Architektur, Südstadt-Bult

Ehemalige Oberpostdirektion Hannover im Zooviertel

ehemalige Oberpostdirektion

ehemalige Oberpostdirektion

In der Nähe von HCC mit Kuppelsaal und dem Zoo Hannover liegt im Stadtteil Zoo das eindrucksvolle Gebäude der ehemaligen Oberpostdirektion Hannover.

Es ist ein repräsentatives Baudenkmal mit etwa 9.000 Quadratmetern. Der neoklassizistische Bau mit dem Reichsadler suchte nachdem er von der Telekom aufgegeben wurde lange einen neuen Nutzer.

Aufgabe einer Oberpostdirektion war es ursprünglich, das Generalpostamt in Berlin zu entlasten. Als neue Mittelbehörde hatten sie die Verwaltung der in ihrem Bezirk arbeitenden Postanstalten, die Personalführung und das Kassenwesen zu erledigen. Der Oberpostdirektor führte die Verwaltung in dem ihm anvertrauten Bezirk selbständig und unter eigener Verantwortung.

Geschichte der Oberpostdirektion Hannover

Obelisk an der Straßenecke

Obelisk an der Straßenecke

Gemeinsam mit den Oberpostdirektionen Kiel, Frankfurt am Main, Kassel und Darmstadt wurde die Oberpostdirektion Hannover 1867 eingerichtet. 1911/1912 zog die Oberpostdirektionen in den Neubau Zeppelinstraße 24 um. Zur Verwaltung waren 117 Mitarbeiter notwendig. Im Zweiten Weltkrieg wurden bei einem Luftangriff auf Hannover das Treppenhaus und das Dachgeschoss im Westflügel des Verwaltungsbaus durch Sprengbomben beschädigt. Die Deutsche Bundespost nutzte das Gebäude bis es am 1. Januar 1995 die Deutsche Post AG übernahm. Am 26. April 2007 wurde nachdem die Oberpostdirektion geschlossen wurde aus dem Gebäude ein luxuriöses Sunrise-Seniorendomizil. Wegen mangelnder Rentabilität wurde das Haus 2008 geschlossen. Seit dem 1. Oktober 2010 hier eine Senioren- und Pflegeresidenz der Firma Kursana ansässig.

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