Alle Artikel mit dem Schlagwort: Marktkirche

Nachtwächterbrunnen

Nachtwächterbrunnen

Auf dem zentralen Lindener Marktplatz steht bereits seit 1896 der Nachtwächterbrunnen. Mit der Stadtgründung von Linden 1885 musste ein repäsentativer Platz samt neuem Rathaus her, denn das erste Lindener Rathaus an der Deisterstraße war schon nach kürzester Zeit zu Klein geworden. Um den Platz aufzuwerten sollte hier ein Brunnen plätschern. Praktisch das der große Nachbar Hannover gerade einen Wettbewerb für einen am Holzmarkt zu errichtenden Brunnen ausgeschrieben hatte. Unter den eingereichten Vorschlägen fand sich auch ein Modell mit dem Titel „Der Thürmer“, das wohl an den alten Turmwächter der Marktkirche erinnern sollte. Auf den ersten Platz kam dieser Vorschlag zwar nicht, aber nichtsdestotrotz konnte sich Senator Stephanus dafür begeistern und legte es den Lindener ans Herz diesen das Modell als Nachtwächterbrunnen anzukaufen. Dieser Vorschlag führte zu einigen Diskussionen. Ist ein Entwurf der für Hannover nicht gut genug ist das Richtige für Linden? Ist ein Nachtwächter das passende Symbol für eine aufstebende Industriestadt? Was ist mit den örtliche Künstlern, der Entwurf ist schließlich von Hans Dammann aus Berlin? Diese und andere Fragen wurden lebhaft wie es …

Schützenfest Hannover

Herbstvergnügen ab Freitag, 2. Oktober auf dem Schützenplatz

Das Herbstvergnügen ist als der Ersatz für das abgesagte Oktoberfest auf dem Schützenplatz gedacht. Das Konzept liest sich als einen temporären Freizeitpark. Die letzten Genehmigungen durch die Stadt Hannover stehen noch aus. Weitere Einzelheiten will die Arbeitsgemeinschaft (AG) Volksfeste Mitte der Woche bekannt geben. Wenn alle Genehmigungen erteilt sind soll das Herbstvergnügen bis zum 1. November dauern. Vom Gesundheitsamt der Region Hannover hat die Veranstaltung bereits grünes Licht bekommen. Der Aufbau für zirka 100 Stände läuft bereits auf dem Schützenplatz. Geplant ist ein niedriger Eintritt, der in Form von Wertmarken für die Attraktionen eingelöst werden kann. Geplant wird mit maximal 3800 Besucher auf dem Gelände, einer ausgefeilten Wegeführung und mit den obligatorischen Abständen. Der kontrollierte Einlass wird voraussichtlich am Gilde-Tor sein. Damit hätten die Schausteller nach dem City-Sommervernügen in Hannover noch eine Gelegenheiten zum Geldverdienen. Nach dem Herbstvergnügen ist noch ein adventliches Vergnügen von der Marktkirche bis zum Opernplatz geplant. Kleinere Weihnachtsmärkte wären auch in die Stadtteile denkbar.

Night of Light 2020 - Neues Rathaus

Night of Light 2020

Die nächsten 100 Tage übersteht die Veranstaltungswirtschaft nicht! Ein flammender Appell und Hilferuf an die Politik zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft über 8000 beleuchtete Gebäude über 7500 teilnehmende Firmen In Hannover sind u.a. mit dabei: Lindener Turm, Docks Hannover, Schwanenburg, Stadionsporthalle, Opernhaus, Marktkirche, Heizkraftwerk Linden, Theater am Aegi, Kröpcke, und viele mehr (siehe Karte) Jegliche Art von Großveranstaltungen sind aufgrund der COVID-19 Krise untersagt. Business Events, Tagungen, Kongresse, Konzerte, Festivals oder Theateraufführungen – überall dort, wo Menschen zusammenkommen, um gemeinsam Darbietungen zu erleben oder sich zu relevanten Themen auszutauschen, dürfen Veranstaltungen nur unter umfangreichen, behördlichen Auflagen durchgeführt werden. Selbst Messen und kleine Events, die momentan wieder erlaubt sind, unterliegen zurzeit notwendigen und strengen Hygiene-Vorschriften; dies führt dazu, dass Veranstaltungen insgesamt zurzeit nicht mehr wirtschaftlich durchführbar sind. Hintergründe Die dramatische Lage der Veranstaltungswirtschaft Die Veranstaltungswirtschaft war der erste Wirtschaftszweig, der von der COVID-19-Krise getroffen wurde und er wird auch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit am längsten und tiefgreifendsten von den Auswirkungen betroffen sein. Faktisch alle Unternehmen aus den Bereichen Messebau, Veranstaltungstechnik, Eventagentur, Catering, Bühnenbau, Eventlocation, Messegesellschaft Kongresscenter, Tagungshotel, …

