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Radverkehr auf der Fahrbahn ist "zu"lässig

Bundes-Radsport-Treffen

Das Bundes-Radsport-Treffen ist das jährliche Highlight der Breitensport- Szene im Bund-Deutscher-Radfahrer e.V. und repräsentiert die Bandbreite unseres schönen Sports. Hannover, mit seiner einzigartigen Lage und seinen fahrradfreundlichen Bürgern und Politikern ist als Standort für das Bundes-Radsport-Treffen ausgezeichnet geeignet. 1950 fand das erste Bundestreffen der Wander-fahrer in Mönchengladbach statt.

23. bis 29. Juli 2017

Ab 2002 wurde dieses Treffen in Bundes-Radsport-Treffen umbenannt. Seit 2005 wurde zu dem Radwanderprogramm auch täglich Radtourenfahren (RTF) – Touren angeboten. Der Breitensport ist eine wichtige Säule im Bund-Deutscher-Radfahrer. Wir zählen ca. 80.000 BDR – Mitglieder, die wir dem Breiten- und Freizeit-sport zuordnen. An sieben Tagen stehen dann 21 verschiedene Radtouren zwischen 45 und 115 Kilometer auf dem Programm und am ersten Tag kommt noch ein Radmarathon mit mehr als 200 Kilometer hinzu. Natürlich kommen auch Familien und Senioren nicht zu kurz.

Neben dem Bundes-Radsport-Treffen finden in Hannover weitere Veranstaltungen statt, die diese Woche zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Teilnehmer werden lassen. Am 29.07.2017 findet vor dem Neuen Rathaus, also in unmittelbarer Nähe des Veranstaltungsgeländes die „Neue Nacht von Hannover“ statt. Das Profi-Radrennen unmittelbar nach der Tour de France, mit hochkarätigen Stars, die in Frankreich am Start standen. Aber natürlich werden auch „Localheros“ am Start stehen und ihr bestes geben. Es ist ein Stelldichein der absoluten Top-Elite geplant, sodass eine ausgelassene Radsportparty auf und vor dem neu gestalteten Trammplatz gefeiert werden wird.

Alle Infos zu den Touren und Terminen gibt es hier: http://www.brt2017.de/veranstaltungen/

Frühling im Berggarten

Führung im Berggarten: Blatt, Blüte, Rinde – Pflanzenschönheit im Detail

Bei den Führungen „Profitipps aus Herrenhausen“ im Berggarten bekommen HobbygärtnerInnen jede Menge Tipps zur Gartengestaltung und Pflanzenpflege.

Am Donnerstag, 20. Juli, wird beim Rundgang durch den Berggarten genau hingeschaut. Bunte Blüten ziehen alle Blicke auf sich, doch Pflanzen haben viel mehr zu bieten. Manche beeindrucken mit der Struktur oder Größe ihrer Blätter, zum Beispiel das Mammutblatt oder ein filigraner Farn. Andere glänzen mit besonders schönen Rinden, darunter die Mahagonikirsche oder der Zimtahorn. Gärtnerin Caroline Westphal weist auf besondere Details an Pflanzen hin und erklärt, wie man sie sich bei der Beetgestaltung zu Nutze macht.

Die einstündige Führung beginnt um 16.30 Uhr an der Kasse des Berggartens und kostet fünf Euro plus Garteneintritt (Berggarten: 3,50 Euro, Kinder bis 12 Jahre frei). Kinder in Begleitung Erwachsener können kostenlos teilnehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; ab vier Teilnehmern findet die Führung statt.

Die nächste Profitipps-Führung:*

3. August 2017, „Pflanzensammlungen des Berggartens“

* Bis auf wenige Ausnahmen finden die Profitipps-Führungen während der Sommersaison an jedem 1. und 3. Donnerstag im Monat um 16.30 Uhr statt.

