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Brunnen Spielende Kinder

Brunnen -Spielende Kinder- in der Grupenstraße

Brunnen „Spielende Kinder“ in der Grupenstraße

In der Grupenstraße fast am Ende zum Marktplatz an der Marktkirche Hannover befindet sich der Brunnen Spielende Kinder von Kurt Lehmann.

Der Brunnen ist typisch für die 50er Jahre und der Künstler hat an vielen Stellen in der Stadt seine Handschrift hinterlassen. Die 1953 entstandene Plastik wurde auf der ersten documenta in Kassel gezeigt und von der Stadt Hannover erworben. Jetzt steht die Plastik in einem Becken aus Muschelkalk mit acht nach innen geführten Wasserstrahlen.

Die Figur geht auf erste Skizzen des Künstlers zurück die seinen Sohn Hans-Peter und seine Tochter Katharina beim „Waagespiel“ zeigen. Damals konnte man natürlich nicht ahnen, das mit dem Brunnen dem späteren Intendanten der hannoverschen Staatsoper Hans-Peter Lehmann damit ein frühes Denkmal gesetzt wurde.

Kurt Lehmann

In Hannover schuf Kurt Lehmann zahlreiche Plastiken und Reliefs (meist aus Muschelkalk oder Bronze), die noch heute Akzente im Stadtbild setzen. Er stellt eine zentrale Figur bei der künstlerischen Entwicklung der Stadt in der Nachkriegszeit während der 1950er und Anfang der 1960er Jahre dar.

Für seine Werke hatte ihm Hannover direkt am Großen Garten von Herrenhausen eigens ein Atelier mit einem Steinhof errichtet. Während seiner dortigen Schaffensjahre bewohnte der Bildhauer das an die barocke Gartenanlage grenzende Hardenberg’sche Palais in der Alten Herrenhäuser Straße, wo Lehmann dann Gastgeber war etwa für Martin Buber, Alexander Calder, Werner Gilles, Alfred Hentzen, den Kunstmäzen Bernhard Sprengel, den Bühnenbildner Rudolf Schulz oder auch Kurt Ehrhardt.

Kurt Lehmanns Grabmal findet sich auf dem Herrenhäuser Friedhof

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Bildquellen:

  • Brunnen in der Grupenstraße: www.hannover-entdecken.de