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Zehn Jahre „iss dich fit!“ – Projekt zur gesunden Ernährung von Kindern feiert Jubiläum

iss dich fit! heißt das Projekt, mit dem die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung in Kooperation mit der Stadt Hannover seit 2006 die gesunde Ernährung von Kindern in Kitas, Familienzentren, Grund- und Förderschulen in Hannover und der Region fördert. 110 Einrichtungen mit etwa 3.300 Kindern, ihren Eltern und Betreuungskräften haben teilgenommen, drei Kochbücher und ein Methodikbuch in einer Gesamtauflage von etwa 25.000 Exemplaren sind erschienen, die Internetseite www.click-dich-fit.de gibt praktische Tipps und Rezepte. VertreterInnen der Stiftung, der Stadt Hannover, der projektverantwortlichen Dr. Friedrich Soretz Organisationsberatung und der beteiligten Einrichtungen haben heute (6. Februar) aus Anlass des zehnjährigen Jubiläums Erfahrungen ausgetauscht und positiv Bilanz gezogen. Die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung wird iss dich fit! bis 2020 weiter finanzieren, mit einem Gesamtbudget von dann rund 1,7 Millionen Euro.

iss dich fit! ist in vieler Hinsicht etwas ganz Besonderes“, beschreibt Bildungs-, Jugend- und Familiendezernentin Rita Maria Rzyski das Projekt. „Es zeigt, was man wie tun kann, um sich ausgewogen zu ernähren und dabei fit zu werden, dass das nicht viel Geld kostet – und dass das auch noch Spaß macht. Es setzt bei den Jüngsten und ihren Familien an, es ist sozusagen ‚Familienbildung von unten‘. Es gibt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den beteiligten Einrichtungen neue Impulse. Vor allem aber: Es hat in der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung einen unermüdlichen, verlässlichen Motor, der es in den vergangenen zehn Jahren immer weiter vorangebracht hat – und den unverzichtbaren Kraftstoff in Form beeindruckender Förderung gleich selbst beisteuert.“

„Besonders Professor Dr. Burkhard Huch, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, danken wir für das nicht nachlassende Engagement für iss dich fit!, das aus einer Initiative für städtische Brennpunkt-Kitas längst ein unverzichtbares Instrument breit aufgestellter Familienbildung gemacht hat,“ unterstreicht Rzyski.

„Seit über 40 Jahren engagiert sich die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung in Hannover für Kinder und alte Menschen, Gesundheit und Ökologie, auch für Städtebau. Dabei ist uns ganz im Sinne unseres Stifters Klaus Bahlsen gesunde Ernährung mit naturnahen Zutaten ein besonderes Anliegen“, erläutert Professor Dr. Burkhard Huch den Hintergrund des Projektes.

„Die Förderung soll dabei gerade denen zu Gute kommen, die aufgrund einer finanziell angespannten Situation leicht von entsprechenden Ansätzen ausgeschlossen sind. In Zusammenarbeit mit der Stadt haben wir dafür mit iss dich fit! einen hervorragenden Weg gefunden“, freut sich Huch. Er verweist dabei auch auf die Rolle von Dr. Friedrich Soretz, der mit seinen MitarbeiterInnen, Ökotrophologinnen, Ernährungsberaterinnen und neuerdings einem Koch iss dich fit! begleitet und durchführt.

„Stiftungen sollen in der Regel etwas ‚anstiften‘ und eine Anschubfinanzierung für Dinge übernehmen, die außerhalb der Regelfinanzierung liegen“, so Burkhard Huch. „Das bedeutet, dass die Finanzierung einen natürlichen zeitlichen Endpunkt findet. Aber bei diesem Erfolgsprojekt, das Klaus Bahlsen sicher sehr am Herzen gelegen hätte, wird die Stiftung auch nach bereits zehn Jahren weiterhin auf absehbare Zeit dabei bleiben,“ kündigt der Vorstandsvorsitzende der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung an.

