Alle Artikel mit dem Schlagwort: Stadtarchiv

Vortrag in der Reihe „Rohstoff für die Stadtgeschichte“ über die Knochenfunde am Marstall

In der Reihe „Rohstoff für die Stadtgeschichte – neue Blicke in alte Quellen“ findet am 24. Oktober (Montag) um 18 Uhr im Stadtarchiv, Am Bokemahle 14-16, ein Vortrag statt. Michael Heinrich Schormann M.A. und Friedrich Wilhelm Wulf M.A. referieren zum Thema „Knochen und (Schrift-)Quellen. Ein archivalischer Ausflug in Hannovers Mittelalter“.

Zum Vortrag: Eine Zeitungsmeldung über Knochenfunde bei Bauarbeiten am Marstall rief 2015 den Archäologen auf den Plan. Unter Einbeziehung der anthropologischen Knochenuntersuchungen wird auf Grundlage von archäologischen und schriftlichen Quellen im Stadtarchiv erörtert, welche historischen Aussagen dazu möglich sind.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung unter der Telefonnummer 168-42173 oder per Mail an stadtarchiv@hannover-stadt.de wird gebeten. Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation des Stadtarchivs Hannover mit dem Museum August Kestner.

Vortrag zu „Schreiben statt Reden. Zur Kulturgeschichte des Briefes“

Reihe „Rohstoff für die Stadtgeschichte“ im Stadtarchiv Hannover

In der Reihe „Rohstoff für die Stadtgeschichte – neue Blicke in alte Quellen“ beginnt am Donnerstag (13. Oktober) um 19 Uhr im Stadtarchiv, Am Bokemahle 14-16, ein Vortrag von Prof. Dr. Michael Rothmann zum Thema „Schreiben statt Reden. Zur Kulturgeschichte des Briefes“.

Zum Vortrag: Parallel zur Erfindung des Papiers etablierte sich der Brief im Spätmittelalter als neues zwischenmenschliches Kommunikationsmedium. Wo zuvor immer geredet werden musste und Anwesenheit erforderlich war, konnte man nun zudem schreiben und abwesend bleiben. An ausgewählten Beispielen aus dem hannoverschen Stadtarchiv wird erläutert, welche Effekte dieses zusätzliche Kommunikationsmittel und die Chance zu schreiben und zu lesen, statt zu reden und zu hören auf die mittelalterliche Gesellschaft hatte.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung unter der Telefonnummer 168-42173 oder per Mail an stadtarchiv@hannover-stadt.de wird gebeten. Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation des Stadtarchivs Hannover mit dem Museum August Kestner.

Stadtarchiv Hannover: Vortrag in der Reihe „Rohstoff für die Stadtgeschichte“

In der Reihe „Rohstoff für die Stadtgeschichte – neue Blicke in alte Quellen“ findet am 29. September (Donnerstag) um 19 Uhr im Stadtarchiv, Am Bokemahle 14-16, ein Vortrag statt. Dr. Rüdiger Kröger spricht zum Thema „Schreiber und Sprachentwicklung im Spiegel der hannoverschen Urkunden des 13. und 14. Jahrhunderts“.

Zum Vortrag: Die Urkunden des 13. und 14. Jahrhunderts sind die wichtigsten Quellen für die Stadtgeschichte Hannovers in dieser Zeit. Aber nicht nur ihr Inhalt, sondern auch ihre innere und äußere Form erlauben vielfältige interessante Beobachtungen. So verrät der Vergleich der Handschrift etwas über die in Hannover tätigen Schreiber. Ferner dokumentieren sie in der differenzierten Verwendung lateinischer und deutscher Sprache den Prozess der Verschriftlichung des Niederdeutschen in Hannover.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung unter der Telefonnummer 168-42173 oder per Mail an stadtarchiv@hannover-stadt.de wird gebeten. Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation des Stadtarchivs Hannover mit dem Museum August Kestner.

Stadtarchiv erhält historische Unterlagen der Schokoladenfabrik Sprengel Hannover

Die Autorin Kristina Huttenlocher hatam 6. Mai 2016 historische Unterlagen zur Firmengeschichte der ehemaligen Schokoladenfabrik Sprengel in Hannover an die Leiterin des Stadtarchivs Hannover Dr. Cornelia Regin übergeben.

Fast vier Jahrzehnte nach dem Verkauf der Firma Sprengel an die Stollwerck-Gruppe und der Aufgabe des Firmengeländes an der Schaufelder Straße in Hannover sind bis zu 150 Jahre alte Dokumente aus der Unternehmensgeschichte dieses Traditionsbetriebes nun öffentlich einsehbar. Darunter befinden sich Geschäftsbücher des Firmengründers Bernhard Sprengel mit Verzeichnissen seiner KundInnen, detaillierte Geschäftsberichte seines Sohnes August Sprengel aus den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg und Unterlagen über den Maschinenpark des Werks aus den 1920er Jahren.