Blick vom Neuen Rathaus auf die City

Blick vom Neuen Rathaus auf die City

Vom Turm des Neuen Rathaus bieten nach der Fahrt mit dem schrägen Aufzug sich immer wieder atemberaubende Ausblicke über die Stadt Hannover. Hier mit Blick auf den Stadtteil Mitte mit dem ehemaligen Maritimhotel im Vordergrund, der Marktkirche und dem Fersehturm als markanteste Eyecatcher.

Marktkirche Hannover

Benefizkonzert: Haltung zeigen

Gegen rechte Gewalt und Antisemitismus in Wort und Tat Donnerstag, 05.03.2020 – 19:30 – 21:00 Uhr Marktkirche Hannover, Stadtteil Mitte Mendelssohn Streichoktett Norddeutscher Figuralchor, Ltg. Jörg Straube Eintritt frei Die erbetenen Spenden gehen an zwei Vereine in Ost und West, die sich dieser Gewalt vor Ort entgegenstellen. Unterstützt wird das Konzert von Bündnispartnern aus unterschiedlichen Teilen der Gesellschaft wie der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirchen gegen Rechtsextremismus, dem Flüchtlingsrat Niedersachsen e. V. , der Initiative Omas gegen Rechts, dem MiSo-Netzwerk Hanover e, V., der Mobilen Beratung Niedersachsen gegen Rechtsextremismus und für Demokratie, dem Netzwerk Südheide u. a.

Marktkirche Hannover

Ausstellung 500 Jahre Reformation

INSTALLATIONEN UND OBJEKTE VON IRIS ALBRECHT UND KERSTIN SCHULZ Im August kommen in der Marktkirche zwei Künstlerinnen mit ihren Werken zusammen, Kerstin Schulz aus Gehrden und Iris Albrecht aus Hamburg. Die Ausstellung wird am 2. August um 17 Uhr in der Marktkirche eröffnet. Zur Eröffnung sprechen Hanna Kreisel-Liebermann und Matthias Riemann. Geplant ist eine Finissage am 30.8. um 17 Uhr unter dem Titel: „Sprache und Sprachverwirrung“. Im Zentrum der Kunstinstallation von Kerstin Schulz  befindet sich der PencilMobileRoom, eine begehbare Installation aus Draht und einer Million Bleistiften. An und in der Installation werden gleich einer „Datenwolke“ Drähte in Form von Menschen mit dem PencilMobileRoom verbunden. Besucher können die Skulpturen berühren und erfahren mehr über die Gemeinde und Ihre Auseinandersetzung mit Luther. In den drei Innenstadtkirchen, der Marktkirche, der Kreuzkirche und der Aegidienkirche, werden Lichtkästen von Iris Albrecht gezeigt, die im Rahmen einer Straßeninstallation in Hamburg entstanden. In dem Maße, in dem die Industriegesellschaft ihre Kraft zur gesellschaftlichen Wertschöpfung einbüßt, werden zunehmend Menschen im öffentlichen Raum auf ihre Tätigkeit als Konsumenten reduziert. Die Lichtkästen von Iris Albrecht …