www.click-dich-fit.de

Ausstellung - frauenOrte

Vernissage zur Ausstellung frauenORTE Niedersachsen

Über 1000 Jahre Frauengeschichte mit Vortrag über Elisabeth von Calenberg

Die Ausstellung präsentiert Frauengeschichte und Frauenkultur in einem Zeitraum von über 1000 Jahren mit dem historisch begründeten Schwerpunkt vom 18. bis zum 20. Jahrhundert auf einer gemeinsamen Bühne. Sie stellt 30 historische Frauenpersönlichkeiten vor, die in der Initiative frauenORTE Niedersachsen seit 2008 gewürdigt wurden. Sie erzählt von den Leistungen der Frauen, die sie auf politischem, kulturellem, sozialem, wirtschaftlichem und /oder wissenschaftlichem Gebiet vollbracht haben. Die Darstellung wählt einen biografischen Bezug und ermöglicht auf diese Weise einen vergleichenden Ansatz. Sie erschließt ergänzend die zeitgenössische Entwicklung weiblicher Teilhabe in der Gesellschaft in vier ausgewählten Themenfeldern und stellt Bezüge zu aktuellen Diskussionen her. Der gemeinsame Auftritt der 30 außergewöhnlichen Frauen verbindet die Städte und Regionen Niedersachsens zu einem einzigartigen Netzwerk in weiblicher Perspektive. Für die Besucherinnen und Besucher werden historisch fundierte persönliche, lokale und überregionale Identifikationsmöglichkeiten geschaffen. Von Anita Augspurg bis zu Mary Wigman – eines haben die Frauen, die in dieser Ausstellung vorgestellt werden, gemeinsam. Sie haben oft viel riskiert, Hervorragendes geleistet und sind deshalb auch heute noch Vorbilder.

Mittwoch, 08.02.2017 – 16:00 Uhr
Marktkirche Hannover

Vortrag über Elisabeth von Calenberg
Referentin: Prof. Dr. Eva Schlotheuber, Institut für Geschichtswissenschaften
Grußwort: Mechthild Schramme-Haack, Vorstandsmitglied des Landesfrauenrates
Orgel: Ulfert Smidt

Eintritt frei

Marktkirche Hannover
Hanns-Lilje-Platz 11
30159 Hannover

Verleihung des Verdienstkreuzes an Dr. Christian Buhmann

Oberbürgermeister Stefan Schostok hat im Auftrag des Bundespräsidenten am Freitag (27. Januar) Dr. Christian Buhmann das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Dr. Christian Buhmann engagiert sich seit 14 Jahren im Bereich der interkulturellen und interreligiösen Verständigung.

2002 hat Dr. Christian Buhmann die Dr. Buhmann Stiftung für interreligiöse Verständigung gegründet und ist seitdem Vorsitzender des Stiftungsvorstandes. Die Stiftung verfolgt das Ziel, das Verständnis zwischen Menschen verschiedener Religionszugehörigkeit und unterschiedlicher kultureller Herkunft zu fördern. Sie möchte das friedliche Zusammenleben von Menschen christlicher und muslimischer Tradition in gegenseitiger Toleranz und Achtung unterstützen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Kinder- und Jugendarbeit. Mit diesem Anliegen begleitet die Stiftung entsprechende Projekte, Initiativen und Veranstaltungen sowohl auf finanzieller als auch beratender Basis. Mittlerweile werden jährlich gut 100 Anträge gefördert und betreut. Des Weiteren unterstützt die Stiftung die Einführung und Weiterentwicklung des Islamischen Unterrichts als Regelfach an den öffentlichen Schulen in Niedersachsen.

Dr. Christian Buhmann bringt sich persönlich intensiv in die Arbeit der Stiftung ein. Im Bereich der interkulturellen und interreligiösen Verständigung ist er eine angesehene Persönlichkeit weit über den Bereich Hannovers hinaus.

