Alle Artikel mit dem Schlagwort: Künstlerhaus

Lesung mit Thommi Baake: „Manchmal ist die Geschirrrückgabe einfach nicht zu finden“

„Manchmal ist die Geschirrrückgabe einfach nicht zu finden“ heißt die Lesung mit Thommi Baake am Donnerstag (9. Juni) um 19.30 Uhr, im Künstlerhaus, Sophienstraße 2. Der Eintritt kostet sieben, ermäßigt fünf Euro.

Die Erzählungen von Thommi Baake sind skurrile Geschichten, in denen es um erfundene Biografien, um Abenteuer und die wahre Liebe geht. Der Abend zeichnet sich durch die absurde, typische Baake-Komik und dessen überbordende Fantasie aus, nie verkopft, zuweilen herrlich albern, unsinnig und intelligent. Baake beobachtet genau, erfindet neuartige, skurril-verschrobene Charaktere, Orte und Welten und hat ein besonderes Herz für Verlierer.

„Manchmal ist die Geschirrrückgabe einfach nicht zu finden“ erscheint Ende Mai 2016 im Periplaneta Verlag Berlin. Neben Geschichten, die bei der ersten hannoverschen Lesebühne OraL (Organisation für angewandte Literatur) entstanden sind, enthält es Fotos und eine Hör-CD.

Zum Autor:

Thommi Baake, Jahrgang 1962, lebt in Hannover. Der Autor, Schauspieler und Entertainer liest seine Stories nicht nur, er lebt sie und stellt sie mit Händen und Füßen, Gestik und Mimik dar. Weitere Informationen gibt es im Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover bei Elke Oberheide unter der Telefonnummer 168-42493 oder E-Mail elke.oberheide@hannover-stadt.de.

Künstlerhaus: „Vom Zustand der Welt um 4 Uhr 35“

Christine Kappe im Gespräch mit Peter Piontek

„Vom Zustand der Welt um 4 Uhr 35“ ist der Titel einer Lesung mit Christine Kappe im Gespräch mit Peter Piontek am Sonntag (22. Mai), 11 Uhr, im Künstlerhaus, Sophienstraße 2. Gezeigt werden Bilder von Irene Klaffke. Der Eintritt frei.

Zur Geschichte „Vom Zustand der Welt um 4 Uhr 35“:

Träumend, nachdenkend durchwanderte die Autorin Jahre die Stadt. Vor allem nachts, wenn Lärm und Glanz verschwunden sind und den Blick auf Wesentliches freigeben. Die Traumwelt – ist sie nicht bizarrer als die Realität? Und die Realität – ist sie Attrappe? „Erst nachdem ich die Textsammlung fertiggestellt hatte, fielen mir Bonaventuras ‚Nachtwachen‘ ein. Ich hatte sie mit Begeisterung gelesen. Damals, 1804, wurden Lichter angezündet. Heute brennen sie die ganze Nacht – und es werden Zeitungen verteilt. Sonst hat sich scheinbar wenig geändert,“ resümiert die Autorin.

Christine Kappe, geb. 1970 in Einbeck, veröffentlicht in Anthologien und Literaturzeitschriften. Lyrikdebüt „Wie kann das sein“ (2013), Kriminalroman „Rahling“ (2015), „Vom Zustand der Welt um 4.35 Uhr“ (2016).

Peter Piontek, geb. 1955 in Lübeck, Lyriker, Literaturkritiker unter anderem für die HAZ, Dramaturg am Theater Commedia Futura, Eisfabrik. Lebt in Hannover.

Irene Klaffke, geb. 1945, Freie Malerei und Grafik. Ihre Bilder und Zeichnungen entstehen als Nachklang intensiver Beschäftigung mit der Literatur. Lebt bei Hannover.

Veranstalter sind das Kulturbüro der Stadt und der Hannoversche Künstlerverein (HKV), Telefon 325090. Weitere Informationen gibt, Elke Oberheide, Musik- und Literaturförderung, unter der Telefonnummer 168-42493, oder E-Mail elke.oberheide@hannover-stadt.de.