Marktkirche Samstag

Kirchenführung in der Marktkirche

Die Marktkirche steht für Hannover wie der Eiffelturm für Paris oder die kleine Meerjungfrau für Kopenhagen. Sie fehlt in keinem Stadtführer, in keinem Hannover-Prospekt, auf keinem Werbe-Plakat für den berühmten Weihnachtsmarkt, der im 18. Jahrhundert als „Christ-Markt“ seinen Anfang nahm. Im Mittelalter schon galt sie als „Wahrzeichen“ der Stadt. Damals hieß „wahren“ so viel wie „beachten“ oder „in Obhut nehmen“. Unsere Wahrzeichen-Kirche mag an diese Bedeutung erinnern. Zuweilen wird das „Wahr-Zeichen“ auch auf „Wort-Zeichen“, auf die „Losung“ einer Gemeinschaft zurückgeführt: das Standbild eines berühmten Kämpfers für die Wahrheit des Wortes blickt an der Südseite der Kirche auf den Marktplatz. Hier bekannte sich 1533 eine Versammlung von Bürgern zur Reformation durch Martin Luther. Folgen Sie den Spuren der wechselvollen Geschichte unserer Wahrzeichen-Kirche. Jeden Samstag um 12 Uhr erwartet Sie jemand, um Ihnen die Kirche zu zeigen und von ihrer wechselvollen Geschichte zu erzählen. Dabei werden Sie viel Neues entdecken, was Ihnen sonst verborgen bleibt – am Altar, am Taufbecken, in der Gruft, an Orten, die Ihnen sonst nicht zugänglich sind. Treffpunkt am Willkommentisch Beitrag € 3 …

Frauenmahl Hannover 2017

3. Frauenmahl in Hannover

FRAUEN.MACHT.WORTE. Sehen – Hören – Schmecken – Mitreden Dienstag, 07. März 2017 ab 18:00 Uhr Ein festliches Menü in anregender Gesellschaft an einem ungewöhnlichen Ort um inspirierenden Frauen zuzuhören mit guten Gesprächen in heiterer Atmosphäre und musikalischen Überraschungen. Im Dialog: Christina Brudereck – Evangelische Theologin und Schriftstellerin Dr. Hamideh Mohagheghi – Aus dem Iran stammende Juristin und islamische Theologin Ingrid Wettberg – Vorsitzende der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover Moderation: Dr. Eske Wollrad – Präsidium Evangelische Frauen in Deutschland e.V. (EFiD), Hannover Musik: Quartett PLUS 1 Katharina Pfänder, Kristina van de Sand, Kathrina Hülsmann, Nora Matthies Catering: Pro Beruf GmbH Hannover Marktkirche Hannover Hanns-Lilje-Platz 11 30159 Hannover www.frauenmahl.de

Ausstellung - frauenOrte

Vernissage zur Ausstellung frauenORTE Niedersachsen

Über 1000 Jahre Frauengeschichte mit Vortrag über Elisabeth von Calenberg Die Ausstellung präsentiert Frauengeschichte und Frauenkultur in einem Zeitraum von über 1000 Jahren mit dem historisch begründeten Schwerpunkt vom 18. bis zum 20. Jahrhundert auf einer gemeinsamen Bühne. Sie stellt 30 historische Frauenpersönlichkeiten vor, die in der Initiative frauenORTE Niedersachsen seit 2008 gewürdigt wurden. Sie erzählt von den Leistungen der Frauen, die sie auf politischem, kulturellem, sozialem, wirtschaftlichem und /oder wissenschaftlichem Gebiet vollbracht haben. Die Darstellung wählt einen biografischen Bezug und ermöglicht auf diese Weise einen vergleichenden Ansatz. Sie erschließt ergänzend die zeitgenössische Entwicklung weiblicher Teilhabe in der Gesellschaft in vier ausgewählten Themenfeldern und stellt Bezüge zu aktuellen Diskussionen her. Der gemeinsame Auftritt der 30 außergewöhnlichen Frauen verbindet die Städte und Regionen Niedersachsens zu einem einzigartigen Netzwerk in weiblicher Perspektive. Für die Besucherinnen und Besucher werden historisch fundierte persönliche, lokale und überregionale Identifikationsmöglichkeiten geschaffen. Von Anita Augspurg bis zu Mary Wigman – eines haben die Frauen, die in dieser Ausstellung vorgestellt werden, gemeinsam. Sie haben oft viel riskiert, Hervorragendes geleistet und sind deshalb auch heute …