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Yachthafen

Yachthafen Hannover am Mittellandkanal

Der Yachthafen Hannover am Mittellandkanal im Stadtteil List bietet ca. 45 Bootsliegeplätze an. Direkt neben der für den Autoverkehr gesperrten Bücke der Tannenbergallee bietet der Yachthafen einen Bootsverleih und ein Restaurant für Besucher. Auf dem Schifftaurant kann man in kulinarischen Genüssen schwelgen und von der benachbarten Brücke den Sonnenuntergang bewundern. Im Bootsverleih des Lister Yachthafen kann auch ein Motorboot ausgeliehen werden. Ein Führerschein wird für die bis zu 15 Stundenkilometer schnellen Wasserflitzer ist nicht nötigt. Gegenüber auf der anderen Seite des Kanals in Vahrenheide liegt das Lister Bad und am Fuß der Brücke erinnert ein Denkmal an Karl Jatho, der hier seine ersten Flugversuche machte. Der Mittellandkanal bietet sich auch für eine Radtour durch die Landeshauptstadt an. Etwa 22 Kilometer führt er durch die Stadt und das gänzlich ohne Höhenunterschiede. Richtung Nord-West geht es vom Yachthafen Hannover bis zum Mecklenheider Forst oder in der Gegenrichtung etwa doppelt so weit bis zur Schleuse Anderten. Von dort kann man gleich noch einen Abstecher in den Tiergarten in Kirchrode machen. Mittellandkanal Der Mittellandkanal ist rund 325 Kilometer lang …

Ballhofplatz mit Straße

Ballhofplatz

Der Ballhofplatz in der Altstadt von Hannover ist einer der schönsten Plätze der Landeshauptstadt. Bis in die 80er Jahre konnte man den Platz auch noch mit dem Auto befahren. Heute ist er komplett für Fußgänger reserviert und hat dadurch noch mehr Charme gewonnen. Vor der Umwidmung fuhren hier die Poser mit ihren Karossen Runde um Runde an den Gastronomiebetrieben vorbei. Heute kann der Platz für allerlei schöne Veranstaltungen genutzt werden. Sei es Jazz am Ballhof, die Fete de la Musique oder nicht zuletzt das finnische Dorf während des Weihnachtsmarktes. Hannover Wissen (10) Der Ballhof und seine GeschichteDieses Video auf YouTube ansehenDieses Video wird per Klick von Youtube geladen – Datenschutz Informationen von Google 1990 wurde nebenan der „Ballhof zwei“ als Erweiterung der Spielstätte des Staatstheaters im Ballhof an der Ecke zur Knochenhauerstraße gebaut. Die Knochenhauerstraße war auch 1975 schon Fußgängerzone wie man in diesem Artikel schön sehen kann. Bilder vom Ballhofplatz Stadtplan Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von OpenStreetMap Foundation.Mehr erfahren Karte laden OpenStreetMaps immer entsperren Größere Karte anzeigen

Küchengartenpavillon auf dem Lindener Berg

Lindener Berg – 35 Meter ragt der Berg über das umliegende Stadtgebiet

Bis 1974 war der Lindener Berg mit 89 Metern über NN. die höchste Erhebung in der Stadt. Mit der Gebietsreform samt Eingemeindung des Kronsberg musste er diesen Titel abgeben. Zirka 35 Meter über das umliegende Stadtgebiet ragt der Berg hinaus. Geschichte des Lindener Berges 1392 entstand der Lindener Turm als Teil der Landwehr. Im Dreißigjährigen Krieg schlug der Feldherr Tilly am 25. Oktober 1625 auf dem Lindener Berg sein Lager auf. Von hier aus sandte er einen Trompeter als Unterhändler nach Hannover, um Aufnahme in der Stadt zu verlangen – was der hannoversche Magistrat jedoch verweigerte. Daraufhin kam es zu einem kleinen Scharmützel an der Ihmebrücke, nach dem die Tilly’schen Truppen zunächst in das Ricklinger Holz weiterzogen. 14 Tage später lagerte auf dem Berg wiederum das Tillysche Heer, dann jedoch zogen die Besatzer in Richtung Weser ab – ohne Hannover erobert zu haben. Nach den Befreiungskriegen gegen Napoleon sollte, nach einem Vorschlag von Georg L. F. Laves, der Lindener Berg zum Standort eines Waterloo-Monumentes werden. Dieser Vorschlag wurde allerdings nicht verwirklicht. Man errichtete das Monument …