Ehemalige MitarbeiterInnen der Firma hatten die Unterlagen vor der Vernichtung gerettet und viele Jahre lang privat verwahrt. Als über eine Meldung der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung bekannt wurde, dass Kristina Huttenlocher, Enkelin des Unternehmers Heinz Appel und Autorin einer Firmengeschichte über diesen traditionsreichen hannoverschen Feinkost-Hersteller, an einer Geschichte der Firma Sprengel arbeitet, meldeten sich die Sprengelaner und boten ihr die Dokumente an. Nach der Auswertung und kurz vor Erscheinen ihres Buches, das die Autorin Anfang Juni in Hannover öffentlich vorstellen wird, übergibt Kristina Huttenlocher die historischen Unterlagen dem Stadtarchiv Hannover. Dort werden sie der allgemeinen Forschung zur Verfügung gestellt.

Kaisertage in Hannover

Kaiserbesuche in Hannover

Begrüßung Seiner Majestät des Kaisers in Linden während der "Kaisertage in Hannover" 1898

Begrüßung Seiner Majestät des Kaisers in Linden während der „Kaisertage in Hannover“ 1898

Zum Vortrag „Kaiserbesuche Wilhelm I. und Wilhelm II. in Hannover 1868 – 1914“ von Prof. Dr. Gerhard Schneider lädt das Stadtarchiv Hannover für Donnerstag (14. April) um 19 Uhr in ihre Räume, Am Bokemahle 14-16, ein. Der Eintritt ist frei.

Die Stadt Hannover war ein bevorzugtes Reiseziel der deutschen Kaiser. Mehr als 40mal besuchten Wilhelm I. und Wilhelm II., gelegentlich in Begleitung ihrer Frauen, die Stadt. Manche Besuche ähnelten Staatsbesuchen: überall Blumenschmuck und Fahnen, festliche Dekorationen und aufwändige Installationen entlang der Einzugsstraße vom Bahnhof bis zum Residenzschloss in der Leinstraße, Galadiners mit nicht selten mehreren hundert Gedecken, Festaufführungen im königlichen Theater, Feuerwerk, Paraden und noch vielem mehr. Zeitungsberichte und Photographien dokumentieren den immensen Zuspruch, den die Besuche nach anfänglicher Zurückhaltung bei der Bevölkerung fanden.

Das Buch zum Thema von Prof. Dr. Schneider, das 2015 als Bd. 15 der Reihe Hannoversche Studien erschienen ist (ISBN 978-3-86525-486-3), kann bei der Veranstaltung erworben und auf Wunsch vom Autor signiert werden.

Bildquelle: Karl Friedrich Wunder [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Archive in Stadt und Region Hannover laden zum 8. Tag der Archive ein

Tag der Archive 2016Am 5. und 6. März öffnen wieder bundesweit zahlreiche Archive und Bibliotheken ihre Türen zum 8. Tag der Archive. Die Veranstaltung steht diesmal unter dem Titel „Mobilität im Wandel“. In Stadt und Region Hannover laden fünf Archive dazu ein, einen Blick in ihre Arbeit zu nehmen.

Infoflyer – Tag der Archive

Archive sind das Gedächtnis eines Landes, einer Stadt, einer Institution und ihrer Menschen. Mit ihrer Arbeit bieten sie der Gesellschaft und jeder und jedem Einzelnen historische Orientierung und Rechtssicherheit. Mit archivalischen Quellen können Geschichte geschrieben und Traditionen begründet werden.

„Mobilität“ ist mehr als einfach nur eine Bewegung von A nach B. Der Begriff hat soziale, politische, technische und wirtschaftliche Dimensionen, die einander im Laufe der Geschichte wechselseitig beeinflusst haben. Man betrachte etwa die Erfindung der Eisenbahn und den dadurch angestoßenen wirtschaftlichen und politischen Wandel im 19. Jahrhundert, der wiederum einen starken Impuls für Kunst und Literatur bot. Die Aktualität des Themas Mobilität zeigt sich auch auf gänzlich „untechnischen“ Gebieten – wie etwa beim Thema Migration, was sich in Völkerwanderungen, Flüchtlingsbewegungen oder Auswanderungswellen wiedererkennen lässt. Nicht zuletzt gibt es auch die „Soziale Mobilität“: Der Auf- und Abstieg von Menschen in der modernen Industriegesellschaft. All diese Themen haben ihren Niederschlag in Archiven gefunden. Der Tag der Archive 2016 gibt Gelegenheit, mehr über dieses Thema in den Archiven und aus Archivalien zu erfahren.

Teilnehmende Archive und Aktionstage

Samstag, 5. März
Nds. Landesarchiv Hannover, Stadtarchiv der Landeshauptstadt Hannover, Archiv HANNOVER 96 und Stadtarchiv Garbsen

Sonntag, 6. März
Gemeindearchiv Isernhagen und Archiv HANNOVER 96

Für einen barrierefreien Zugang ist bei allen Veranstaltungen gesorgt.