Vortrag und Lesung zu: „Die Brüder Schlegel und ihre Frauen“

Am Mittwoch (9. März) beginnt im Künstlerhaus um 19.30 Uhr ein Vortrag mit Lesungen zu den Brüdern Schlegel und ihren Frauen.

Friedrich und August Wilhelm Schlegel waren beide Stars der Frühromantik, bekannt waren sie als Literaturhistoriker, Philosophen, Publizisten und Übersetzer.

Caroline, die seit 1796 mit August Wilhelm verheiratet war, half ihm bei seiner legendären Shakespeare-Übersetzung. Die Schlegels lassen sich scheiden und Caroline heiratet 1803 den zwölf Jahre jüngeren Philosophen Friedrich Wilhelm Schelling.

Auch sein Bruder schockte, als er 1808 gemeinsam mit seiner Frau Dorothea, zur katholischen Kirche übertrat. Zu den Brüdern und ihren außergewöhnlichen Beziehungen zu ihren Frauen werden verschiedene Vorträge und Lesungen angeboten.

Vortrag:
Prof. Peter Nickl, geboren 1958 in München, Studium der Philosophie in München und in Pavia, lehrt Philosophie in Hannover und Regensburg.

Lesung:

Alex Friedland, geboren 1990 in Rostock, studiert an der HMTMH, die er 2016 als Diplom-Schauspieler absolviert. Bereits zu sehen war er auf der Bühne der Hamburgischen Staatsoper, des Studiotheaters Hannover und des Oldenburgischen Staatstheaters. Ab 2016/2017 ist er Mitglied im SchauspielSTUDIO des Schauspiels Frankfurt/Main.

Melina Borcherding, geboren 1993 in München. Besuchte die Schauspielschule Hannover. Borcherding ist zurzeit im Deutschen Theater in Göttingen als „Nellie“ in Dea Lohers „Fremdes Haus“ und in der BR-Serie „Hammer und Sichl“ zu sehen. Ab März ist sie in Berlin am „Theater an der Parkaue“ fest engagiert.

Die Veranstaltung beginnt am 9. März um 19.30 Uhr im Künstlerhaus, Sophienstraße 2. Der Eintritt beträgt neun Euro, ermäßigt sechs Euro.

»Willkommen!?« Migration ist älter als Deutschland!

Wochen gegen RassismusInternationale Wochen gegen Rassismus

In der Landeshauptstadt Hannover und den umliegenden Städten und Gemeinden ist ein breites Bündnis aktiv, das im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus über 15 verschiedene Veranstaltungen vom 5. bis 21. März anbietet. Das diesjährige Motto lautet: Willkommen!? Migration ist älter als Deutschland!

Das Bündnis, entstanden 2010, besteht inzwischen aus vielen Organisationen: Ada und Theodor Lessing Volkshochschule Hannover, Sachgebiet Politische Bildung und Sachgebiet  Schule für Erwachsene, Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung Niedersachsen, Amadeu Antonio Stiftung, Arbeitsstelle Diversität Migration Bildung, Arbeit und Leben Niedersachsen Mitte, Bildungsverein Hannover, DGB-Region Niedersachsen-Mitte, DGB-Jugend Niedersachsen-Mitte, Friedrich Ebert Stiftung Landesbüro Niedersachsen, GEW-Kreisverbände Hannover Stadt und Hannover Land, IG-Metall Hannover, ju:an Praxisstelle antisemitismus- und rassismuskritische Jugendarbeit, LHH Koordination Sport und gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Stelle für Demokratiestärkung und gegen Rechtsextremismus, Pavillon Kulturzentrum Hannover, Region Hannover.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden alljährlich in Deutschland und anderen Ländern mit einer Vielzahl an Aktionen statt. Ziel der Initiatoren ist es, auf Diskriminierung, Rassismus und Rechtsextremismus aufmerksam zu machen und dagegen vorzugehen.