Lichtenbergplatz

Unter Lindenern gilt der Lichtenbergplatz als schönster Platz der Stadt in Linden-Mitte. Mit den vielen schönen Fassaden um den Platz und die Grünfläche mit der markanten Kastanie ist er auf jeden Fall ein heißer Kandidat für diesen Titel. Entstanden ist der Platz im Zuge der Bebauung des ehemaligen Küchengartengeländes. Als Linden im Jahr 1885 zur Stadt wurde wuchs der Bedarf an neuem Wohnraum für betuchte Bürger. Im Zentrum des entstehenden Viertels wurde ein großer quadratischer Platz, der zunächst Wittekindplatz heißen sollte, geplant. Letztlich wurde er aber 1910 nach dem ersten Lindener Bürgermeister Georg Lichtenberg benannt. Markantester Blickfang ist die Kastanie in der Mitte des Kreisverkehrs. In den 90er Jahren musste die alte Kastanie leider gefällt werden. Schuld sollen Hundekot, Streusalz und saurer Regen gewesen sein. Inzwischen ist der, auf dem runderneuerten Platz, neugepflanzte Baum schon wieder zu beachtlicher Größe herangewachsen. An der Ecke zur Wittekindstraße wacht die martialische Skulptur des Grafen Wittekind. Es ist aber nicht der Graf Wittekind von Schwalenberg der 1115 unter Lindenbäumen an der Ihme eine Gerichtsstätte und damit Linden begründete. Bei …

Raschplatz hinter dem Bahnhof

Raschplatz

Der Raschplatz ist die Verbindung zwischen der City und der Oststadt. Durch die Niki-de-Saint-Phalle-Promenade unter dem Hauptbahnhof Hannover durch über den Raschplatz gelangt man über den Weißekreuzplatz zur Lister Meile. Der Platz ist im Zuge des U-Bahn Baus der 70er Jahre angelegt worden. Die eigentliche Platzfläche liegt auf der -1 Ebene genau wie die Niki-de-Saint-Phalle-Promenade vor dem Bahnhof. Rund um den Platz ist mit der Spielbank, den Kinos am Raschplatz, dem Cinemaxx, der Baggi Disco und weiteren Bars und Clubs für viel Abwechslung im Nachtleben gesorgt. Markante Gebäude am Platz sind der Fernsehturm Telemoritz und das Bredero Hochhaus an der Raschplatz Hochbrücke. Unter der Brücke hat der Künstler Andreas von Weizsäcker mit dem Werk HangOver das Image der Landeshauptstadt sozusagen verbildlicht. Von Anfang an war der Platz ein schwieriges Pflaster. Das direkt nach der Neugestaltung eröffnete Kaufhaus Wertheim musste schon nach kurzer Zeit wegen mangelder Umsätze wieder schließen. Schon oft sollte der Platz städtebaulich aufgewertet werden. Er bleibt aber, wie so viele Viertel hinter dem Bahnhof, immer noch ein Problemkind der Stadt. Geschichte des Raschplatz …

Bogenschütze

Trammplatz

Der Trammplatz entstand bis 1913, den ein Neues Rathaus Hannover braucht neben dem Maschpark auf der Rückseite auch einen repräsentativen Vorplatz. Der Platz vor der Friedrichstraße (seit 1952 der Friedrichswall im Stadtbezirk Mitte) war zunächst ein regelmäßig gegliederter Schmuckplatz, der ehrenhofartig vom Neuen Rathaus, dem Museum August Kestner und dem nicht erhalten gebliebenen Bauamt eingefasst war. Die damals blumengesäumten Rasenflächen auf dem Platz waren gegliedert durch Großbäume, die von der seit 1780 vorhandenen Promenade hierher verpflanzt wurden. Des Weiteren gab es einen breiten Mittelweg, Treppen und Terrassenmauern. Die geplante Verlängerung der Platzachse über die Friedrichstraße hinweg als direkter Zugang zur Innenstadt wurde nie realisiert. Erst 1917 wurde der Rathausvorplatz nach Heinrich Tramm benannt. Heute ist die Benennung nicht mehr unumstritten. Der wichtigste Platz Hannovers ist nach einem Mann benannt, der zunächst die Demokratie bekämpfte. Der die Revolution im November 1918 für ein Verbrechen hielt und im Laufe der Jahre dann immer weiter nach rechts rückte. Im Zusammenhang mit der Ummantelung des Kestner Museums mit einer Glas-Beton-Rasterfassade wurde der Trammplatz 1960/61 als Architekturplatz neugestaltet. Nach Entwürfen …

