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Feriencard 2017

FerienCard-Verkauf läuft: „Alles unter einem Hut – FerienCard 2017“ lautet das Motto für die Sommerferien

Feriencard 2017Lust auf jede Menge Spaß und tolle Aktionen in den Sommerferien? Dann nichts wie los und eine FerienCard sichern. Kinder und Jugendliche von sechs bis 15 Jahren können jetzt die FerienCard 2017 unter dem Motto „Alles unter einem Hut“ erwerben.

Für neun Euro, mit dem Hannover-AktivPass kostenlos, können die Cards an folgenden Stellen gekauft oder gegen Vorlage des AktivPasses abgeholt werden: Haus der Jugend, Rathaus, Stadtbibliotheken, Stadtteilzentren, Kulturtreffs, Bürgerämter, Hannover Tourismus Service, Üstra Service City Center, Schwimmbäder.

So geht es

Bis zum 2. Juni ist die Anmelde-Wunschliste online unter www.feriencard-hannover.de geöffnet. Einfach schriftlich mit dem Anmeldebogen aus dem FerienCard-Tageskalender die Wünsche an das FerienCard-Büro schicken.

Anschließend werden die Plätze in einem Onlineverfahren verteilt und alle TeilnehmerInnen erhalten eine Teilnahmebestätigung.

Ab dem 12. Juni können dann die Restplätze online gebucht werden. Das FerienCard–Büro im Haus der Jugend nimmt montags bis freitags unter den Telefonnummern 168-49052 und 168-48199 alle Wünsche entgegen und beantwortet Fragen zu den Veranstaltungen.

Der FerienCard-Programm-Tageskalender und das komplette Programm stehen im Internet unter www.die-feriencard-hannover.de.

Rund 400 Aktionen

Die FerienCard-Aktionen bieten auch in diesem Jahr wieder spannende, abenteuerliche und abwechslungsreiche Ferientage für Kinder und Jugendliche von 6 bis 15 Jahren. Die TeilnehnerInnen dürfen unter rund 400 Einzelaktionen von rund 100 AnbieterInnen wählen. Vieles ist spontan zu besuchen, für manches braucht es eine Anmeldung. Es gibt Ganz- und Mehrtagesaktionen, darunter einwöchige Angebote ohne Anmeldung in unterschiedlichen Stadtteilen. Viele Aktionen sind mit der FerienCard kostenlos, einige VeranstalterInnen erheben einen kleinen Teilnahmebeitrag, zum Beispiel für Materialkosten.

In diesem Sommer werden brandneue und altbewährte Aktionen aus dem Hut gezaubert, so dass es für alte FerienCard-Hasen genauso viel zu entdecken gibt wie für Neulinge.

Los geht´s am 22. Juni um 15 Uhr mit einem FerienCard-Rummelplatz am Haus der Jugend, Maschstraße 22-24. Karussell, Hüpfburg, Hau den Lukas, ein buntes Zirkusprogramm, der Clown Fidolo und der Zauberer KALU sorgen für einen guten Start in die Ferien.

Lust auf Bewegung? Mit der FerienCard kein Problem – unterschiedliche Bewegungsangebote wie beispielsweise eine Piratenfloßtour durch Hannover, eine Wandertour zu den Wasserbüffeln oder – ganz neu – zum Baumwipfel-Pfad im Harz stehen auf dem Programm. Natürlich sind auch die Kletteraktionen im Seilgarten wieder dabei.

Auch Tierfreunde und Fans der Polizei und Feuerwehr kommen nicht zu kurz. Die Bereitschaftspolizei öffnet wieder bei dem alljährlichen Polizeifest ihre Tore, zeigt Fahrzeuge, Hunde und Pferde und lässt den Polizeihubschrauber auf ihrem Gelände landen.

Außerdem gibt es in den ganzen Ferien kreative, abwechslungsreiche ganztägige Werkstätten ohne Anmeldung. Wen das „Reisefieber“ packt, kann zwei Wochen Ferienalarm im Haus der Jugend verleben.

Wen es doch in die Ferne treibt: Wie wäre es mit einer viertägigen Ferienfreizeit im Sommercamp Otterndorf, unter anderem mit einer Pferdewagen-Fahrt durch das Watt zur Insel Neuwerk?

Für Wasserratten ist der Eintritt in vielen hannoverschen Schwimmbädern mit der FerienCard wieder kostenlos.

Am letzten Ferientag werden die Ferien mit einer großen Familienzaubershow „Kinder im Zauberland“ beendet.

