Alle Artikel mit dem Schlagwort: Berggarten

Scillablüte

Frühling in Hannover

Es wird Frühling in Hannover. Als erste Anzeichen findet man im ganzen Stadtgebiet größere Flächen mit Krokussen und Schneeglöckchen. Besonders auf dem Lindener Berg ist es schon weit vor der Scillablüte wunderschön anzusehen. Aber auch in eher nicht so angesagten Ecken wie dem Stadtteil Vahrenheide findet man schöne Ecken. Als Nächstes folgend dann in der Regel die Osterglocken. Entlang vieler Hauptverkehrsachsen wie dem Cityring, aber auch in den Parks und Gärten der Stadt blüht es dann in allen Gelbschattierungen. Besonders schön anzusehen ist die Fläche neben dem Ehrenfriedhof am Maschsee und natürlich der Berggarten Hannover in Herrenhausen. Jedes Jahr Ende März wird dann das Blaue Wunder auf dem Lindener Berg bestaunt. Der Lindener Bergfriedhof rund um den Küchengartenpavillon wird durch die Scillablüte in einen blauen Traum verwandelt. An einem Wochenende laden die Kultureinrichtungen des Berges regelmäßig zum Scillablütenfest ein. Inzwischen hat sich der Sibirische Blaustern aber auch in anderen Ecken der Stadt verbreitet. Sehr schön ist zum Beispiel auch die Herrenhäuser Allee im Georgengarten in dieser Zeit. Wenn es dann warm genug ist in der …

Berggarten Hannover

Der Berggarten Hannover liegt auf der anderen Straßenseite der Herrenhäuser Straße gegenüber des Großen Garten. Er ist einer der ältesten botanischen Gärten in Deutschland. Der Garten wurde 1666 von Herzog Johann Friedrich als Küchengarten für den Gemüseanbau angelegt. Als Standort diente ein abgetragener Sandberg nördlich des Herrenhäuser Schlosses. In den Schauhäusern und Themengärten des Berggartens im Stadtteil Herrenhausen sind gegenwärtig 11.000 verschiedene Pflanzen aus verschiedenen Klimazonen zu finden, darunter die größte Orchideensammlung Europas. Sorgfältig aufeinander abgestimmte Pflanzen zieren die Beete des Schmuckhofs im Berggarten. Die farbenprächtige Vielfalt erfreut das Auge zu jeder Jahreszeit. Die Themengärten bieten einen Rundgang von der Heide über den Wüstengarten bis ins Paradies. Auf der Runde durch den Garten kommt man durch folgende Gartenbereiche: Präriegarten, Staudengrund, Irisgarten, Steingarten, Pergola-Garten, Wüstengarten, Felssteppengarten, Paradies, Moorweiher und Heide. Übersichtsplan (pdf) Seelife im Berggarten Hannover An der Stelle des ehemaligen Palmenhauses, das leider im Krieg zerstört wurde, entstand zur Expo 2000 das Regenwaldhaus. Es beherbergt eine künstliche Tropenlandschaft, in der auch Schmetterlinge, Frösche und kleinere Vogelarten aus tropischen Regionen leben. Wegen zu hoher Kosten wurde …

Großer Garten Herrenhausen

Der Barockgarten „Großer Garten Herrenhausen“ ist seit seinem Entstehen nahezu unverändert als Zeugnis seiner Zeit erhalten geblieben. Die von einer Graft umschlossene 50,2 Hektar große Gartenfläche stellt das Kernstück der historischen Herrenhäuser Gärten dar. Zu den Gärten gehören auch der Berggarten im Stadtteil Herrenhausen sowie der Georgengarten und der Welfengarten die beide im Stadtteil Nordstadt liegen. Die Grundfläche des Großen Garten beträgt etwa 450 Meter Breite und ist 800 Meter lang. Zentrales Element ist das Große Parterre. Darum gruppieren sich viele kleine Themengärten, ein Gartentheater, ein Labyrinth, eine Grotte und eine Wasser-Kaskade. Das Parterre ist üppig mit Skulpturen und einer Sonnenuhr ausgestattet. Der Innenraum der Grotte wurde zwischen 2001 und 2003 von der Lünstlerin Niki de Saint Phalle neu gestaltet. Die südliche Gartenhälfte ist auf einem geometrischen Grundriss als Boskettgarten angelegt. Zwischen den Hainbuchenhecken trifft man immer wieder auf die Fontänen des Gartens. Im Zentrum die große Fontäne, die bei Windstille eine Höhe von 81 Meter erreicht. Besonders reizvoll ist die abendliche Illumination der Fonänen und des Gartens in den Sommermonaten. Großer Garten Herrenhausen – …