„Wunderbare Wasserwege“: Der neueste Hörspaziergang führt durch die Ricklinger Masch

Erfrischung für die Ohren an heißen Sommertagen: Um Wasser in den verschiedensten Formen geht es an sechs neuen Hörstationen, die zu einem 90-minütigen Rundweg durch die Ricklinger Masch einladen. Durch Audiodateien, die sich auf das Smartphone laden lassen, wird der Ausflug zu einer geführten Tour.

Der Hörspaziergang startet am Wehr Schneller Graben am Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg und führt mitten in eine Stadtnatur, die von Wasser geprägt ist. Dort fließen Leine, Ihme und Gauetwater. Ehemalige Wassergewinnungsteiche sind von feuchten Röhrichtflächen umgeben. In eineinhalb Metern Tiefe stößt man auf Grundwasser, das noch bis in die 1970er Jahre als Trinkwasser genutzt wurde.

Entlang des Weges kommen die ExpertInnen zu Wort, die sich um die Gewässer und die Natur der Ricklinger Masch kümmern: Martina Dahms und Ingrid Weitzel vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Ylva Lund-Weiß von der Stadtentwässerung Hannover, Andreas Kalix von enercity und Dirk Schmidt von der Arbeitsgemeinschaft Limnologie und Gewässerschutz. Sie erzählen von Wasserkraft und Trinkwasser, von Grundwasser- und Hochwasserschutz, von Teichrohrsängern und Prachtlibellen, von alten und von neuen Wasserbewohnern. Klanglich begleitet werden sie vom Orchester dieser besonderen Landschaft: von Fröschen, Kuckuck und Biber – und natürlich vom Wasser, rauschend, fließend und plätschernd.

Unter www.hannover.de/hannover-zum-hoeren gibt es einen Link zu den Audiodateien des Hörspaziergangs zum Anhören und Herunterladen. Alternativ führt ein QR-Code auf dem neuen Faltblatt und auf den Informationsschildern an den sechs Hörstationen vor Ort direkt auf diese Seite. NutzerInnen benötigen dazu ein internetfähiges Smartphone mit Barcodescanner.

Die sechs Stationen lassen sich auf einem Rundweg verbinden, sie können aber auch einzeln in beliebiger Reihenfolge gehört werden. Die Wunderbaren Wasserwege sind barrierefrei, die gesamte Strecke kann mit dem Rollstuhl befahren werden. Der Startpunkt ist mit der Buslinie 100/200 erreichbar (Haltestelle Stadionbad).

Die Stationen:

  1. Wehr am Schnellen Graben: Die Wiege der hannoverschen Wassergewinnung;
  2. Ohedamm, Abzweig Wasserfehdeweg: Mönch in der Wildnis;
  3. Bibelbrücke am Wasserfehdeweg: Von Flussdeckelschnecken und Bachflohkrebsen;
  4. Am Deichtor Ricklingen, Parkplatz: Gut geschützt und ungetrübt;
  5. Reitwinkelbrücke über das Gauetwater: Vorfahrt für Fische;
  6. Am Walle, südlicher Abzweig Teichpfade: Von alten und neuen Wasserbewohnern.

Der neue Hörspaziergang „Wunderbare Wasserwege“ ist ein Audioangebot des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover und wurde produziert von Stefanie Krebs, Tonspur Stadtlandschaft. Das Informationsfaltblatt zu den Stationen liegt in Freizeitheimen, Bürgerämtern, Stadtbibliotheken und im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün (Arndtstraße 1) aus.

Das neue Angebot in Ricklingen ist der neunte Hörspaziergang der Serie auf hannover.de. Diese akustisch begleiteten Führungen gibt es unter anderem für die Eilenriede, den Hermann-Löns-Park in Kleefeld, den Hinüberschen Garten in Marienwerder und den Maschsee. Alle Audiodateien für alle Hörspaziergänge sind im Internet unter www.hannover.de/hannover-zum-hoeren abrufbar.

