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Die Recken

RECKEN empfangen HC Erlangen

Nach Leipzig ist vor Erlangen. Nur vier Tage nach dem Auswärtsspiel in der sächsischen Messestadt empfängt die TSV Hannover-Burgdorf in der heimischen Swiss Life Hall den HC Erlangen. „Nicht nur die beiden Vergleiche in der Vorsaison zeigen, dass das Morgen wahrscheinlich ein enges Spiel wird“, ist sich RECKEN-Torhüter Malte Semisch sicher. Mit dieser Meinung stimmt auch Trainer Carlos Ortega überein. „Erlangen hat einen sehr guten Kader, stellt eine kompakte Abwehr und verfügt zudem über sehr viel Qualität im Rückraum. Da wollen wir mit allen Mitteln dagegenhalten“, erklärt der 46-Jährige Spanier.

Die Partie am Donnerstagabend (Anwurf 19.00 Uhr Swiss Life Hall) ist für die Niedersachsen der Auftakt einer ganz schweren Englischen Woche. Denn auf die Partie gegen Erlangen folgen nacheinander die Auswärtsspiele bei den Rhein-Neckar Löwen (3. Oktober) und der MT Melsungen (5. Oktober). „Ich schaue immer nur auf das nächste Spiel. Aber von der Papierform her ist das Spiel gegen Erlangen vermeintlich die einfachste von diesen drei Aufgaben. Aber in der stärksten Liga der Welt ist jedes Spiel schwer und Erlangen hat die Saison auf einem hervorragenden neunten Platz beendet, so dass wir schon unser Leistungsoptimum erreichen müssen“, verrät Ortega.

Pavel Atman, Lars Lehnhoff und voraussichtlich auch Mait Patrail werden dem 46-Jährigen weiterhin nicht zur Verfügung stehen. „Wir müssen uns in den Trainingseinheiten jetzt neue Lösungswege erarbeiten, um vor allem im Angriffsspiel flüssiger und schneller zu spielen als zuletzt in Leipzig“, fordert Ortega von seinem Team. Der morgige Gegner aus Erlangen kämpft ebenfalls früh in der Saison mit verletzungsbedingten Ausfällen, denn in Europameister Johannes Sellin, Kreisläufer Jonas Thümmler und dem ehemaligen RECKEN-Torhüter Nikolas Katsigiannis stehen drei Stammspieler nicht zur Verfügung.
Eine wichtige Aufgabe gegen den HC Erlangen wird aber auch wieder der Abwehr von Niedersachsens Spitzenhandballern zukommen. „Bislang stehen wir hinten meistens sehr kompakt und die Abwehr macht es den Torhütern einfach, Bälle abzuwehren“, sagt Malte Semisch. Der 2,08m große Schlussmann hofft darauf, „dass wir dieses Abwehrverhalten auch gegen den HC Erlangen zeigen können, denn die Deckungsleistung muss immer unsere Grundlage für einen möglichen Erfolg sein.“

Sollte Abwehr- und Angriffsleistung bei der TSV Hannover-Burgdorf am Donnerstagabend stimmen, liegt es im Bereich des Möglichen, dass DIE RECKEN ihre weiße Heimweste auch gegen den HC Erlangen wahren können.

Die Recken

Großartige Leistung der Recken bringt ersten Sieg gegen Kiel

Die ReckenDIE RECKEN übernehmen mit historischem Erfolg die Tabellenführung

Die TSV Hannover-Burgdorf hat etwas Historisches geschafft. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte konnten DIE RECKEN gegen den THW Kiel gewinnen. Der 29:31 (14:16) Erfolg für die Schützlinge von Trainer Carlos Ortega war nicht unverdient, denn die Niedersachsen agierten über die gesamte Spielzeit ruhig und abgeklärt und hatten in den entscheidenden Situationen das bessere Ende für sich. „Die Mannschaft hat großartiges geleistet“ lobte Ortega seine Spieler. Durch diesen Erfolg übernehmen DIE RECKEN sogar die Tabellenführung der DKB Handball-Bundesliga. „In Kiel zu gewinnen ist etwas Besonderes. Schön, dass die Mannschaft sich und das Trainerteam heute belohnt hat“, freute sich auch Geschäftsführer Benjamin Chatton.

