Alle Artikel in: Buchholz-Kleefeld

Restaurant Alte Mühle

Hermann-Löns-Park

Der Hermann-Löns-Park zwischen dem Tiergarten Hannover und der Eilenriede wurde zwischen 1936 und 1939 als Parklandschaft von der hannoverschen Gartenverwaltung und dem Architekten Hans Klüppelberg konzipiert. Das Gelände im Stadtteil Kleefeld wurde vorher als Wiese und Obstplantage genutzt. Auch baute eine städtische Ziegelei seit dem 17. Jahrhundert dort Ton ab. Nach Stilllegung der Ziegelei wurde die Tongrube zum Annateich. Auf einer Fläche von 86 Hektar entstand damals eine Auenlandschaft mit weiträumigen Wiesen, gebuchteten Wasserflächen, locker verteilten Gehölzgruppen und Sichtschutzpflanzungen. Komplettiert wurde das künstliche, vorindustrielle Idyll durch die historischen Gebäude: das Hallenhaus von 1720, den Kornspeicher von 1637 und die Bockwindmühle von 1701. Der Entwurf knüpfte an die Landschaftsideale der Heimatschutzbewegung an. Im Sinne der Volkspark-Idee wurden darüber hinaus Liegewiesen, das Annabad, Sportplätze und eine Kleingartenkolonie integriert. In seiner Grundstruktur ist der Park bis heute unverändert geblieben. Dieser besticht durch seine besondere Eigenart und ist eines der bedeutendsten Gartendenkmäler in Hannover. Der Park, dessen Anlage ein wichtiger Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere ist, wird von einem engagierten Team gepflegt. Es setzt Wege instand, erhält Bänke …

Telemax Hannover in der Dämmerung

Telemax Hannover

Der Telemax Hannover im Stadtteil Groß-Buchholz ist ein zwischen 1989 und 1992 errichteter Fernmeldeturm. Der 282 m hohe Turm ist der fünfthöchste Deutschlands und stellt ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Landeshauptstadt von Niedersachsen dar. Er ersetzte den Ende der 1950er Jahre gebauten alten Fernsehturm („Telemoritz“) in der Stadtmitte. Die Namen Telemax und Telemoritz wurden 1992 durch eine Abstimmung hannöverscher Bürger über die Hannoversche Allgemeine Zeitung ermittelt. Die Namensgebungen sind eine Anspielung auf die Geschichte „Max und Moritz“ von Wilhelm Busch. Der Turm ist von der Bauweise außergewöhnlich, da er eine quadratische Grundfläche besitzt. Heinrich Rothert von der Universität Hannover hat die Statik gerechnet und damit Neuland betreten, denn ein vergleichbares Bauwerk gab es damals nicht. Ursprünglich war der Bau eines wesentlich schlichteren Rundturms geplant. Als jedoch die Pläne zur Genehmigung vorgelegt wurden, war auf einem Plan die Bezeichnung „Typ Kiel“ zu lesen, denn in Kiel steht eine kleinere Version des ursprünglich geplanten. Der Funkturm ist nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich. Früher gab es mehrfach das gut besuchte „Kleine Fest am großen Turm“, bei dem …

Eilenriedeblick zum Fernsehturm

Die Nordstory Spezial – Grüne Großstadt. Natürlich Hannover

Europas größter Stadtwald, einer der bedeutendsten Barockgärten Europas, parkähnliche Friedhöfe und 20.000 Kleingartenparzellen gibt es in Hannover. Das alles bietet den Bewohnern eine große „grüne Lunge“. Die Spezialausgabe „die nordstory“ erzählt besondere Geschichten aus den Grünanlagen und zeigt die Menschen, die sich um Blüten, Büsche, Bäume sowie die wilden Tiere in Niedersachsens Landeshauptstadt kümmern. Grüne Großstadt – Natürlich Hannover | die nordstory | NDRDieses Video auf YouTube ansehenDieses Video wird per Klick von Youtube geladen – Datenschutz Informationen von Google www.ndr.de

Eilenriedeblick zum Fernsehturm

Eilenriede – Hannovers Stadtwald

Die Eilenriede Hannover ist mit rund 640 Hektar einer der größten Wälder Europas im Herzen einer Großstadt. Da kann selbst der Hyde Park in London nicht mithalten. Seit über 600 Jahren ist der Wald in städtischem Besitz. Die Eilenriede hat eine Nord-Süd-Ausdehnung von etwa sechs Kilometern. Sie reicht mit ihrem südwestlichen Ausläufer bis an den Maschsee. Die Eilenriede gliedert sich in die nördliche Eilenriede von der Walderseestraße im Norden bis zum Pferdeturm im Süden. Dieser Teil gehört zum Stadtteil Zoo. Die südliche Eilenriede beginnt südlich des Pferdeturms und reicht bis zum Döhrener Turm. Sie gehört überwiegend zum Stadtteil Kleefeld. Südlich der Bemeroder Straße bis zur Eisenbahnstrecke gehört zum Stadtteil Waldheim. Es folgt der Abschnitt bis zur Hildesheimer Straße der zum Stadtteil Waldhausen zählt. Der kleine Bereich südlich des Stadtfriedhofs Engesohde bis zum Maschsee gehört zur Südstadt. In Richtung Osten geht die Eilenriede in den Hermann-Löns-Park und den Tiergarten Hannover über. Eilenriede Hannover: Infobroschüre und Übersichtsplan Eilenriede – Broschüre der Stadt Hannover (pdf) Plan der Eilenriede (pdf) Geschichte In der Mitte des 14. Jahrhunderts entstand vor …