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Änderung des Glücksspielgesetzes: Land will Spielsucht-Prävention und effektivere Bekämpfung illegalen Glücksspiels

Das Niedersächsische Glücksspielgesetz soll geändert werden. Einen entsprechenden Ent­wurf des Niedersächsischen Innenministeriums hat das Kabinett am Dienstag zur Einbringung in den Landtag freigegeben. Mit den geplanten Änderungen sollen in der Praxis des Verwaltungsvollzugs bereits bewährte Vorgehensweisen normiert und vorhan­dene Regelungslücken geschlossen werden. Dabei stehen insbesondere die Spielhallen im Fokus.

Die im Bereich der Spielhallen vorgesehenen Änderungen gehen auf Vorschläge des Niedersächsischen Wirtschaftsmi­nisteriums zurück. Insbesondere soll das bereits angewandte Losverfahren zur Auflösung des Verbots von Mehrfachkonzessionen gesetzlich geregelt werden. Dadurch soll ab Juli 2017 nach Ablauf der Übergangsfrist die Einhaltung des Mindestabstan­des zwischen Spielhallen gewährleistet werden. Von dieser Regelung sind in Niedersachsen etwa 1.900 Spielhallen betroffen. Ungefähr die Hälfte der Betriebe dürfte wegen der gelten­den Abstandsregelung des Glücksspielstaatsvertrags an ihren bisherigen Standorten nicht mehr erlaubnisfähig sein.

Hintergrund ist die in den vergangenen Jahren stark angestiegene Zahl von Spielhallenbe­trieben in Niedersachsen. Damit hängt natürlich auch die Gefahr zusammen, dass immer mehr Menschen spielsüchtig werden. Fachkreise gehen davon aus, dass deutschlandweit etwa eine viertel Million Menschen pathologisch in Spielhallen spielen. Als Reaktion hierauf haben die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten aller Länder bereits 2012 verein­bart, mit der Änderung des Glücksspielstaatsvertrages eine neue Erlaubnispflicht für Spiel­hallen vorzuschreiben, um so dem Problem der Spielsucht entgegenzuwirken. Der jetzt ver­abschiedete Gesetzentwurf der Landesregierung setzt das um.

Zur effektiveren Bekämpfung des illegalen Glücksspiels soll außerdem eine Rechtsgrundlage für die rechtssichere Durchführung von behördlichen Testspielen geschaffen werden. Test­käufe und Testspiel sind dabei wichtige Instrumente bei der Bekämpfung illegaler Glücks­spiele. Die Einführung einer entsprechenden Rechtsgrundlage stellt klar, dass die Aufsichts­behörde zu Ermittlungszwecken und zum Nachweis unerlaubten Glücksspiels Testkäufe und Testspiele durchführen darf, die nicht als behördliche Maßnahme erkennbar sind.

Darüber hinaus soll die Regelung zur Verwendung der Glücksspielabgabe als Finanzhilfe für die „Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung“ an die Praxis angepasst werden. Mit der Rege­lung über die Verwendung der Finanzhilfe für die Stiftung wird einer Empfehlung des Lan­desrechnungshofes gefolgt.

Die übrigen im Gesetzentwurf vorgesehenen Änderungen dienen der Vereinheitlichung der Verfahrensgestaltung und der inhaltlichen Klarstellung von Regelungen, die in der Praxis zu Auslegungsfragen geführt haben. Sie leisten damit einen Beitrag zur Erreichung der Ziele des geltenden Glücksspielstaatsvertrages und des Niedersächsischen Glücksspielgesetzes.

Fünftes Ausbilder-Frühstück für Unternehmen in den südlichen Stadtbezirken

Die Wirtschaftsförderungen der Landeshauptstadt und der Region Hannover laden alle ausbildenden Unternehmen der südlichen Stadtbezirke zum Erfahrungsaustausch ein. Das fünfte Ausbilder-Frühstück für die Bezirke Kirchrode-Bemerode-Wülferode, Südstadt-Bult, Döhren-Wülfel, Ricklingen, Linden-Limmer, Ahlem-Badenstedt-Davenstedt und Mitte findet am Mittwoch, dem 10. Mai, um 8.30 Uhr im Oberen Saal des Stadtteilzentrums Ricklingen, Ricklinger Stadtweg 1, statt. Interessierte Unternehmen können sich noch bis zum 8. Mai anmelden: per E-Mail an wirtschaftsfoerderung@hannover-stadt.de oder telefonisch unter (0511) 1 68 – 3 13 13. Wegen der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung erforderlich.

Ziel des Treffens ist, bei Brötchen und Kaffee die AusbilderInnen kurz und knapp über aktuelle Entwicklungen auf dem Ausbildungsmarkt zu informieren, Lösungen für auftretende Fragestellungen und Schwierigkeiten vor oder während der Ausbildung zu finden und tatkräftige Unterstützung anzubieten. Besonders wichtig ist den VeranstalterInnen, den AusbilderInnen die Möglichkeit zur Vernetzung und zum informellen Austausch in angenehmer Atmosphäre zu geben. Weitere Schwerpunkte in der aktuellen Veranstaltung werden ein neues Internetportal als Unterstützung für die Beschäftigung von Flüchtlingen sowie Informationen zur Einstellung von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen sein.