Urlaub in Hannover mit der FerienCard bedeutet auf jeden Fall coole Sommerferien ohne Langeweile. Also Hut auf und los geht der FerienCard-Spaß.

Bulgarische Kulturwochen

Bulgarische Kulturwochen in Hannover Mai-Juni 2017

Bulgarische Kulturwochen

Bulgarische Kulturwochen

Bulgarische Filmreihe
Kino im Künstlerhaus, Sophienstraße 2, 30159 Hannover

Feierliche Eröffnung der bulgarischen Kulturwochen
29. Mai (Montag) ab 19:30 im Kino im Künstlerhaus Hannover
Grußworte: Pancho Chernev, Leiter des BULGARISCHEN KULTURINSTITUT BERLIN
Klavierkonzert mit Nadezhda Yotzova
Brücke zu Christo (2016), Dokumentarfilm, Bulgarien, Lubomir Pechev, Evgenia Atanassova
Ausklang mit Fingerfood

30. Mai (Dienstag), 20:15 Uhr Judgement – Grenze der Hoffnung,
Stefan Komandarev, 2014 Bulgarisch mit deutschen Untertiteln

31. Mai (Mittwoch), 20:15 Uhr Die Welt ist groß und Rettung lauert überall
Stefan Komandarev, 2007 Bulgarisch mit deutschen Untertiteln

1. Juni (Donnerstag), 18:00 Uhr
2. Juni (Freitag), 18:00 Uhr
Losers, Ivaylo Hristov, 2015 Bulgarisch mit englischen Untertiteln

3. Juni (Samstag), 15:30 Uhr
4. Juni (Sonntag), 20:15 Uhr
Face down, Kamen Kalev, 2015 Bulgarisch mit deutschen Untertiteln

7. Juni (Mittwoch), 18:00 Uhr
8. Juni (Donnerstag), 20:15 Uhr
Während Aya schlief, Cvetodar Markov, 2016 Bulgarisch mit deutschen Untertiteln

Bulgarisches Kulturfest
11. Juni (Sonntag), 15:00 Uhr
Matthäuskirche (List), Wöhlerstraße 13, 30163 Hannover
Anlässlich des 24. Mai, des Tages der heiligen Kyrill und Method und des Kinderwelttages am 1. Juni übernehmen traditionell die Kinder das Zepter. In bulgarischen Versen und Liedern präsentieren Schüler der bulgarischen Samstagsschule in Hannover die Schönheit der bulgarischen Sprache. Ein musikalischer Kurztrip durch traditionell-klassische bulgarische Musik stimmt das Publikum auf die großartigen Volkstänze von RhythmiKKa aus Hamburg. Im Anschluss rundet ein Buffet mit hausgemachten bulgarischen Speisen den Sonntagnachmittag ab.
Der Eintritt ist frei, eine Spende zur Unterstützung unserer Vereinsarbeit ist willkommen.

Bulgarische Szenerie bei Lust auf Linden-Süd
17. Juni (Samstag) ab 14:00 Uhr
Deisterstraße (Linden-Süd)
Im lebendigen Viertel Linden-Süd stellen Bulgaren die zweitstärkste nicht-deutsche Nationalität dar. Mit Angeboten für Leib und Seele wird der Nachbarschaft gezeigt, was typisch bulgarisch ist. Es ist kein Zufall, dass ganz in der Nähe bulgarische Geschäfte liegen, aber auch bulgarische Tänze im integrativen Café Allerlei angeboten werden. Inklusive Angebote für Kinder. Eintritt frei.

Bulgarian Suite – Nadja & Friends
19. Juni (Montag), 19:30 Uhr
Alice-Salomon-Schule (Kleefeld), Historischer Saal, Kirchröder Str. 13, 30625 Hannover
Musikalische Begegnungen rund ums Klavier. Die junge bulgarische Pianistin Nadezhda Yotzova brilliert mit großer Leidenschaft Stücke von bulgarischen und westeuropäischen Komponisten, mit wechselnden herausragenden Instrumentalsolisten an ihrer Seite. Eine außergewöhnliche Reise durch die klassische Musik in Ost und West der letzten 200 Jahre.
Eintritt: 13 EUR, ermäßigt 8 EUR (Schüler, Studenten, Mitglieder von Bulgar(i)en in Hannover e.V.)