Während beim THW Kiel am 58. Geburtstag von Trainer Alfred Gislason mit Rene Toft Hansen ein zentraler Abwehrspieler nach langer Verletzungspause wieder in die Mannschaft rückte, mussten DIE RECKEN auf Pavel Atman und Lars Lehnhoff (beide Fußprobleme) verzichten. Zudem traten bei Torhüter Martin Ziemer während des Aufwärmens muskuläre Probleme auf, so dass Malte Semisch zwischen die RECKEN-Pfosten rückte. Immerhin feierte Spielmacher Morten Olsen nach überstandener Muskelverletzung seine Rückkehr auf das Spielfeld und gab RECKEN-Trainer Carlos Ortega mehr taktische Flexibilität.
Das Selbstvertrauen aus den ersten beiden Siegen war bei Niedersachsens Spitzenhandballern auch in der Sparkassen Arena zu spüren. Kapitän Kai Häfner und Co. boten dem Rekordmeister die Stirn und gestalteten die Begegnung in der Anfangsphase absolut offen. Vor allem Häfner, der bereits an den ersten beiden Spieltagen zu den Top-Torschützen der RECKEN gehörte, fand immer wieder die richtige Lücke im Kieler Abwehrverbund. Zudem zeichnete sich Malte Semisch, der unter der Woche seinen 25. Geburtstag feierte, besonders bei freien Würfen aus und vereitelte gleich mehrere große Wurfchancen der Gastgeber.

Es entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein sehr intensives und schnelles Spiel, in dem DIE RECKEN absolut auf Augenhöhe agierten und sich sogar leichte Vorteile erarbeiteten. Allerdings verhinderten zwei verworfene Siebenmeter von Casper Mortensen und Rúnar Kárason gegen den dänischen Nationaltorhüter Niklas Landin eine noch bessere Ausgangslage als die 14:16 Halbzeitführung.
Trotzdem knüpften DIE RECKEN in den ersten 30 Minuten nahtlos an die Vorstellungen gegen Flensburg und Wetzlar an. „Wir haben viel von dem umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben. Vor allem haben wir dem THW Kiel wenig leichte Tore ermöglicht und führen deshalb nicht unverdient“, sagte Geschäftsführer Benjamin Chatton in der Halbzeit.

Nach der Pause blieb das Tempo im Spiel von beiden Mannschaften weiterhin maximal hoch. Auf RECKEN-Seite blieb Kai Häfner überragender Akteur und erlaubte sich erst im achten Versuch den ersten Fehlwurf. Beim THW Kiel übernahm der eingewechselte Lukas Nilsson viel Verantwortung und brachte die Gastgeber quasi im Alleingang auf 18:18 heran. Bis zum 20:20 legten die Niedersachsen noch vor, doch die Kieler kamen jetzt zu häufig und vor allem zu schnell zu Torerfolgen und gingen beim 21:20 (39.) durch Dahmke erstmals wieder in Front.

DIE RECKEN hielten aber weiter dagegen und gaben durch Häfner, Brozovic und Mortensen (per Siebenmeter) die richtige Antwort. Zudem parierte Semisch in diesen Minuten wichtige Bälle, die die Niedersachsen wieder knapp in Front brachten. Nach einem weiteren verwandelten Siebenmeter von Mortensen nahmen die Niedersachsen eine 24:26 Führung mit in die letzten elf Minuten.
Doch der Rekordmeister schlug postwendend zurück und glich durch die Flügelzange Ekberg und Dahmke zum 26:26 (51.) aus. Olsen brachte die Niedersachsen in erneut in Front, doch das währte nicht lange und der THW konterte durch Weinhold zum 28:27 (53.). Im Gegenzug hatten DIE RECKEN durch Mortensen die Riesenchance auf den Ausgleich, doch der Linksaußen scheiterte an Landin, der in der Schlussphase mehr und mehr zum Faktor wurde.

Das Spiel stand jetzt auf Messers Schneide und alle Zuschauer in der Sparkassen Arena rechneten damit, dass der THW Kiel wie gewohnt jetzt eine Schippe drauflegen würde. Doch es kam anders. Zunächst stellte Morten Olsen mit einem sehenswerten Rückraumkracher den 28:28 Gleichstand her. Die Abwehr um den starken Semisch legte noch einen Gang zu und vorne fanden DIE RECKEN in der Schlussphase den sehr agilen Evgeni Pevnov am Kreis. Dieser holte zwei Siebenmeter raus, die Casper Mortensen nervenstark und eiskalt verwandelte. Kiel konnte nur noch beim 29:29 durch Nilsson ausgleichen und öffnete im letzten RECKEN-Angriff die Abwehr.