PROGRAMM

Samstag, 5. März, 10 bis 13 Uhr, Lindener Marktplatz  – Klagesmarkt  – Lister Meile Körtingbrunnen (Pferdekopfbrunnen)

AUFTAKTVERANSTALTUNG: STRASSENAKTIONEN  

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Montag, 7. März, 18 Uhr, Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover

Vortrag & Diskussion: Rassismus nach Köln
Die mediale und politische Debatte und ihre (möglichen) Folgen

Der rechte Diskurs nach Köln tobt, bürgerliche Medien schließen sich dem Boulevard an, die große Koalition ist sich einig wie selten: Es soll abgeschoben und aufgerüstet werden. Klar scheint auch: Vergewaltiger sind immer die Anderen. Die Referentin Prof. Dr. Sabine Hess diskutiert mit dem Publikum folgende Fragen: Wie lässt sich die Normalisierung rechtsextremer Kultur in Politik, Medien und auf der Straße erklären? Wohin führt sie? Und wie lässt sie sich aufhalten bzw. wieder zurückdrehen?

REFERENTIN: Prof. Dr. Sabine Hess, Universität Göttingen
VERANSTALTER: Kulturzentrum Pavillon

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

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Dienstag, 8. März, 10.30 Uhr bis 15 Uhr, Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung Hannover, Bödekerstraße 18, 30161 Hannover

Workshop: »Ein Morgen in Lampedusa« – eine szenische Lesung erproben

Vor Lampedusa versank am 3. Oktober 2013 ein Kutter mit 545 Flüchtlingen. »Ein Morgen vor Lampedusa« ist eine szenische Lesung, die sich vorstellt und die gemeinsam als Lesung erarbeitet wird. Zeugenaussagen, dokumentarisches Material und Berichte von BewohnerInnen Lampedusas werfen vielfältige Perspektiven auf diesen Morgen. Es wird die hierfür komponierte Musik von Francesco Impastato zu hören sein und die TeilnehmerInnen erlernen den Einsatz der Texte und Technik mit dem Autor Antonio Umberto Ricco und Christoph Isermann.

REFERENTEN: Antonio Umberto Ricco (Autor), Christoph Isermann
ZIELGRUPPE: DozentInnen der Erwachsenenbildung, MultiplikatorInnen
VERANSTALTER: Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB)
ANMELDUNG: Antje Schwieters E-Mail: schwieters@aewb-nds.de
KOSTEN: 39,00 Euro

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Mittwoch, 9. März, 18 Uhr, Niedersächsisches Studieninstitut für kommunale Verwaltung e. V., Hörsaal 132, Wielandstraße 8, 30169 Hannover

Vortrag: Geflüchtete = Naturkatastrophe???
Wie die Sprache der medialen Berichterstattung über Flucht und Migration unsere Wahrnehmung strukturiert

In der Berichterstattung über Flucht und Migration ist häufig von »Flut«, »Welle« oder »Krise« die Rede. Geflüchtete und MigrantInnen werden teils als »Asylanten« oder als »Ausländer« bezeichnet. Diese Wortwahl erscheint auf den ersten Blick sachlich, aber ist sie es auch? Wie prägt Sprache unsere Wahrnehmung und welchen Einfluss hat die Medienberichterstattung auf unsere Sicht der Themen Flucht und Migration?

REFERENTIN: Konstantina Vassiliou-Enz (Geschäftsführerin Neue deutsche Medienmacher e.V.)
VERANSTALTER: Landeshauptstadt Hannover, Stelle für Demokratiestärkung und gegen Rechtsextremismus

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

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Donnerstag, 10. März, 10 bis 16 Uhr, Leibniz Universität Hannover, Schloßwender Straße 1, 30159 Hannover (Haltestelle: Königsworther Platz)

Infotag: Tag der offenen Tür – Arbeitsstelle diversitAS an der Leibniz Universität Hannover

Wie wird »Rassismus« und »Diskriminierung« im Kontext der Arbeitsstelle diversitAS an der Leibniz Universität Hannover erforscht und diskutiert? Welche Forschungsrichtungen und Projekte zum Themenfeld gibt es? Welche Stellen und Initiativen arbeiten zu diesem gesellschaftlichen Problemfeld? Am 10. März öffnet die Arbeitsstelle diversitAS die Türen, um in einem World-Café zu präsentieren, wie Forschungs- und Bildungsarbeit gegen Rassismus und Diskriminierung wissenschaftlich aufbereitet und vermittelt werden.

