Alle Artikel mit dem Schlagwort: Schauspielhaus

lost artefacts, lost presence

KunstFestSpiele Herrenhausen 2021

Mit großer Freude und Zuversicht gehen die KunstFestSpiele Herrenhausen 2021 in die 12. Ausgabe, die vom 13.-30.05. zahlreiche internationale und nationale Künstler*innen auf die Bühnen in Hannover-Herrenhausen und in der Stadtbringen wird.

Theater in jeder Lebenslage

Das März-Programm der Digitalen Bühne im Schauspielhaus

Der März steht – rund um den Internationalen Frauentag am 08.03.2021 – ganz im Zeichen der Feminist*innen. Neben der Podiumsdiskussion Feminismus geht uns alle an zeigt das Schauspielhaus unter anderem den Stream von Der Ursprung der Welt, es gibt ausgewählte Gedichte von Valzhyna Mort zu hören, Carolin Emcke stellt ihr neues Buch vor, im ABC der Demokratie dreht sich alles um den Buchstaben Q wie Queer, das Writer’s Studio lässt uns sieben neue Texte aus dem Literaturinstitut Hildesheim erleben und noch viel mehr! Am 11. März bringt Regisseur Markus Bothe seine Inszenierung von Wolfgang Herrndorfs Bilder deiner großen Liebe im Ballhof Eins als Live-Stream zur Premiere. Karten sind ab Montag 22. Februar auf schauspielhannover.de erhältlich. Zum internationalen Frauentag am 8. März rückt das Schauspiel Hannover mit der Podiumsdiskussion Feminismus geht uns alle an! Feminist:innen der Gegenwart in den Mittelpunkt und fragt, wie ein moderner, kritischer und empowernder Feminismus im Jahre 2021 aussieht. Zu Gast auf der digitalen Zoom-Bühne sind Fatma Aydemir, Mahret I. Kupka, Anna Mülter, Noa K. Winter und Hengameh Yaghoobifarah. Zusätzlich gibt es …

Denise M`Baye und Malte Lahrmann

Literatur und Musik auf der Sommerbühne

Kooperation mit dem Schauspiel Hannover ermöglicht Open-Air-Programm Kulturelle Synergien für den Sommer: In Kooperation mit dem Schauspiel Hannover stellen das Team Kultur der Region Hannover sowie die Hörregion Musikalisches und Literarisches für die Sommerbühne im Theaterhof zusammen. Den Programmreigen der Region eröffnet am Sonntag, 21. Juni, um 21 Uhr die Hörregion mit „Im Sound der Sterne – Ein kosmischer Klangabend“. Schauspielerin Denise M’Baye und Sounddesigner Malte Lahrmann öffnen die Ohren für die unendlichen Weiten und heben gemeinsam mit dem Publikum in galaktische Klangwelten ab. Diese entwirft Musikerin und Komponistin Carolina Eyck, weltweit eine der besten Interpretinnen und Interpreten auf dem Theremin. Sie gab Konzerte in über 30 Ländern, spielte mit namhaften Sinfonieorchestern und erhielt 2015 den ECHO Klassik in der Kategorie „Konzerteinspielung des Jahres“. Ihre Videos mit Theremin, Loop-Station und Stimme wurden auf Internet-Plattformen millionenfach angeklickt. Mit an Bord bei dieser besonderen Hörreise ins All ist zudem Dr. Benjamin Knispel vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik, der dem Sound von Schwarzen Löchern und interstellarem Plasma nachspürt. Das Programm des Teams Kultur startet am Mittwoch, 1. Juli, um …

Das schönste Treppenhaus der Stadt

Cumberlandsche Galerie

Die Cumberlandsche Galerie in Hannover ist ein vom Architekten Otto Goetze zwischen 1883 und 1886 errichtetes Gebäude in Hannover, das die Gemäldegalerie des Herzogs von Cumberland aufnahm. Es befindet sich im Innenhof des Schauspielhauses Hannover und ist über die Prinzenstraße zugänglich. Von der ursprünglichen Gemäldegalerie ist heute lediglich das Treppenhaus erhalten. Und darin liegt auch der Charme der Galerie. Das wunderbare Treppenhaus, das seine dreiläufige Treppe mit gusseisernen Stützen und Geländern prägt, ist wahrlich eine Augenweide. Im Treppenhaus der Galerie finden nur Aufführungen statt, die ohne Kulisse und Bühnenbild auskommen, da Veränderungen an dem denkmalgeschützten Gebäude nicht zulässig sind. Die Galerie bietet wegen der begrenzten Sitzplatzzahl die Möglichkeit zur Aufführung kleinerer Theaterprojekte. Außerdem wird das Treppenhaus mit Barbereich regelmäßig als Club mit feinster DJ Musik genutzt. Nach Funk, Soul, NuJazz und vermehrt auch Electro-basierten Grooves kann meistens am Freitag das Tanzbein geschwunden werden. In der obersten Etage des nostalgischen Treppenhauses erwartet den Besucher übrigens noch eine geheimnisvoll vergitterte Rundbogentür. Einblicke in diesen Bereich hinter dem sich eine verborgene Steintreppe, die von dort in einen Technikraum …