Doch die Niedersachsen liefen nicht ins offene Messer, stattdessen fand Patrail mit einem tollen Zuspiel Pevnov am Kreis und dieser vollstreckte mit einem Heber zum 29:31 Endstand und dem ersten RECKEN-Sieg überhaupt gegen den THW Kiel. „Sowas kommt leider nicht so oft vor. Es ist auch mein erster Sieg in Kiel und ich denke wir werden diesen Erfolg auch genießen. Das war ein richtig geiles Spiel von uns“, freute sich Kapitän Häfner, der mit elf Treffern überragender Torschütze war.

Statistik:
THW Kiel vs. DIE RECKEN 29:31 (14:16)
THW Kiel: Wolff, Landin; Toft Hansen, Firnhaber, Weinhold (6), Dissinger, Wiencek (2), Ekberg (7/3), Zeitz (2), Frend Ofors (2), Rahmel, Dahmke (2), Zarabec (1), Vujin, Bylik (3), Nilsson (4).
DIE RECKEN: Semisch, Ziemer; Johannsen, Mortensen (8/5), Patrail (1), Pevnov (3), Häfner (11), Böhm (1), Kárason, Olsen (5), Brozovic (1), Kalafut, Christophersen, Kastening (1), Büchner.
Siebenmeter: 3/3 – 7/5
Strafminuten: 6:6
Schiedsrichter: Lars Geipel / Marcus Helbig
Zuschauer: 10.285

Die Recken

RECKEN erhalten Lizenz ohne Auflagen

Einer Teilnahme an der DKB Handball-Bundesliga in der Saison 2017/18 steht für die TSV Hannover-Burgdorf seit heute aus wirtschaftlicher Sicht nichts mehr im Wege. DIE RECKEN erhielten aus der Ligazentrale in Köln die frohe Botschaft über den Erhalt der Lizenz für die kommende Spielzeit ohne Auflagen. Damit gehören die Niedersachsen zu den Teams, die die wirtschaftlichen Voraussetzungen für eine Startberechtigung in der stärksten Liga der Welt bedingungslos erfüllen.

Dementsprechend stolz ist auch Geschäftsführer Benjamin Chatton. „In erster Linie sind wir unserem Partner- und Sponsorennetzwerk zu großem Dank verpflichtet, die mit ihrer Unterstützung das Projekt Spitzenhandball in der Region Hannover überhaupt ermöglichen.“ „Zudem bedanken wir uns bei der Steuerberatung Bella und unserer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft AudiTax GmbH, die uns bei der Erstellung und Einreichung der Unterlagen in gewohnter Art und Weise geholfen haben“, fügt Chatton hinzu.

Mit der wirtschaftlichen Startberechtigung für die Spielzeit 2017/18 in der DKB Handball-Bundesliga, können sich DIE RECKEN jetzt voll auf den Saisonendspurt konzentrieren, der am Sonntag die knifflige Aufgabe beim VfL Gummersbach für die Schützlinge von Trainer Jens Bürkle bereithält.

TUI Arena

DIE RECKEN : THW Kiel

Die ReckenDie stärkste Liga der Welt spielt wieder in Hannover

Es werden Erinnerungen an das Vorjahr, in dem DIE RECKEN dem THW Kiel beim 30:30 vor rund 10.000 Zuschauern in der Multifunktionsarena einen Punkt abknöpften, wach. Seien sie auch dabei wenn es vielleicht eine noch größere Sensation zu feiern gibt.

Sonntag, 26.03.2017 um 15:00 Uhr
TUI Arena, Expo Plaza 7, 30539 Hannover

„Die Ticketnachfrage für das Spiel gegen Kiel ist unverändert hoch. Wir empfehlen allen Fans in der Sportregion Hannover die Option des Vorverkaufs zu nutzen, denn wir gehen davon aus, dass die TUI Arena am Spieltag wahrscheinlich schon ausverkauft sein wird und somit die maximale Unterstützung für unsere Mannschaft bereitstellen wird“, erklärt Geschäftsführer Benjamin Chatton.