Hauptberuflich war Dr. Christian Buhmann von 1967 bis 1994 Schulleiter der Dr. Buhmann Schule in Hannover, die 1907 von seinem Großvater Friedrich Buhmann als private Handelsschule gegründet wurde. 1976 hat Dr. Christian Buhmann die Schule in eine gemeinnützige GmbH überführt und ab 1994 bis 1999 deren Geschäftsführung wahrgenommen. Bis heute ist er als Gesellschafter in der gGmbH aktiv. Die Schule hat sich im Laufe der Zeit zu einer staatlich anerkannten berufsbildenden Einrichtung mit verschiedenen Schulformen in Wirtschaft, Fremdsprachen, Informatik und Gestaltung entwickelt.

Im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit war Dr. Christian Buhmann Mitglied des Verbandes Deutscher Privatschulen Landesverband Niedersachsen. Von 1983 bis 1999 hat er das Amt des Vorsitzenden wahrgenommen. Bei der Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen in Niedersachsen hat er von 1983 bis 1998 im Vorstand mitgewirkt und war Mitglied in dessen Arbeitsausschuss.

Darüber hinaus ist Dr. Christian Buhmann Mitglied des Hannoversch-Britische Gesellschaft e. V., des Deutsch-Spanische Gesellschaft e. V. sowie des Südamerika-Zentrum Hannover e. V.

Hintergrundinformationen

Das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens wird an BürgerInnen für politische, wirtschaftliche, soziale und geistige Leistungen verliehen sowie darüber hinaus für alle besonderen Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland wie zum Beispiel im sozialen und karitativen Bereich. Es ist die einzige allgemeine Verdienstauszeichnung in Deutschland und damit die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht. Eine finanzielle Zuwendung ist mit der Verleihung des Verdienstordens nicht verbunden. Jede/r BürgerIn der Bundesrepublik Deutschland kann eine verdiente Person für den Verdienstorden vorschlagen.

Theaterstück „Erinnerung sprich! Episoden unserer Flucht und unserer Ankunft“

Das Theaterstück „Erinnerung sprich! Episoden unserer Flucht und unserer Ankunft“ zeigt der Verein für Theater Kunst und Bildung e.V. in Kooperation mit dem Freizeitheim Döhren und der Kulturellen Kinder- und Jugendbildung am Freitag (10. Februar) im Freizeitheim Döhren, An der Wollebahn 1. Die Vorstellung um 11 Uhr ist für Schulklassen ab dem 10. Jahrgang gedacht, um 19 Uhr beginnt die öffentliche Aufführung. Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung unter der Telefonnummer 168-49112 wird gebeten.

Unter der Regie von Kamran Bozorgnia spielen die SchauspielerInnen des Vereins ihre eigenen Geschichten, konfrontieren das Publikum mit verwundeten Biografien und zeigen Perspektiven für eine Zukunft hier in Deutschland.

Im Anschluss an das Stück, das zirka eine Stunde dauern wird, stehen die Akteure für Gespräche mit dem Publikum zur Verfügung.

Freizeitheim Döhren
An der Wollebahn 1
30519 Hannover

 

FAIR CUP

Umweltminister: Lob für Projekte zur Verringerung der Einweggetränkebecher

FAIR CUPUmweltminister Stefan Wenzel: Für Coffee to go – gegen Pappbecher

Der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Stefan Wenzel hat die Initiativen, die sich für Alternativen für Kaffee-Einwegbecher einsetzen, gelobt. „Ein tolles Beispiel ist das von Schülerinnen und Schülern aus Göttingen entwickelte Mehrwegsystem FAIR CUP“, sagte der Minister am Freitag (heute) in Hannover. „Das Projekt sorgt für absolut wirkungsvollen Umweltschutz. Die Idee des nachhaltigen Mehrwegsystems ist durchdacht, zukunftsorientiert und erfolgversprechend.“

