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Wasserschutzgebiet

140 Jahre gutes Wasser

enercity blickt in diesem Jahr auf 140 Jahre Wasserversorgung in Hannover zurück. Zum Jubiläum gibt es eine ganzjährige Reihe mit Events, Aktionen, Vorträgen und exklusiven Besichtigungsangeboten für unsere Kundinnen und Kunden.

„Wir wollen zeigen, wie enercity mit vorsorgendem Grundwasserschutz und im Einklang mit dem ressourcenschonenden, natürlichen Wasserkreislauf Nachhaltigkeit lebt“, so enercity-Pressesprecherin Bianca Bartels. „Die gute Trinkwasserqualität und unsere zuverlässige Versorgung stellt den Kunden ein gesundes, preiswertes Lebensmittel bereit. Im Raum Hannover nutzen rund 700.000 Menschen enercity-Wasser“.

Einen ersten Einblick in die Welt der Wasserversorgung eröffnet ein kurzer Film über den Wasserhochbehälter auf dem Lindener Berg, der 1878 gleichzeitig mit dem ersten städtischen Wasserwerk in Ricklingen in Betrieb ging (letzteres wurde 1974 abgerissen):

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https://www.youtube.com/watch?v=6JtSnAxpgdA

Weitere Kurzfilme zur Wasserversorgung und deren Entwicklung sind in Vorbereitung.

Programm „140 Jahre gutes Wasser“

Mittwoch, 23. Mai 2018; 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr, enercity- Standort Glocksee:
Vortrag „Trinkwasser in Hannover – Die Welt hinter dem Wasserhahn“

Samstag, 9. Juni 2018:
Exklusive Exkursion „Wo kommt mein Wasser her? Mit dem Förster Wald und Wasser entdecken“

Dienstag, 14. August 2018, 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr, enercity-KundenCenter:
Trinkwasserversorgung – Herkunft, Qualität und Tipps zum Umgang mit Wasser

Sonntag, 9. September 2018, 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Wasserwerk Grasdorf (Reinekamp 1, Laatzen):
enercity-Kundenerlebnistag „Wasser & mehr entdecken“

Samstag, 29. September 2018:
Exklusive Exkursion, Hör doch mal? Mit dem Förster im Dunklen auf Entdeckungsreise

Detaillierte Programminformationen unter: www.enercity.de/wasser

Sorry we are closed

Heiligabend bleiben die Läden zu, außer …

Sorry we are closedDie Läden bleiben am Heiligabend der in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt geschlossen. Die Gewerkschaft ver.di hat schon vor dieser Entscheidung Stimmung gegen die Ladenöffnung gemacht. Das war nach den Querelen der letzten Jahre um die verkaufsoffenen Sonntag auch nicht anders zu erwarten.

Im Prinzip ist die Entscheidung das am Heiligabend die Supermärkte und Kaufhäuser auch mal zu bleiben können richtig. Aber vielleicht sollte man dann auch die unendliche Liste der Ausnahmen mal auf den Prüfstand bringen. Apotheken, Tankstellen sowie Verkaufsstellen an Bahnhöfen, Flughäfen und Fährhäfen, dazu Kurorte, Verkaufsstellen bis maximal 800 m² für täglichem Kleinbedarf also Bäcker und Kioske, Hofläden, Blumenläden und noch einige mehr. Dazu wird da noch fleißig getrickst. Beispiel SB-Backsops: Da haben viele sehr lange am Sonntag geöffnet und bieten das komplette Sortiment von Backwaren sowie auch gleich noch einen Cafe-Betrieb an. Eine Kundentoilette, trotz zahlreicher Sitzplätze, haben aber nur die wenigsten Läden.

Wäre es nicht für die Gewerkschaften eine viel sinnvollere Aufgebe dafür zu sorgen das die Angestellten im Einzelhandel am Sonntag entsprechend entlohnt werden? Der Bedarf am Sonntag einkaufen zu gehen ist auf jeden Fall da, das zeigen auch die immer wieder kehrenden Diskussionen vor jeden verkaufsoffenen Sonntag. Wenn wir mal über die Grenzen hinaus schauen ist Deutschland da so langsam aber sicher allein auf weiter Flur.

Pressemitteilung vom Land Niedersachsen:

Sozialministerin Cornelia Rundt: „Wir tragen den Belangen der Beschäftigten und dem Sonntagsschutz Rechnung. Supermärkte und große Warenhäuser bleiben deshalb an diesem Tag geschlossen!“

Der 24.12. ist für die Bürgerinnen und Bürger zwar von großer Bedeutung, aber Heiligabend ist nach dem Niedersächsischen Gesetz über die Feiertage weder ein staatlich anerkannter noch ein kirchlicher Feiertag. Der 24.12. ist ein normaler Werktag, wenn er auf einen der Wochentage von Montag bis Sonnabend fällt und dementsprechend auch ein normaler Sonntag, wenn er – wie in diesem Jahr – an einem Sonntag ist.
Daher gelten für diesen Tag sowohl die im Niedersächsischen Gesetz über Ladenöffnungs- und Verkaufszeiten (NLöffVZG) festgelegten Bestimmungen für Sonntage als auch die für Heiligabend.

„Auch wenn im vorweihnachtlichen Trubel für manche die Zeit zum Kauf von Geschenken knapp ist, so müssen wir – gerade an einem Tag wie Heiligabend – auch Rücksicht auf die Beschäftigten nehmen und dem Sonntagsschutz Rechnung tragen“, betont Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt. „Deshalb haben wir in Niedersachsen gesetzlich geregelt, dass große Supermärkte und Warenhäuser an Sonntagen und damit auch am diesjährigen Heiligabend nicht öffnen dürfen.“

Verbraucherinnen und Verbraucher haben auch dieses Jahr am 24.12. die Möglichkeit, wie an anderen Sonntagen auch Dinge des täglichen Bedarfs oder Pflanzen zu kaufen.