Aktuelle Tabelle

Pos. Name Spiele Tore Tordiff. Pkt.
1 SG Flensburg-Handewitt 22/34 681:518 163 41:3
2 THW Kiel 23/34 665:555 110 38:8
3 Rhein-Neckar Löwen 21/34 620:529 91 37:5
4 Füchse Berlin 23/34 658:582 76 35:11
5 SC Magdeburg 23/34 651:623 28 32:14
6 SC DHfK Leipzig 23/34 597:582 15 26:20
7 HSG Wetzlar 23/34 603:596 7 26:20
8 DIE RECKEN 23/34 655:640 15 22:24
9 HC Erlangen 23/34 600:618 -18 22:24
10 MT Melsungen 23/34 620:625 -5 19:27
11 FRISCH AUF! Göppingen 23/34 639:651 -12 19:27
12 TSV GWD Minden 23/34 569:650 -81 17:29
13 VfL Gummersbach 22/34 562:598 -36 15:29
14 HBW Balingen-Weilstetten 23/34 546:622 -76 14:32
15 TBV Lemgo 23/34 621:666 -45 13:33
16 TVB 1898 Stuttgart 21/34 546:607 -61 12:30
17 Bergischer HC 23/34 579:658 -79 11:35
18 HSC 2000 Coburg 23/34 574:666 -92 9:37

www.die-recken.de

Die Recken

RECKEN wollen gegen HBW Balingen-Weilstetten ersten Sieg 2017 feiern

Vor einer richtungweisenden Begegnung steht die TSV Hannover-Burgdorf am morgigen Samstag. Um 19 Uhr stellt sich HBW Balingen-Weilstetten in der Swiss Life Hall Hannover vor. Nach drei Niederlagen im Jahr 2017 soll der Knoten platzen und die ersten Punkte auf der Habenseite eingefahren werden. „Balingen-Weilstetten ist immer sehr gefährlich, aber wir wollen unbedingt den ersten Sieg in diesem Jahr einfahren“, gibt Jens Bürkle eine klare Marschroute für seine Mannschaft aus.

Wie unangenehm die Aufgabe werden dürfte, zeigt bereits ein Blick auf das Hinspiel in Baden-Württemberg. Nach insgesamt schwacher Leistung musste sich das Bürkle-Team den heim- und kampfstarken ‚Galliern von der Alb‘ mit 27:30 geschlagen geben. „HBW spielt vorne sehr diszipliniert und hat in der Abwehr zwei gute Varianten drauf“, spricht RECKEN-Trainer Bürkle mit Respekt über seinen ehemaligen Verein. Blenden lassen dürfen sich Niedersachsens Spitzenhandballer dabei auch nicht von der aktuellen Tabellensituation. Mit 11:31 Zählern liegt das abstiegsgefährdete Team aus dem Zollernalbkreis derzeit auf Rang 16 in der ‚stärksten Liga der Welt‘.

„Balingen hat ein sehr gutes Kollektiv“, spielt Rückraumspieler Rúnar Kárason auf die Stärken der Süddeutschen an. „Speziell Martin Strobel und Pascal Hens ragen dabei mit Sicherheit noch heraus.“ Während Pascal Hens, Weltmeister 2007, zuletzt mit Blessuren zu kämpfen hatte und wahrscheinlich nicht spielen kann, ist Europameister und Olympia-Bronzemedaillengewinner Martin Strobel Denker und Lenker der HBW-Offensive und zudem drittbester Torschütze seiner Mannschaft (66 Tore). Für entsprechende Torgefahr aus dem Rückraum sorgen zudem Lars Friedrich (71) im rechten und Markus Stegefelt (42) im linken Rückraum. Besonderes Augenmerk muss die RECKEN-Defensive auch auf Linksaußen Yves Kunkel legen, der mit 114/48 Treffern auf Rang sechs der gesamten DKB Handball-Bundesliga liegt. Zusätzliche Defensiv-Stabilität soll zudem der erst kürzlich verpflichtete Viachaslau Saldatsenka verleihen, der bei der vergangenen Weltmeisterschaft das Tor von Weißrussland hütete. Trotz der Balinger Qualitäten ist das Ziel der RECKEN jedoch eindeutig. „Wir müssen dieses Spiel gewinnen“, so Bürkle. In das gleiche Horn bläst Rúnar Kárason. „Wir brauchen die Punkte und werden das Spiel entsprechend angehen“, erklärt der 28-jährige Linkshänder. „Wichtig ist, dass wir direkt gut in das Spiel kommen. Balingen darf nicht das Gefühl haben, dass in Hannover etwas geht.“
Als entsprechend wichtig erwies sich dabei die Vorbereitungswoche auf die morgige Partie. „Wir haben sehr hart trainiert und sind gut vorbereitet“, sieht Kárason die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Spiel als erfüllt. Personell werden DIE RECKEN weiterhin auf Csaba Szücs, Torge Johannsen und Malte Semisch verzichten müssen. „Wir können wahrscheinlich auf denselben Kader wie in Flensburg zurückgreifen“, blickt Bürkle voraus und freut sich über einen Rückkehrer. „Sven-Sören Christophersen wird nach seiner Erkrankung wieder dabei sein.“ Freuen können sich die Niedersachsen bereits jetzt über eine bis auf den letzten Platz gefüllte Swiss Life Hall. „Es ist ein schönes Zeichen, dass die Halle ausverkauft ist. Unsere Fans haben ein sehr gutes Gespür“, ist sich Bürkle der wichtigen Unterstützung des eigenen Anhangs bewusst.

