Alle Artikel in: Kunstwerke

Leibniztempel

Der Leibniztempel im Georgengarten ist ein beliebter Treffpunkt zu jeder Jahreszeit. Er gilt als erstes öffentliches Denkmal in Deutschland für einen Nichtadeligen. Der überdachte Rundtempel, in Sichtweite der Herrenhäuser Allee, aus Sandstein mit zwölf ionischen Säulen wurde zu Ehren des in Hannover tätigen Bürgers und Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716) errichtet. Mit seiner vergoldeten Inschrift „Genio Leibnitii“ wurde er nach einem Entwurf des hannoverschen Hofrats Johann Daniel Ramberg geschaffen und 1790 geweiht. Ursprünglich stand der Pavillon auf einem Hügel auf dem heutigen Waterlooplatz. Zu dieser Zeit diente der Platz als dem Leineschloss vorgelagerter Parade- und Exercierplatz. Vom Leibniztempel ging die Adolfstraße aus und verband die Stadt Hannover in Richtung des Schwarzen Bären über die bis dahin einzige Ihmebrücke mit dem damaligen Garten- und Villenvorort Linden. Erst 1935/36 wurde der Leibniztempel vom Waterlooplatz an seinen heutigen Standort im Georgengarten versetzt. Im Tempel steht auf einem Sockel eine Leibniz-Büste. Seit dem 1. Juli 2010 nur noch als eine aus Beton gegossene Kopie. Zum Schutz vor Vandalismus wurde das Original aus Carrara-Marmor bereits 1986 in das Technologie-Centrum Hannover …

Helmcke-Denkmal

Denkmal Johann Gerhard Helmcke

Das Denkmal für Johann Gerhard Helmcke, den Bäckermeister und Getreidehändler aus der Stadt, wurde aufgestellt weil er die Allee im Georgengarten während der napoleonischen Zeit vor dem Abholzen gerettet hat. Durch die Zahlung von 3.000 Talern als Ersatz für nicht gezahlte Kontributionsstrafen konnte die Allee so erhalten werden. Schlechter erging es der Allee im Zweiten Weltkrieg, sie erlitt schwere Schäden. Ein übriges Taten eingesickerte Betriebsstoffe von Fahrzeugen der britischen Streitkräfte in der Nachkriegszeit. Daher musste die Herrenhäuser Allee in den 70er Jahren durch 1.300 Kaiserlinden vollständig erneuert werden. In Richtung Königsworther Platz kann man übrigens gleich weiter die Skulpturenmeile der Stadt Hannover begehen. Stadtplan Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von OpenStreetMap Foundation.Mehr erfahren Karte laden OpenStreetMaps immer entsperren Größere Karte anzeigen

Mahnmal Gerichtsgefängnis

Mahnmal Gerichtsgefängnis

An Anfang der Lister Meile im Stadtteil Oststadt steht das Mahnmal Gerichtsgefängnis, denn auf dem Gelände des heutigen Pavillon stand einst das Gerichtsgefängnis Hannover. In der als Königliches Zellengefängnis errichteten Einrichtung konnten mehr als 800 Häftlinge aufgenommen werden. Die prominentesten Insassen waren sicherlich der Serienmörder Fritz Haarmann der hier auch hingerichtet wurde, der Politiker und Vorsitzender der IG Metall Otto Brenner und auch der KPD-Vorsitzende Ernst Thälmann der hier während der NS-Zeit jahrelang in Isolationshaft saß. Das 1989 errichtete Mahnmal Gerichtsgefängnis von Hans-Jürgen Breuste erinnert heute an die verschiedenen Opfergruppen der Nationalsozialisten. Inschrift Hier stand bis zum Abriss 1965 das Gerichtsgefängnis Hannover, in dem von 1933 bis 1945 zahlreiche Gegner und Gegnerinnen des Nationalsozialismus inhaftiert waren. Sie kamen aus allen Schichten der Bevölkerung, bis 1937 vor allem aus der Arbeiterschaft – darunter Sozialdemokraten, Kommunisten und Gewerkschafter. Ausser ihnen wurden hier Männer und Frauen aus verfolgeten Minderheiten wie Sinti, Zeugen Jehovas und Homosexuelle gefangen gehalten. Während des Zweiten Weltkrieges haben hier auch ausländische Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen gelitten. In diesem Gefängnis waren viele Mitglieder der hannoverschen Sozialistischen Front, …

