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Eilenriede – Hannovers Stadtwald

Blick über die Eilenriede

Blick über die Eilenriede

Die Eilenriede Hannover ist mit rund 640 Hektar einer der größten Wälder Europas im Herzen einer Großstadt. Da kann selbst der Hyde Park in London nicht mithalten. Seit über 600 Jahren ist der Wald in städtischem Besitz. Die Eilenriede hat eine Nord-Süd-Ausdehnung von etwa sechs Kilometern. Sie reicht mit ihrem südwestlichen Ausläufer bis an den Maschsee.

Die Eilenriede gliedert sich in die nördliche Eilenriede von der Walderseestraße im Norden bis zum Pferdeturm im Süden. Dieser Teil gehört zum Stadtteil Zoo. Die südliche Eilenriede beginnt südlich des Pferdeturms und reicht bis zum Döhrener Turm. Sie gehört überwiegend zum Stadtteil Kleefeld. Südlich der Bemeroder Straße bis zur Eisenbahnstrecke gehört zum Stadtteil Waldheim. Es folgt der Abschnitt bis zur Hildesheimer Straße der zum Stadtteil Waldhausen zählt. Der kleine Bereich südlich des Stadtfriedhofs Engesohde bis zum Maschsee gehört zur Südstadt. In Richtung Osten geht die Eilenriede in den Hermann-Löns-Park und den Tiergarten Hannover über.

Eilenriede Hannover: Infobroschüre und Übersichtsplan

Geschichte

Döhrener Turm

Döhrener Turm

In der Mitte des 14. Jahrhunderts entstand vor dem Hintergrund des Lüneburger Erbfolgekrieges (1370–1388) zum Schutz von Hannover eine Landwehr rund um die Stadt, vor allem in der Eilenriede. Die Landwehr war ein vorgeschobenes Grenzsicherungs- und Befestigungssystem mit Warttürmen an den Straßendurchgängen. Innerhalb oder am Rande der Eilenriede befinden sich die Reste folgender früherer Warttürme und Warthäuser: Döhrener Turm (1382), Pferdeturm (1387), Lister Turm (1387), Pinkenburg (1387), Steuerndieb (1392) und Bischofshol (1461).

Sehenswertes

Wissenswertes

Königinnendenkmal Königinnendenkmal - Das Königinnendenkmal oder Prinzessinnen-Denkmal am Rand der Eilenriede in Hannover aus der…

Rund um und auch in der Eilenriede Hannover gibt es allerlei Sehenswertes wie Denkmäler und Plastiken. Darunter ist zum Beispiel „das Rad“, ein Rasenlabyrinth mit Kreisen aus Rasen- und Kieselsteinflächen um einen zentralen Lindenbaum herum.

An der Fritz Beindorff-Allee erinnert der Pelikan-Brunnen mit zwei bronzenen Pelikanen an Fritz Beindorff als hannoverscher Senator und früheren Inhaber des Büroartikelunternehmens Pelikan AG.

Im Frühjahr 2004 hat die Waldstation Eilenriede den Betrieb auf dem vergrößerten Gelände des ehemaligen Vogelschutzgehölzes aufgenommen. Die Waldstation bietet ein außerschulisches Umweltbildungsangebot. Highlight der Waldstation ist der 36 Meter hohe Walderlebnisturm, der ganz besondere Ausblicke in den Wald der Eilenriede und von der obersten Plattform auch auf die Baumkronen bietet.

 

Das Erlebnispädagogische Zentrum Wakitu oder auch Spielpark Wakitu (Wald-Kinder-Tummelplatz) genannt ist eines der Lieblingsziele für Eltern und Kinder in der Eilenriede. Das 14.000 Quadratmeter große Gelände für Kinder jeden Alters ein Spieleldorado. Er ist der älteste Spielplatz Hannovers und wird doch niemals alt. In 2020 feierte er sein 125-jähriges Bestehen. Das Gesicht des Spielplatzes hat sich über mehr als ein Jahrhundert immer wieder verändert. Eines aber ist immer geblieben: viel Platz zum Buddeln, Rennen, Klettern, Sich-bewegen und -begegnen – unter, zwischen, auf und mit Bäumen.

Teile des Geländes (Tipi-Zelt, Grillstelle, Natur-Bühne) können durch Institutionen, Vereine und Initiativen für selbstständig durchgeführte (nicht-kommerzielle) Aktionen genutzt werden.

www.wakitu.de

Eilenriede im Ohr

In Hannovers Stadtwald gibt es „etwas auf die Ohren“: An insgesamt elf Hörstationen in der nördlichen und der südlichen Eilenriede können Interessierte klanglich in die Vielfalt des 640 Hektar großen Walds eintauchen.

Die Begrüßung an jeder Station übernehmen verschiedene Vogelarten. Nachfolgend geben unter anderem ein Förster und eine Pilzexpertin Antworten auf die Frage, wie Naturschutz, Erholung und Forstwirtschaft in einem der größten Stadtwälder Europas miteinander vereinbar sind. Auch der Wirt des Milchhäuschens kommt zu Wort. Die HörerInnen erfahren etwas über Holzernte und Rückepferde, über alte Bürgerrechte und den heutigen Eilenriedebeirat, über Buschwindröschen und Klimawandel – und wie all das miteinander zusammenhängt.

Startpunkt, Reihenfolge und Anzahl der Hörstationen sind beliebig wählbar. Um alle Orte sehen und die entsprechenden Beiträge hören zu können, sollte man mit dem Fahrrad mindestens drei Stunden einplanen. An den einzelnen Stationen sind QR-Codes angebracht. Aber auch unter der genannten Adresse im Internet sind die Informationen abrufbar. Empfohlen für ein optimales Hörerlebnis werden Kopfhörer oder Ohrstöpsel.

Die Stationen sind:

  1. Das Ohr an der Eilenriede, Emmichplatz;
  2. Buttermilch im Schönheitswald, Wilhelm-Busch-Wiese;
  3. Von Holzgängern und Morgenbrüdern, Freizeitheim Lister Turm;
  4. Tanz im Labyrinth, Rasenlabyrinth;
  5. Rückepferd und Forstbetrieb, Steuerndieb;
  6. Wer wohnt im Totholz?, Königseiche;
  7. Eine Spielplatzstation (nicht nur) für Kinder, Spielplatz Schmachteberg;
  8. Torfschifffahrt und Schwefelbäder, Heiligers-Brunnen;
  9. Vom Wandel im Wald, An den Föhren;
  10. Pumptrack, Reitweg, Rodelbahn, Mountainbike-Parcours;
  11. Käuzchenruf und Fledermaus, Elke-Mühlbach-Weg.

www.eilenriede-hoeren.de

Stadtplan

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Bildquellen:

  • Blick über die Eilenriede: www.hannover-entdecken.de
  • Blick über die Eilenriede: www.hannover-entdecken.de
  • Wahlplakate: www.hannover-entdecken.de
  • Polizei Nachrichten: www.hannover-entdecken.de
  • Maskenpflicht am Maschsee und Steinhuder Meer: Region Hannover
  • Döhrener Turm: www.hannover-entdecken.de
  • Königinnendenkmal: www.hannover-entdecken.de
  • Eilenriedeblick zum Fernsehturm: www.hannover-entdecken.de