Auch Niedersachsen arbeitet an einer Verringerung der Wegwerfbecher. In Zusammenarbeit mit dem Handel und der Gastronomie werden praxistaugliche und umweltgerechte Lösungen angestrebt. Aktuell prüft und bewertet das Ministerium unterschiedliche Systemvarianten wie Mehrwegbecher, die Wiederbefüllung von Kundenbechern bis hin zu Mehrwegsystemen. Dabei steht die Informations- und Überzeugungsarbeit im Vordergrund. „Wir werben dafür, dass die Information über die negativen ökologischen Auswirkungen das Umdenken beschleunigen“, sagt Wenzel. Aktuell macht ein Banner an der Fassade des Umweltministeriums auf das Problem aufmerksam.

Nach Erhebungen der Deutschen Umwelthilfe kommen in Deutschland jährlich etwa drei Milliarden Einwegbecher auf den Markt. Durch die Kurzlebigkeit dieser Becher nimmt die Umwelt Schaden, denn immer mehr weggeworfene Einwegbecher verschmutzen Straßen, öffentliche Plätze und die Natur. Das Recycling bereitet große Probleme.

VHS bietet ab März Qualifizierungskurs zum/r ehrenamtlichen Integrationslotsen/in an

Wer ehrenamtlich Zugewanderte unterstützen möchte oder dies bereits tut, kann sich an der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) zur/m Integrationslotsen/in qualifizieren. Der Basisqualifizierungskurs findet vom 13. März bis zum 15. Mai 2017 immer montags von 18 bis 20.30 Uhr sowie an vier Sonnabenden von 10 bis 15.15 Uhr im Haus der VHS, Burgstraße 14, statt. Die Teilnahme kostet 25 Euro. Mehr Informationen und Anmeldung telefonisch unter 168-36341 oder per Mail an natalia.beckmann@hannover-stadt.de.

Die Aufgaben der IntegrationslotsInnen sind vielfältig: Sie begleiten und unterstützen zum Beispiel bei Behördenangelegenheiten, helfen im Alltag, begleiten Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf oder bieten Sprachförderung in kleinen Gruppen bei Sport, Kultur oder Freizeitgestaltung. Für diese Tätigkeiten werden die IntegrationslotsInnen unter anderem in Kommunikation, Integrationsprozessen und interkultureller Kompetenz geschult.

Durch ihre ehrenamtliche Arbeit bekommen sie Einblicke in fremde Kulturen, lernen neue Menschen kennen und erwerben während des Trainings und im Einsatz wichtige Schlüsselkompetenzen, die in jedem Arbeitsfeld wichtig sind. Mit der Zugehörigkeit zum Kreis der IntegrationslotsInnen ist man Teil eines großen Netzwerkes und erhält viele aktuelle Informationen und Anregungen.

Austauschschülerin mit ihren Gastgeschwistern

Gastfamilien für Austauschschüler in Hannover gesucht

Austauschschülerin mit ihren Gastgeschwistern

Austauschschülerin mit ihren Gastgeschwistern

Die Welt in Hannover entdecken

Die gemeinnützige Austauschorganisation Youth For Understanding (YFU) sucht Gastfamilien für Austauschschülerinnen und -schüler aus aller Welt, die im August/September diesen Jahres nach Deutschland kommen. Die 15- bis 18-jährigen Jugendlichen werden hier zur Schule gehen und durch das Leben in einer Gastfamilie den deutschen Alltag intensiv kennenlernen.