Für alle, die kein Ticket mehr für diese Partie ergattern konnten, bietet die TSV Hannover-Burgdorf einen kostenlosen Livestream ab 18.45 Uhr unter www.die-recken.de an.

Die Recken

RECKEN starten beim HC Erlangen in zweite Saisonhälfte

Die Recken„Endlich geht es wieder los“

Die Weltmeisterschaft in Frankreich und die handballfreie Bundesligazeit sind vorbei, ab sofort beginnt wieder der Kampf um Punkte in der DKB Handball-Bundesliga. Mit einem Auswärtsspiel beim HC Erlangen hat es der Auftakt nach der Winterpause für die TSV Hannover-Burgdorf in sich. Gegen den aktuellen Tabellenneunten (18:18 Punkte) wird in der Arena Nürnberger Versicherung eine starke Leistung der RECKEN (6. Platz, 22:14 Punkte) vonnöten sein, um Zählbares mit an die Leine zu bringen. „Wir müssen in Nürnberg definitiv besser spielen als im Hinspiel, wenn wir gewinnen wollen“, spielt Trainer Jens Bürkle auf den umkämpften 30:25-Heimerfolg gegen Erlangen an und weiß um die Schwere der bevorstehenden Aufgabe.

Schon ein Blick auf den Kader der Mittelfranken zeigt, dass sich Erlangen nach dem direkten Wiederaufstieg zurecht im Mittelfeld der ‚stärksten Liga der Welt‘ wiederfindet und souverän dem primären Ziel Klassenerhalt entgegensteuert. Sowohl nationale als auch internationale Erfahrung weist der HC-Kader auf. Mit Nikolas Katsigiannis (vorher THW Kiel) verfügt Trainer Robert Andersson über einen starken Torhüter, der an guten Tagen ein Spiel entscheiden kann. Die beiden deutschen Rückraumspieler Nikolai Link (45 Tore) und Nicolai Theilinger (55) haben erst kürzlich erste Nationalmannschaftslust geschnuppert, während der ebenfalls länderspielerfahrene Ole Rahmel (110/18) auf der rechten Außenposition für große Torgefahr sorgt und derzeit auf Rang vier der Liga-Torschützenliste zu finden ist. Nicht minder hoch ist die Qualität auf der gegenüberliegenden Seite, wo Martin Stranovsky (65/30) seine internationale Erfahrung (u.a. FC Barcelona) ausspielt. Mit dem ehemaligen deutschen Nationalspieler Michael Haaß (SC Magdeburg) und dem spanischen Internationalen Isaias Guardiola (MKB Veszprém/Ungarn) wurde der Kader vor der Saison zudem sowohl in der Breite als auch mit großer Erfahrung deutlich verstärkt.

„Erlangen ist wahrscheinlich der stärkste Aufsteiger der vergangenen zehn Jahre. Sie haben auf allen Positionen Top-Leute im Kader“, zeigt sich RECKEN-Trainer Bürkle beeindruckt von der individuellen Qualität der Erlanger. „Es wird am Samstag sehr schwer, dort zu gewinnen.“ Eine umso höhere Bedeutung kommt der gemeinsamen Vorbereitung auf die Partie zu, zumal bei Erlangen im Gegensatz zu den RECKEN keine WM-Teilnehmer im Einsatz waren. „Die Vorbereitung ist weitestgehend gut verlaufen. Wir mussten zwangsläufig viel im individuellen und athletischen Bereich arbeiten und haben dabei auch versucht, an ein paar Stellschrauben zu drehen, um uns weiter zu verbessern“, so Bürkle, der trotz der während der Vorbereitungszeit ungünstigen Umstände keine Ausreden gelten lässt. „Nachdem die WM-Fahrer nach ihrer wohlverdienten Pause wieder ins Training eingestiegen sind, haben wir den Fokus zunehmend wieder auf den taktischen Bereich gelegt und werden gut vorbereitet nach Nürnberg fahren.“