Fahrradfreundlichster Arbeitgeber 2017

Für Klima und Gesundheit – Wettbewerb „Die fahrradfreundlichsten Arbeitgeber“ geht in die nächste Runde

Fahrradfreundlichster Arbeitgeber 2017Der Startschuss ist erfolgt: Zum dritten Mal nach 2013 und 2015 suchen Landeshauptstadt und Region Hannover gemeinsam „Die fahrradfreundlichsten Arbeitgeber“. Ob zum Beispiel Duschen und Umkleidemöglichkeiten, Fahrrad-Wartungsservice, bereitgestellte Regencapes oder an die Körpergröße angepasste Diensträder: Gesucht und prämiert werden in diesem Wettbewerb vielfältige und innovative Ideen, die die MitarbeiterInnen zum Gebrauch des „Drahtesels“ motivieren und damit dieses emissionsfreie Verkehrsmittel fördern. Die Bewerbungen werden bis zum 10. August 2017 online entgegen genommen: www.wirtschaftsfoerderung-hannover.de/fahrradfreundlich.

Auf die GewinnerInnen, die durch das Votum einer Fachjury ermittelt werden, warten neben der Auszeichnung wertvolle Sachpreise. Zudem erhalten die siegreichen Betriebe die Gelegenheit, ihr Engagement für das Fahrrad öffentlichkeitswirksam zu präsentieren. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft von Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Stadt Hannover, sowie Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung der Region Hannover, und wird unterstützt vom Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V. (B.A.U.M.).

„Viele Betriebe haben schon erkannt: Das Fahrrad ist sowohl für den Arbeitsweg als auch für Dienstfahrten ein geeignetes Verkehrsmittel, das zudem mehrere Vorteile vereint“, sagte Sabine Tegtmeyer-Dette beim heutigen (25. April) Start des Wettbewerbs und führte weiter aus: „Radlerinnen und Radler sind klimafreundlich unterwegs, benötigen weniger Platz auf Straßen und auch auf Firmenparkplätzen und tun nebenbei etwas für die Gesundheit. Wir möchten mit dem Wettbewerb Unternehmen motivieren, mit ihrem Engagement den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Nutzung des ‚Drahtesels‘ schmackhaft zu machen.“

Ulf-Birger Franz ergänzte: „Viele Betriebe haben schon zahlreiche fahrradfreundliche Maßnahmen eingerichtet, die es wert sind, gezeigt und übernommen zu werden. Und es gibt auch immer wieder neue Ideen, die durch den Wettbewerb entstehen. Die aktuelle Runde wird auch anderen Unternehmen zeigen, dass es oftmals nicht großen Einsatzes bedarf, um die Fahrradbenutzung der Beschäftigten zu fördern oder zu belohnen.“

Das unternehmerische Engagement für den Radverkehr wird in folgenden Kategorien bewertet: Infrastruktur für das Radfahren, Grundsätze und Organisation der Fahrradbeförderung, Motivation der MitarbeiterInnen, Angebot und Service, Information und Kommunikation sowie sonstige Aktivitäten. Der Jury gehören VertreterInnen folgender Institutionen an: Landeshauptstadt Hannover, Region Hannover, ADFC, Handwerkskammer, IG Metall, Industrie- und Handelskammer sowie Pro Hannover Region.

CeBIT 2017

CeBIT 2017

CeBIT 2017

CeBIT 2017

Cebit 2017 vom 20. bis 24. März

Partnerland Japan: Spitzenreiter in Sachen Digitalisierung

Auf dem größten Länderpavillon der CeBIT-Geschichte präsentiert sich das diesjährige Partnerland Japan. In den Hallen 4 und 12 zeigen rund 120 japanische Unternehmen auf 7 200 Quadratmetern ein breites Spektrum an bahnbrechenden japanischen Technologien – von Exoskeletten über biometrische Authentifizierungssysteme bis zu persönlichen Mobilitätslösungen.

Abe und Merkel eröffnen die CeBIT 2017

Japans Premierminister Shinzō Abe wird die CeBIT gemeinsam mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel auf der Welcome Night am Abend des 19. März eröffnen. Zur Auftaktveranstaltung werden rund 2 000 Gäste, darunter hochrangige Politiker aus aller Welt und mehr als 100 CEOs führender Industrieunternehmen, erwartet. Wer nicht dabei sein kann, verfolgt das Event im Live-Stream unter http://www.cebit.de/de/konferenzen-events/specials/cebit-welcome-night/.

CeBIT Global Conferences: Denker und Macher der digitalen Welt

Die Vordenker und führenden Köpfe der digitalen Gesellschaft, Politik und Wirtschaft teilen ihre Visionen bei den CeBIT Global Conferences. Zu den Rednern 2017 gehört Whisteblower Edward Snowden, der sich per Live-Schalte aus dem russischen Exil zu Wort meldet – und auch Fragen aus dem Publikum beantwortet. Weitere Top-Speaker sind KI-Visionär Ray Kurzweil, Robotik-Pionier Hiroshi Ishiguro, Verhaltensforscher Michal Kosinski und Andrus Ansip, EU-Kommissar für den digitalen Binnenmarkt.

Intel CeBIT Drone Park: Da liegt was in der Luft

Ausgestattet mit intelligenten Sensoren steht unbemannten Flugkörpern eine große Zukunft bevor. Deutlich wird das auf dem Intel CeBIT Drone Park auf dem Freigelände der Messe. Im Fokus steht das breite Einsatzspektrum von Drohnen im Business-Umfeld. Ob am Modell einer Ölplattform oder der Wartung von Solarkollektoren: Besucher erleben konkrete Szenarien, die gerade in der Entwicklung oder bereits auf dem Markt sind. In der nahegelegenen Halle 17 findet das Fachpublikum zudem den Ausstellungsbereich Unmanned Systems & Solutions. Dort präsentieren mehr als 30 Unternehmen innovative Drohnentechnologien. Experten aus Politik und Industrie erläutern zudem technische und rechtliche Fragen.

