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Schlacht an der Brücker Mühle

An der Brücker Mühle, einem strategisch bedeutenden Übergang über die Ohm bei Amöneburg, kommt es am 21. September 1762 im Siebenjährigen Krieg zu einer Schlacht zwischen Frankreich und den mit Preußen verbündeten Hessen, Hannoveranern und Braunschweigern, die nach 14-stündigem Verlauf ohne klaren Sieger endet.

Im Jahre 1762 beschlossen die französischen Marschälle Le Tellier und Soubise, ihre beiden Hauptarmeen in Hessen zu vereinigen, um doch noch nach Nordhessen durchzustoßen und von dort aus gegen das mit England in Personalunion verbundene Kurhannover zu operieren. Diese Vereinigung sollte in der Schwalmgegend erfolgen, aber gezielte Angriffe der preußischen Verbündeten vereitelten dies und drängten die französischen Truppen bis in die Wetterau zurück. Dort kam es dann zur Vereinigung der beiden französischen Armeen, die nunmehr mit unterschiedlichen Stoßrichtungen nach Norden vorzudringen suchten, um das französisch besetzte, aber von den Verbündeten bedrohte Kassel zu erreichen.

Ihnen gegenüber stand die Westarmee aus mit Preußen verbündeten hannoverschen, braunschweigischen, hessischen, englischen und anderen Truppen unter Herzog Ferdinand von Braunschweig,

Diese Konstellation führte zu einer fast 14-stündigen Schlacht um die steinerne Ohmbrücke bei der Brücker Mühle südöstlich von Amöneburg, die damals weit und breit die einzige Möglichkeit bot, die Ohm mit schweren Wagen oder Geschützen zu überqueren.

Bildquellen:

  • Kalenderblatt: www.hannover-entdecken.de