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Kino-Preview von „23“

Am 13. Januar 1999 ist in einer Preview der Kinofilm „23“ von Hans-Christian Schmid, über den Computerhacker Karl Koch aus Hannover, erstmals zu sehen.

23 – Nichts ist so wie es scheint

Der sogenannte KGB-Hack, bei dem in den 1980er Jahren eine Gruppe junger westdeutscher Computerhacker wegen Spionagetätigkeiten für den sowjetischen Geheimdienst KGB verhaftet wurde, war häufig Gegenstand in der deutschsprachigen Literatur. Mit dem Film 23 – Nichts ist so wie es scheint stand jedoch erstmals die Figur des dem Chaos Computer Club (CCC) nahestehenden Karl Koch aus Hannover im Vordergrund. Der Titel des Films spielt auf die Obsession der Hauptfigur mit der Zahl 23 an.

Basierend auf einem authentischen Fall erzählt „23“ die Geschichte des Hannoveraner Computerhackers Karl Koch, der Ende der achtziger Jahre ums Leben kam. Karl Koch ist 19, als er von zu Hause auszieht, um dem Einfluss seines erzkonservativen Vaters zu entkommen. Nachdem der ebenso sensible wie rebellische junge Mann Robert Wilsons Kultbuch „lluminatus!“ gelesen hat, verfällt er zusehends der Vorstellung, die Welt werde vom Geheimbund der „Illuminaten“ kontrolliert.

Eines Tates werden Karl und sein Freund David von den beiden Ganoven Lupo und Pepe dazu überredet, ihre Hacker-Fähigkeiten zu nutzen, um an geheime Informationen zu gelangen und diese für viel Geld an den KGB zu verkaufen. Diesem Druck ist Karl auf Dauer nicht gewachsen. Er beginnt Drogen zu nehmen und schottet sich immer stärker von seiner Umwelt ab. Seine Wahnvorstellungen über die „Illuminaten“ weiten sich zu einer regelrechten Paranoia aus. Schließlich wird ein Sensationsjournalist auf Karl aufmerksam – und wenig später auch die Polizei.

Bildquellen:

  • Kalenderblatt: www.hannover-entdecken.de