Im Einzelnen bestehen folgende Regelungen für Ladenöffnungen:

  1. Ganztägig dürfen Apotheken, Tankstellen sowie Verkaufsstellen an Bahnhöfen, Flughäfen und Fährhäfen öffnen.
  2. Bis 14.00 Uhr dürfen Verkaufsstellen öffnen, die Waren zum sofortigen Verzehr zwecks Deckung örtlich auftretender Bedürfnisse (z.B. Würstchenbuden) verkaufen.
  3. Vor 14.00 Uhrbestehen für die Dauer von drei Stunden, die außerhalb der ortsüblichen Gottesdienstzeiten liegen sollten, Öffnungsmöglichkeiten:
  • für Verkaufsstellen, die nach ihrer Größe (bis maximal 800 m²) und ihrem Sortiment auf den Verkauf von täglichem Kleinbedarf ausgerichtet sind (z.B. Bäcker) sowie für Hofläden
  • für Verkaufsstellen, die nach ihrem Sortiment auf den Verkauf von Blumen und Pflanzen ausgerichtet sind, sofern sie sich darauf beschränken, Blumen und Pflanzen in kleinen Mengen zu verkaufen.
  1. Vor 14.00 Uhr ist für die Dauer von acht Stunden in Kur-, Erholungs- und Wallfahrtsorten sowie in anerkannten Ausflugsorten der Verkauf wie folgt zulässig:
  • in Kur-, Erholungs- und Wallfahrtsorten:
    täglicher Kleinbedarf, Bekleidung und Schmuck, Devotionalien und Waren, die für den Ort kennzeichnend sind;
  • in anerkannten Ausflugsorten:
    täglicher Kleinbedarf, Devotionalien und Waren, die für den Ort kennzeichnend sind
  • für Verkaufsstellen, die nach ihrem Sortiment auf den Verkauf von Blumen und Pflanzen ausgerichtet sind, sofern sie sich darauf beschränken, Blumen und Pflanzen in kleinen Mengen zu verkaufen.
  • 5. Ein sogenannter verkaufsoffener Sonntag ist am 24.12. nicht zulässig.
Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover und Dr. Susanna Zapreva, Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Hannover AG

Hannover wird bei E-Mobilität Nr. 1 in Deutschland

Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover und  Dr. Susanna Zapreva, Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Hannover AG

Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover und
Dr. Susanna Zapreva, Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Hannover AG

enercity startet E-Mobilitäts-Offensive

Mit rund 600 öffentlich zugänglichen Ladepunkten im Großraum Hannover wird enercity die größte Ladesäulendichte je Einwohner Deutschlands erzielen. Über 10 Millionen Euro werden in den kommenden drei Jahren in die Infrastruktur für Elektromobilität investiert. Individuelle Produktlösungen für Unternehmen, aber auch für Privatpersonen, machen die Elektromobilität zu einer positiven Messgröße der Lebensqualität in Hannover und der Region.

Die E-Mobilität spielt für eine nachhaltige urbane Entwicklung Hannovers eine entscheidende Rolle. Die Förderung eines emissionsfreien und umweltschonenden Verkehrs mittels Elektrofahrzeugen ist ein zentraler Schwerpunkt der Stadtstrategie von Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok. enercity treibt diese Entwicklung mit einer E-Mobilitäts-Offensive massiv voran.

E-Ladesäule im Parkhaus Osterstraße

E-Ladesäule im Parkhaus Osterstraße

Oberbürgermeister Stefan Schostok sieht die Stadtwerke Hannover AG als einen wichtigen Partner für die Mobilitätswende in Hannover und darüber hinaus. „Für eine klima- und umweltschonende Stadtentwicklung braucht es neben der Energiewende auch eine Mobilitätswende. Elektrofahrzeuge spielen dabei eine zentrale Rolle. enercity geht bei der E-Mobilität mit innovativen Produkten für Privat- und Firmenkunden voran. enercity leistet damit einen entscheidenden Beitrag zum Aufbau einer zukunftsfähigen Ladeinfrastruktur. Das stärkt die Stadtstrategie für eine Mobilitätswende und den gesamten Standort Hannover – und das stärkt auch die Marktposition von enercity – mit anderen Worten eine Win-Win-Win-Situation“.

Für den Raum Hannover erwartet enercity eine Nachfrage von mehreren Tausend Lademöglichkeiten bis 2020, weil bis dahin bei anhaltender Entwicklung der Zulassungszahlen über 5.400 Elektromobilisten in der Region Hannover unterwegs sein werden.

Hannover bekommt das dichteste Ladenetz

In den kommenden drei Jahren soll in der Landeshauptstadt das bundesweit dichteste Ladenetz geschaffen werden. enercity bringt hierfür mehrere neue, attraktive E-Mobilitätsprodukte auf den Markt. Im Mittelpunkt der Produktpalette stehen die Kundenbedürfnisse einerseits für Unternehmen aber auch für Privatpersonen. Im Rahmen der E-Mobilitäts-Offensive hat enercity ein umfangreiches Investitionsprogramm für die Region Hannover beschlossen. Dafür wird enercity in den kommenden drei Jahren über 10 Mio. Euro investieren. Davon sind 7,5 Mio. Euro aus dem enercity-Fonds proKlima in die E-Mobilität umgeleitet. Ein Team mit mehr als 40 Mitarbeitern bei enercity werden in den kommenden Jahren dafür Sorge tragen, dass alle enercity-Kunden praktikable Lösungen bekommen, um auf Elektromobilität umzusteigen, sowie dass die Netzanschlüsse entstehen und die Ladesäulen gebaut werden.