Digitale Automobil-Welten: Von autonom fahrenden Bussen bis zum Model X

Zu den „greifbarsten“ Beispielen der Digitalisierung gehört die Automobilindustrie. Das können auch Besucher der CeBIT 2017 erleben: Zahlreiche Exponate zeigen unter anderem, wie alltagstauglich das autonome Fahren bereits geworden ist. So haben etwa die Kleinbusse der Schweizer PostAuto AG schon mehr als 12 000 Fahrgäste befördert. In Halle 13 können Besucher selbst zum Passagier werden und sich über das Gelände chauffieren lassen. Auch Systeme zur Vernetzung von Automobil und Smart City werden in Hannover zu sehen sein – und ein neuer Ansatz von E-Mobility-Vorreiter Tesla für nachhaltige Mobilität.

Sondershow „Digitalisierung live“

Die Automobilindustrie steht auch im Mittelpunkt der Sondershow „Digitalisierung live“ in Halle 5. Mehrere Aussteller zeigen, wie innovative Software die gesamte Wertschöpfungskette unterstützen und nahtlos vernetzen kann – am Beispiel Automotive. Von IoT in der Produktion über Multichannel bis hin zu Aftersales-Lösungen sind hier eindrucksvolle und vor allem praxisnahe Showcases zu sehen.

Fokus Mittelstand: Wegweiser für die digitale Transformation

Wie die Digitalisierung speziell im Mittelstand gelingt, wird ein weiteres Thema der CeBIT sein. Schon jetzt können sich Entscheider mittelständischer Unternehmen vorbereiten – mit der Digital Roadmap für KMU. Mehr dazu unter: www.cebit.de/digital-roadmap/.

SCALE11: Mehr Partner, neue Inszenierung im Startup-Bereich

Mehr als 320 Startups aus 35 Ländern stellen in Halle 11 ihre Ideen und Lösungen vor und treffen auf Tausende Investoren, Mentoren und Kunden. Im kreativen Umfeld sind Pitches, Workshops, Innovationskonferenzen und Networking an der Tagesordnung. Im Founders Fight Club treten schlagkräftige Gründer in Wortduellen an, um Förderer von sich zu überzeugen. SCALE11 wird so gleichermaßen zum Muss für Kleinstunternehmen wie für Konzerne auf der Suche nach agilen Partnern.

d!conomy Tour: Die spannendsten Showcases im Schnelldurchlauf

Unter dem Motto „discover d!conomy“ präsentieren ausgesuchte CeBIT-Aussteller ihre Highlights. Die d!conomy Tour bietet Besuchern so in kurzer Zeit einen konzentrierten Überblick der digitalen Vielfalt: Sie lernen intelligente Fahrzeuge kennen, sehen Drohnen zu, die Sendemasten auf Schäden untersuchen, vergleichen den digitalen Reifegrad ihres Unternehmens im Benchmarking und gehen auf Entdeckungstour durch die Lösungswelt der Digitalisierung.

Salesforce erneut exklusiver Event-Partner der CeBIT

Die Salesforce World Tour geht auf der CeBIT 2017 in die zweite Runde. Die Halle 9 steht dabei ganz im Zeichen von intelligentem CRM. Dort gibt es unter anderem eine große Ausstellung, zahlreiche Live-Demonstrationen und ein spannendes Vortragsprogramm.

Wegweisende Produktneuheiten in den Messehallen

Als Innovationsmesse ist die CeBIT immer auch Plattform bedeutender Produktneuheiten. Die Highlights in diesem Jahr verdeutlichen, wohin die Reise im digitalen Zeitalter geht.

Mit NEXTAGE stellt zum Beispiel die Kawada Robotics Corporation (Halle 12, Stand D04) die nächste Evolutionsstufe des Industrieroboters vor, der in humanoider Gestalt mit menschlichen Kollegen zusammenarbeitet.

Mit „Connie“ gibt es bei IBM (Halle 2, Stand A10) einen weiteren Roboter zu sehen: Der hilft allerdings nicht in der Fertigung, sondern verzaubert die Gäste in Hilton-Hotels durch gepflegte Kommunikation und beste Umgangsformen. Möglich macht es die KI-Technologie Watson von IBM.

Bei IFS (Halle 5, Stand C26) entdecken Besucher eine Integrationstechnologie, die Maschinen, Geräte und IT-Systeme über das IoT miteinander verbindet. Daraus lassen sich vernetzte, automatisierte Workflows entwickeln – wie Live-Demos vor Ort zeigen.

Den Kampf gegen antibiotikaresistente Bakterien haben die Bioinformatiker der Saarland-Universität gemeinsam mit Diagnostikentwickler Curetis (Halle 6, Stand E28) aufgenommen. Leistungsfähige Algorithmen und eine umfassende Gendatenbank sollen eines der drängendsten Probleme der Gesundheitsversorgung lösen. Entstanden ist ein Resistenz-Schnelltest, den CeBIT-Besucher vor Ort kennenlernen.