Auf Seiten der Spieler ist die Vorfreude auf den Start der zweiten Saisonhälfte ebenfalls spürbar. „Wir haben in der Vorbereitung fleißig gearbeitet, um unseren Zielen wieder ein Stück näher zu kommen und freuen uns jetzt darauf, dass es endlich wieder losgeht“, ist die Vorfreude auf den Pflichtspielauftakt im Jahr 2017 bei Rechtsaußen Timo Kastening spürbar. Beim HC Erlangen nicht mithelfen kann neben dem Langzeitverletzten Csaba Szücs auch Kapitän Torge Johannsen. Der Einsatz von Mait Patrail ist zudem unwahrscheinlich. Dennoch wollen DIE RECKEN die Partie in Mittelfranken erfolgreich gestalten. „Erlangen ist super besetzt und hat bislang sechs von acht Heimspielen gewonnen. Wir wissen, dass es sehr schwer wird“, weiß Kastening um die Stärke der Gastgeber, blickt dem Aufeinandertreffen jedoch optimistisch entgegen. „Die Chancen stehen 50:50, aber wir wollen unbedingt mit einem Sieg aus der Winterpause starten.“ 

Die Recken

RECKEN laden zum Public Viewing

RECKEN-Viewing zur WM
Handballer laden zu Spielen der Nationalmannschaft in die Bowling World Hannover

Mit vereinten Kräften will die TSV Hannover-Burgdorf dafür sorgen, dass Handballdeutschland nach dem Gewinn des EM-Titels 2016 auch in diesem Jahr bei der Weltmeisterschaft in Frankreich der ganz große Wurf gelingt. Zum Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft laden die Niedersachsen ihre Fans und alle Handballinteressierten am Freitag, den 13. Januar in die Bowling World Hannover (Osterstraße 42, 30159 Hannover).

Ab 17.30 Uhr gilt es, der DHB-Auswahl um RECKE Kai Häfner vor Ort die Daumen zu drücken. Anwurf des Auftaktspiels gegen Ungarn, das auf handball.dkb.de per Livestream übertragen wird, ist um 17.45 Uhr. Neben einem Tippspiel mit interessanten Preisen, wird auch ein Spieler der RECKEN live vor Ort sein und seine Experteneinschätzung zu den ersten 60 WM-Minuten der Nationalmannschaft geben.
„In den letzten Jahren hat sich im Januar nicht nur in Hannover gezeigt, wie eng Handballdeutschland während der Turniere zusammengerückt ist. Ich hoffe, dass wir diese Kraft auch in diesem Jahr entwickeln können und der Nationalmannschaft um Kai Häfner somit den nötigen Rückenwind verleihen werden“, setzt Geschäftsführer Benjamin Chatton auf die positiven Erfahrungen der letzten Jahre.

Die Recken

RECKEN reisen zum Deutschen Meister Rhein-Neckar Löwen

Die Recken„Brauchen einen sehr guten Tag“

Nach zuletzt fünf Siegen in Folge will die TSV Hannover-Burgdorf ihre positive Serie auch zum Beginn des ‚heißen‘ Dezembers fortführen. Die Hürde, die es dafür zu bewältigen gilt, könnte jedoch kaum höher sein. Kein geringerer als der amtierende Deutsche Meister Rhein-Neckar Löwen steht das Team von Trainer Jens Bürkle am morgigen Samstag in Mannheim gegenüber. Anwurf in der SAP Arena ist um 19 Uhr. „Wir brauchen einen sehr guten Tag und müssen gleichzeitig hoffen, dass die Löwen nicht ihr Maximum abrufen“, bringt es Rechtsaußen Timo Kastening auf den Punkt.