Mit rund 600 öffentlich zugänglichen Ladepunkten wird enercity durch ein Ausbauprogramm im Großraum Hannover eine hohe Ladesäulendichte erzielen. Gemessen an der Einwohnerzahl werden in Hannover mit 9 bis 10 Ladepunkten je 10.000 Einwohner mehr Ladepunkte entstehen als in den derzeit führenden deutschen Großstädten, wie Berlin (2 Ladepunkten je 10.000 Einwohner), Stuttgart (6 Ladepunkten je 10.000 Einwohner) oder Hamburg (2 Ladepunkten je 10.000 Einwohner).

Dabei setzt enercity vorrangig auf den öffentlich zugänglichen Raum und lädt alle interessierten Unternehmen mit eigenen für Ladesäulen geeigneten Grundstücken ein, sich an dem Programm zu beteiligen. Ein integrativer Bestandteil zum Aufbau einer leistungsfähigen Ladeinfrastruktur sind auch Ladestationen im privaten Bereich.

„E-Mobilität ist ein Geschäftsfeld, auf das wir in Zukunft stark setzen, weil wir unsere Kunden auf dem Weg in die neue elektromobile Zukunft begleiten wollen.“, erläutert enercity-Chefin Zapreva. „Die Ökosysteme unserer Kunden wie Wohnen, Mobilität und Energie wachsen zusammen und wir wollen dabei unseren Kunden diesen Weg in die Zukunft leichter machen. Unser Anspruch ist es, die treibende Kraft der digitalen Energiewende von Morgen zu werden, Mobilität gehört hier dazu. Durch unsere E-Mobilitätsinitiative werden Hannover und die Nachbarstädte schon bald eine deutschlandweit führende Rolle bei der E-Mobilität einnehmen“.

Individuelle E-Mobilitätslösungen und Kooperationen

enercity versteht sich als Lösungsanbieter, der die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der Kundinnen und Kunden in den Mittelpunkt stellt und ihnen Produkte und Services anbietet, die ihren Mobilitätsalltag vereinfachen. Unter anderem bietet enercity branchenspezifische Ladelösungen an, mit denen Elektromobilität für die Kunden und Mitarbeiter der Unternehmen zum Erlebnis wird. So zum Beispiel die Shop&Charge-Lösungen für alle Handelsunternehmen oder Sleep&Charge-Lösungen für Hotels.

Neben der Ladestation an sich umfassen diese Angebote weitere Rundum-Sorglos-Leistungen wie Projektierung, Netzanschluss, Wartung, Ersatzteile, Call-Center, Fördermittel-Management und die Abrechnung von Fahrstromerlösen. Privatkunden können zukünftig neben der Ladestation auch Fahrstrom-Flatrates nutzen, mit denen sie europaweit komfortabel, unkompliziert und kostengünstig e-mobil sind.

Um für diese Vorhaben gut aufgestellt zu sein, hat sich enercity an dem aufstrebenden Unternehmen „wallbe“ beteiligt. Das innovative Unternehmen legt seinen Fokus auf Entwicklung, Herstellung, Betrieb und Abrechnung von Ladelösungen und unterstützt damit die individuellen enercity-Angebote für den E-Mobilitätsmarkt. Guten Bezug zur E-Mobilitätsoffensive bei enercity bieten die bei wallbe praktizierten digitalen Services, zum Beispiel bei Abrechnung oder Flottenmanagement, der Online-Handel sowie die exzellenten Vertriebskompetenzen und -strukturen. Wallbe begann vor einigen Jahren als Start-up und hat im Jahr 2016 einen Umsatz von 2,1 Mio. Euro erwirtschaftet. Derzeit deckt wallbe rund 10 % des Marktes für Lademöglichkeiten ab.

Darüber hinaus hat enercity auch Anteile an dem Start-up „e2work“ erworben und bietet seinen Kunden durch diese Kooperation ein innovatives, effizientes CarSharing-Konzept an. Das innovative Unternehmen hat sich auf „zelluläres CarSharing“ im Flottensektor spezialisiert. Die meisten privaten Autos sind tagsüber ungenutzt – gleichzeitig betreiben viele Firmen aufwändig Fuhrparks. Die Software von e2work ermöglicht eine Partnerschaft von Arbeitgeber und Arbeitnehmer: Für Dienstfahrten nutzt der Arbeitgeber das Fahrzeug tagsüber, und zur privaten Nutzung steht es außerhalb der Arbeitszeiten zur Verfügung. Dies erschließt Synergien, reduziert die Betriebskosten für beide Beteiligten um rund 30 Prozent und macht Elektromobilität damit günstig erlebbar. Auch für Mieter in Mehrfamilienhäusern ist das Teilen von Elektroautos attraktiv, entsprechende Modelle für die Wohnungswirtschaft sind im Angebot. Aber auch Unternehmen untereinander können interessante Kooperationen durch solche Modelle eingehen.

Auch für den Fuhrpark der Stadtverwaltung ist E-Carsharing nach den Worten von Oberbürgermeister Schostok hochinteressant. „Die Förderung solcher Angebote kann ein sinnvoller Anreiz für die Nutzung von E-Fahrzeugen sein. Das Thema ist steht deshalb auch auf der Agenda für das E-Mobilitätskonzept der Landeshauptstadt, das derzeit in der Feinabstimmung ist“, erklärt Schostok.