Die blaue Zone

Die blaue Zone: Alt werden und so…

Weltweit gibt es fünf Blaue Zonen, in denen Menschen besonders lange und glücklich leben. Im Sommer kommt die sechste dazu am Kulturzentrum Pavillon!

Geld, Wohnen, Sex, Politik, Körper. Alt werden!
Lasst uns träumen, essen, tanzen und streiten im Kulturcamp ‚Die Blaue Zone‘.
17.7. – 30.7.2017
am Kulturzentrum Pavillon

Die Blaue Zone ist ein Kulturcamp für Menschen ab 55, das inspirieren soll zur mutigen und freudigen Gestaltung des eigenen Alters und der Gesellschaft. Wir wollen kreativ miteinander arbeiten, praktische Tipps austauschen, Raum für Sorgen und im besten Fall für Lösungen bieten, Spaß haben, Netzwerke kennenlernen und neue knüpfen.
Tägliche Angebote / Veranstaltungen / Workshops

Das Camp bietet ein breites kostengünstiges Angebot an kreativen interdisziplinären Aktivitäten, Exkursionen, politischem Diskurs und freundschaftlichem Austausch sowie ausreichend Zeit für Kunst und Spontanes, gemeinsames Essen und Ausruhen.

Erkenntnisse der Blauen Zone sollen in Folgeangebote der nächsten Jahre einfließen und Maßstäbe für nachhaltige Konzepte für das Leben im Alter setzen.

Das PLATZprojekt begleitet die Baugruppe, die bereits in der Vorbereitungsphase aktiv wird und Um- und Neubauten in der Blauen Zone organisiert. Ideen werden ausgelotet, ausprobiert und können in zukünftige Wohnprojekte einfließen. Dies bietet die Chance für einen Diskurs nachhaltiger Konzepte für ein „Neues Wohnen“.

www.die-blaue-zone.de

Dog Days Hannover 2017

Dog Days Hannover 2017

Am Wochenende vom 15. bis 16. Juli 2017 sind die Dog Days wieder in Hannover!

Dog Days Hannover 2017

Durch die gestiegene Anzahl an Hundebesitzern hat der Informations- und Beratungsbedarf über Verhaltensweisen und Erziehung zwischen Mensch und Hund zugenommen. Bei den Dog Days informieren und beraten eine Vielzahl von Ausstellern zwei Tage lang auf der Freifläche vom SC Elite am Stadion von Hannover über verschiedene Bereiche rund um den Hund. Hierbei stehen Thematiken wie angepasste Ernährung, Gesundheit, Erziehung, Accessoires, Sport und viele andere spannende und unterhaltsame Aspekte für Hundehalter und Hunde im Vordergrund.

Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm auf der Showfläche und den benachbarten Aktionsflächen laden alle Besucher ein mit Ihrem Hund aktiv an den Dog Days teilzunehmen. Hierbei werden beispielsweise unterschiedliche Rassen vorgestellt und verschiedene Beschäftigungs- bzw. Sportarten wie Dog Frisbee und Dog Dance präsentiert. Wer Lust hat, kann anschließend selber einiges auf einer Aktionsfläche mit einem Fachtrainer ausprobieren.

Zusätzlich sind mehrere Tierheime anwesend und informieren unter anderem über die Verhinderung von Verstößen gegen die Tierschutzvorschriften oder die art- und tierschutzgerechte Haltung von Hunden.

Für die richtige Erziehung eines Hundes ist Verständnis für das Verhalten und die Bedürfnisse des Tieres erforderlich. Wie die Hundehalter dieses erlangen können, zeigen diverse Hundeschulen, die sich bei den Dog Days präsentieren. Sie stellen eine durchdachte und kreative Erziehung gemeinsam mit dem Hund vor, um ein selbstständiges und vor allem harmonisches Verhältnis zu erlangen. Zusätzlich klären sie über die Einführung des niedersächsischen Hundeführerscheins für Hundehalter und die damit verbundenen Gesetzesänderungen auf.