Programmflyer Bulgarische Kulturwochen 2017

Eine Initiative von Bulgar(i)en in Hannover e.V.
In Kooperation mit: Kino im Künstlerhaus, BULGARISCHES KULTURINSTITUT BERLIN, Lust auf Linden-Süd, Alfred Töpfer Stiftung F.V.S.

Fun Kinderfestival

Fun Kinderfestival 2017

2017 feiert Hannover bereits das neunte Mal diesen ganz besonderen Tag für Familien in der Landeshauptstadt.

Einen ganzen Sonntag lang stehen die Kinder im Mittelpunkt und können in einem Freizeitpark der Extraklasse rund um das Neue Rathaus spielen, basteln und toben. Die aufregenden Attraktionen bieten jede Menge Vergnügen für alle Altersgruppen.

Jedes Kind braucht nur ein Armband (für drei Euro) und kann damit alle Spiel- und Bastelstationen nutzen oder am spannenden Bühnenprogramm teilnehmen.

Die „Blaulichtmeile“ von Polizei, Feuerwehr, THW und lokalen Rettungsdiensten lockt auch in diesem Jahr mit zahlreichen Angeboten zum Ausprobieren. Die große ffn­ Bühne auf dem Trammplatz bietet wieder den Rahmen für ein abwechslungsreiches Programm mit bekannten und beliebten Stars, Musik, Infos und tollen Darbietungen.

Hintergrund:

2008 schlossen sich Hannoversche Kinderhilfsorganisationen und Stiftungen zusammen, um gemeinsam etwas Gutes für die kleinen Hannoveraner zu tun. Ein Tag voll Lachen, Spielen und Toben sollte es werden – und das Ganze zu möglichst geringen Kosten, um tatsächlich ALLEN Familien einen Besuch des Fun Kinderfestivals zu ermöglichen. Und diese Idee wurde Wahrheit!

2015 feiert Hannover bereits das siebte Mal diesen ganz besonderen Tag für Familien in der Landeshauptstadt. Jedes Kind braucht nur ein Armband (für drei Euro) und kann damit alle Spiel- und Bastelstationen nutzen oder am spannenden Bühnenprogramm teilnehmen. Die Erlöse aus dem Fun Kinderfestival kommen benachteiligten Kindern aus Hannover und der Region zugute. „Benachteiligt“ ist hierbei ganz wörtlich zu verstehen, denn ob gesundheitlich, sozial oder finanziell — die Organisatoren des Fun Kinderfestivals wollen gemeinsam mit der Stadt Hannover helfen. Insgesamt wurden damit schon Wünsche und Träume von mehr als 1296 Kindern verwirklicht: Das Fun Kinderfestival-Team schickte die Kinder u.a. auf eine schöne Nordseeinsel-Freizeit, auf märchenhafte Reiterfreizeiten und auf spannende Ausflüge in Tierparks, Kinderwälder und Naturerlebniswelten.

Hinüberscher Garten

„Blütezeit“: Geschichte(n) aus der Gartenregion

Hinüberscher Garten

Hinüberscher Garten

Veranstaltungsprogramm 2017 beginnt am 20. Mai im Hinüberschen Garten

Geschichte und Geschichten stehen auf dem Programm der Gartenregion Hannover in diesem Jahr. Unter dem Titel „Blütezeit“ beginnt der Veranstaltungsreigen mit insgesamt rund 30 Terminen am 20. Mai. Gefeiert wird dann das 250-jährige Bestehen des 1767 angelegten Hinüberschen Gartens in Hannover-Marienwerder. Den Schlusspunkt setzt Ende Oktober das Kochseminar „Köstlichkeiten von der Streuobstwiese“ im Kloster Mariensee in Neustadt. Dazwischen sind in der Gartenregion sommerliche Picknicks mit Musik und Prosa, rollende Lesungen, poetische Friedhofsführungen, Fahrraderlebnistouren und bunte Familienfeste zu erleben – die meisten davon kostenfrei! Das Programmheft liegt jetzt gedruckt vor oder steht als Download unter www.gartenregion.de bereit.