„Hannover hat einst in der Nachkriegszeit als ‚autogerechte‘ Stadt Schlagzeilen gemacht. Auch bei der Mobilitätswende setzen wir wieder Zeichen. Diese Initiative von enercity ist großartig und passt ausgezeichnet zu unserer bundesweit einmalige Initiative ‚Urbane Logistik‘ zusammen mit Wirtschaft und Hochschulen für den Lieferverkehr der Zukunft gestartet. Auch hier ist enercity Partner für den wichtigen Baustein E-Mobilität.“

Ausblick

Entlang der neuen Unternehmensstrategie wird enercity in Zukunft vermehrt auf Kooperationen mit innovativen spezialisierten Unternehmen setzen und das Beteiligungsportfolio dementsprechend ausbauen.

Perspektivisch wird enercity weitere Produkte für unterschiedliche Zielgruppen (u.a. Logistik, Wohnungswirtschaft, Kommunen) entwickeln oder auch Angebote für die Erschließung von Neubaugebieten (einschließlich Arealnetzen) machen. „Wir sehen in diesem Geschäftsfeld das Potenzial, auch bundesweit neue Kunden zu gewinnen und enercity zu einem der führenden E-Mobilitätsdienstleister zu machen.“, sagt Zapreva.

Oberbürgermeister Schostok hebt die positiven Effekte der enercity-Strategie für die Lebensqualität in der Landeshauptstadt hervor. „Mehr Elektromobilität heißt weniger Lärm, weniger CO2, weniger Stickoxide und damit bessere Luft – ein Gewinn für alle Bürgerinnen und Bürger in Hannover.“

merchantday 2018

E-Commerce Konferenz merchantday 2018

merchantday 2018Ticketverkauf ist gestartet – Super Early Bird Ticket für nur Brutto 99 EUR

Am 13. April 2018 geht der merchantday in die zweite Runde. Der Veranstaltungsort wird das Convention Center der Deutschen Messe in Hannover sein. Veranstaltet wird der merchantday 2018 wieder von der Online-Marketing Agentur casusbene GmbH, und der Amazon Agentur intomarkets. Neben den Branchenführern Amazon und eBay, werden auf und neben der Bühne weitere Marktplätze wie DaWanda, Cdiscount, Yandex-Market oder Facebook Marketplaces behandelt.

Was erwartet die Besucher des merchantday 2018? 20 Speaker, 2 Räume und 100% echtes Know-how. Dabei wurde bei der Auswahl der Speaker und Themen darauf geachtet, dass der echte Mehrwert für die Teilnehmer im Zentrum steht. Für Veranstalter Ronny Marx war dieser Punkt besonders wichtig: „Der merchantday wird unseren Gästen Best Practices, Success-Stories und konkrete Tipps bieten. Uns war es enorm wichtig, dass der merchantday zu keiner Werbeveranstaltung wird. Ich bin überzeugt, dass wir mit der Auswahl der Experten und den im engen Austausch abgestimmten Vortragsthemen für jeden Online-Händler etwas dabei haben, was sein Business voran bringen wird.“

Auch in diesem Jahr wird es wieder einen AMZ-Live-Hack geben. Ausgewählte Experten werden Live auf der Bühne Amazon-Produkte von Teilnehmern analysieren und konkrete Tipps zur Optimierung geben. Bereits beim letzten merchantday war das ein Highlight und in dieser Form einzigartig.

Natürlich stehen bei einer Fachkonferenz die Vorträge der Experten im Vordergrund. Doch für viele Konferenzteilnehmer ist der Austausch mit Kollegen aus dem Online-Handel mindestens genauso wichtig. So wird es auf dem merchantday 2018 zwischen den Vorträgen immer wieder Pausen geben, in denen sich die Teilnehmer austauschen und am Buffet ihre Energiereserven aufladen können.

Auch die anschließende Aftershow-Party, die im Ticketpreis inbegriffen ist, lädt bei kostenfreien Getränken und Snacks dazu ein, die Erfahrungen des Tages zu diskutieren oder einfach sacken zu lassen. Das gilt nicht nur für die Gäste, obendrein werden die Speaker den ganzen Tag auf dem merchantday unterwegs sein, sodass auch die eine oder andere offen gebliebene Frage unter vier Augen besprochen werden kann.

Welche Themen werden auf dem merchantday behandelt?
Auf dem diesjährigen merchantday gibt es drei Main Topics. Amazon Marketplace, eBay Shops und Global Markets. Die Besucher lernen, wie sie als Vendor und Marketplace-Seller sich in Zukunft auf Amazon positionieren können. Eine Besonderheit bietet der merchantday in Bezug auf eBay. Sowohl auf als auch neben der Bühne werden eBay-Mitarbeiter für Fragen zur Verfügung stehen.

Amazon und eBay sind die Platzhirsche, aber besonders beim Thema Internationalisierung können Plattformen wie Cdiscount, Yandex-Market, Facebook Marketplace, DaWanda und einige mehr attraktive Alternative für Händler darstellen.

Hier ein Überblick über die Learnings & Themen auf die sich die Teilnehmer freuen dürfen:

  • Multichannel Marketing
  • Internationalisierung
  • Webshop-SEO
  • Influencer Marketing
  • Wettbewerbs- und Markenrecht
  • Success-Stories

Weitere Informationen sowie Tickets erhalten Sie auf der Veranstaltungs Webseite: www.merchantday.com

Lieferverkehr am Lindener Markt

KickOff Projektinitiative „Urbane Logistik Hannover“

Lieferverkehr am Lindener Markt

Lieferverkehr am Lindener Markt

Volle Straßen in Wohnquartieren, Lieferverkehr, Fahrzeuglärm, Emissionen – Online-Handel und eine wachsende Bevölkerung erfordern neue Konzepte für Wirtschafts- und Logistikverkehre.