Die meisten Tierfuttersorten enthalten alle Nährstoffe, die der Hund für ein gesundes Wachstum und ein Leben voller Aktivität benötigt. Allerdings muss die Ernährung in Bezug auf Rasse, Alter, Krankheiten, Allergien und Verträglichkeit angepasst werden. Auch die richtige Futtermenge in Abhängigkeit von der Bewegung sollte beachtet werden. Um herauszufinden welches Futter für ihren tierischen Begleiter am besten ist, können Sie sich von Experten vor Ort beraten lassen.

Die weiteren Themenbereiche sind sehr vielfältig und reichen von Hundetagesstätten und -Pensionen in der Region über verschiedene alternative Heilmethoden bei Hunden bis hin zu verschiedenen Reinigungssystemen für die Tierhaarentfernung.

Da ist für jeden Vierbeiner das Richtige dabei!

Alle Infos unter www.dogdays-hannover.de

Sport im Park

Sport im Park

Sport im ParkGanz Hannover ist ein Sportraum für alle

Sie möchten unverbindlich und ohne Anmeldung Sport machen? Sie wollen beim Sport mit anderen Menschen zusammenkommen und das am besten draußen im Grünen? Dann ist „Sport im Park“ genau das Richtige für Sie! In diesem Aktionsheft sind verschiedene Sportangebote für Jung und Alt aufgeführt, die zum Mitmachen einladen.

Sport im öffentlichen Raum gewinnt immer mehr an Bedeutung. Mit der neuen Maßnahme „Sport im Park – Ganz Hannover ist ein Sportraum für alle“ möchte die Landeshauptstadt Hannover im Rahmen der Sportentwicklungsplanung neue Wege gehen, um das Sportengagement in der Stadt zu steigern.

Donnerstag: Slackline

Oftmals als eine Art „Seiltanz“ bezeichnet, bietet es eine alternative Bewegungserfahrung zur Schulung und Förderung des Körpergefühls. Die koordinativen Fähigkeiten und die Konzentrationsfähigkeit werden bei der Ausübung dieser Sportart in besonderem Maße geschult. Slacklinen bietet damit eine ideale Ausgleichsmöglichkeit zum Alltag und kann sowohl entspannend als auch anregend wirken.

15.06.2017–13.07.2017, jew. 17.00–19.00 Uhr
im Georgengarten, Haltestelle Leibniz Universität
Zentrum für Hochschulsport Hannover, Tina Winkelmann, info@hochschulsporthannover.de, Tel. 0511 7622192

Zecken
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Zeckengefahr in Hannover

Achtung ZeckenSie sitzen in Gräsern, in Büschen, auf Blättern: Zecken sind auch in der Region Hannover weit verbreitet. Gerade jetzt, wenn das Wetter wieder schöner wird und viele Menschen in den Osterferien durch die Natur streifen, ist die Wahrscheinlichkeit, von den kleinen schwarzen Krabbeltieren gestochen zu werden, besonders hoch. Da Zecken auch Krankheiten wie FSME und Borreliose übertragen können, sollten Spaziergänger, Naturliebhaber oder Hobbygärtner einige wichtige Regeln nach einem Zeckenstich beachten.

Jährlich erkranken rund 60.000 Menschen an Borreliose

Während FSME vor allem in Süddeutschland vorkommt und in unserer Gegend kein Risiko darstellt, ist Borreliose in ganz Deutschland ein ernsthaftes Erkrankungsproblem – auch in der Region Hannover. Jährlich erkranken rund 60.000 Menschen an Borreliose. Das Tückische an der Krankheit: Man kann sich vor ihr nicht durch eine Impfung schützen und sie verläuft zunächst unerkannt. Nur die Hälfte der Patienten hat den Zeckenstich überhaupt bemerkt, so dass typische Erkrankungszeichen nicht immer mit der Borreliose in Verbindung gebracht werden. Außerdem treten bei Borreliose Symptome vieler anderer Krankheiten auf, wodurch die Diagnose häufig zusätzlich erschwert wird.