Wie sich sensible Kundendaten gewinnbringend nutzen lassen, ohne sie der Gefahr des Missbrauchs auszusetzen, präsentiert das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (Halle 6, Stand B36). Zu diesem Zweck hat das Institut eine neue Technologie entwickelt, die für Rechtssicherheit sorgt.

Mit Smartphones und Tablets sind klassische Knöpfe als Bedienelemente nach und nach verschwunden – und mit ihnen das haptische Feedback. Das Berliner Startup GelTouch Technologies (Halle 6, Stand C26) entwickelt daher eine Bedienoberfläche, die auf einem Touchscreen temporär spürbare Knöpfe erzeugt.

www.cebit.de

Wasserschutzgebiet

Trinkwasser aus der Region für die Region – Wasserrechtsverfahren startet

Wasserschutzgebiet

Wasserschutzgebiet

Damit ein Wasserversorger seine Kunden mit frischem Trinkwasser versorgen kann, benötigt er zur Entnahme von Grundwasser ein sogenanntes Wasserrecht. Für die Versorgung der Stadt Hannover und dem nord-östlichen Teil der Region sind enercity, die Harzwasserwerke GmbH und der Wasserverband Nordhannover (WVN) zuständig. Diese beantragen ihre jeweiligen Wasserrechte neu und klären hierzu in öffentlichen Bürgerinformationen auf.

Tagtäglich sprudelt frisches Trinkwasser ganz selbstverständlich aus unseren Wasserhähnen. Der aufwändige Prozess Der Wasseraufbereitung vom Grund- zum Trinkwasser ist ebenso vielfältig wie spannend. Zurzeit bereiten sich die drei Wasserversorger enercity, die Harzwasserwerke GmbH und der Wasserverband Nordhannover auf die wohl wichtigste Grundlage für die Trinkwasserversorgung vor: das Wasserrechtsverfahren.

TrinkwasserUm Grundwasser fördern zu dürfen, benötigen die Wasserversorger eine wasserrechtliche Bewilligung. Dort sind Art und Maß der Nutzung genau festgelegt. Die Zulassung ist mit strengen Auflagen und einer Befristung verknüpft. Für die Vergabe von Wasserrechten in diesen Verfahren ist federführend die Region Hannover zuständig. Der aufwändige Genehmigungsprozess beinhaltet umfangreiche Fachgutachten und wird etwa drei Jahre dauern. Er startet am 20. April 2017 mit einer Antragskonferenz, auf der alle Anforderungen an die beizubringenden Gutachten festgesetzt werden. Am Ende des Verfahrens erhalten die Wasserversorger dann voraussichtlich Ende 2020 jeweils ein Wasserrecht zur Grundwasserentnahme für 30 Jahre und haben damit die Basis für eine langfristige Sicherung der Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser geschaffen.

Wasserglasenercity, die Harzwasserwerke GmbH und der Wasserverband Nordhannover erläutern dieses komplexe Verfahren auf drei Informationsveranstaltungen und laden hierzu die interessierte Bevölkerung herzlich ein. Außerdem werden Möglichkeiten aufgezeigt, wo und wann sich der Bürger in den Prozess mit seinen Belangen einbringen kann.

Folgende drei Bürgerinformationsveranstaltungen finden statt:

  • Mittwoch, 1. März 2017, 19:00 Uhr: Amtshof Burgwedel, Auf dem Amtshof 8, 30938 Burgwedel
  • Donnerstag, 2. März 2017, 19:00 Uhr: Gasthaus Goltermann, Plumhofer Straße 57, 30900 Wedemark
  • Donnerstag, 9. März 2017, 19:00 Uhr: Dorfhaus Wieckenberg, , 29323

Interessierte aus den betroffenen Gebieten des Fuhrberger Felds können Ihre Fragen auch vorab an die E-Mail-Adresse wasserrechte@enercity.de senden. Auf der website finden sich ab 1. März 2017 Informationen zum laufenden Wasserrechtsverfahren: www.enercity.de/wasserrechte

Gleichmäßig gutes Licht dank LED-Technik
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Das neue Licht macht den Unterschied

Gleichmäßig gutes Licht dank LED-Technik

Gleichmäßig gutes Licht dank LED-Technik

Bald werden es zwei Jahre, dass der Stoffladen limetrees das Ladenlokal gewechselt hat. Was hat sich seit dem verändert? Zum einen ist der Laden deutlich größer geworden. Außerdem ist im Laden sozusagen ein Licht aufgegangen. Gerade beim Stoffkauf ist gutes Licht eine Grundvoraussetzung. Früher gingen die Kunden immer mit den Stoffballen an das Fenster oder vor die Tür um die Farben richtig beurteilen zu können. Diese Zeiten sind durch die Deckenlampen mit LED-Tageslichtröhren vorbei. Jetzt ist der ganze Laden optimal ausgeleuchtet und die Farben der schönen Stoffe kommen wunderbar zur Geltung. Auch das Fotografieren der Waren für den Onlineshop hat sich seit dem deutlich vereinfacht. Merke: Gutes Licht macht gute Fotos. Da kann man auch mit dem besten Grafikprogramm nichts dazu zaubern.

Auch für die Schaufenster kommen moderne LED Lichtstreifen zum Einsatz. Unproblematisch verrichten sie ihren Dienst und bisher ist noch kein Ausfall zu beklagen. Mit den Halogenspots im alten Laden war das anders. Gefühlt konnte man da ständig im Schaufenster turnen und die Birnen wechseln. Noch dazu sind die LED-Lampen deutlich sparsamer im Verbrauch.