Im vergangenen Schuljahr waren Alain aus der Schweiz, Yoanna aus Bulgarien, Mayu aus Japan und Riley aus den USA in Hannover zu Gast. „Ich würde mich freuen, wenn sich im Sommer wieder Familien aus Hannover bereit erklären würden, einen Austauschschüler aufzunehmen“, so Joachim Wullenweber, Leiter des Aufnahmeprogramms. „Ein Jahr mit einem Jugendlichen aus einem anderen Land zu verbringen, ist eine sehr bereichernde Erfahrung und passt gut zu einer weltoffenen Stadt wie Hannover.“

Gastfamilien entdecken während des Austauschjahres eine andere Kultur im eigenen Zuhause und erweitern ihre Familie um ein internationales Mitglied auf Zeit. „Gastfamilien müssen den Austauschschülern keinen besonderen Luxus bieten, sondern sollten sie einfach wie ein neues Familienmitglied in den Alltag integrieren“, erklärt Wullenweber. Alle Schüler besitzen bei Ankunft in ihren Gastfamilien mindestens grundlegende Deutschkenntnisse. YFU bereitet sie ebenso wie die Gastfamilien intensiv auf das gemeinsame Jahr vor und steht ihnen auch während des Jahres bei allen Fragen zur Seite.
Wer einen Austauschschüler bei sich aufnehmen möchte, kann sich direkt bei YFU melden unter 040 227002-0 oder per E-Mail an gastfamilien@yfu.de. Weitere Informationen im Internet unter www.yfu.de.

Über YFU
Das Deutsche Youth For Understanding Komitee e.V. (YFU) organisiert seit 60 Jahren langfristige Jugendaustauschprogramme weltweit. Zusammen mit Partnerorganisationen in rund 50 Ländern setzt sich YFU für Toleranz und interkulturelle Bildung ein. Seit der Gründung im Jahr 1957 haben insgesamt rund 60.000 Jugendliche an den Austauschprogrammen teilgenommen. YFU ist ein gemeinnütziger Verein und als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt.

Wenn es darauf ankommt, wer du bist und wen du liebt…

HOMETOWN THEMENABEND: Wenn es darauf ankommt, wer du bist und wen du liebt…

HOMETOWN THEMENABENDKADIR ÖZDEMIR (Niedersächsischen Vernetzungsstelle für die Belange von LSBTI-Flüchtlingen)

Ab 19 Uhr laden wir jeden 4. Dienstag zum Kennenlernen und Vernetzen in unser Zuhause, den Kulturpalast Linden, ein. Lernt Hometown kennen, informiert euch über unsere Projektideen und gebt euren Senf dazu. Wir freuen uns über alle, die nur mal hören wollen und jene, die Lust und Zeit haben, mitzumachen.

Ab 20 Uhr bieten wir Raum für Projekte. Dieses mal mit: Kadir Özdemir von der Niedersächsischen Vernetzungsstelle für die Belange von LSBTI-Flüchtlingen.

In vielen Ländern der Welt kommt es darauf an, wer du bist und wen du liebst. Identitäten, die sich weder dem einen oder dem anderen Geschlecht zuweisen lassen oder sexuelle Orientierung, die jenseits der Norm liegen, werden strafrechtlich verfolgt. Menschen müssen nach einem Outing damit rechnen, diskriminiert und verfolgt zu werden. Die Flucht ist in Deutschland oft noch nicht vorbei. LGBT*I Refugees müssen zum Beispiel auch in Gemeinschaftsunterkünften damit rechnen, nicht ausreichend geschützt zu werden.

Kadir Özdemir, leitet die Vernetzungsstelle LGBT*I Refugees im andersraum Hannover und wird uns im Rahmen dieses Themenabends über die Herausforderungen für LGBT*I Refugees berichten in Herkunftsländern und auch in Hannover. Was muss sich ändern und welche aktuellen Projekte werden derzeit angestoßen?

Kulturpalast Linden
Deisterstraße 24
30449 Hannover
www.kulturpalast-hannover.de

Plätze, Parks und Co

Plätze, Parks und Co – Freiräume in der Stadt

Plätze, Parks und CoTendenzen im Umgang mit dem öffenlichen Raum in Hannover

30.01.2017 | 18:00 – 21:00 Uhr
Pavillon am Raschplatz (barrierefrei)

Diskurs über die öffentlichen Räume in und mit der Stadtöffentlichkeit Hannovers.
Wie werden Freiräume in Zukunft genutzt? Welche Bedeutung haben sie und welche Trends und Herausforderungen haben einen Einfluss auf die Entwicklung des öffentlichen Raumes?
Wie können Nutzungskonflikt und Konkurrenz um öffentliche Räume gehändelt werden? Wie können Lösungen gefunden werden, die von einer breiten Öffentlichkeit mitgetragen werden?
Vortrag, Diskussion und Workshop mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Veranstaltungen mit örtlicher Vertiefung des Themas zum Köbelinger Markt und dem Waterlooplatz sind in Planung.