Als Anzeichen für eine Infektion gilt eine so genannte ringförmige Röte, die sich ein bis drei Wochen nach dem Zeckenstich bildet. Die Hautrötung kann sich spontan wieder zurückentwickeln, in manchen Fällen folgen ihr aber auch Wochen bis Monate später schmerzhafte Nervenentzündungen oder Gelenkbeschwerden. Nicht oder zu spät mit Antibiotika behandelte Infektionen können chronische Krankheitserscheinungen an Nervensystem, Herz, Gelenken und Haut hervorrufen.

ZeckenNicht jeder Zeckenstich führt automatisch zu einer Infektion. Nur etwa ein Fünftel bis ein Viertel der Zecken tragen die Borrelien in sich. Und von den „Borrelien-Zecken“ wiederum überträgt nur eine von hundert Zecken bei einem Stich die Borreliose auf den Menschen.

Dennoch sollte man nach jedem Zeckenstich die Einstichstelle genau beobachten und die Entwicklung der Haut im besten in einer Art Tagebuch festhalten: Wann und wo wurde ich gestochen? Bilden sich Hautrötungen? Treten grippeähnliche oder andere Beschwerden auf? Schmerzen die Gelenke? Wenn solche Fragen mit „ja“ beantwortet werden, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Durch eine rechtzeitige Behandlung lässt sich Borreliose gut beherrschen und ausheilen.

Wichtig ist eine entdeckte Zecke unmittelbar aus dem Körper zu entfernen. In der Apotheke gibt es allerlei Hilfsmittel wie spezielle Zecken-Zangen. Mit dieser fasst man die Zecke direkt über der Hautoberfläche löst sie durch langsames, geduldiges Ziehen. Drehen oder Zerquetschen führen nicht zum Erfolg – im Gegenteil: Die Abgabe der Krankheitserreger kann dadurch sogar beschleunigt werden. Auch so genannte Hausmittel wie Öltropfen wirken nachteilig, weil durch Reizungen die Zecke die Erreger nur schneller in die Haut einbringt.

Bleibt der Zeckenkopf in der Haut stecken, braucht man sich keine Sorgen zu machen. Die Borrelien tragen die Tiere im Darm, und der wird mit dem Zeckenkörper entfernt fast immer entfernt. Die betreffende Stelle kann desinfiziert und sollte wegen einer Entzündung im Auge behalten werden. Eine Blutvergiftung entsteht nicht, auch ist es nicht erforderlich, sich nach einem Zeckenstich vorbeugend mit Antibiotika zu versorgen.

Die lieben Haustiere sollten auch regelmäßig nach Aufenthalten im Freien nach Zecken abgesucht werden. Am wirkungsvollsten schützt man sich vor Infektionen durch sorgfältiges Absuchen des Körpers und der Kleidung nach anhaftenden Zecken. Im besten Fall meidet man einfach ihre typischen Lebensräume. Da Zecken sehr empfindlich gegen Austrocknung sind, leben sie hauptsächlich in dichten Sträuchern, die auch im Hochsommer zwischen ihren Stängeln dicht über dem Erdboden eine hohe Luftfeuchtigkeit bieten. Ein solcher Unterwuchs kommt vor allem in Laub- und Mischwäldern mit Eiche und Buche vor, aber auch in Gärten und Parks. Zusätzlich spielt die Umgebungs- und Bodentemperatur eine Rolle: Bei einer Temperatur unter fünf Grad Celsius stellen Zecken jede Aktivität ein.

Zecken

Zecken sind Gliederfüßler und gehören zur Klasse der Spinnentiere, wie man an den acht Beinen der geschlechtsreifen ausgewachsenen Exemplare erkennen kann. Zecken verfügen über zwei Mundwerkzeuge, mit denen sie in die Haut der Wirte eindringen. Auch wenn man umgangssprachlich oft von Zeckenbissen spricht, handelt es sich korrekterweise eher um einen Stich.