VERANSTALTER: Arbeitsstelle DIVERSITÄT – MIGRATION – BILDUNG (diversitAS), Leibniz Universität Hannover, Institut für Berufspädagogik und Erwachsenenbildung

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Donnerstag, 10. März bis Samstag, 12. März, Haus der Jugend Hannover, Maschstraße 22, 30169 Hannover

Kreativ-Workshop: Aufmucken im Abendland
Rap(pen) gegen rechts

Worum gehts? Die aktuelle Auseinandersetzung mit dem Thema Zuwanderung ist von vielen widersprüchlichen Stimmungen und Gefühlen durchsetzt. Rechte, ausländerfeindliche Botschaften werden dabei immer lauter. Im Workshop wird an deinem Song zum Thema gearbeitet. Also, eigene Texte schreiben, Musik dazu gepackt und dann im Tonstudio den Song aufnehmen, das ist das Ziel der drei Tage.

ZIELGRUPPE: max. zehn Menschen zwischen 14 und 21 Jahren
REFERENTEN: Modou & Sam
VERANSTALTER: Landeshauptstadt Hannover, Koordination Sport und gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
ANMELDUNG/Rückfragen per E-Mail: kai.sieben@hannover-stadt.de
TERMINE: 10.3. und 11.3., 17 bis 21 Uhr; 12.3., 14 bis 22 Uhr
Die Teilnahme ist kostenfrei.

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Freitag, 11. und 18. März, 10 bis 16 Uhr, Gedenkstätte Ahlem, Heisterbergallee 10, 30453 Hannover

Workshop: Flucht und Migration

Seit der Schulgründung 1893 war die Gartenbauschule Ahlem auch ein Ort, an dem Verfolgte aus anderen Teilen Europas Asyl erhalten konnten. Ab 1933 wurde die jüdische Schule zu einem Ort, an dem sich Menschen auf eine Auswanderung vorbereiteten, um dem Nationalsozialismus zu entkommen. 1946 befindet sich auf dem Gelände zeitgleich ein Lager des Deutschen Roten Kreuzes für vertriebene Deutsche aus Osteuropa und ein Kibbuz von Überlebenden des Holocaust, die nach Palästina auswandern wollen. Anhand verschiedener Lebenswege können im Workshop unterschiedliche Rahmenbedingungen von Flucht und Migration beleuchtet und verglichen werden. Eine Verbindung zur aktuellen Situation von Flüchtlingen wird hergestellt.

VERANSTALTER: Gedenkstätte Ahlem, Region Hannover
ANMELDUNG: 0511-616-23745 oder gedenkstaette@region-hannover.de

Die Teilnahme ist kostenfrei.

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Montag, 14. März, 13 bis 17 Uhr, Volkshochschule Hannover, Burgstraße 14, 30159 Hannover

World-Café: Was ist Integration?

Im Rahmen einer Projektwoche haben sich die Teilnehmenden der Schule für Erwachsene dem Thema Integration aus verschiedensten Blickwinkeln genähert und sind dabei auf unterschiedlichste Fragestellungen gestoßen. Auf diese Fragen möchten wir gemeinsam mit Ihnen als Bürgerin und Bürger der Stadt Hannover Antworten finden und Vorschläge entwickeln, die zu einer Integration aller in Hannover lebenden Menschen beitragen können. Begleitet wird das World-Café von einer Ausstellung, in der die Ergebnisse der Projektwoche gezeigt werden.