Grosser Hephaestos I

Grosser Hephaestos I

Die Figur „Grosser Hephaestos I“ von Waldemar Otto wurde laut der am Sockel angebrachten Info-Tafel erworben aus Mitteln der Henry-Lüders-Stiftung. Sie steht auf der Mittelinsel der Hanburger Allee im Stadtteil Oststadt. Hephaestos (oder Hephaistos) ist der griechische Gott des Feuers und der Schmiede, der mit seiner Einsamkeit kämpft. Er ist der verlassene Ehemann der Aphrodite, der Göttin der Liebe und der Schönheit. Das Werk „Grosser Hephaestos II“ von Waldemar Otto ist in Bremen an der Schwachhauser Heerstraße zu finden. Stadtplan Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von OpenStreetMap Foundation.Mehr erfahren Karte laden OpenStreetMaps immer entsperren Größere Karte anzeigen

Mahatma Ghandi

Ghandi Denkmal

Das Ghandi Denkmal wurde 2015 von Indiens Premierminister Narendra Modi eingeweiht. Es steht an der Grenze der Stadtteile Mitte und Calenberger Neustadt an der Culemannstraße beim Maschpark. Die Idee dazu war vom Indischen Verein Hannover gekommen, einem Zusammenschluss von zirka 300 Indern, die vor allem aus dem studentischen und wissenschaftlichen Umfeld von Leibniz-Uni und Medizinischer Hochschule kommen. Anlass: In diesem Jahr war Indien Partnerland der Hannover-Messe und brachte damit ein Gastgeschenk für die Stadt mit. Die Wahrheit des Menschen liegt in der Demut seines Geistes. Man is truly known by humility of his Spirit. Mahatma Ghandi Stadtplan Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von OpenStreetMap Foundation.Mehr erfahren Karte laden OpenStreetMaps immer entsperren Größere Karte anzeigen

Kunstwerk von Eugène Dodeigne

Die große Familie

Im Rahmen des Straßenkunstprogramms wurde „Die große Familie“ 1971 auf dem Trammplatz aufgestellt. Dort mussten die Figuren dem Klaus-Bahlsen-Brunnen von Ludger Gerdes weichen. Jetzt steht die Familie auf dem Rudolf-Hillebrecht-Platz zwischen dem Kestnermuseum und der Bauverwaltung Hannover. Der Titel des Werkes suggeriert Verwandtschaften und man kann bei den Figuren an Personen und Persönlichkeiten mit ihren Beziehungen und Geschichten denken. Eugène Dodeigne Geboren am 27. Juli 1923 in Rouvreux in Belgien und gestorben am 24. Dezember 2015 bei Bondues in Frankreich war ein Bildhauer. Er gehörte zu den bedeutenden Vertretern der Modernen Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg; bekannt wurde er insbesondere durch seine monumentalen Steinskulpturen. Dodeigne spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte und für die Entwicklung der Skulptur in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Weitere Arbeiten von Eugène Dodeigne in Hannover sind „Etude I–V“ am Neustädter Friedhof und das Mahnmal Misburg für das frühere KZ-Außenlager im Stadtteil Misburg-Nord. Stadtplan Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von OpenStreetMap Foundation.Mehr erfahren Karte laden OpenStreetMaps immer entsperren Größere Karte anzeigen