Herrenhäuser Allee

Herrenhäuser Allee

Die Herrenhäuser Allee ist eine vierreihige Allee aus Linden im hannoverschen Stadtteil Nordstadt. Sie befindet sich im Georgengarten und führt in gerader Linie mit einer Länge von rund zwei Kilometern vom Königsworther Platz auf den Bibliothekspavillon im Berggarten zu. Am (heutigen) Königsworther Platz gabelte sich ursprünglich die Straße nach Nienburg mit zwei älteren Alleen: Der südliche Weg führte durch die Masch zum Jägerhof (heutiger Straßenname: Jägerstraße), der nördliche entlang einer zweimal abgeknickten Allee auf dem Maschrand (heute teilweise die Nienburger Straße). Zwischen diesen beiden Wegen schuf der Gartenkünstler Ernst August Charbonnier für die hannoverschen Herzoge 1726/27 die Herrenhäuser Allee als sichtbare Verbindung zwischen dem Leineschloss in der Stadt und der seinerzeit in den Flussauen der Leine isolierten Sommerresidenz im Großen Garten. Die Länge der Allee  beträgt etwa 1,87 km, was einer Seemeile entspricht. In der damaligen Zeit eine gängige Längeneinheit. Den Blickfang am Ende der Allee bildet der Bibliothekspavillon des Berggartens, 1819 von Georg Ludwig Friedrich Laves erschaffen. Auf am anderen Ende der Allee hinterlies er seinen Stempel. Die 1857 erbaute Toranlage wurde in den …

Bismarkbahnhof

Dietrich-Kittner-Platz

In der Sitzung am 18.05.2016 tagt der Stadtbezirksrat Südstadt-Bult unter anderem auch zu folgendem Antrag. Antrag Der Bezirksrat möge beschließen: Der Vorplatz des ehemaligen Bismarck-Bahnhofs mit den Adressen Mainzer Straße 6 a und 6 b wird in Dietrich-Kittner-Platz umbenannt Begründung Dietrich Kittner, geboren 1935 im schlesischen Oels, kam nach dem Ende des 2. Weltkrieges mit seiner Familie nach Hannover. Er besuchte das Humboldt-Gymnasium. Nach dem Abitur studierte er zunächst Rechtswissenschaften in Göttingen. Dort wandte er sich dem Kabarett zu und gründete zusammen mit seiner Frau Christel und anderen „Die Leid-Artikler“. Mit dieser Gruppe trat er ab 1963 im Kabarett in der Mehlstraße auf. Ab 1968 hatte er als Solo-Kabarettist sein Domizil im „Club Voltaire“. Von 1975 bis 1986 spielte Dietrich Kittner im legendären „Theater an der Bult“ (tab) am Bischofsholer Damm. 1987 eröffnete er schließlich das „Theater am Küchengarten“. Dietrich Kittner war das Urgestein“ des kritischen politischen Kabaretts und ein Aushängeschild der Landeshauptstadt Hannover, die sein Wirken mit einem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt gewürdigt hat. Quelle: Antrag als Druckversion

Georgsplatz

Georgsplatz

Der Georgsplatz bildet das Südende der Georgstraße, die vom Steintor über den zentralen Platz Kröpcke bis kurz vor den Aegidientorplatz (kurz Aegi) im Stadtteil Mitte reicht. Inmitten des hannoverschen Bankenviertels ist hier eine Oase zum verweilen. Mehrere Brunnen und Skulpturen, wie die drehbaren Schrauben, schmücken den Platz und im Frühjahr blüht es hier an allen Ecken. Auch der rote Faden führt hier vorbei. Der Georgsplatz Der Platz und die gleichnamige Straße entstanden 1787 unter Beteiligung des Hofsteinhauers und späteren Hof- und Ratsmaurermeister Johann Georg Taentzel. Die Straße nutzte den Platz der früheren Festungsanlagen zwischen dem Steintor und der Aegidienneustadt. Die westliche Hälfte zwischen Steintor und Kröpcke ist als Fußgängerzone die wichtigste Einkaufsstraße der Innenstadt, die andere Hälfte mit dem Opernhaus und dem GOP Varieté Theater bildet zusammen mit Geschäften des gehobenen Bedarfs eine elegante Flaniermeile. Auf dem Platz sprudeln mehrere kleine Brunnen. Außerdem schmückt eine Reihe Kunstwerke den Platz. Darunter zum Beispiel L’Air oder Die Liegende von Aristide Maillol. Die Kunst im öffentlichen Raum wurde ab 1970 im Rahmen der Aktion Straßenkunst gestartet. Kunst am Platz …