VERANSTALTER: Ada-und-Theodor-Lessing Volkshochschule, Akademie für Erwachsene, Sachgebiet Schule für Erwachsene
ANMELDUNG: Kerstin.Mannschatz-Oenemli@hannover-stadt.de

Die Teilnahme ist kostenfrei.

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Montag, 14. März, 17.30 Uhr, Leibniz Universität Hannover, Schloßwender Straße 1, 30159 Hannover Haltestelle: Königsworther Platz)

Empowerment: Netzwerktreffen für jugendliche PoC

Das Projekt Ju:an der Amadeu Antonio Stiftung startet in den Internationalen Wochen gegen Rassismus mit einem Netzwerktreffen für jugendliche PoC (people of colour). Das Treffen bietet den TeilnehmerInnen Raum für Austausch von alltäglichen Rassismuserfahrungen und gemeinsame Stärkung innerhalb der Bezugsgruppe (Empowerment). Zudem ist das Treffen der Kick Off für eine Empowerment-Konferenz im Herbst 2016 in Hannover.

VERANSTALTER: Amadeu Antonio Stiftung
ANMELDUNG: golschan.ahmad.haschemi@amadeu-antonio-stiftung.de

Die Teilnahme ist kostenfrei.

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Dienstag, 15. März, 20 Uhr, FES Niedersachsen, Theaterstraße 3 (Haus A, 5.OG), 30159 Hannover

Filmabend und Diskussion: »Every Face has a Name« von Magnus Gertten
Originalfassung mit englischen Untertiteln

Am 28. April 1945 legten mehrere Fähren mit Tausenden von KZ-Überlebenden im Hafen von Malmö an. Kamerateams filmten die ersten Schritte der unterernährten und misshandelten Menschen in Freiheit. 70 Jahre später sehen einige der Ankömmlinge von damals das Material zum ersten Mal. In fast magischen Augenblicken erkennen manche der Überlebenden sich oder Angehörige auf den Aufnahmen wieder. Aus namenlosen Gesichtern werden Menschen mit einer Geschichte und einem Namen. Magnus Gerttens Film wurde mit dem Preis »Der politische Film der Friedrich-Ebert-Stiftung« 2015 beim Filmfest Hamburg ausgezeichnet. Wir laden Euch herzlich ein, den Film bei Pizza und Getränken zu schauen und im Anschluss miteinander und mit uns ins Gespräch zu kommen.

REFERENTINNEN: Sophia Michaelis, Franziska Schröter, FES
ZIELGRUPPE: max. 40 Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren
VERANSTALTER: Landesbüro Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES)
ANMELDUNG: niedersachsen@fes.de / die Teilnahme ist kostenfrei.

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Dienstag, 15. März, 20 Uhr, Kino im Künstlerhaus, Sophienstraße 2, 30159 Hannover

Filmabend und Diskussion: »WERDEN SIE DEUTSCHER« (BECOMING GERMAN) von Britt Beyer

Ein VHS-Integrationskurs und schwierige Fragen: Was ist deutscher Humor? Was bedeutet »Erst die Arbeit, dann das Vergnügen«? Und was ist eine »beleidigte Leberwurst«? Großes Rätselraten unter den Integrationswilligen aus 15 verschiedenen Nationen. Das Lernziel: »Integration«. In Deutschland führt der offizielle Weg dorthin über 600 Schulstunden, die die Quintessenz deutscher Geschichte, Kultur und Rechtsordnung vermitteln sollen. Vom Bestehen der Prüfung hängt viel ab. Regisseurin Britt Beyer hat ihre ProtagonistInnen zehn Monate lang begleitet. Im anschließenden Filmgespräch diskutieren wir mit Birgit Steckelberg über den Dokumentarfilm und die Situation der in Deutschland lebenden MigrantInnen.