Als Beleuchtung für die 200-qm-Grundfläche des Ladens viel die Wahl auf Röhren. Sie sorgen für ein gleichmäßiges Licht auf der ganzen Fläche. Die LED-Technik kann natürlich nicht nur bei der Neuinstallation eingesetzt werden. Die LED-Röhren können ganz einfach auch bestehende Leuchtstoffröhren ersetzen. Das kann zum Beispiel die LED Tube von Phillips sein. Eine Ersparnis von bis zu 80% kann das bringen. Wir haben uns ausgerechnet das sich bereits nach 1 Jahr die höheren Anschaffungspreise durch den eingesparten Strom amortisiert haben.

Nicht umsonst bietet der örtliche Stromversorger oder diverse Gewerbeverbände immer wieder Hilfestellung zum Thema Energieeinsparung an. Bei der „Thementour Energie“ wurde im letzten Jahr gezielt die Beleuchtung von Unternehmen in der List unter die Lupe genommen. Gerade kleinere und mittlere Unternehmen aus allen Branchen können eine nicht unerhebliche Kostenersparnis durch mehr Energieeffizienz erreichen.

Auch die Stadt Hannover setzt im öffentlichen Bereich immer mehr auf die effiziente LED-Technik. Nach und nach werden die Ampelanlagen wie hier am Kurt-Schwitters-Platz auf LED-Technik umgerüstet. Bei der Straßenbeleuchtung ist man auch über die erste Testphase hinaus und setzt die daraus gewonnenen Erkennnisse immer mehr um.

Es lohnt sich eben auch bei vermeintlich kleinen Energieverbrauchern wie der Beleuchtung mit dem Sparen anzufangen. Die LED Technik bietet da für jeden Einsatzzweck das richtige Leuchtmittel. Von den LED Tubes in Röhrenform über allerlei Lichtbänder und Schläuche bis hin zu jeder erdenklichen Fassungsform gibt es keinen Grund mehr die vorhandenen Lampen nicht auf LED umzustellen. Auch die Lichtfarbe ist schon lange kein Hindernis mehr. Inzwischen gibt es LED-Leuchten in jeder gewünschten Farbe. Die Palette reicht vom Tageslicht über diverse Stufen warmer Töne bis zu jeder Farbe des Regenbogens. Sogar Leuchten mit Farbwechseleffekten sind erhältlich.

Unser Fazit: Der neue Laden ist mehr als doppel so groß aber der Stromverbrauch ist trotzdem gesunken. Dazu hat in erster Linie die Wahl der LED-Röhren beigetragen. Auch die Schaufensterbeleuchtung ist dank LED viel Wartungsärmer geworden. Wer also über Kostensenkungen in seinem Gewerbe nachdenkt der sollte sich mal der Beleuchtung annehmen. Viel Licht muss nicht mehr teuer sein.

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Open GeoData: Kostenfreie Abgabe von Geodaten ab dem 1. Januar 2017

Die Landeshauptstadt Hannover wird ab dem 1. Januar 2017 eigene Geodaten kostenlos zur Verfügung stellen. Mit diesem Service soll das E-Government-Angebot gestärkt, die Wirtschaft gefördert und die Zufriedenheit von KundInnen erhöht werden. Die Bedeutung dieser Daten ist insbesondere für Unternehmen in Hannover oder ArchitektInnen, die in Hannover bauen wollen, sehr groß.

Positive Effekte für Wirtschaft und Wissenschaft, aber auch für BürgerInnen

Die Stadt verspricht sich von diesem Service positive Effekte für Wirtschaft und Wissenschaft, aber auch für BürgerInnen, die sich im Internet informieren möchten und Kartenmaterial für private Zwecke benötigen. Das Material kann nach Abschluss der technischen Umrüstung und Digitalisierung aller Datenbestände kostenlos rund um die Uhr heruntergeladen werden. Nutzen und Interesse können somit gleichermaßen gesteigert werden. Gleichzeitig spart die Stadt Zeit und Geld für die Bearbeitung von Anfragen und das Bereitstellen von Datensätzen.

Spätestens zum Herbst 2017 sollen die Geodaten ausschließlich im Internet bereitgestellt werden

Ab dem 1. Januar 2017 werden keine Gebühren mehr für digitale Grunddatenbestände wie Übersichtskarten oder Luftbilder und diverse Sonderthemen wie Kinderstadtpläne oder Straßenverzeichnisse erhoben. Die Datenabgabe erfolgt zunächst mit konfektionierten Datenträgern wie DVDs im Kartenvertrieb in der Bauverwaltung, Rudolf-Hillebrecht-Platz 1. Dieser bleibt zunächst wie gewohnt besetzt und geöffnet.

Verfügbar sind lediglich Datensätze, die digital vorliegen. Kartenausschnitte werden nicht mehr ausgedruckt. Der Verkauf von Stadtkarten und der Radwege- und Freizeitkarte wird vollständig über die Bürgerämter und den Einzelhandel abgewickelt. Der bestehende Online-Shop wird geschlossen.