Eine Veranstaltung des Bürgerbüro Stadtentwicklung Hannover e.V.
www.bbs-hannover.de

"Wie finde ich jemanden wie dich, Ali?" - Babel Theater, Libanon

„Wie finde ich jemanden wie dich, Ali?“ – Babel Theater, Libanon

Eine Frau allein auf einer Bühne, sie erzählt die Geschichte ihrer Familie.

Eine Frau allein auf einer Bühne, sie erzählt die Geschichte ihrer Familie.

Arabisches Theatertreffen

Eine Frau allein auf einer Bühne, sie erzählt die Geschichte ihrer Familie. Es könnte die Geschichte einer beliebigen Familie in Palästina sein.
Ali, Ehemann, Sohn und Bruder, hat sich als »Märtyrer« in Israel getötet – für das eine große Ziel: Palästina. Seine Angehörigen bleiben ungeachtet der Unterstützung durch die palästinensische Gesellschaft mit dem Verlust allein. Einzig Suheila, Alis Schwester, verharrt nicht in Trauer und wendet allen Widerständen zum Trotz das Schicksal nach ihren Sehnsüchten. Einer palästinensischen Antigone gleich, gelingt ihr das Unmögliche: Sie gewinnt Henry Kissingers Unterstützung und verwirklicht ihren Traum, den toten Bruder nach Hause zu holen.
Eine Inszenierung über Mut, Liebe und Stärke.

In arabischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Regie: Lina Abiad

Montag, 23.01.2017 um 18:00 Uhr

+++ Die Eintrittpreise für Geflüchtete betragen 5 € +++
+++ Entrance fees for refugees are 5 € +++

الاقي زيك فين يا علي
مسرح بابل ـ لبنان

إنها قصة تحكي المجازفات الجريئة التي قامت بها سهيلة أخت الشهيد علي والتي اعتبرت امرأة امية، فيما شبّهت مأساتها الشخصية بمأساة إغريقية إذ سُمّيت أنتيجون فلسطين. كانت سهيلة قد أقسمت ألا تنام تحت أي غطاء مهما اشتدّ البرد إلى أن يحل اليوم الذي تستعيد فيه جثة شقيقها الشهيد من صقيع ثلاجة المشرحة الإسرائيلية. واقتناعاً منها بأن هنري كيسينجر وزير الخارجية الأميركي عام 1974 هو الوحيد القادر على مساعدتها ، واصلت السعي طيلة سنتين دون كلل الى ان التقت به. ونتيجة إلحاحها، تمّ نقل جثمان أخيها إلى منزله ليدفن فيما بعد وفقاً للطقوس الدينية و التقاليد العائلية .
أما علي فقد أوصى أن يدفن في القدس المدينة التي نشأ وترعرع فيهاً ، إلا أن السلطات الإسرائيلية حرمته من امنيته هذه. وفي نهاية المطاف دفن في مدينة الخليل مسقط رأسه.
بعدما إطلق سراح جثمان الشهيد علي من صقيع المشرحة الإسرائيلية و بعد دفنه في أرض أجداده، قامت أخته سهيلة بالسّماح لنفسها بالتدثر بالغطاء ليلاً كي تشعر بالدفء من جديد.
إخراج : لينا ابيض

VVK 15,20 € AK 17/9 €

Pavillon Hannover
Lister Meile 4
30161 Hannover
www.pavillon-hannover.de

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