GAST: Birgit Steckelberg, stv. Leiterin des Sachgebiets Integration der Landeshauptstadt Hannover
VERANSTALTER: DGB-Region Niedersachsen-Mitte, DGB-Jugend Niedersachsen-Mitte, GEW-Kreisverbände Hannover Stadt und Hannover Land

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

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Mittwoch, 16. März, 18 Uhr, IG Metall, Postkamp 12, 30159 Hannover

Diskussion: 3 mal Leben, Arbeit, Migration

Drei Kollegen aus dem Metall- und Elektrobereich stellen ihre Erfahrungen mit der deutschen Willkommenskultur vor. Gut oder schlecht empfangen wurden alle drei, unabhängig, ob sie wegen einer Arbeitsstelle oder wegen der Liebe in die Bundesrepublik gekommen waren oder hier geborene und aufgewachsene Kinder von sogenannten GastarbeiterInnen sind. Geschichten von helfenden Händen und integrations(un)willigen Deutschen treffen auf aktuelle Diskussionen um Asylgesetz und »Einwanderungswellen«.

VERANSTALTER: IG Metall Hannover, ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen Mitte

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

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Mittwoch, 16. März, 18.30 Uhr, VHS Hannover (Saal), Burgstraße 14, 30159 Hannover

Brandanschläge und Willkommenskultur: Sozialpsychologische Überlegungen zur aktuellen Gemengelage deutscher Gefühle

Ressentimentgetriebene Einstellungen, die zuvor nur der extremen Rechten als politisch-subkulturellem Milieu zugerechnet worden waren, erleben ihr Öffentlich-Werden in Form großer Demonstrationen (PEGIDA etc.), Parteineugründungen (AfD) und erschreckender Umfrageergebnisse. Zugleich existiert neben den Brandanschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte und dem Massensterben im Mittelmeer auch der Versuch in der Bevölkerung, eine »Willkommenskultur« zu leben. Wie ist der Zusammenhang von Positionen der extremen Rechten und der »Mitte der Gesellschaft« zu erklären? Gibt es eine Verbindung zwischen dem Erstarken rassistischer Ressentiments und demjenigen Deutschlands als Großmacht? Wie ist das Verhältnis von Fremdenfeindlichkeit und Willkommenskultur zu fassen?

VERANSTALTER: Ada- und Theodor Lessing Volkshochschule Hannover, Sachgebiet Politische Bildung
REFERENT: Sebastian Winter, Universität Bielefeld Interdisziplinäres Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung (IFF)
MODERATION: Prof. Dr. Rolf Pohl, Leibniz Universität Hannover

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

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Montag, 21. März, 18 Uhr, Eisfabrik, Seilerstr. 15F, 30171 Hannover

Lesung, Inputreferat und Diskussion: »Hate Speech« ist keine Meinungsfreiheit
Hasskommentare als neue Strategie der rechten Bewegung 

Nicht nur bekennend rechtsextreme User nutzen das Internet, um andere Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder sexuellen Orientierung zu diskriminieren und zu beleidigen. In der Anonymität fühlen sich Kommentatoren zu unsäglichen Aussagen hingerissen. Die Kommentarspalten, Facebook und Twitter sind voll von sogenanntem »Hate Speech« (Hasskommentaren). Caroline Paeßens gibt einen Einblick in die neue Strategie der rechten Bewegung und zeigt auf, welche Gegenmaßnahmen alle Social Media-NutzerInnen ergreifen können, um sich aktiv auch im Netz gegen Hasskommentare zu stellen. Die Beatpoeten präsentieren die schillerndsten Kommentare von PEGIDA über AfD bis HoGeSa aus ihrem Programm »Beatpoeten lesen deutsche Verhältnisse«.