Unter www.opengeodata-hannover.de stehen ab Januar 2017 nach und nach Informationen zu den verschiedenen Datensätzen zur Verfügung. Spätestens zum Herbst 2017 sollen die Geodaten dann ausschließlich im Internet bereitgestellt werden. Dies betrifft auch die Links zu Downloads und WMS-Diensten (Web Map Service).

enercity Verwaltungsgebäude

enercity verlässt mittelfristig das Ihme-Zentrum

enercity Verwaltungsgebäude

enercity Verwaltungsgebäude

Vorläufige Einigung der Stadt mit Investor im Ihme-Zentrum – Stadtverwaltung bleibt vorerst bis Mitte 2020 Mieter – Investor arbeitet intensiv an Sanierungskonzept – enercity will Standorte zusammenführen und verlässt mittelfristig das Ihme-Zentrum

Die Landeshauptstadt Hannover und der Investor des Ihme-Zentrums haben sich auf eine Übergangsregelung verständigt. Diese sieht vor, dass die Stadt über Ende 2017 hinaus zunächst weitere zweieinhalb Jahre als Hauptmieter in dem Immobilienkomplex am Ihmeufer bleibt. Über einen längerfristigen Mietvertrag soll erst in den kommenden Monaten entschieden werden, wenn der Investor das zwingend erforderliche Gesamtkonzept zur Sanierung und Wiederbelebung des Ihme-Zentrums vorgelegt hat. Oberbürgermeister Stefan Schostok hatte dem Investor im August mit Rückendeckung des Rates für ein solches Konzept eine Frist bis Jahresende gesetzt.

„Dieses Konzept liegt noch nicht vor. Aber es gibt Anzeichen, dass der Investor mittlerweile intensiv daran arbeiten lässt“, erläutert Oberbürgermeister Stefan Schostok. „Deshalb haben wir uns zu der Übergangslösung bereit erklärt, die für die Landeshauptstadt vorteilhafter ist als ein schneller Auszug. Wenn der Investor seine Versprechen zeitnah und nachprüfbar umsetzt, ist dies auch im Interesse aller anderen Eigentümer und Mieter im Ihme-Zentrum. Liefert er nicht, wird es mit der Stadt keinen langfristigen Mietvertrag geben. Dabei bleibt es. Das weiß auch der Investor.“

Oberbürgermeister Schostok erläuterte die aktuellen Vereinbarungen der Stadt mit dem Investor und Haupteigentümer des Ihme-Zentrums (Projekt Steglitzer Kreisel Berlin Grundstücks GmbH) am Dienstag (29. November) in einer Pressekonferenz. Nach einer internen Vorabinformation an die Ratsfraktionen wird die Vereinbarung nun auch offiziell zur Beratung an den Rat und seine Ausschüsse übermittelt. In einer erweiterten öffentlichen Ausschusssitzung am Donnerstag, 8. Dezember, wird der Oberbürgermeister das Vorgehen erläutern. Ebenso sollen nach dem Willen der Stadtspitze die vom Investor beauftragten Planungsbüros den Stand der Arbeiten an einem Gesamtkonzept für das Ihme-Zentrum erläutern.

enercity will Standorte zusammenlegen

Zusammen mit der Stadtspitze gab enercity (Stadtwerke Hannover AG) bekannt, dass das Unternehmen für sich keine dauerhafte Perspektive im Ihme-Zentrum über den aktuellen noch bis 2020 laufenden Mietvertrag hinaus sieht.

Wie Vorstandsvorsitzende Dr. Susanna Zapreva auf derselben Pressekonferenz erläuterte, braucht die Neuausrichtung des Unternehmens moderne Arbeitsplätze, die Vernetzung und Zusammenarbeit unterstützen, optimal gestaltete Prozesse und eine effiziente Infrastruktur. Dafür wurde eine neue Standortstrategie entwickelt, die im Ergebnis einen zentralen Unternehmenssitz an einem Standort vorsieht.

Die Umsetzung ist in zwei Schritten geplant: Mittelfristig werden die Arbeitsplätze und Funktionsflächen in die zwei Eigentumsstandorte Glocksee und Ricklingen überführt. In diesem Zuge wird der Standort Ihme-Zentrum aufgegeben. Langfristig wird es einen zentralen Unternehmensstandort geben. Die Prozessoptimierung und die Verkürzung der innenbetrieblichen Wege, die dadurch möglich werden, führen zu enormen Synergien, die enercity unbedingt heben will.

„Wir brechen zu neuen Ufern auf und wollen treibend Kraft der digitalen Energiewelt von morgen sein. Die wichtigste Ressource dabei sind unsere Mitarbeiter. Deshalb wollen wir ein Arbeitsumfeld schaffen, das inspiriert, vernetzt und positive Grundgedanken fördert. Schließlich überträgt sich die Einstellung unserer Mitarbeiter auf unsere Kundinnen und Kunden“, so Dr. Zapreva.

enercity bleibt bis zum Jahr 2020 Mieter im Ihme-Zentrum mit einer Nettogrundfläche von 36.100 Quadratmetern und rund 770 Büroarbeitsplätzen.

Oberbürgermeister Schostok verweist auf die unterschiedlichen Anforderungen von Stadt und enercity an einen langfristigen Verbleib im Ihme-Zentrum: „Die Entscheidung von enercity verbunden mit der Unternehmensstrategie ist absolut nachvollziehbar. Für die Nachnutzung bleibt dem Investor ausreichend Zeit.“

Befristete Verlängerung nach Fortschritten bei Sanierungsplanung

Für die Landeshauptstadt besteht allerdings bereits jetzt die Notwendigkeit, über einen Auszug oder Verbleib der städtischen Dienststellen im Ihme-Zentrum für die Zeit nach 31.12.2017 zu entscheiden. Ansonsten bliebe nicht genügend Zeit, um einen Umzug zu bewerkstelligen. Der jetzt ausgehandelte Verlängerungszeitraum bis Mitte 2020 entspricht den Planungen der Landeshauptstadt, für die städtischen Dienststellen im Ihme-Zentrum ab Ende 2019/Anfang 2020 ein gut geeignetes Bürogebäude in der Innenstadt längerfristig anzumieten. Die städtischen Dienststellen, die gegenwärtig im Ihme-Zentrum untergebracht sind, verbleiben dort demnach noch etwa drei Jahre, um dann bis Jahresmitte 2020 in ein neues Bürogebäude umzuziehen.

