraße

Autofreie Schmiedestraße: Stadt forciert ihre Planungen

Die Schmiedestraße soll ein anderes Gesicht bekommen. Mehr Raum fürs Leben. Weniger für Autos. Die Landeshauptstadt forciert ihre Planungen für die Umgestaltung der Straße und will diese bereits im April in die politischen Gremien leiten. Noch im Spätsommer dieses Jahres soll der Startschuss für den Umbau fallen – zunächst mit der Neuverlegung von Leitungen. „Die Schmiedestraße in Hannover Mitte steht beispielgebend für innerstädtische Bereiche, die in den vergangenen Jahrzehnten einseitig auf den Autoverkehr ausgerichtet wurden. Unsere Vorstellungen zielen vor allem darauf ab, die trennende Wirkung der Straße zwischen zentraler Innenstadt und Altstadt aufzuheben“, erklärt Stadtbaurat Thomas Vielhaber. Er betrachtet die Schmiedestraße als „Leitprojekt für die gesamte Innenstadtentwicklung“. Vielhaber stellt die Planungen für die Schmiedestraße in einen Zusammenhang mit dem von der Stadt initiierten Innenstadt-Dialog, dessen Ziel es ist, die Weichen für ein zukunftsfähiges Zentrum zu stellen. „Eine der wesentlichen Fragen des Innenstadtdialogs wird es sein, wie wir innerstädtische Räume, die zuvor vom Autoverkehr dominiert waren, künftig anders nutzen wollen.“ Bereits seit Ende vergangenen Jahres entwickelt die Bauverwaltung der Landeshauptstadt Hannover vor dem Hintergrund der Diskussionen …

Beleuchtete Marktkirche

Doch noch ein Weihnachtsbaum für die Marktkirche

18 Meter hoher Weihnachtsbaum an der Marktkirche erstrahlt ab Mittwoch Der Platz vor der Marktkirche erhält in diesem Jahr nun doch einen stattlichen Weihnachtsbaum. Möglich wird dies mit einer Spende: Ein hannoversches Unternehmen, das nicht genannt werden möchte, hat sich bereiterklärt, die rund 30.000 Euro für Beschaffung, Transport und Aufstellen des Baumes sowie Ausstattung mit Leuchten zu übernehmen. Die 18 Meter hohe Nordmanntanne aus Langenhagen-Engelbostel soll am Sonnabend (12. Dezember) aufgestellt werden. Danach benötigt das beauftragte Elektro-Fachunternehmen etwa drei Werktage für die Installation der Beleuchtung. Voraussichtlich am Mittwochnachmittag (16. Dezember) setzen circa 2.000 bis 2.300 Lampen den Weihnachtsbaum wie gewohnt ins Licht. „Wir freuen uns über das großzügige, vorbildliche private Engagement und danken dem Unternehmen“, betont Oberbürgermeister Belit Onay. „Wenn wir im nächsten Jahr wieder den gewohnten Weihnachtsmarkt in der Altstadt anbieten können, wird der Weihnachtsbaum selbstverständlich wieder von Vornherein dazugehören.“ Hintergrund: Auf den Weihnachtsbaum an der Marktkirche, der in jedem Jahr elementarer Bestandteil des Weihnachtsmarktes in der Altstadt ist, musste zunächst verzichtet werden. Der Weihnachtsmarkt kann in diesem Jahr wegen der Folgen der Corona-Pandemie …