Der Hinübersche Garten zwischen der Leine und dem Kloster Marienwerder hat Gartengeschichte geschrieben. Bereits 50 Jahre vor dem heute bekannteren Georgengarten legte Amtmann und Freimaurer Jobst Anton von Hinüber die weitläufige Grünanlage im Stil der englischen Landschaftsgärten an. Ihre gartenhistorische Bedeutung ist vergleichbar mit dem Wörlitzer Park oder Goethes Park an der Ilm in

Weimar. Mit einem Festakt wird am Samstag, 20. Juni 2017, die Eröffnung des Gartens vor 250 Jahren gefeiert. Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok und Prof. Dr. Axel Priebs, Erster Regionsrat und Dezernent für Umwelt, Planung und Bauen der Region Hannover, werden die gärtnerische Pioniertat würdigen. Auf die Besucherinnen und Besucher warten ab 14 Uhr Musik und Tanz, Parkführungen und Hörspaziergänge. Die Veranstaltung ist zugleich der offizielle Auftakt des Programms der Gartenregion 2017.

In seinem Jubiläumssommer wird der Hinübersche Garten am 17. Juni auch zur grünen Kulisse für ein Parkkonzert des Chors der Leibniz Universität Hannover und des Hannoverschen Oratorienchors. Noch mehr Gartengeschichte(n) werden am 1. Juli beim Sommerpicknick mit Lyrik und Musik aufgedeckt: „Komm in den verschwiegenen Garten“. Diese Einladung gilt auch für die verschiedenen Führungen, die zwischen Mai und September angeboten werden.

Historischer Pavillon

Historischer Pavillon

Ein runder Geburtstag wird im Gartenregionsjahr 2017 auch auf dem Hermannshof in Völksen gefeiert. Vor 100 Jahren wurde im Park des Anwesens der Teepavillon von Baumeister Bernhard Hoetger errichtet. Dem frisch restaurierten Häuschen zu Ehren wird am 28. Mai ein Sommerfest gegeben. Musikalische Gäste sind Triebwerk Hornung mit dem Echo-Preisträger Wanja Slavin am Saxofon. Die „Weltkulturerbse Hermannshof“, ein  szenischen Literaturstück in 100 Akten, verfasst vom Literaten-Duo Jörg W. Gronius und Bernd Rauschenbach, erlebt dann am Pfingstmontag (5. Juni) seine Uraufführung. Das gesamte Festprogramm ist unter www.hermannshof.de im Internet zu finden.

Sagenhaftes und Geheimnisvolles erfahren Kultur- und Naturfans im Nordwesten der Gartenregion beim Lustwandeln im Laubengang von Schloss Landestrost. Auf zwei szenischen Führungen nimmt Schauspieler Rainer Künnecke am 5. August und am 30. September seine Gäste mit in die Zeit von Herzog Erich II.. Klatsch- und Tratschgeschichten über das Fürstenhaus kommen bei den Rundgängen nicht zu kurz.

In der Wedemark führt der Weg über den eiszeitlichen Erlebnispfad Brelinger Berg. Die Geologin und Paläontologin Dr. Kerstin Athen gibt an zehn künstlerisch gestalteten Stationen Einblick in die Entstehungsgeschichte unserer Kulturlandschaft. Erster Termin ist der 10. Juni. Im Laufe des Sommers folgen weitere spannende Familien-Expeditionen: eine Schatzsuche mit GPS-Gerät, Bogenschießen und Steinzeitpicknicks sowie eine geologische „Forschungsstation“ für junge Entdecker.

Friedhöfe sind nicht nur Orte für würdige Abschiede vom Leben, für Gedenken und Andenken, sie sind durch ihre großzügige, parkähnliche Gestaltung auch Gärten der Ruhe mitten in der Stadt. Der Lokalliterat und Bühnenkünstler Kersten Flenter und die Leiterin der hannoverschen Friedhofsverwaltung, Cornelia Wächtler, greifen an vier Tagen auf vier Friedhöfen Geschichte und Geschichten dieser Orte auf und verknüpfen historische mit aktuellen Ereignisse: History meets Poesie findet erstmals am 2. Juni auf dem Stadtfriedhof Stöcken statt.

Eine literarische Tour ist aber auch auf einer ehemaligen Zeche möglich. Für die Gartenregion ist die Literarische Komponistin und Rezitatorin Marie Dettmer zwischen Abraumhalde und „vor Ort“ im Flöz. Der Floraliteraische Spaziergang über und unter Tage mit ausgewählter Lyrik und Prosa zu Botanik und Bergbau kann am Pfingstmontag (5. Juni) und am 2. September im Zechenpark und Besucherbergwerk Barsinghausen unternommen werden.