Gedenken an die Zwangsarbeiter der Deurag

Mahnmal Misburg

Das Mahnmal Misburg auch als bekannt ist ein Werk des Künstlers Eugène Dodeigne für die KZ-Opfer im Stadtteil Misburg-Nord. Es steht an der Hannoverschen Straße direkt neben der Brücke über den Mittellandkanal. Das KZ Misburg war eine Außenstelle des Konzentrationslagers Neuengamme für die Deutsche Erdölraffinerie (Deurag) am Mittellandkanal. Im Lager Hannover-Misburg waren bis zu 1000 KZ-Häftlinge untergebracht. Die Deurag-Nerag in Misburg war während des Zweiten Weltkrieges einer der wichtigsten Lieferanten von Flugmotorenölen und neben der Ölraffinerie waren auch Anlagen zur synthetischen Benzinherstellung aufgebaut. Damit war die Deurag-Nerag für die Alliierten ein kriegswichtiges Ziel und am 18. und 20. Juni 1944 wurden diese Anlagen bei Luftangriffen auf Hannover schwer beschädigt. An die Zwangsarbeiter, die während der Zeit des Nationalsozialismus im Konzentrationslager arbeiten und leiden mussten, erinnert auch eine Gedenktafel in der Mauer des nahegelegenen Waldfriedhofs Misburg. Weitere Informationen: www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de www.ns-zeit-hannover.de Weitere Arbeiten von Eugène Dodeigne in Hannover sind „Etude I–V“ am Neustädter Friedhof und „Die große Familie“ neben dem Trammplatz. Stadtplan Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von OpenStreetMap Foundation.Mehr erfahren Karte laden …

Etude I–V

Etude I–V

Das Kunstwerk Etude I–V von Eugène Dodeigne steht an der Ecke von Brühlstraße und Otto-Brenner-Straße am Neustädter Friedhof. Die fünf Steinfiguren stehen auf einem kleinen Grashügel vor dem ehemaligen Contihochhaus, der im Zuge der Neugestaltung des Königsworther Platzes eigens für sie angelegt wurde. Sie sind Teil der Skulpturenmeile Hannover vom Königsworther Platz bis zum Landtag. Der in Nordfrankreich lebende Bildhauer Eugène Dodeigne (* 1923 in Rouvreux, Belgien) hat sie auf ihre Haltung reduziert um auf diese Weise eine hervorragende Projektionsfläche für Persönlichkeitsaspekte zu bieten. Bevor die Stadt Hannover das Skulpturenensemble gekauft hat wurden sie von der Galerie Brusberg auf dem Emmichplatz (heute Neues Haus) präsentiert. Weitere Arbeiten von Eugène Dodeigne in Hannover sind das Mahnmal Misburg für das frühere KZ-Außenlager im Stadtteil Misburg-Nord und „Die große Familie“ neben dem Trammplatz. Stadtplan Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von OpenStreetMap Foundation.Mehr erfahren Karte laden OpenStreetMaps immer entsperren Größere Karte anzeigen

Drehbare Schrauben

Drehbare Schrauben

Die drehbare Schrauben auf dem Georgsplatz nähe Opernhaus entstanden im Rahmen des Straßenkunstprogramms der 70er Jahre. Die Plastik wurde vom Künstlers HAWOLI (Hans Wolf Lingemann) geschaffen. Die drei roten Säulen sollten eigentlich Passanten stärker im Weg stehen und eigenes Handelns provozieren. Stadtplan Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von OpenStreetMap Foundation.Mehr erfahren Karte laden OpenStreetMaps immer entsperren Größere Karte anzeigen

Döhrener Sphinx

Döhrener Sphinx

Die Döhrener Sphinx steht am Fiedeler Platz an der Ecke von Bernwardstraße und Cäcilienstraße im Stadtteil Döhren. Das Kunstwerk der Künstlers WP Eberhard Eggers wurde 1999 von Hans-Hermann Eikemeier gestiftet. Stadtplan Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von OpenStreetMap Foundation.Mehr erfahren Karte laden OpenStreetMaps immer entsperren Größere Karte anzeigen