In der Tat verfügen die Baden-Württemberger auch in dieser Saison über eine auf allen Positionen gleichermaßen stark besetzte Mannschaft. Wenngleich speziell der Abgang der klubinternen Legende und Identifikationsfigur Uwe Gensheimer (PSG Handball/Frankreich) auf und neben dem Feld eine Lücke gerissen hat, konnte diese mit dem trotz seiner 37 Jahre immer noch auf Topniveau agierenden Gudjon Valur Sigurdsson (63/7 Tore) adäquat geschlossen werden. Mit Mikael Appelgren verfügen die Rhein-Neckar Löwen zudem über einen herausragenden Torhüter aus Schweden.

Im Rückraum des derzeitigen Tabellendritten setzt Trainer Nikolaj Jacobsen auf eine eingespielte und spielstarke Achse. Kim Ekdahl Du Rietz (53) und Alexander Petersson (45) sorgen auf den Halbpositionen für die nötige Durschlagskraft, während Andy Schmid (56/22) auf Rückraum Mitte Dreh- und Angelpunkt seiner Mannschaft ist und gleichzeitig wie seine Nebenleute Torgefahr ausstrahlt. „Die Löwen haben sehr viele gute Rückraumspieler. Vollständig werden wir sie nicht ausschalten können. Vielmehr gilt es, deren Kreise einzuengen“, geht RECKEN-Trainer Bürkle die bevorstehende Hürde mit Respekt an.

Wie schwierig die Aufgabe wird, zeigt auch ein Blick auf den bisherigen Saisonverlauf der Mannschaft aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Mit 22:2 Punkten befindet sich das Jacobsen-Team nach Minuspunkten mit den beiden schärfsten Konkurrenten THW Kiel und SG Flensburg-Handewitt auf Augenhöhe. Lediglich vor heimischem Publikum mussten sich die Löwen dem derzeitigen Tabellenzweiten Flensburg mit 17:21 beugen, seit mittlerweile acht Bundesligaspielen ist der Titelverteidiger in der DKB Handball-Bundesliga nun ohne Verlustpunkt. Einen kleinen Dämpfer gab es dennoch am gestrigen Abend in der Champions League, als Schmid & Co. in Zagreb einen 15:10-Halbzeitführung noch aus der Hand gaben und sich am Ende noch mit 21:25. Dennoch sind die Löwen auch hier voll auf Kurs Achtelfinale.
„Die Löwen machen fast keine Fehler und spielen zudem eine Abwehr, die uns nicht wirklich liegt. Wir müssen daher sehr geduldig und vor allem clever spielen“, zeigt Bürkle die Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches Spiel auf und fordert: „Wir müssen couragiert auftreten.“ Als lehrreich wird dabei der glückliche Sieg gegen den HSC 2000 Coburg angesehen. „Coburg hat uns deutlich unsere Schwächen aufgezeigt. Dies kann uns für morgen aber auch als Vorbild dienen“, so Bürkle.

Dabei wollen Niedersachsens Spitzenhandballer die Niederlagenserie der letzten Jahre gegen die Löwen durchbrechen. In der vergangenen Saison unterlagen DIE RECKEN nach jeweils klaren Spielverläufen sowohl zu Hause (18:30) als auch in Mannheim (23:27). Nicht mithelfen, die schwierige Auswärtsaufgabe erfolgreich zu bewältigen, kann nach wie vor Csaba Szücs. Die Einsätze von Casper U. Mortensen und Mait Patrail sind darüber hinaus fraglich. „Wir fahren ohne Druck nach Mannheim und schauen, was geht. Wenn wir eine Chance bekommen, müssen wir sie nutzen“, weist Timo Kastening die Favoritenrolle klar den Rhein-Neckar Löwen zu, blickt jedoch optimistisch auf die Partie in Mannheim. „Ich freue mich auf solche Spiele in großen Arenen.“

Die Recken

RECKEN freuen sich auf Höhepunkte in der TUI Arena an Weihnachten

„Haben die Kapazität der Swiss Life Hall überschritten“

Es gehört mittlerweile schon zur guten Tradition, dass die TSV Hannover-Burgdorf an Weihnachten in ihr zweites Wohnzimmer, die TUI Arena zieht. In diesem Jahr treten DIE RECKEN gleich zwei Mal um die Feiertage in der rund 10.000 Zuschauer fassenden Multifunktionsarena an.