Nachtwächterbrunnen

Nachtwächterbrunnen

Auf dem zentralen Lindener Marktplatz steht bereits seit 1896 der Nachtwächterbrunnen. Mit der Stadtgründung von Linden 1885 musste ein repäsentativer Platz samt neuem Rathaus her, denn das erste Lindener Rathaus an der Deisterstraße war schon nach kürzester Zeit zu Klein geworden. Um den Platz aufzuwerten sollte hier ein Brunnen plätschern. Praktisch das der große Nachbar Hannover gerade einen Wettbewerb für einen am Holzmarkt zu errichtenden Brunnen ausgeschrieben hatte. Unter den eingereichten Vorschlägen fand sich auch ein Modell mit dem Titel „Der Thürmer“, das wohl an den alten Turmwächter der Marktkirche erinnern sollte. Auf den ersten Platz kam dieser Vorschlag zwar nicht, aber nichtsdestotrotz konnte sich Senator Stephanus dafür begeistern und legte es den Lindener ans Herz diesen das Modell als Nachtwächterbrunnen anzukaufen. Dieser Vorschlag führte zu einigen Diskussionen. Ist ein Entwurf der für Hannover nicht gut genug ist das Richtige für Linden? Ist ein Nachtwächter das passende Symbol für eine aufstebende Industriestadt? Was ist mit den örtliche Künstlern, der Entwurf ist schließlich von Hans Dammann aus Berlin? Diese und andere Fragen wurden lebhaft wie es …

Schützenfest Hannover

Herbstvergnügen ab Freitag, 2. Oktober auf dem Schützenplatz

Das Herbstvergnügen ist als der Ersatz für das abgesagte Oktoberfest auf dem Schützenplatz gedacht. Das Konzept liest sich als einen temporären Freizeitpark. Die letzten Genehmigungen durch die Stadt Hannover stehen noch aus. Weitere Einzelheiten will die Arbeitsgemeinschaft (AG) Volksfeste Mitte der Woche bekannt geben. Wenn alle Genehmigungen erteilt sind soll das Herbstvergnügen bis zum 1. November dauern. Vom Gesundheitsamt der Region Hannover hat die Veranstaltung bereits grünes Licht bekommen. Der Aufbau für zirka 100 Stände läuft bereits auf dem Schützenplatz. Geplant ist ein niedriger Eintritt, der in Form von Wertmarken für die Attraktionen eingelöst werden kann. Geplant wird mit maximal 3800 Besucher auf dem Gelände, einer ausgefeilten Wegeführung und mit den obligatorischen Abständen. Der kontrollierte Einlass wird voraussichtlich am Gilde-Tor sein. Damit hätten die Schausteller nach dem City-Sommervernügen in Hannover noch eine Gelegenheiten zum Geldverdienen. Nach dem Herbstvergnügen ist noch ein adventliches Vergnügen von der Marktkirche bis zum Opernplatz geplant. Kleinere Weihnachtsmärkte wären auch in die Stadtteile denkbar.

Night of Light 2020 - Neues Rathaus

Night of Light 2020

Die nächsten 100 Tage übersteht die Veranstaltungswirtschaft nicht! Ein flammender Appell und Hilferuf an die Politik zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft über 8000 beleuchtete Gebäude über 7500 teilnehmende Firmen In Hannover sind u.a. mit dabei: Lindener Turm, Docks Hannover, Schwanenburg, Stadionsporthalle, Opernhaus, Marktkirche, Heizkraftwerk Linden, Theater am Aegi, Kröpcke, und viele mehr (siehe Karte) Jegliche Art von Großveranstaltungen sind aufgrund der COVID-19 Krise untersagt. Business Events, Tagungen, Kongresse, Konzerte, Festivals oder Theateraufführungen – überall dort, wo Menschen zusammenkommen, um gemeinsam Darbietungen zu erleben oder sich zu relevanten Themen auszutauschen, dürfen Veranstaltungen nur unter umfangreichen, behördlichen Auflagen durchgeführt werden. Selbst Messen und kleine Events, die momentan wieder erlaubt sind, unterliegen zurzeit notwendigen und strengen Hygiene-Vorschriften; dies führt dazu, dass Veranstaltungen insgesamt zurzeit nicht mehr wirtschaftlich durchführbar sind. Hintergründe Die dramatische Lage der Veranstaltungswirtschaft Die Veranstaltungswirtschaft war der erste Wirtschaftszweig, der von der COVID-19-Krise getroffen wurde und er wird auch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit am längsten und tiefgreifendsten von den Auswirkungen betroffen sein. Faktisch alle Unternehmen aus den Bereichen Messebau, Veranstaltungstechnik, Eventagentur, Catering, Bühnenbau, Eventlocation, Messegesellschaft Kongresscenter, Tagungshotel, …