Home.Run | Eine grenzverletzende Familiensaga von und mit Hartmut El Kurdi

Premiere: Home.Run

Eine grenzverletzende Familiensaga von und mit Hartmut El Kurdi Koproduktion mit dem Theater Agentur für Weltverbesserungspläne »Mein ›Migrationshintergrund‹ rührt unter anderem daher, dass einer meiner Elternteile, der Not gehorchend, sein kaputtes, durch einen Krieg zerstörtes Land und damit ein aktuell und potenziell beschissenes Leben verließ, um woanders sein Glück zu suchen. Als astreiner Wirtschaftsflüchtling. Dieser Elternteil war meine deutsche Mutter.« In Home.Run erzählt Hartmut El Kurdi die Migrationsgeschichte seiner verzweigten Familie. Eine Geschichte, die ebenso speziell wie exemplarisch ist. Menschen verlassen ihre Heimat, manche freiwillig, manche gezwungenermaßen, manche zufällig. Sie kommen an oder bleiben fremd. Völkerwanderungsalltag. Egal, wo die Reise beginnt, egal, wo sie endet – im hessischen Vogelsberg, in Jordanien, im Irak, in Wales, den USA oder in Hannover – stets durchqueren die Reisenden dabei die tiefen Schluchten des wilden Absurdistans. In einer Mischung aus selbstironischem Theater-Monolog und skurrilem Dia-Abend, unterstützt von Live-Musik, stellt Home.Run Fragen: Wer darf wann wo sein? Wer bestimmt das? Und warum ist das alles vielleicht nur eine Frage des richtigen oder falschen Timings? HARTMUT EL KURDI (geb. 1964 in …

Bilder einer grossen Liebe

Bilder deiner grossen Liebe

GASTSPIEL THEATER NEUMARKT ZÜRICH Bilder deiner großen Liebe ist Wolfgang Herrndorfs letzter, unvollendeter Roman, an dem er bis zu seinem Tod 2013 geschrieben hat. Isa, die Hauptfigur, trifft  man bereits in Tschick, dem anderen sehr bekannt gewordenen »Jugendroman« des Autors. Isa wird darin beschrieben als lebens- und angriffslustiges, dreckiges, selbstbewusstes, außergewöhnliches, schönes Mädchen, das sich für kurze Zeit den beiden Jungs Maik und Tschick anschließt. Am Ende ihres Treffens schwören sich die drei, dass sie sich genau fünfzig Jahre später, exakt am gleichen Ort wieder treffen werden. Das ist ungefähr die unverhältnismäßige und durchaus sentimentale Perspektive auf das Leben und auf die Bedeutung bestimmter Momente und Begegnungen, die auch dieser letzte Roman entwirft, mal wahnsinnig klug, weise und dann blutig, jung und verschwenderisch. Isa bleibt nie stehen, sie treibt wie in einem guten Roadmovie immer weiter, nach vorne ins Unbekannte. Und was könnte man anderes auch tun? Neben den beiden Musikern Sandro Tajouri  (A Boy Named River) und Moritz Bossmann (Die Tentakeln von Delphi, Vögel die Erde essen), steht Sandra Hüller (Finsterworld, Toni Erdmann) wieder …

1917

1917

»ES WIRD NICHT LANGE DAUERN UND WIR WERDEN DEN SIEG DES KOMMUNISMUS IN DER GANZEN WELT SEHEN. WIR WERDEN DIE GRÜNDUNG DER FÖRDERATIVEN WELTREPUBLIK DER SOWJETS ERLEBEN.« WLADIMIR ILJITSCH LENIN Eine Revolutionsrevue von Tom Kühnel So 14.05.17 | 17:00–20:00 | Schauspielhaus Vom absolutistischen Zarismus zum sozialistischen Regime in sechs Monaten: 1917 überschlagen sich die Ereignisse in Russland. Von Krieg und Hunger ausgezehrt, gehen Anfang des Jahres tausende Städter auf die Straße. Aus dem Ruf nach Brot wird der Ruf nach dem Ende der Zarenherrschaft – Nikolaus II. muss abdanken. Das plötzliche Ende der Monarchie hinterlässt ein Durcheinander von Ideen, Visionen und Interessen für das Russland der Zukunft. Während im Westen des Landes der Weltkrieg tobt, ringen in der Hauptstadt Petrograd Konservative, Militärs, Sozialdemokraten und Sozialisten um Stabilität und Handlungsfähigkeit. Es braucht seitens der bolschewistischen Partei um Lenin und Trotzki nicht viel, um die wankende Regierung im Herbst zu Fall zu bringen. Was folgt, sind drei Jahre Bürgerkrieg und die Entstehung einer der beiden Supermächte des 20. Jahrhunderts. In den Jahren bis zur Auflösung der sozialistischen …