Hannover startet deshalb zusammen mit Unternehmen und Hochschulen ein bundesweit bisher einmaliges Modellprojekt „Urbane Logistik“.

Nach einer intensiven Vorbereitungsphase geht die von Oberbürgermeister Stefan Schostok gestartete Projektinitiative „Urbane Logistik Hannover“ nun in die Umsetzungsphase.

Partner sind Volkswagen Nutzfahrzeuge, der Logistik-Marktführer Deutsche Post DHL, die Stadtwerke Hannover AG (enercity), die Leibniz Universität Hannover, die Hochschule Hannover und das Niedersächsische Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) an der Technischen Universität Braunschweig.

Der Lenkungskreis unter Leitung von Oberbürgermeister Schostok gibt am Donnerstag, 21. September, offiziell den Startschuss für die Umsetzung der ersten Meilensteine.

Zehnte „Lange Nacht der Berufe“

Praxisnahe Infos zum Start in Ausbildung und Studium

Anfang September haben SchülerInnen aller allgemeinbildenden Schulen ab der neunten Klasse sowie der Berufseinstiegs- und Berufsfachschulen wieder die Gelegenheit, sich umfassend über einen betrieblichen Ausbildungsplatz, ein Studium oder ein duales Studium zu informieren.

Am Freitag (1. September) veranstaltet die Landeshauptstadt Hannover zusammen mit der Agentur für Arbeit Hannover und der Region Hannover zum zehnten Mal eine „Lange Nacht der Berufe“.

Oberbürgermeister Stefan Schostok wird zusammen mit Susanne Langenkamp, Bereichsleitung der Berufsberatung Agentur für Arbeit Hannover, sowie Cora Hermenau, Dezernentin für Öffentliche Gesundheit und Sicherheit, EU-Angelegenheiten und IT-Angelegenheiten der Region Hannover, um 17 Uhr im Rathaus den Startschuss geben. Bis 22 Uhr können sich SchülerInnen zusammen mit Eltern und FreundInnen im Rathaus, in der Dr. Buhmann-Schule und im Freiwilligenzentrum einen Überblick verschaffen über Ausbildungsmöglichkeiten, Berufsbilder und die Erwartungen an sie selbst als zukünftige MitarbeiterInnen oder Studierende. Wie im vergangenen Jahr ist die Berufsberatung der Agentur für Arbeit direkt im Rathaus vertreten.

„Wir erwarten wieder tausende Besucherinnen und Besucher, die sich bei mehr als 120 Ausstellerinnen und Ausstellern im Rathaus, auf dem Trammplatz und an den beiden Außenstandorten informieren wollen. Dazu ist die Arbeitsagentur mit ihren Berufsberaterinnen und -beratern auf ganz kurzem Weg hier vor Ort zu erreichen. Die zehnte ‚Lange Nacht der Berufe‘ schreibt die Erfolgsgeschichte der Veranstaltung weiter“, war Sozialdezernentin Konstanze Beckedorf heute (22. August) bei der Vorstellung des Programms sicher.

„Zehn Jahre zeigen, dass es eine wirklich hervorragende und nachhaltige Idee war, jungen Menschen diese Möglichkeit zu bieten, die Berufswelt zum ‚Anfassen‘ kennenzulernen – in ungezwungener Atmosphäre, auf dem Weg in das Wochenende, in Begleitung von vertrauten Menschen wie Eltern oder Freundinnen und Freunden“, unterstreicht Beckedorf.

„Hier kann der eigene Berufs- oder Ausbildungswunsch überprüft werden, im Gespräch mit Praktikern der verschiedenen Berufsfelder und im Austausch mit Auszubildenden oder Studierenden, die schon gestartet sind. Oder man findet zum ersten Mal das, was einem Spaß machen würde, weil man bisher gar nicht wusste, wo was möglich ist“, erläutert die Dezernentin und fügt als Beispiel die Stadt Hannover an. Die Bandbreite der Ausbildungen reicht hier von Altenpflege bis Vermessungstechnik, von Handwerk bis zum dualen Studium.

„Angesichts der großen Bedeutung, die Ausbildung oder Studium für die gesicherte und erfüllte Zukunft der jungen Menschen und so mittelbar für den Standort Hannover haben, engagieren wir uns mit unserer Jugendberufshilfe und der Wirtschaftsförderung der Stadt sehr gern für die Veranstaltung – und sind wieder begeistert von der konstruktiven Zusammenarbeit mit allen Partnerinnen und Partnern,“ freut sich Beckedorf.