Poetry Slam auf der Seebühne (Foto:Astrid Eblenkamp)

Poetry Slam auf der Seebühne (Foto:Astrid Eblenkamp)

Auf der VW-Seebühne im Sturmhafen Steinhude künden die Dichterinnen und Dichter des Open Air Poetry Slams diesjährig von Laubenglück und Heckenschnitt (25. Juni). Geboten werden Gartengeschichten, bei denen man buchstäblich das Gras wachsen hören kann – blumiger Ausdruck und regionale Stilblüten eingeschlossen. Geleitet wird der poetische Wettstreit von Tobias Kunze und Henning Chadde. Ersterer führt auch das LiteRadeln 2017 am 8. Juli an. Für die rollende Version eines Poetry Slams pumpt die hannoversche Dichter-Szene ihre Schläuche und Lungen auf und übt sich entlang der Leine abwechselnd in rhythmischem Treten und Metrik.

Viel gesungen wird in diesem Jahr auch wieder in der Gartenregion Hannover: Die Oper auf dem Lande gastiert 2017 in den Parks des Edelhofs Ricklingen, des Rittergutes Eckerde und des Friedrich-Löffler-Institutes in Neustadt-Mariensee. Auf dem Programm stehen die Kaffeekantate von Johann Sebastian Bach sowie „Hosenrollen“ von Händel bis Strauß. Die erste Aufführung der Gartenoper geht am 4. August über die grüne Bühne in Barsinghausen.

Picknick-Konzerte mit regionalen Chören und  reich bestückten Delikatessenkörben sorgen im Hinüberschen Garten (17.6.), am Mittellandkanal in Hannover-Misburg (18.6.), im Amtsgarten von Schloss Landestrost (13.8.), beim Sängerfest auf dem Hermannshof (27.8.)und im hannoverschen Hermann-Löns-Park (3.9.) für Sinnesfreuden .

Eingebunden in das Jahresprogramm der Gartenregion sind natürlich auch wieder die „Evergreens“ Grünes Hannover (150 kostenlose Führungen), das private Gartenbesuchs-programm Offene Pforte (167 Angebote) und die Streifzüge mit den Gästeführerinnen durch den Calenberger Landsommer. Auch einige Konzerte des Kultursommers 2017 spielen sich wieder in Gärten oder Parks ab

Mit zwei besonderen Erlebnissen für sehbehinderte Menschen lässt die Gartenregion den Sommer und das diesjährige Programm ausklingen: Am 23. September lädt sie zur obstreichen Gartentafel mit Backapfel, Punsch & Co ans Steinhuder Meer und am 8. Oktober werden auf dem Kronsberg Wilde Früchtchen ertastet, gerochen und probiert, die später gemeinsam zu Beerenpunsch und Fruchtpralinen veredelt werden.

Weitere Informationen

Das Programmheft „Blütezeit – Geschichte(n) aus der Gartenregion“ ist kostenlos im Bürgerbüro der Region Hannover, Hildesheimer Straße 20, 30169 Hannover, der Tourist Information Hannover, Ernst-August-Platz 8 und in den Rathäusern der Städte und Gemeinden in der Region Hannover erhältlich. Zum Herunterladen steht die Broschüre im Internet unter www.gartenregion.de bereit.

Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung fördert Musikprojekt im Spielpark Holzwiesen

Im Spielpark Holzwiesen spielt seit kurzem jeden Donnerstagnachmittag von 15.30 bis 18.30 Uhr die Musik – wenn Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren im Rahmen eines neuen Musikprojektes an den verschiedensten Instrumenten aktiv werden.

Heute (11. Mai) wurde das Projekt, das durch die finanzielle Unterstützung der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung ermöglicht wurde, von den ProjektpartnerInnen gemeinsam der Öffentlichkeit präsentiert. Auch die jungen MusikerInnen waren am dritten Termin des Musikprojektes vor Ort und gaben erste Hörproben ihres Könnens. Der erste reguläre Termin fand am 27. April statt. Das Projekt ist vorläufig auf ein Jahr befristet.

Die Initiative für den Start eines solchen Musikprojektes ging von den Kindern aus. Der Wunsch nach dem Spielen auf Musikinstrumenten wurde der Bildungs-, Jugend- und Familiendezernentin der Landeshauptstadt Hannover (LHH), Rita Maria Rzyski bei einem früheren Besuch im Dezember letzten Jahres im Spielpark musikalisch vorgetragen. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Kinder bereits autodidaktisch und mit Unterstützung der MitarbeiterInnen des Spielparks Musikstücke erlernt.