Über die Mundwerkzeuge wird neben einem Gerinnungshemmer, der den Blutfluss zur Saugstelle stärken soll, ein klebriger Stoff verspritzt, durch den die Zecke auch bei Bewegungen des Wirts nicht abfällt. Durch eine Art lokales Betäubungsmittel kann das Opfer den Einstich oft über einen längeren Zeitraum nicht bemerken. Um sich vor dem Immunsystem des Wirtes zu schützen, kommt beim Stich außerdem noch ein entzündungshemmender Stoff zum Einsatz.

Mehr Infos bietet die freie Enzyklopädie Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Zecken

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Kesselhaus Linden

Kesselhaus Linden

Der letzte Zeuge

Das Kesselhaus auf dem Gelände der ehemaligen Bettfedernfabrik Werner & Ehlers ist ein wichtiges Wahrzeichen der Industrialisierung in Linden. Als einer der letzten Zeugen erinnert es an eine vergangene Industriekultur, die diesen Stadtteil über mehr als 150 Jahre geprägt hat.

Davon ist entlang der Ihme kaum noch etwas sichtbar. Lediglich auf dem heutigen Faust-Gelände sind durch eine lebendige Umnutzung der alten Bettfedernfabrik die Umrisse einer Fabrik noch gut erkennbar. Aber das Herzstück der Fabrik – das Kesselhaus mit seiner einmaligen gewaltigen Kesselanlage – konnte wegen der Asbestbelastung nicht mehr betreten werden. Nach jahrelangem Stillstand drohte das Kesselhaus endgültig zu verfallen.

Am Sonntag, 2. Juli 2017 ab 14:00 Uhr öffentliche Besichtigung.

Eintritt frei

Faustgelände
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
www.linden-kesselhaus.de

Stadtbibliothek Hannover sucht Menschen mit Fluchterfahrung für ein FSJ Kultur „im Tandem“ mit deutschsprachiger/m Freiwilligen

Die Stadtbibliothek Hannover sucht vom 1. September 2017 bis zum 31. Augst 2018 einen Menschen mit Fluchterfahrung für ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur (FSJ Kultur). Das Besondere am FSJ Kultur für Geflüchtete ist, dass er/sie „im Tandem“ mit einer/m deutschsprachigen Freiwilligen arbeiten wird. Gesucht werden AsylbewerberInnen zwischen 18 und 26 Jahren, die seit drei Monaten in Deutschland leben und keine bestehende Wohnpflicht in einer Erstaufnahmeeinrichtung mehr haben. Eine Arbeitsgenehmigung durch die Ausländerbehörde sollte vorhanden sein.

Als Ansprechpartnerin steht Brigitte Dill, Kinder- und Schulbibliotheksarbeit, unter der E-Mail-Adresse Brigitte.Dill@Hannover-Stadt.de zur Verfügung.

Einsatzstelle Stadtbibliothek Hannover:

Die Stadtbibliothek Hannover besteht aus einer Zentralbibliothek, 16 Stadtteilbibliotheken und einer Fahrbibliothek. Aufgabenschwerpunkt während des FSJ Kultur ist die Unterstützung und Mitarbeit bei verschiedenen Projekten wie zum Beispiel:

  • bei der Jury Betreuung zum TOMMI Kindersoftwarepreis,
  • der Jugendbuchwanderausstellung, die in Schulen in Hannover gezeigt wird,
  • beim Vorführen von Buchvorstellungen mit einem „Book Slam“,
  • dem JULIUS CLUB, ein Leseförderprojekt in den Sommerferien und
  • dem Bilderbuchsonntag, bei dem auch Familien mit Fluchterfahrung eingeladen werden.

Darüber hinaus ist die Mitarbeit in Stadtteilbibliotheken geplant, die einen Schwerpunkt im Bereich fremdsprachiger Literatur und Veranstaltungsangeboten haben.