Heike Döpke, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hannover, würdigte die Veranstaltung als eine Gelegenheit für Familien, sich gemeinsam mit den Kindern über Berufe und Chancen auf dem Arbeitsmarkt in der Region Hannover zu informieren: „Für Schülerinnen und Schüler ist es wichtig, mit erwachsenen Berufstätigen ins Gespräch zu kommen. Wenn die Themen Interessen, Stärken sowie berufliche Tätigkeiten und Beschäftigungsmöglichkeiten bei der ‚Langen Nacht der Berufe‘ angeregt besprochen werden, ist das gut. Zusätzlich sind erfahrene Berufspraktikerinnen und -praktiker und Ausbilderinnen und Ausbilder da, die für die Eltern wichtig sind, denn Berufe und Arbeitswelt sind stark in Bewegung. Eine gute Gelegenheit sich auf den neuesten Stand zu bringen.“

„Auf der anderen Seite unterstützen wir bei der ‚Langen Nacht der Berufe Unternehmen‘ dabei, für ihre Berufe und den Fachkräftenachwuchs zu werben“, ergänzt Döpke. „Selbstverständlich nutzen wir auch die gute Gelegenheit, uns selbst als Arbeitgeber mit unseren Ausbildungs- und Studiengängen zu präsentieren.“

Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover, sieht in der Veranstaltung gerade für kleinere Betriebe eine wichtige Chance: „Sie haben hier die gute – und günstige – Möglichkeit, sich interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Zukunft attraktiv, umfassend und auf die jungen Leute zugeschnitten zu präsentieren – und damit eine wichtige Grundlage für die Sicherung ihres Fachkräftebedarfs zu legen. Das große Interesse der Unternehmen bestätigt, wie wichtig die Veranstaltung für die Nachwuchsrekrutierung der Firmen ist. Wir unterstützen das sehr gern, indem wir zum Beispiel mit dem Label ‚Logistik macht Schule‘ eine Möglichkeit des gemeinsamen Auftritts für Firmen der Transportbranche in der Region geschaffen haben.“

Standorte 2017

Am Standort 1 – Neues Rathaus, Trammplatz 2, präsentieren mehr als 120 Unternehmen, Universitäten, Schulen sowie Kammern und Innungen Ausbildungsberufe und Studiengänge mit Ständen und Aktionen. Fachleute und ProfessorInnen, aber auch Auszubildende und Studierende stehen Rede und Antwort. Interessierte können sich so ein besseres Bild von ihrem Traumberuf machen und vor allem direkt mit Firmen, Hochschulen und Universitäten in Kontakt treten. Neu in diesem Jahr: Die beiden Innenhöfe des Rathauses werden in die Aktionsfläche einbezogen.

An den Ständen im Rathaus und den Höfen, in vier großen Zelten und sechs Pavillons auf dem Trammplatz geht es informativ und praktisch zu – passend zum Motto „Berufe zum Anfassen und Mitmachen“. Dabei gibt es viele Anreize zum Entdecken und Ausprobieren, zum Beispiel:

  • Mit einer Hebebühne in die „Lüfte steigen“ – wie es zur Tätigkeit der GebäudereinigerInnen gehört.
  • Der Weg der Chemielaboranten – zum Beispiel mit der Verwendung von Agraplatten.
  • Vergolden mit Schlagmetall – Oberflächen mit hauchdünnen Metallfolien veredeln.
  • So erleben es die anderen. Selbst erfahren, wie Menschen mit einer Behinderung oder im Alter leben.
  • Wie fertige ich einen Muldenkipper? Biegen, schneiden und fräsen, um ein professionelles Modell zu bauen.Das Berufsinformationszentrum (BIZ) der Arbeitsagentur ist wieder direkt im Rathaus dabei. BerufsberaterInnen erklären alles rund um Ausbildungswege, Berufsbilder und Anforderungen und beantworten individuelle Fragen.

Standort 2 – Die Dr. Buhmann Schule Europa Fachakademie, Prinzenstraße 13, informiert über Schlüsselbranchen wie Informatik, Fremdsprachen, Wirtschaft, Gestaltung, Kaufmännische Berufsausbildungen und die Möglichkeit zum Erwerb höherer Schulabschlüsse.

Standort 3 – Im Freiwilligenzentrum, Karmarschstraße 30/32, gibt es Tipps und Tricks für Bewerbungsunterlagen und das fertige Produkt auf USB-Stick zum Mitnehmen. Erfahrene Ausbildungspaten stehen als „alte Hasen“ für Fragen zur Verfügung.

Nähere Informationen zu den Ausstellern, der Berufsauswahl und den Studiengängen gibt es im Internet unter www.Lange-Nacht-der-Berufe.de und bei der Jugendberufshilfe Hannover, Telefon 0511/168-45216.

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Ergonomie am Arbeitsplatz in Hannover

Hannover ist die Landeshauptstadt von Niedersachsen und zeichnet sich unter anderem durch das riesige Messegelände aus. In der Tat handelt es sich dabei um das weltweit größte Messegelände, auf dem unter anderem die CeBIT und die Hannover Messe stattfinden. Beste Voraussetzungen also für erfolgsorientierte Existenzgründer, für Jungunternehmer und erfahrene Geschäftsleute, hier ihr Business anzusiedeln. Bei der Konzeptionierung des Bürointerieurs spielt die Ergonomie am Arbeitsplatz von Anfang an eine zentrale Rolle. Ganz gleich, ob es um die Neueinrichtung oder um die Umgestaltung bereits vorhandener Räumlichkeiten geht: Mit Blick auf Gesundheit, Motivation und Produktivität nimmt die Ergonomie am Arbeitsplatz in Hannover einen zentralen Stellenwert ein.

Helle, freundliche und einladend konzipierte Räumlichkeiten – modern ausgestattet

Je mehr Tageslicht ins Büro gelangt, desto besser. Eine direkte Sonneneinstrahlung ist allerdings zu vermeiden, da dies nicht nur für Kopfschmerzen sorgen, sondern auch nachhaltige gesundheitliche Schäden an den Augen nach sich ziehen könnte. Darüber hinaus sollte jeder Mitarbeiter einen freien Blick auf das Fenster haben, um die Blicke hin und wieder abschweifen lassen zu können. Das fördert die Konzentration und die Kreativität. In vielen Büros steht hingegen lediglich eine begrenzte Sicht zur Verfügung. Zu berücksichtigen ist, dass sich hinter dem Rücken des Arbeitnehmers möglichst kein Fenster oder Beleuchtungselemente befinden sollte, weil diese zu Reflexionen im Monitor führen könnten.

