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Ricklinger Masch

Ricklinger Kiesteiche

Die Ricklinger Kiesteiche sind ein beliebtes Ausflugsziel der Hannoveraner. Im engeren Sinne gehören drei Teiche dazu. Der Dreiecksteich, der Sieben-Meter-Teich und der Ricklinger Teich. Darüber hinaus schließen sich aber unzählige große und kleinere Teiche entlang der Leinemasch an. Die Teiche liegen im Landschaftsschutzgebiet „Obere Leine“ als Teil der südlichen Leineaue und sind offiziell für die Badenutzung freigegeben. Entstanden sind sie durch Kiesabbau in der ersten, im südlichen Teil auch verstärkt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ärgerlich ist die Führung des Südschnellweges, der das Landschaftsschutzgebiet durchschneidet und nicht unerheblichen Lärm verursacht. Nach dem Badespaß an den Ricklinger Kiesteichen kann man in Richtung Ricklingen, entlang der Ricklinger Masch oder die blaue Brücke über die Leine nutzen und in Richtung Maschsee wieder nach Hause fahren. Die Ricklinger Kiesteiche Ricklinger Teich (5,5 ha) Diese offizielle Badegewässerfläche liegt zwischen dem Südschnellweg im Süden und der großen vom Fischereiverein Hannover genutzten Ricklinger Halbinsel nordöstlich des Aegir Bades. Dieses Badegewässer hat auch einen Anteil am Ricklinger Aegir-Freibad sowie Badestellen am Ostufer nordöstlich des Südschnellweges. Der gesamte Ricklinger Teich, der auch …

Döhrener Friedhof

Döhrener Friedhof

Der Döhrener Friedhof in Hannover ist ein denkmalgeschützter ehemaliger Friedhof im Stadtteil Döhren. Die heute zum Park umgewandelte Grünfläche ist das Karree zwischen der Fiedelerstraße, Helenenstraße, Ziegelstraße und Abelmannstraße. Der Friedhof wurde im Jahr 1810 mitten in der sogenannten Franzosenzeit angelegt. Erst nach der Schließung des alten Friedhofes von Döhren wurde auf seinem Gelände ein Mahnmal für die im und nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg Gefallenen und Kriegsopfer Döhrens aufgestellt. Interessanteste Grabstätten sind das Familiengrab des Hermann Fiedeler und die Grabsteine des Carl Anton Terlinden und seiner Frau. Fiedeler ist Namensgeber der 1902 angelegten Fiedelerstraße und für den 1905 angelegten Fiedelerplatz. Carl Anton Terlinden war Königlich Hannoverscher Justizrat. Seit 2009 lädt der im Rahmen des Programms „Hannover schafft Platz“ umgestaltete Friedhof die Bürger des Stadtteils zum verweilen ein. Stadtplan Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von OpenStreetMap Foundation.Mehr erfahren Karte laden OpenStreetMaps immer entsperren Größere Karte anzeigen

Döhrener Sphinx

Döhrener Sphinx

Die Döhrener Sphinx steht am Fiedeler Platz an der Ecke von Bernwardstraße und Cäcilienstraße im Stadtteil Döhren. Das Kunstwerk der Künstlers WP Eberhard Eggers wurde 1999 von Hans-Hermann Eikemeier gestiftet. Stadtplan Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von OpenStreetMap Foundation.Mehr erfahren Karte laden OpenStreetMaps immer entsperren Größere Karte anzeigen

Turm im Herbst

Döhrener Turm

Der Döhrener Turm ist ein Wartturm aus dem 14. Jahrhundert. Er war Teil der Hannoverschen Landwehr. Heute steht er auf einer Mittelinsel der vierspurigen Hildesheimer Straße an der Grenze zwischen den Stadtteilen Südstadt und Döhren. 1382 wurde der Turm südlich von Hannover, eine halbe Wegstunde von der Hannoverschen Stadtmauer entfernt, als Teil der Hannoverschen Landwehr erbaut. Der Turm war lange Zeit Teil der militärischen Vorfeldverteidigung der Stadt, Grenz- und Zollstation mit Schlagbaum und Wirtshaus, auch zur Abwehr von „streunendem Gesindel“ und Posten zur Überwachung des Holzdiebstahls aus der Eilenriede. Nach dem Dreißigjährigen Krieg verlor der Turm seine militärische Bedeutung. Bis um 1650 war der Turm mit einem Turmwächter besetzt, der Ausschau hielt. Danach diente er nur noch als Zollstation. Hannovers Spartaner vom Döhrener Turm Die Turmbesatzung verzögerte 1486 mit Feuerwaffen einen Überfall des Welfenherzogs Heinrich von Wolfenbüttel auf Hannover. Die Angreifer brannten den Turm nieder und töteten mehrere Männer der Turmbesatzung. Auf diese Stadtsage soll sich auch der Siebenmännerstein an der Aegidienkirche beziehen. Allerdings wird dort eine andere Jahreszahl angegeben. Der Siebenmännerstein zählte übrigens früher …

Eilenriedeblick zum Fernsehturm

Eilenriede – Hannovers Stadtwald

Die Eilenriede Hannover ist mit rund 640 Hektar einer der größten Wälder Europas im Herzen einer Großstadt. Da kann selbst der Hyde Park in London nicht mithalten. Seit über 600 Jahren ist der Wald in städtischem Besitz. Die Eilenriede hat eine Nord-Süd-Ausdehnung von etwa sechs Kilometern. Sie reicht mit ihrem südwestlichen Ausläufer bis an den Maschsee. Die Eilenriede gliedert sich in die nördliche Eilenriede von der Walderseestraße im Norden bis zum Pferdeturm im Süden. Dieser Teil gehört zum Stadtteil Zoo. Die südliche Eilenriede beginnt südlich des Pferdeturms und reicht bis zum Döhrener Turm. Sie gehört überwiegend zum Stadtteil Kleefeld. Südlich der Bemeroder Straße bis zur Eisenbahnstrecke gehört zum Stadtteil Waldheim. Es folgt der Abschnitt bis zur Hildesheimer Straße der zum Stadtteil Waldhausen zählt. Der kleine Bereich südlich des Stadtfriedhofs Engesohde bis zum Maschsee gehört zur Südstadt. In Richtung Osten geht die Eilenriede in den Hermann-Löns-Park und den Tiergarten Hannover über. Eilenriede Hannover: Infobroschüre und Übersichtsplan Eilenriede – Broschüre der Stadt Hannover (pdf) Plan der Eilenriede (pdf) Geschichte In der Mitte des 14. Jahrhunderts entstand vor …