„Wir freuen uns, dass durch die Unterstützung der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung dem Wunsch der Kinder entsprochen werden kann und dieses qualitativ hochwertige Musikprojekt organisiert werden konnte“, so Rita Maria Rzyski. Die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung unterstützt die musikalische Förderung mit Stiftungsmitteln in Höhe von 15.000 Euro. Das Geld wurde unter anderem für die Neuanschaffung der Instrumente eingesetzt. Der gleiche Betrag wird aus Mitteln der kulturellen Bildung der LHH eingesetzt. Organisiert wird das Projekt vom Fachbereich Jugend und Familie der LHH, der Unterricht an den Instrumenten wird von Lehrkräften der Musikschule der LHH vor Ort im Spielpark angeboten.

Zum jetzigen Zeitpunkt befinden sich die Kinder in der Phase des Kennenlernens und führen erste Übungen an den Instrumenten durch. Bislang nehmen bis zu 25 Kinder am Musikprojekt teil. Der Vorsitzende der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung Prof. Dr. Burkhard Huch zeigt sich begeistert von der Umsetzung des Projektes: „Klaus Bahlsen hätte sicherlich große Freude daran gehabt zu sehen, welchen Spaß den Kindern das Musizieren mit den neuen Instrumenten macht.“

Das musikalische Projekt deckt die beiden Bereiche populäre Musik und klassische Musik ab und gliedert sich in drei Abschnitte: Am „Offenen Angebot“ zu Anfang des Nachmittags können alle jüngeren und älteren Kinder teilnehmen, die den Spielpark besuchen. Das 45-minütige musikalische Angebot durch eine Lehrkraft umfasst Singen, Rhythmusübungen, Percussion und das Kennlernen sowie das Ausprobieren von Musikinstrumenten. Zudem werden in dieser Phase Übungsanregungen für zuhause gegeben. Eine wichtige Funktion des offenen Angebots ist, weitere Kinder zum Mitmachen in den Ensembles zu interessieren und zu motivieren.

Beim „Üben im Ensemble“ proben und üben das Populärmusik- und das klassische Ensemble parallel in zwei Räumen des Spielparks. Falls die betreffenden klassischen Musikinstrumente gewählt werden, teilt sich der Unterricht gegebenenfalls in Klavier-, Streich- und Blasinstrumentenunterricht auf. Jedes Ensemble wird von einer Lehrkraft betreut, die Übungen an den Instrumenten anregt und das Zusammenspiel der TeilnehmerInnen anleitet. Es handelt sich hier um ein an der Musikschule eingesetztes Lernkonzept, das Ensemblespiel und Lernen am Instrument zeitlich miteinander verknüpft.

Ein ergänzendes Angebot ist der „Instrumentenbau-Workshop“. Hier sollen mittels Bausätzen Kastentrommeln (Cajons) gebaut werden, die im Rahmen des Musikprojekts vielfältig einsetzbar sind.

An jedem Donnerstag stehen den Kindern verschiedene Instrumente zur Verfügung: Cajon-Trommeln, eine Doppel-Bongotrommel, eine Doppel-Kongatrommel, ein E-Schlagzeug, ein E-Bass, Keyboards, Gitarren, ein E-Piano, Marrakas, Schellenholzer, Klanghölzer, eine Querflöte und Juniorgitarren. Die Instrumente sind entweder neu angeschafft worden oder werden für das Projekt von der Musikschule oder aus anderen Spielparks entliehen.

Der Spielpark Holzwiesen ist eine pädagogisch betreute Einrichtung des Bereichs Kinder- und Jugendarbeit des Fachbereichs Jugend und Familie der LHH für Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren. Die Kinder wirken an der Entwicklung der Angebote der Einrichtung mit, sie lernen hier gemeinsam mit anderen Kindern auf Basis ihres Interesses an den Themen – initiativ, freiwillig, mitverantwortlich um im Bewusstsein, herzlich willkommen zu sein.

Historisches Museum Hannover

19. Nacht der Museen am 10. Juni

Historisches Museum Hannover

Historisches Museum

Am Sonnabend (10. Juni) ist es wieder so weit: Die Nacht der Museen startet zum 19. Mal um 18 Uhr und bietet bis 24 Uhr eine spannende Entdeckungstour mit Ausstellungen, Sammlungen und Installationen durch 21 Ausstellungshäuser der Stadt. Überall gibt es Führungen durch Sonder- und Dauerausstellungen, Lesungen, Vorträge, Performances, spezielle Aktionen für Kinder, Kurzfilme und eine Vielzahl musikalischer Darbietungen. Neu in diesem Jahr dabei ist der Niedersächsische Landtag, der den Interims-Plenarsaal im Georg-von-Cölln-Haus präsentiert.