Ab Mitte 2020 soll dann im nächsten Schritt das – dann leerstehende – Gebäude am Ihmeplatz 5 vom Investor saniert werden. Hierfür ist ein Zeitraum von zwölf Monaten vorgesehen, so dass ab Mitte 2021 ein neues langfristiges Mietverhältnis mit der Landeshauptstadt beginnen könnte. Die Belegung des Gebäudes würde dann mit Dienststellen erfolgen, die gegenwärtig auf mehrere andere angemietete Gebäude im Stadtgebiet verteilt sind. Voraussetzung für einen solchen längerfristigen Mietvertrag bleibt ein verlässliches Gesamtkonzept für das Ihme-Zentrum, wie Schostok hervorhebt.

„Wir erwarten als Landeshauptstadt von dem Investor, dass das Ihme-Zentrum insgesamt so hergerichtet wird, dass es für Menschen, die dort arbeiten, wohnen oder ein Geschäft führen, die einen Besuch oder einen Behördengang zu erledigen haben, ansprechend ist“, erläutert Schostok. In den vergangenen Monaten hat der Investor mehrere Aufträge erteilt, die aus Sicht der Stadtverwaltung als Fortschritt in Richtung des erforderlichen Gesamtkonzeptes für das Ihme-Zentrum gewertet werden können. Dazu zählen Planungsaufträge für die

Neugestaltung der Fassade in den gewerblich genutzten Bereichen und die Nutzung der gewerblichen Flächen sowie einen Auftrag für die Steuerung des Gesamtprojektes. Die Fassadenplanung soll im Februar 2017 abgeschlossen sein. Ebenso hat der Investor in den vergangenen Monaten die seit längerem geforderte Beseitigung akuter Mängel begonnen.

Auch im Fall des Scheiterns einer Einigung über einen langfristigen Mietvertrag bliebe die Landeshauptstadt allerdings Mitglied der Eigentümergemeinschaft im Ihme-Zentrum. Sie ist Eigentümerin der Kita im Ihme-Zentrum.

Dauertrend Digitalisierung? – 8. Niedersächsischer Unternehmerinnenkongress 2016 „Go Digital“

Termin: 3. Dezember von 9.30 bis 16.30 Uhr, Neues Rathaus

Digitalisierung ist der Megatrend. Arbeit 4.0 bietet neue Spielräume und bessere Chancen für Frauen. Digitale Technologien garantieren ihnen mehr Mobilität, mehr Flexibilität – und damit gute Möglichkeiten, die Berufswelt gendergerecht zu gestalten.

„Wer etwas unternimmt, wer aus eigener Kraft etwas auf die Beine stellt, braucht Netzwerke. Das gilt besonders für Frauen, die als Unternehmerinnen und Gründerinnen derzeit noch in der Minderzahl sind“, sagt Ministerin Cornelia Rundt. Sich solche Netzwerke erschließen und mit Themen wie digitale Daten, Customer Journey, Share Economy und E-Commerce vertraut werden – das ist möglich am Sonnabend, 3. Dezember, beim 8. Niedersächsischen Unternehmerinnenkongress 2016, der unter dem Titel „Go Digital“ steht.

Für viele sind Begriffe wie das Internet of Things oder die Virtual Reality noch Fremdworte. Aber der Umbruch trifft längst alle Branchen. Man spricht von der “Generation Y“, die nicht mehr zwischen online und offline trennt, sondern innerhalb von Sekunden von einem Anbieter zum nächsten springt. Wie ist Kundenbindung in einer Welt voller Klicks, welche Fähigkeit, Kompetenzen, Qualitäten sichern den Erfolg im digitalen Zeitalter? Um diese Fragen dreht sich alles beim Kongress, zu dem die Niedersächsischen Ministerien für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung sowie für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und die Landeshauptstadt Hannover einladen.

„Digitalisierung bestimmt unseren Alltag und verändert das Berufsleben“, weiß Staatssekretärin Daniela Behrens. Der diesjährige Unternehmerinnenkongress widmet sich deshalb ganz bewusst dem aktuellen Thema. „Denn gerade Frauen können in der digitalisierten Welt besser partizipieren.“

Den Nutzen der neuen Dynamik erklären Gründerinnen wie Thekla Wilkening, die mit ihrer „Kleiderei“ auch online Nachhaltigkeit in der Mode sichert. Teilen statt Besitzen – Ausleihen statt Kaufen, ist ihr Ansatz. Oder Stephanie Renner, deren 2008 gegründeter Online-Musiksender tape.tv inzwischen mehr als drei Millionen UserInnen hat. Oder Nadine Achilles, Mitgründerin von Setting.io, die ungenutzte Büroflächen in Berlin kurzfristig für Start-ups oder wachsende Unternehmen verfügbar macht.