Wichtig ist, dass der Schreibtisch eine Arbeitsfläche bietet, die groß genug ist, dass sich der Mitarbeiter buchstäblich frei entfalten kann. Auch die richtige Höhe des Desks ist elementar, da anderenfalls mit typischen Bürokrankheiten wie Verspannungen, Nackenschmerzen, Rückenproblemen sowie mit Schmerzen im Lendenwirbelbereich zu rechnen ist. All dies sind Faktoren, die langfristig ernsthafte Gesundheitsschäden zur Folge haben können – und die die Motivation der Mitarbeiter wahrlich nicht gerade fördern. Im Gegenteil.

Es kommt auf die Höhe an

Der Bildschirm sollte individuell verstellbar sein, sodass der Mitarbeiter stets einen direkten Blick darauf werfen kann, ohne die Muskeln im Nacken- oder Schulterbereich zu sehr anspannen zu müssen. Die Höhe von Bürostuhl und Schreibtisch bzw. ihr Abstand zueinander sollte so bemessen sein, dass der Arbeitnehmer die Unterarme locker und entspannt in einem 90 Grad-Winkel auf der Tischplatte ablegen kann. Auch die Beine sollten relaxt in einem 90 Grad-Winkel positioniert werden können. Somit ergibt sich eine aufrechte Rückenhaltung, sodass Nackenverspannungen, Kreuzschmerzen und Co. endlich der Vergangenheit angehören.

In Anbetracht der Tatsache, dass Büroarbeitsplätze, die nicht nach modernen ergonomischen Richtlinien konzipiert sind, hohe Kosten nach sich ziehen können, ist aus Arbeitgebersicht dringender Handlungsbedarf gefragt. So haben aktuelle Studien gezeigt, dass sich dieser finanzielle Aufwand, der mit einer ergonomischen Ausstattung des Büros einhergeht, meist schon nach kurzer Zeit rentiert. Denn Fakt ist, dass sich die Leistungsfähigkeit und damit die Produktivität eines jeden Mitarbeiters schon in der Anfangsphase nach der Umstrukturierung um bis zu 3 Prozent steigern lässt. Krankheits- oder Fehlzeiten reduzieren sich, sodass sich auch dies mit Blick auf die Ausfallkosten äußerst positiv auswirkt.

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Änderung des Glücksspielgesetzes: Land will Spielsucht-Prävention und effektivere Bekämpfung illegalen Glücksspiels

Das Niedersächsische Glücksspielgesetz soll geändert werden. Einen entsprechenden Ent­wurf des Niedersächsischen Innenministeriums hat das Kabinett am Dienstag zur Einbringung in den Landtag freigegeben. Mit den geplanten Änderungen sollen in der Praxis des Verwaltungsvollzugs bereits bewährte Vorgehensweisen normiert und vorhan­dene Regelungslücken geschlossen werden. Dabei stehen insbesondere die Spielhallen im Fokus.

Die im Bereich der Spielhallen vorgesehenen Änderungen gehen auf Vorschläge des Niedersächsischen Wirtschaftsmi­nisteriums zurück. Insbesondere soll das bereits angewandte Losverfahren zur Auflösung des Verbots von Mehrfachkonzessionen gesetzlich geregelt werden. Dadurch soll ab Juli 2017 nach Ablauf der Übergangsfrist die Einhaltung des Mindestabstan­des zwischen Spielhallen gewährleistet werden. Von dieser Regelung sind in Niedersachsen etwa 1.900 Spielhallen betroffen. Ungefähr die Hälfte der Betriebe dürfte wegen der gelten­den Abstandsregelung des Glücksspielstaatsvertrags an ihren bisherigen Standorten nicht mehr erlaubnisfähig sein.

Hintergrund ist die in den vergangenen Jahren stark angestiegene Zahl von Spielhallenbe­trieben in Niedersachsen. Damit hängt natürlich auch die Gefahr zusammen, dass immer mehr Menschen spielsüchtig werden. Fachkreise gehen davon aus, dass deutschlandweit etwa eine viertel Million Menschen pathologisch in Spielhallen spielen. Als Reaktion hierauf haben die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten aller Länder bereits 2012 verein­bart, mit der Änderung des Glücksspielstaatsvertrages eine neue Erlaubnispflicht für Spiel­hallen vorzuschreiben, um so dem Problem der Spielsucht entgegenzuwirken. Der jetzt ver­abschiedete Gesetzentwurf der Landesregierung setzt das um.

Zur effektiveren Bekämpfung des illegalen Glücksspiels soll außerdem eine Rechtsgrundlage für die rechtssichere Durchführung von behördlichen Testspielen geschaffen werden. Test­käufe und Testspiel sind dabei wichtige Instrumente bei der Bekämpfung illegaler Glücks­spiele. Die Einführung einer entsprechenden Rechtsgrundlage stellt klar, dass die Aufsichts­behörde zu Ermittlungszwecken und zum Nachweis unerlaubten Glücksspiels Testkäufe und Testspiele durchführen darf, die nicht als behördliche Maßnahme erkennbar sind.