Eintritt:

Die Nacht der Museen kostet einmalig sieben Euro, Kinder bis zu 14 Jahren haben freien Eintritt. Die Karten sind in den meisten beteiligten Häusern im Vorverkauf und am Abend der Museumsnacht erhältlich. Sie berechtigen zum Eintritt in alle teilnehmenden Häuser und zur Nutzung der üstra-Kulturbusse.

üstra-Kulturbusse:

Auf vier extra für diese Nacht eingerichteten Routen bringen die üstra-Kulturbusse das Publikum kostenlos in die Nähe der Veranstaltungsorte. Die Busse der blauen und roten Routen fahren im 20-Minuten-Takt in der angegeben Fahrtrichtung. Auf den türkis- und orangefarbenen Routen fahren alle 30 Minuten üstra-Expressbusse ab Trammplatz. Den Routenplan gibt es am Veranstaltungstag auch auf dem Smartphone oder Tablet interaktiv unter www.uestra.de.

Und wer sich eine Eintrittskarte kauft, bekommt auch eine frankierte citipost-Postkarte mit dem Nacht der Museen-Motiv dazu.

Die Museumsnacht wird vom Kulturbüro organisiert. Der Hauptsponsor ist Avacon AG. Weitere Unterstützer sind htp, citipost und üstra AG.

Die teilnehmenden Häuser:

Architektenkammer Niedersachsen, EXPOSEEUM, Feuerwehrmuseum Hannover, Galerie „Vom Zufall und vom Glück“, Handwerksform Hannover, Historisches Museum Hannover, Kestner Gesellschaft, Kino im Künstlerhaus, städtische Galerie KUBUS, Kunstverein Hannover, Landesmuseum Hannover, Landtag Niedersachsen – Forum des Georg-von-Cölln-Haus, Museum August Kestner, Museum für Energiegeschichte(n), Museum Schloss Herrenhausen, RosebuschVerlassenschaften, Sprengel Museum Hannover, Stadtbibliothek Hannover, Theatermuseum, Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst und WORLD OF KITCHEN – WOK-Küchenmuseum.

Basilika St. Clemens und Platz an der Basilika

Kirchplatz rund um die Basilika St. Clemens bekommt einen Namen

Basilika St. Clemens und Platz an der Basilika

Basilika St. Clemens und Platz an der Basilika

Große Freude bei der Katholischen Kirche in der Region Hannover: Der bisher unbenannte Kirchplatz rund um die Basilika St. Clemens bekommt ab dem 1. Juni einen eigenen Straßennamen. „Platz an der Basilika“ wird er heißen. Das hat der zuständige Bezirksrat Mitte entschieden und ist damit einer Bitte der Kirche nachgekommen. „Wir freuen uns über diesen sehr angemessenen Namen, der die Präsenz der Basilika in der Stadt besonders hervorhebt“, sagt Propst Martin Tenge. Bezirksoberbürgermeisterin Cornelia Kupsch (CDU) betont: „So wie die Kirche in meinem Leben eine zentrale Rolle spielt, so gibt die Basilika dem Platz das besondere Gewicht.“ Die Basilia St. Clemens würde auch noch in 150 Jahren hier stehen und habe so den nötigen Bestand, um Namensträger für den Platz zu sein. „Der Glaube spielt sich zwar nicht nur in Gebäuden ab, aber als Raum für Stille und Einkehr sind unsere Kirchen wichtig in der Stadtgesellschaft“, sagt Bürgermeisterin Kupsch.

Basilika St. Clemens vor 1945

Basilika St. Clemens vor 1945

Hintergrund der Benennung des Platzes waren Anfragen der Feuerwehr Hannover. „Wir wurden angesprochen, weil die teils verwirrende Straßenbezeichnungen von katholischen Einrichtungen rund um den Platz im Ernstfall wichtige Sekunden kosten kann“, erklärt Propst Martin Tenge. Dass der Platz bisher selbst namenlos war, hat geschichtliche Gründe. Bis zur fast vollständigen Zerstörung der Basilika St. Clemens bei Bombenangriffen im Oktober 1943 gab es rund um die Kirche keinen Platz: Stattdessen umgaben hohe Mauern und ein großes, eisernes Tor das Gotteshaus. Der heutige Platz war mit Wohnhäusern und unter anderem einer Schule besiedelt. Unter anderem gab es dort die Straße „An der katholischen Kirche“. Nach den Bombenangriffen war von den Mauern nichts mehr übrig, das Tor musste verschrottet werden.