Ausstellung KURT SCHWITTERS UND DIE STÄDTISCHEN BÜHNEN HANNOVER. 1929 bis 1933

Kurt Schwitters und die städtischen Bühnen Hannover

In der Zeit von 1929 bis 1933 war kein Geringerer als der Hannoveraner Merz-Künstler Kurt Schwitters als für das visuelle Gepräge der Hefte von Oper und Schauspiel zuständig. Denn neben seinem frei künstlerischen Schaffen abstrakter Malereien, Collagen, Assemblagen und (Laut-) Gedichten, professionalisierte er sich auch als Typograph und Werbegestalter. Schwitters Ein-Mann-Agentur, die „Merz-Werbezentrale“ in der Waldhausenstraße 5 in Hannover-Döhren, erhielt im Januar 1929 den offiziellen Auftrag von der Stadt Hannover, alle städtischen Drucksachen grundlegend neu zu gestalten. Dieser Auftrag wurde vor dem Hintergrund einer Büroreform veranlasst, im Zuge derer u.a. das DIN-Format die ungenormten Folio-Blätter ablöste. Ziel und Zweck der Neugestaltung war es, ein einheitliches visuelles Erscheinungsbild zu schaffen, das klar und unmittelbar die Stadt Hannover als Absender und Herausgeber erkennen ließ. So kam es, dass Schwitters neben städtischen Formularen, Anträgen, Briefbögen, Briefumschlägen etc. auch die Programmhefte und Spielplanplakate des städtischen Bühnenbetriebs entwarf. Aufbau der Ausstellung In Gedanken an Schwitters‘ These „Typographie kann unter Umständen Kunst sein“ soll in der Ausstellung ein Blick auf die Programhefte und ihre Besonderheiten geworfen werden. Präsentiert werden Archivalien vor, …

Lehmann Brothers

Lehmann Brothers

Aufstieg und Fall einer Dynastie von Stefano Massini Dienstag, 11.04.17 um 19:30 Uhr 1844: Heyum Lehmann, Sohn eines Viehhändlers aus dem bayerischen Rimpar, schifft sich nach New York ein, um der Armut zu entfliehen und seinem Leben eine Chance zu geben. Angekommen im Hafen der Sehnsuchtsstadt, ändert er seinen Namen in Henry Lehman. Sein erster Tausch. Zwei Brüder folgen ihm nach. Es ist der Beginn einer atemberaubenden Erfolgsgeschichte, die den amerikanischen Traum in Reinform verkörpert: Aus einem kleinen Gemischtwarenladen in Alabama, den die mittellosen Ankömmlinge auf Kredit eröffnen, entwickelt sich innerhalb dreier Generationen eine der mächtigsten Investmentbanken der Welt. Der Einfluss der „Lehman Brothers“ langt in nahezu alle Bereiche des Lebens: Börse, Politik, Militär, Wohnen, Konsum, Unterhaltung. Sie setzen immer auf die richtige Karte, münzen jede Katastrophe in wirtschaftlichen Gewinn um. Das Wachstum scheint unaufhaltsam, das Unternehmen too big to fail. Dann aber, im Herbst 2008, verglühen Irrsinn und Übermut in einer epochalen Krise. Die Investmentbank Lehman Brothers bricht zusammen – und löst eine verheerende Kettenreaktion aus. Das globale Finanzsystem kollabiert, die Welt erleidet einen …

Montagsbar

Der Junge, der anders ist

Kleine Uraufführungen und große Schauspielmomente, handverlesene Gast­spiele und ungewöhnliche Regiekonzepte – die Montagsbar erfindet sich an jedem Termin neu! Hier zeigen unsere Ensemblemitglieder, was sie abseits der großen Bühne noch so drauf haben, hier wagen unsere Regieassistenten ihre ersten Versuche. Erleben Sie Ihre Lieblingsschauspieler hautnah und unzensiert! Die Montagsbar: volksnah und unmoralisch! Heute: Der Junge, der anders ist – von und mit Janine Hennig Montag, 13.03.2017 Einlass 20:00 Uhr Beginn 21:00 Uhr Cumberlandsche Galerie Prinzenstraße 9 30159 Hannover www.schauspielhannover.de