Herrenhausen-Stöcken, Parks & Gärten

Großer Garten Herrenhausen

Großer Garten Herrenhausen

Parterre des Großen Garten

Der Barockgarten „Großer Garten Herrenhausen“ ist seit seinem Entstehen nahezu unverändert als Zeugnis seiner Zeit erhalten geblieben. Die von einer Graft umschlossene 50,2 Hektar große Gartenfläche stellt das Kernstück der historischen Herrenhäuser Gärten dar. Zu den Gärten gehören auch der Berggarten im Stadtteil Herrenhausen sowie der Georgengarten und der Welfengarten die beide im Stadtteil Nordstadt liegen.

Die Grundfläche des Großen Garten beträgt etwa 450 Meter Breite und ist 800 Meter lang. Zentrales Element ist das Große Parterre. Darum gruppieren sich viele kleine Themengärten, ein Gartentheater, ein Labyrinth, eine Grotte und eine Wasser-Kaskade.

Das Parterre ist üppig mit Skulpturen und einer Sonnenuhr ausgestattet. Der Innenraum der Grotte wurde zwischen 2001 und 2003 von der Lünstlerin Niki de Saint Phalle neu gestaltet. Die südliche Gartenhälfte ist auf einem geometrischen Grundriss als Boskettgarten angelegt. Zwischen den Hainbuchenhecken trifft man immer wieder auf die Fontänen des Gartens. Im Zentrum die große Fontäne, die bei Windstille eine Höhe von 81 Meter erreicht. Besonders reizvoll ist die abendliche Illumination der Fonänen und des Gartens in den Sommermonaten.

Großer Garten Herrenhausen – Geschichte

Die Entstehungsgeschichte des Gartens geht bis in das Jahr 1638 zurück. Herzog Georg von Calenberg lies sich hier einen Küchengarten anlegen. Als sein Sohn 1665 die Anlage übernahm lies er sich ein Lusthaus, den Vorgängerbau des Schlosses Herrenhausen und einen Lustgartens, der in etwa die Größe des heutigen Großen Parterres besaß, anlegen. Das Schloss Herrenhausen entstand ab 1640 durch schrittweisen Um- und Ausbau des welfischen Gutshofs zum Lusthaus. Bei einem Luftangriff im Oktober 1943 wurde es zerstört und erst ab 2011 mit Hilfe der VolkswagenStiftung neu errichtet.

Der Ausbau des Herrenhäuser Gartens ist auf das Engste mit dem Aufstieg der hannoverschen Linie der Welfen verbunden. Von 1680 bis 1755 reichte die Glanzzeit der barocken Gartenanlage. Zunächst wurden sie von Herzog Ernst August und Sophie von der Pfalz, die die Gartengestaltung prägend beeinflusst haben soll, ausgebaut. Nach dem Tod Ernst Augusts bekam Kurfürstin Sophie 1698 die Gärten als Witwensitz. Allerdings reichte das Geld nie für den weiteren Ausbau, daher übergab sie den Garten ihrem Sohn Kurfürst Georg Ludwig. Unter Georg II. wurde ein Endpunkt für den Ausbau des Großen Gartens gesetzt.

Höhepunkte im Veranstaltungskalender der Herrenhäser Gärten sind jedes Jahr das Kleine Fest im Großen Garten und der Feuerwerkswettbewerb.

Weisse Runde 205 Juli 2018 - Kleines Fest im Großen Garten 2018

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Int. Feuerwerkswettbewerb Hannover 2019 | Frankreich - Fantasias 19.05.2019

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