Rund um die Kirche wurde ein Platz geschaffen, der zur einen Seite hin der Stadt und zur anderen Seite der Kirche gehört. Anlässlich des Katholikentages 1962 wurde der Platz durch die Stadt gepflastert, die seitdem das Nutzungsrecht für den Platz hat. Damit entstand der Platz an der Basilika in seiner heutigen Form.

Die feierliche Enthüllung des Straßenschildes „Platz an der Basilika“ mit Propst Tenge und Bürgermeisterin Kupsch findet statt am Donnerstag, 01. Juni, um 11 Uhr.

Ab dann haben auch die Einrichtungen rund um die Basilika St. Clemens (der Amtssitz des Propstes, das Stundenwohnheim Clemensburse und das Tagungshaus St. Clemens) eine neue Adresse.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.kath-kirche-hannover.de

Große Boulerunde beim FC Schwalbe

FC Schwalbe Bouleabteilung feiert 25 jähriges Jubiläum – weltmeisterlich, integrativ

Große Boulerunde beim FC Schwalbe

Große Boulerunde beim FC Schwalbe

Am 29./30.4. 17 fanden sich 240 begeisterte und neugierige Boulespieler/innen auf dem Gelände des FC Schwalbe ein, um mit 15 Geflüchteten, Weltmeister Philippe Quintais und seinem Partner Alban Gambert das 24. Schwalbe-Bouleturnier zu bestreiten. Frau Doris Schröder-Köpf als Migrationsbeauftragte hat es sich nicht nehmen lassen, eine Begrüßungsrede zu halten und den Wert der Integration von Geflüchteten gerade über den Sport zu betonen. Man konnte ausschließlich zufriedene, begeisterte Menschen erleben. Das Konzept war aufgegangen. Anfänger, Geflüchtete, Vereinsspieler und Weltmeister spielten zusammen, kämpften gegeneinander mit Spaß, Glück und natürlich Können. Am Ende siegte standesgemäß der Weltmeister mit seinem Partner. Ohne Arroganz stellte er sein Können unter Beweis, gab Interviews und Unterschriften und am Sonntag dann für 25 „Meisterschüler“ Unterricht und Unterweisung im Boulespiel. Kompetent, unaufgeregt, über jeden technischen Zweifel erhaben und einfach menschlich.

Dank an die Sponsoren Sportstiftung Toto Lotto und Volksbank Hannover, Aspria, die so ein sportlich anspruchsvolles und menschlich wertvolles Ereignis ermöglichten.

Ein Bericht von Thomas Siebert

Almanya - Willkommen in Deutschland

Almanya – Willkommen in Deutschland

Fröhlich-herzliche Multikultikomödie um einen türkisch- deutschen Familienverband, der auf die Probe gestellt wird, als der Patriarch in die Türkei zurück will.

Almanya, das ist Deutschland. Doch ist dieses Deutschland auch eine Heimat oder die Fremde? Als der 6-jährige Cenk (Rafael Koussouris) an seinem ersten Schultag weder ins deutsche, noch ins türkische Fußball-Team gewählt wird, ist auch er ratlos. „Wer oder was bin ich eigentlich – Deutscher oder Türke?“

Eintritt: 5,-€

Mittwoch, 10.05.2017 um 20:00 Uhr

Medienhaus Hannover
Schwarzer Bär 6
(Eingang Minister-Stüve-Straße)
30449 Hannover
www.medienhaus-hannover.de

Immer bunter

Immer bunter. Einwanderungsland Deutschland

In der Ausstellung, die von der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland entwickelt wurde, wendet sich das Landesmuseum Hannover noch bis zum 6. August einem ganz aktuellen Thema zu.

Die Debatte um Geflüchtete und Asylsuchende erlebte 2016/17 einen neuen Höhepunkt. Einwanderung und deren Folgen sind in Deutschland aber kein neues Phänomen. 800 Objekte bilden die Facetten und Etappen der Einwanderung seit dem Zweiten Weltkrieg ab und erzählen Geschichten aus den unterschiedlichsten Perspektiven bis heute. Die Ausstellung wird gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die VR Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland. Die Schau findet zudem in Zusammenarbeit mit dem Bündnis „Niedersachsen packt an“ statt.

www.landesmuseum-hannover.niedersachsen.de

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