Herrenhäuser Allee

Herrenhäuser Allee

Die Herrenhäuser Allee ist eine vierreihige Allee aus Linden im hannoverschen Stadtteil Nordstadt. Sie befindet sich im Georgengarten und führt in gerader Linie mit einer Länge von rund zwei Kilometern vom Königsworther Platz auf den Bibliothekspavillon im Berggarten zu. Am (heutigen) Königsworther Platz gabelte sich ursprünglich die Straße nach Nienburg mit zwei älteren Alleen: Der südliche Weg führte durch die Masch zum Jägerhof (heutiger Straßenname: Jägerstraße), der nördliche entlang einer zweimal abgeknickten Allee auf dem Maschrand (heute teilweise die Nienburger Straße). Zwischen diesen beiden Wegen schuf der Gartenkünstler Ernst August Charbonnier für die hannoverschen Herzoge 1726/27 die Herrenhäuser Allee als sichtbare Verbindung zwischen dem Leineschloss in der Stadt und der seinerzeit in den Flussauen der Leine isolierten Sommerresidenz im Großen Garten. Die Länge der Allee  beträgt etwa 1,87 km, was einer Seemeile entspricht. In der damaligen Zeit eine gängige Längeneinheit. Den Blickfang am Ende der Allee bildet der Bibliothekspavillon des Berggartens, 1819 von Georg Ludwig Friedrich Laves erschaffen. Auf am anderen Ende der Allee hinterlies er seinen Stempel. Die 1857 erbaute Toranlage wurde in den …

Schauhaus im Berggarten

Führung im Berggarten: „Blütenpracht der Blattkakteen“

Termin: Donnerstag, 21. April, 16.30 Uhr Bei den „Profitipps aus Herrenhausen“ mit GartenexpertInnen des Berggartens gibt es am Donnerstag, 21. April, wieder vielfältige Informationen zur Gartenpflege und -gestaltung. Gärtner Stefan Härke zeigt die Blütenpracht der Blattkakteen im Kakteenschauhaus und in Gewächshäusern hinter den Kulissen. Diese Kakteen blühen nur kurz, dafür aber besonders üppig und farbenfroh. Härke gibt Tipps für HobbygärtnerInnen und erklärt, wie man die Pflanzen zum Blühen bekommt. Die einstündige Führung beginnt um 16.30 Uhr an der Kasse des Berggartens und kostet fünf Euro plus Garteneintritt (Berggarten: 3,50 Euro, Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt). Kinder in Begleitung Erwachsener können kostenlos teilnehmen.

Führung im Berggarten: „Endlich Frühling!“

Termin: Donnerstag, 17. März, 16.30 Uhr Bei den „Profitipps aus Herrenhausen“ mit Gartenexperten des Berggartens gibt es am Donnerstag, 17. März, wieder vielfältige Informationen zur Gartenpflege und –gestal­tung. Bei den „Profitipps aus Herrenhausen“ am 17. März, um 16.30 Uhr im Berggarten zeigt Gartenexperte Andreas Renner blühende Frühlingsboten wie zum Beispiel frühe Tulpen, zarte Blausterne und Narzissen. Kurz vor der Blüte stehen unter anderem Magnolien, Zierkirschen und Azaleen. Renner erklärt, welche Gartenarbeiten jetzt wichtig sind und gibt Tipps rund um das Thema Frühjahrsblüher. Die einstündige Führung beginnt um 16.30 Uhr an der Kasse des Berggartens und kostet fünf Euro plus Garteneintritt (Berggarten: 3,50 Euro, Kinder bis 12 Jahre frei). Kinder in Begleitung Erwachsener können kostenlos teilnehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; ab vier TeilnehmerInnen findet die Führung statt. Die nächste Profitipps-Führung ist am 7. April: „Frühjahrsblüher und ihre Verwendung im Garten“

Chili (Foto: Herrenhäuser Gärten)

Scharfe Früchtchen im Berggarten – Chili-Ausstellung im Tropenschauhaus

Der Berggarten präsentiert vom 30. Oktober bis 22. November eine farbenfrohe und sehr aromatische Sonderausstellung: Umrahmt von Palmen und anderen tropischen Gewächsen sind knapp 2.000 Chili-Pflanzen im Schauhaus in Szene gesetzt. Chilis in Rot, Grün, Gelb, Violett, Weiß, Braun, kleine und große, runde, Ufo-förmige und längliche – allein die Farben- und Formenvielfalt der Chilis ist ein optischer Leckerbissen. Die Ausstellung ist für den Berggarten eine Premiere und mit dieser Pflanzenfülle auch die größte Chili-Ausstellung Deutschlands. Fast alle der 145 gezeigten Sorten sind vor Ort selbst ausgesät und gezogen worden. Von Botanik über Geschichte bis zur Kulinarik reichen die Informationen zum Thema. Die liebevolle Dekoration spielt mit Küchengerätschaften wie einem alten Herd und Töpfen. Doch Vorsicht ist angebracht: Anfassen oder gar verzehren sollte man die scharfen Früchte nicht, es droht die Gefahr von Hautreizungen. Von sanft bis unerträglich scharf Der Schärfegrad von Chilis reicht von „nicht vorhanden“ bis „nicht auszuhalten“, etwa bei der schärfsten Sorte der Welt, die in der Ausstellung zu sehen ist. Probieren kann man auch: Das Pfefferhaus Hannover hält im angeschlossenen Shop ausgewählte …