VERANSTALTER: Bildungsverein Hannover
Kooperation: Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt Braunschweig (ARUG) und der Eisfabrik Hannover
GÄSTE: Beatpoeten, Caroline Paeßens, ARUG
MODERATION: Jörg Smotlacha (langeleine media)

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

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16. Februar bis 13. März, 10 bis 16 Uhr, Gedenkstätte Ahlem, Heisterbergallee 10, 30453 Hannover

Workshop: Antiziganismus

Antiziganismus hat eine ähnlich lange Geschichte wie Antisemitismus und wirkt sich ähnlich destruktiv auf die Betroffenen aus. Im Workshop wird die Struktur des antiziganistischen Ressentiments beleuchtet und analysiert. In Übungen wird die Wirkungsweise erfahrbar. Verfolgung und Vernichtung von Sinti und Roma in der Zeit des Nationalsozialismus können anhand der Inhalte der Sonderausstellung und der Ahlemer Dauerausstellung erforscht werden. Aktuelle Verbreitung und Auswirkungen des Antiziganismus auf Roma in Deutschland und Europa werden im Workshop verdeutlicht. Dieser Workshop im Rahmen der Sonderausstellung »Von Auschwitz in den Harz« in der Gedenkstätte Ahlem umfasst ca. sechs Zeitstunden (10 bis 16 Uhr) und kann dienstags, mittwochs und donnerstags während der Laufzeit der Sonderausstellung (16.02. bis 13.03.16) gebucht werden.

VERANSTALTER: Gedenkstätte Ahlem, Region Hannover
ANMELDUNG: Telefon 0511-616-23745 oder E-Mail: gedenkstaett@region-hannover.de

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

„Sonne, Mond und Sterne – von Literatur und Musik“ – spannende Betrachtung von Text und Musik

Ein Lyrikband mit vierstelliger Verkaufszahl ist sensationell; Musiker verkaufen CDs zuweilen millionenfach. Zehntausende Fans singen auf Konzerten ihrer Stars erstaunlich textsicher mit. Doch was geschieht, wenn zu Wenzels „Stacheldraht, Elektrozaun“ getanzt, zum Weltkriegsopus der Einstürzenden Neubauten rhythmisch geklatscht wird? Wie wichtig ist der Text, wie dominant die Musik? Warum reizt es den Musiker, Literatur zu vertonen oder kommentierend zu begleiten? Wann braucht ein Text Musik und was geschieht mit ihm, wenn sich Musik dazugesellt? Aber kann Musik mit Worten überhaupt ausgedrückt werden? Bleibt es nicht immer ein hilfloser Versuch, etwas in Worte zu fassen, was im Raum verklingt?

Spannende und vergnügliche Antworten geben der Horenband 259 „Über Literatur und Musik“ und die vom Kulturbüro eingeladenen Musiker und Autoren Peter Wawerzinek, Hans-Eckardt Wenzel und Jürgen Krätzer am Freitag (20. November), 19.30 Uhr, Künstlerhaus, Sophienstraße 2, Joachimsaal. Der Eintritt kostet sieben, ermäßigt fünf Euro.

Die Musiker und Autoren:

Peter Wawerzinek, geb. 1954 in Rostock, lebt in Berlin. Studium an der Kunsthochschule, Briefträger, Tischler, Zugkellner; immer Musiker, Zirkusclown und „Stegreifpoet“. Veröffentlichungen u. a.: Rabenliebe, Roman (2010), Parodien. -Wawerzineks Raubzüge durch die deutsche Literatur (2011), Schluckspecht, Roman (2014). Ehrungen u.a.: Ingeborg-Bachmann-Preis (2010).

Hans-Eckardt Wenzel, geb. 1955 in Wittenberg, Studium der Kulturwissenschaften in Berlin. Schreibt Lyrik, Prosa, Essays, arbeitet für das Theater und als Liedpoet. Veröffentlichungen: Hundert Lieder (2009), Seit ich am Meer bin, Gedichte (2011), Hinter den Bildern die Welt. Die untergegangene Bundesrepublik in den Filmen von Rainer Werner Fassbinder. Briefwechsel mit Antje Vollmer (2015). Ausgezeichnete CD-Produktionen mit Vertonungen eigener und fremder Texte; 8mal Preis der deutschen Schallplattenkritik, der Deutsche Liederpreis 3mal zuerkannt.