Neben dem Kennenlernen des normalen Bibliotheksalltags finden dort regelmäßig Veranstaltungen statt. Hier kann der Jugendliche angeleitet durch MitarbeiterInnen der Stadtbibliothek unterstützend tätig sein:

  • beim „mehrsprachigen Bilderbuchkino“ wird das Buch in Deutsch und einer Fremdsprache gelesem,
  • Bibliothekseinführungen für Menschen mit Fluchterfahrung.

Mehr Infos unter www.stadtbibliothek-hannover.de.

Hintergrund zum FSJ-Kultur

Zum 1. September 2017 wird das Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen gemeinsam mit der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e. V. im Rahmen der Freiwilligendienste 15 Plätze für Menschen mit Fluchterfahrung anbieten. Junge Geflüchtete erhalten Sozialversicherungen sowie ein Taschengeld von 320 Euro, das auf die Leistungen des Asylbewerbergesetzes angerechnet wird. 25 Urlaubstage stehen zur Verfügung. Neben dem Taschengeld gibt es aber noch andere gute Gründe für Geflüchtete, einen Freiwilligendienst zu leisten: Sie ermöglichen es, Bereiche des gesellschaftlichen Lebens in Deutschland durch aktive Mitarbeit kennen zu lernen und für eine begrenzte Zeit Teil einer Organisationsform zu werden.

Das FSJ Kultur ist ein gesetzlich geregelter Freiwilligendienst in Vollzeit für Jugendliche. Die Idee des FSJ Kultur ist es, Jugendlichen ein Jahr lang persönliche und berufliche Orientierung zu ermöglichen. Es richtet sich an Jugendliche aller Schulabschlüsse.

Mehr Infos zum FSJ Kultur im Internet unter www.fsjkultur.lkjnds.de.

An der Gartenbauschule: Straßenschilder erhalten Legendentexte

Die Straßenschilder im Neubaugebiet An der Gartenbauschule (Stadtteil Ahlem) werden um Legendenschilder ergänzt. Symbolisch wird Bezirksbürgermeister Rainer Göbel (Ahlem-Badenstedt-Davenstedt) am kommenden Freitag (30. Juni) das Schild in der Straße An der Gartenbauschule offiziell enthüllen. Ort dieser kleinen Feierstunde ist die Straßenecke An der Gartenbauschule/An der Laubhütte. Die Ergänzung um Legendentexte geht auf einen Beschluss des Bezirksrates zurück, der auch die Schilder finanziert.

Die Straßenschilder im genannten Neubaugebiet erhalten folgende Legendentexte:

An der Gartenbauschule

Gründung der Israelitischen Gartenbauschule 1893
mit dem Ziel, Ausbildungen in Berufen zu ermöglichen,
von denen Juden Jahrhunderte ausgeschlossen waren

An der Laubhütte

Errichtung der Laubhütte auf dem Schulgelände zur
Begehung des jüdischen Erntedankfestes (Sukkot),
1945 von den Nationalsozialisten niedergebrannt

Anna-Turgonska-Anger

Anna Turgonska (10.02.1926 – 02.03.1945)
als Zwangsarbeiterin von den Nationalsozialisten
auf dem Gelände der Gartenbauschule getötet

Henriette-Gottschalk-Anger

Henriette Gottschalk (05.10.1849 – 20.10.1942)
von den Nationalsozialisten nach Ahlem verbracht
und am 23.06.42 ins KZ Theresienstadt deportiert

Berta-Makowski-Anger

Berta Makowski (02.04.1910 – 17.11.1988)
zur Arbeit in KZ Außenstelle Ahlem gezwungen,
konnte sich der Deportation ins KZ entziehen

Berta-Weiß-Weg

Berta Weiß (28.06.1923 – 29.04.2000)
Die Sintizza wurde zur Zwangsarbeit herangezogen,
war kurzzeitig im Ersatzgefängnis Ahlem inhaftiert

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