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Swing-Jugend in Hannover 1933 – 1945

„Swing-Jugend in Hannover 1933 – 1945“ (7 Minuten) ist der erste und einzige Film, der zeigt, wie Jugendliche in Hannover das Marschieren, die Deutschtümelei und den Rassenhass der Hitler-Jugend ablehnten. Wie sie mutig verbotene Jazz-Musik hörten und dafür von den Nazis bestraft wurden. Für diesen Film konnten viele bisher unveröffentlichte Fotos und Dokumente verwenden werden. Der Film beleuchtet ein Stück „Musik-/Jugend-/Kultur- und Erinnerungs-Geschichte“ der Stadt Hannover, die überwiegend in Vergessenheit geraten ist.

„Wer den Swing im Blut hat, kann nicht im Gleichschritt marschieren“
(Jazz-Legende Coco Schuhmann, ehem. Mitglied „Ghetto-Swingers“, Theresienstadt 1943)

Die Swing-Jugend Hannover hasste die Deutschtümelei der Hitler-Jugend: die Uniformen, das Marschieren, Schießen, die militärischen Zeltlager und die Erziehung um Rassenhass. Swing-Kids bevorzugten lange Haare, englische Kleidung und amerikanische Swing-Musik. Sie waren begeistert vom Film „Broadway-Melody 1938“. Schüler der Luther-Schule gründeten 1943 den „Deutschen Swing Club“. In Lokalen hieß es „Swing tanzen verboten“. Hannoversche „Schniegels“ und Mädchen und Jungen der „Schlangenhaus-Innung“, auch „Schlangenbande“ genannt, trafen sich im Strandbad am Maschsee oder der Eilenriede zum Musik hören vom Koffer-Grammophon und Swing tanzen. Dafür wurden sie auf Geheiss des Führers der SS, Heinrich Himmler, als „Swing-Heinis“ und „Musik-Gangster“ von den Nazis verfolgt. Viele starben im Konzentrationslager Moringen.

Swing-Jugend in Hannover 1933 - 1945: Hass auf die Hitler-Jugend

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Mehr Infos zum Film und die NS-Zeit in Hannover unter: www.ns-zeit-hannover.de

Bildquellen:

  • Swing-Jugend Hannover: Webseite - NS-Zeit in Hannover