Jürgen Krätzer, geb. 1959, lebt bei Leipzig, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Germanistischen Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Gastdozent am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Seit 2001 Redakteur, seit 2012 Herausgeber der „Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik – die horen“.

Jugendbuchwoche 2015 unter dem Motto „Auf die Plätze, lesen, los!“

Vom 8. bis zum 15. November geht es im Künstlerhaus, Sophienstraße 2, um Sport und Spiel, um Ziele und Grenzen, um Wettbewerb, Sieg und Niederlage. Neben einer ganzen Woche voller Lesungen und Autorenbegegnungen für Schulklassen aller Altersstufen, können SchülerInnen in den Schreibwerkstätten der eigenen poetische Kreativität freien Lauf lassen und in der großen Buchausstellung unter den zirka 800 Neuerscheinungen dieses Jahres stöbern. Das Thema „Auf die Plätze, lesen, los!“ der diesjährigen Jugendbuchwoche ist durchaus im ursprünglich olympischen Sinne gemeint: Dabei sein ist alles und der Spaß steht im Vordergrund.

Schon im Vorfeld konnten sich Schulklassen kreativ, poetisch-literarisch mit dem Thema „Auf die Plätze, lesen, los!“ im „Schreibenden Klassenzimmer“ auseinandersetzen. Die entstandenen Arbeiten werden zur Jugendbuchwoche im Künstlerhaus ausgestellt.

Besonderes Highlight

Am Donnerstag (12. November) um 15.30 Uhr findet ein Book Slam statt, bei dem Jugendliche, die ein Freiwilliges Soziales Jahr im Bereich Kultur absolvieren, ihre Lieblingsbücher vorstellen.

Eröffnungsfest

Bürgermeister Klaus Dieter Scholz wird das Fest am Sonntag (8. November) um 14 Uhr eröffnen. Das Bühnenprogramm gestaltet die diesjährige Partnerschule, die IGS Wedemark. Das Fest für die ganze Familie geht bis 17 Uhr. Neben der Buchausstellung und der Ausstellung „Das schreibende Klassenzimmer“ gibt es ein Café sowie Aktionen und Spiele. Der Eintritt zum Eröffnungsfest ist frei.

Große Nachfrage, aber noch freie Plätze

Wie in jedem Jahr haben sich schon im Vorfeld viele Schulklassen Plätze für die jeweiligen Veranstaltungen reserviert, aber es gibt noch frei Plätze:

Lesungen:

Montag (9. November), 9 Uhr, Klassen 3 – 5: Lesung mit Andreas Schlüter „Startschuss“ Reihe Fünf Asse Bd. 1

Mittwoch (11. November), 9 und 11 Uhr, Klassen 2 – 4: Lesung mit Achim Bröger „Pizza und Oskar u.a. ‚Sport‘-Geschichten“

Donnerstag (12. November), 9 Uhr, Klassen 5 – 7: Lesung mit Thomas Fuchs „Die Moskitos. Willkommen im Team“

Donnerstag (12. November), 14.30 Uhr, Klassen 8 – 10: Lesung mit Thomas Fuchs „Die Welt ist ein Fahrrad“

Freitag (13. November), 9 und 11 Uhr, Klassen 2 bis 4: Lesung mit Martin Ebbertz „Wie die Affen den Fußball erfanden – 33 fast wahre Sportgeschichten“

Für die Schreibwerkstätten und Buchausstellungen sind noch an fast allen Tagen Termine offen.

Anmeldungen

Anmeldungen sind unter der Telefonnummer 0511–2151266 oder der E-Mailadresse jubuwoanmeldung@web.de oder über das Kontaktformular auf www.kinderkultur-stadt-hannover.de möglich.

Die Jugendbuchwoche ist eine gemeinsame Veranstaltung der Landeshauptstadt Hannover und des Friedrich-Bödecker-Kreises. Sie wird gefördert von der Hannoverschen Volksbank und unterstützt vom Theatermuseum und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels Niedersachsen-Bremen.

Mehr Information unter www.kinderkultur-stadt-hannover.de.