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Schwerpunkt Schulen: Stadt arbeitet im Sommer intensiv an eigenen Gebäuden

Sommerzeit ist Bauzeit: Der städtische Fachbereich Gebäudemanagement nutzt wie in jedem Jahr verstärkt die unterrichtsfreie Zeit, um Neubau, Umbau und Sanierung insbesondere von Schulen voranzutreiben. Dazu gehören größere Projekte, die zum Teil über mehrere Jahre laufen und teilweise weit über die Ferien hinaus dauern. Daneben werden zahlreiche kleinere Maßnahmen durchgeführt.

„Die Corona-Pandemie und die Auswirkungen des Ukraine-Krieges haben sich bundesweit auf Bauprojekte und Bauprogramme ausgewirkt.“, sagt Gebäudemanagement-Leiter Jörg Gronemann und führt weiter aus: „Erhebliche Baupreissteigerungen sowie teilweise Lieferengpässe von Baumaterialien oder Maschinenteilen haben unmittelbaren Einfluss auf termingerechte Fortführungs- und Fertigstellungstermine und können zu unvorhersehbaren Mehrkosten führen. Und doch streben wir einen planmäßigen Ablauf bei den laufenden Baustellen an.“

So sollen bis Ende der Sommerferien die Arbeiten zum Beispiel an folgenden Einrichtungen abgeschlossen werden: Brüder-Grimm-Schule (Grundschule), Außenstelle des Gymnasiums Käthe-Kollwitz-Schule (eine von zwei Maßnahmen), IGS Büssingweg (Holzmodulanlage), Grundschule Lüneburger Damm und Johannes-Kepler-Realschule (eine von drei Maßnahmen).

Insgesamt investiert die Landeshauptstadt in ihre Bildungseinrichtungen jedes Jahr einen hohen zweistelligen Millionenbetrag. Allein durch die Umsetzung des richtungsweisenden Investitionsprogramms „500 plus“ werden innerhalb von zehn Jahren (2017 bis 2027) über die „normale“ Investitionstätigkeit hinaus zusätzlich rund 500 Millionen Euro in städtische Gebäude eingesetzt, um insbesondere die Anforderungen einer wachsenden und vielfältiger werdenden Stadt erfüllen zu können. Der Schwerpunkt für diese zusätzlichen baulichen Investitionen liegt bei Schulen und Kitas und somit im Bildungssegment. Obwohl dieser Bereich bereits in den vergangenen Jahren Investitionsschwerpunkt war und gut 80 Prozent der investiven Mittel des Fachbereichs Gebäudemanagement in die Schulsanierung und -erweiterung investiert wurde, ist dort der Bedarf nach wie vor am höchsten. Gründe hierfür liegen zum einen in der vom Land beschlossenen Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren (G9) sowie in sich fortlaufend ändernden und wachsenden Anforderungen an die räumliche Gestaltung der Schulen, Inklusion sowie den weiter hohen Bedarf an Ganztagsschulen.

Die Maßnahmen tragen zur Verbesserung, Sicherheit und Barrierefreiheit sowie Stadtgestaltung, aber auch zum Ausbau und der Konzeptoptimierung bei und leisten damit einen wichtigen Beitrag als förderliche Basis für gute Bildungsbedingungen. Zusätzlich zu den Erneuerungs- und Ausbaumaßnahmen investiert die Landeshauptstadt Hannover (LHH) erhebliche Mittel in die bauliche Unterhaltung der Gebäude.

Bildquellen:

  • Stadt Hannover: Stadt Hannover
Kategorie: Politik
Quelle/Autor: Pressemitteilung Stadt Hannover