Dabei versprechen auch die Gegner beste Handballtradition. Am 21.12 kommt der Altmeister VfL Gummersbach in die niedersächsische Landeshauptstadt, ehe zum Abschluss der ersten Saisonhälfte das Duell mit dem süddeutschen Traditionsverein Frisch Auf! Göppingen auf Trainer Jens Bürkle und seine Schützlinge wartet. Mit den Schwaben haben die Niedersachsen in dieser Saison bislang gute Erfahrungen gemacht. Sowohl das Hinspiel in der Liga als auch das Achtelfinale im DHB-Pokal ging überraschend klar an DIE RECKEN, was allerdings kein Fingerzeig für die Begegnung kurz nach Weihnachten sein dürfte.
Die Ticketnachfrage sowohl am 21. als auch am 27. Dezember ist bislang hoch. Für beide Spiele sind über 4.100 Karten abgesetzt. „Damit haben wir bereits heute die Kapazität der Swiss Life Hall überschritten“, stellt Geschäftsführer Benjamin Chatton 22 Tage vor dem Spiel gegen den VfL Gummersbach fest.

Es läuft also erfreulicherweise darauf hinaus, dass auch die Zuschauerzahl an Weihnachten traditionell gut sein wird.

Die Recken

DIE RECKEN müssen sich gegen überdurchschnittlichen Aufsteiger beweisen

Die Recken„Erlangen ist abwehrstark“

Nach der zweiwöchigen Länderspielpause kehrt die DKB Handball-Bundesliga am Samstag um 19 Uhr wieder zurück in die RECKEN-Festung Swiss Life Hall. Nachdem die Mannschaft das letzte Heimspiel mit einem überzeugenden Sieg (33:27) gegen den Bergischen HC feiern konnte, gibt es nun eine neue Aufgabe für das Team von Trainer Jens Bürkle: Der HC Erlangen kommt nach Hannover. Mit vier Siegen aus zehn Spielen stehen die Mittelfranken nur zwei Punkte hinter den RECKEN auf Platz elf der Tabelle. Laut RECKEN-Trainer Jens Bürkle kommt dies vor allem durch die sehr starke Defensivarbeit der gesamten Mannschaft und den für einen Aufsteiger doch sehr breiten Kader. „Mit Spielern wie Link, Rahmel, Horak oder Stranovsky ist Erlangen hervorragend besetzt“, stellt Bürkle fest.
Hinzu kommt, dass die Mittelfranken auch schon in den ersten zehn Spielen gegen starke Gegner überzeugend agiert haben. So konnte man zum Beispiel gegen den haushohen Favoriten aus Kiel sehr lange mithalten, musste sich letztendlich aber mit 26:33 geschlagen geben. Bei den Füchsen Berlin (21:24) konnte der HC Erlangen die Sensation zwar nicht perfekt machen, verlor aber nur knapp mit 24:21. Außerdem gewann man gegen die vermeintlichen Favoriten aus Melsungen, Göppingen und Gummersbach. Dies hat vor allem auch damit zu tun, dass „Erlangen sehr abgeklärt spielt und keine typischen Fehler eines Aufsteigers macht“, so Bürkle.

Ein Nachteil für DIE RECKEN ist zudem, dass mit Rúnar Kárason (Island), Kai Häfner (Deutschland), Mait Patrail (Estland), Joakim Hykkerud (Norwegen) und Morten Olsen (Dänemark) gleich fünf Stammspieler nicht am Mannschaftstraining teilnehmen konnten. „Wir hatten viele Spieler in der Länderspielpause nicht im Training. Dazu kommt, dass einige angeschlagen zurückgekommen sind“, hadert der RECKEN-Trainer. Die Rückraumspieler Kai Häfner und Mait Patrail plagen sich seit der Länderspielpause mit Rückenproblemen herum – ein Einsatz am Samstag ist ungewiss. Beim HC Erlangen war mit dem tschechischem Abwehrchef Pavel Horak lediglich ein Spieler durch zwei Länderspiele nicht im Mannschaftstraining.

Die Partie verspricht nicht nur aufgrund der Tabellenkonstellation jede Menge Spannung. Trainer Jens Bürkle zählt daher auf die tatkräftige Unterstützung der heimischen Fans. „Wir wollen natürlich gewinnen, aber Erlangen wird es uns sehr schwer machen. Darum zählen wir auf unser Publikum und die Heimstärke“, fügt Bürkle hinzu.

Über 3.100 Tickets sind für das Duell mit den Mittelfranken bereits abgesetzt. Karten sind sowohl im Onlineshop, als auch an der Abendkasse noch erhältlich.

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