Solche Beispiele machen Mut und spornen an, findet auch Hannovers Erste Stadträtin Sabine Tegtmeyer-Dette. „Der Kongress gibt Tipps, zeigt Trends und präsentiert Lösungen aus der Praxis. Er hilft eigene Strategien und Stärken, aber vielleicht auch Schwächen besser zu erkennen. Wenn Sie Ideen suchen und Ihr Business-Netzwerk erweitern wollen, seien Sie dabei“, wirbt sie für den Niedersächsischen Unternehmerinnenkongress 2016.

„Wir freuen uns, seit vielen Jahren mit starken Partnern diesen Kongress durchführen zu können“, so Dr. Adolf M. Kopp, Geschäftsführer der hannoverimpuls GmbH. „Das Projekt Gründerinnen-Consult komplettiert mit spezifischen Angeboten für Frauen auf dem Weg in die Selbständigkeit unser breites Portfolio in der Gründungsunterstützung.“

Organisiert wird die Veranstaltung im Neuen Rathaus von Gründerinnen-Consult, hannoverimpuls GmbH. Die Teilnahmegebühr beträgt einschließlich Mittagessen und Tagungsgetränken 35 Euro. Bei Bedarf ist Kinderbetreuung inklusive.

Bis zum 28. November ist eine Anmeldung über www.unternehmerinnenkongress2016.de möglich. Hier sind auch weitere Informationen und das ausführliche Programm zu finden.

„Thementour Energie“: Die Kühlung steht im Fokus

Die Unternehmen im Gewerbegebiet Lister Damm/ Am Listholze können sich zu energiebezogenen Aspekten beraten lassen. Unter dem Motto „Thementour Energie“ wird am kommenden Mittwoch (19. Oktober) der Fokus auf das Thema Kühlung gelegt. Die kostenfreie Musterberatung findet in der Zeit von 16 bis 18 Uhr auf dem Gelände der Firma Hänsel Processing GmbH, Lister Damm 19, statt.

Bereits im August und September dieses Jahres konnten sich Interessierte zum Thema Beleuchtung und Solarstrom kostenlos beraten lassen. Alle Veranstaltungen haben zum Ziel, den Unternehmen dieses Gewerbegebiets Möglichkeiten der Kostenersparnis durch Energieeffizienz aufzuzeigen. Zielgruppe sind kleinere und mittlere Unternehmen aus allen Branchen, die insbesondere im Gewerbegebiet List ansässig sind.

Förderprogramm IKOPRO LIST

Unternehmen im Gewerbegebiet „Lister Damm/ Am Listholze“ haben zudem die Möglichkeit, im Rahmen eines Pilotprojekts finanzielle Unterstützung zu beantragen: Die Landeshauptstadt Hannover fördert Investitionen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen im Gewerbegebiet List. Bis zu 5.000 Euro Förderung bei maximal 50 Prozent der Investitionssumme sind pro Antrag möglich. Voraussetzung für die Förderung ist, dass das Projekt einen Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften im Unternehmen leistet und zur Entwicklung eines integrierten und nachhaltigen Gewerbegebietes vor Ort beiträgt. Gefördert werden Sachanlageinvestitionen aus den Bereichen Energieeinsparung/ Energieeffizienz/ Nutzung erneuerbarer Energien, Ressourceneffizienz/ Ressourcenschutz sowie nachhaltige Mobilität. Antragsberechtigt sind Kleinst-, Klein- und Mittlere Unternehmen (KMU) im Fördergewerbegebiet List. Detailinformationen hält das Internet unter www.wirtschaftsfoerderung-hannover.de, Suchwort „IKOPRO“ bereit.

Hintergrundinformationen

Im April dieses Jahres wurde für das Gewerbegebiet im Bereich Lister Damm/ Am Listholze ein Klimaschutzkonzept erstellt. Untersucht worden waren Klimaschutzpotenziale in den Handlungsfeldern Energie, Ressourceneffizienz und Ressourcenschutz, Nachhaltige Mobilität, Städtebau und Freiraumgestaltung, Soziale Infrastruktur sowie Unternehmenskooperation zur Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes. Ergebnis: Im Bereich der Energieeinsparung und Energieeffizienz schlummern erhebliche Kostenersparnisse für Unternehmen. Gleichzeitig kann durch diese Maßnahmen die Umwelt profitieren. Der höchste Anteil an Kohlendioxid-Emissionen mit circa 87 Prozent entsteht im Gewerbegebiet List durch die Verwendung von Strom und Wärme am Standort. Entsprechend wurden die wirksamsten Maßnahmen zur CO2-Reduzierung im Handlungsfeld „Energie“ identifiziert.

Ausgangspunkt des Klimaschutzkonzepts ist ein Prozess zur Entwicklung des Gewerbegebiets Lister Damm/ Am Listholze, den die Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Hannover 2012 gestartet hatte. Im engen Dialog soll zusammen mit den ansässigen Unternehmen das Gewerbegebiet unter dem Leitbild „Integriertes und nachhaltiges Gewerbegebiet“ zu einem Vorzeigeprojekt entwickelt werden. Um diesen Prozess zu unterstützen, werden von der Stadtverwaltung Maßnahmen und Veranstaltungen zum Klimaschutz angeboten. Aber auch andere Themen wie exemplarische Flächenaktivierung für Unternehmen, Imagebildung oder qualitative Standortaufwertung sollen in den Gesamtprozess einfließen.

Informationen und Neuigkeiten zu diesem Projekt stehen im Internet unter www.gewerbegebiet-list.de bereit. Unter diesem Link lässt sich auch ein Neuwsletter abonnieren.

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