Darüber hinaus soll die Regelung zur Verwendung der Glücksspielabgabe als Finanzhilfe für die „Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung“ an die Praxis angepasst werden. Mit der Rege­lung über die Verwendung der Finanzhilfe für die Stiftung wird einer Empfehlung des Lan­desrechnungshofes gefolgt.

Die übrigen im Gesetzentwurf vorgesehenen Änderungen dienen der Vereinheitlichung der Verfahrensgestaltung und der inhaltlichen Klarstellung von Regelungen, die in der Praxis zu Auslegungsfragen geführt haben. Sie leisten damit einen Beitrag zur Erreichung der Ziele des geltenden Glücksspielstaatsvertrages und des Niedersächsischen Glücksspielgesetzes.

Fünftes Ausbilder-Frühstück für Unternehmen in den südlichen Stadtbezirken

Die Wirtschaftsförderungen der Landeshauptstadt und der Region Hannover laden alle ausbildenden Unternehmen der südlichen Stadtbezirke zum Erfahrungsaustausch ein. Das fünfte Ausbilder-Frühstück für die Bezirke Kirchrode-Bemerode-Wülferode, Südstadt-Bult, Döhren-Wülfel, Ricklingen, Linden-Limmer, Ahlem-Badenstedt-Davenstedt und Mitte findet am Mittwoch, dem 10. Mai, um 8.30 Uhr im Oberen Saal des Stadtteilzentrums Ricklingen, Ricklinger Stadtweg 1, statt. Interessierte Unternehmen können sich noch bis zum 8. Mai anmelden: per E-Mail an wirtschaftsfoerderung@hannover-stadt.de oder telefonisch unter (0511) 1 68 – 3 13 13. Wegen der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung erforderlich.

Ziel des Treffens ist, bei Brötchen und Kaffee die AusbilderInnen kurz und knapp über aktuelle Entwicklungen auf dem Ausbildungsmarkt zu informieren, Lösungen für auftretende Fragestellungen und Schwierigkeiten vor oder während der Ausbildung zu finden und tatkräftige Unterstützung anzubieten. Besonders wichtig ist den VeranstalterInnen, den AusbilderInnen die Möglichkeit zur Vernetzung und zum informellen Austausch in angenehmer Atmosphäre zu geben. Weitere Schwerpunkte in der aktuellen Veranstaltung werden ein neues Internetportal als Unterstützung für die Beschäftigung von Flüchtlingen sowie Informationen zur Einstellung von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen sein.

Fahrradfreundlichster Arbeitgeber 2017

Für Klima und Gesundheit – Wettbewerb „Die fahrradfreundlichsten Arbeitgeber“ geht in die nächste Runde

Fahrradfreundlichster Arbeitgeber 2017Der Startschuss ist erfolgt: Zum dritten Mal nach 2013 und 2015 suchen Landeshauptstadt und Region Hannover gemeinsam „Die fahrradfreundlichsten Arbeitgeber“. Ob zum Beispiel Duschen und Umkleidemöglichkeiten, Fahrrad-Wartungsservice, bereitgestellte Regencapes oder an die Körpergröße angepasste Diensträder: Gesucht und prämiert werden in diesem Wettbewerb vielfältige und innovative Ideen, die die MitarbeiterInnen zum Gebrauch des „Drahtesels“ motivieren und damit dieses emissionsfreie Verkehrsmittel fördern. Die Bewerbungen werden bis zum 10. August 2017 online entgegen genommen: www.wirtschaftsfoerderung-hannover.de/fahrradfreundlich.

Auf die GewinnerInnen, die durch das Votum einer Fachjury ermittelt werden, warten neben der Auszeichnung wertvolle Sachpreise. Zudem erhalten die siegreichen Betriebe die Gelegenheit, ihr Engagement für das Fahrrad öffentlichkeitswirksam zu präsentieren. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft von Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Stadt Hannover, sowie Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung der Region Hannover, und wird unterstützt vom Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V. (B.A.U.M.).

„Viele Betriebe haben schon erkannt: Das Fahrrad ist sowohl für den Arbeitsweg als auch für Dienstfahrten ein geeignetes Verkehrsmittel, das zudem mehrere Vorteile vereint“, sagte Sabine Tegtmeyer-Dette beim heutigen (25. April) Start des Wettbewerbs und führte weiter aus: „Radlerinnen und Radler sind klimafreundlich unterwegs, benötigen weniger Platz auf Straßen und auch auf Firmenparkplätzen und tun nebenbei etwas für die Gesundheit. Wir möchten mit dem Wettbewerb Unternehmen motivieren, mit ihrem Engagement den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Nutzung des ‚Drahtesels‘ schmackhaft zu machen.“

Ulf-Birger Franz ergänzte: „Viele Betriebe haben schon zahlreiche fahrradfreundliche Maßnahmen eingerichtet, die es wert sind, gezeigt und übernommen zu werden. Und es gibt auch immer wieder neue Ideen, die durch den Wettbewerb entstehen. Die aktuelle Runde wird auch anderen Unternehmen zeigen, dass es oftmals nicht großen Einsatzes bedarf, um die Fahrradbenutzung der Beschäftigten zu fördern oder zu belohnen.“

Das unternehmerische Engagement für den Radverkehr wird in folgenden Kategorien bewertet: Infrastruktur für das Radfahren, Grundsätze und Organisation der Fahrradbeförderung, Motivation der MitarbeiterInnen, Angebot und Service, Information und Kommunikation sowie sonstige Aktivitäten. Der Jury gehören VertreterInnen folgender Institutionen an: Landeshauptstadt Hannover, Region Hannover, ADFC, Handwerkskammer, IG Metall, Industrie- und Handelskammer sowie Pro Hannover Region.