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Hainholz Stele von Siegfried Neuenhausen

Hainholz-Stele

An der Ecke der Voltmerstraße und Fenskestraße steht das Kunstobjekte „Hainholz-Stele“. Der kleine Platz mit seinen zwei Bänken lädt zu einer kleinen Pause, in der man in Ruhe die Details der bunten Stele entdecken kann, ein. Das Objekt wurde gestaltet von Siegfried Neuenhausen zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern aus dem Stadtteil Hainholz. Die Stele wurde 2004 in der dem Künstler gehörenden ehemaligen Kornbrennerei im Stadtteil, die als Künstleratelier dient, hergestellt. Siegfried Neuenhausen der Künstler der Hainholz-Stele Studium der Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf und gleichzeitig Philosophie an der Universität zu Köln von 1952 bis 1959. Von 1956 bis 1960 erhielt er ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes. Danach war er von 1961 bis 1964 als Kunsterzieher in Hannover tätig. Seit 1964 Lehrtätigkeit an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und seit 1968 Mitherausgeber der Zeitschrift Kunst und Unterricht. 1983 erwarb er die Kornbrennerei August Schmidt und baute sie als Künstler-Galerie aus. Seit Jahren belebt er damit die Stadtteilkultur in Hannover-Hainholz durch Kunst im öffentlichen Raum. Von ihm stammt auch das Bodenrelief „Den Hannoveranern zu …

Bilderwand Bertramstraße

Bilderwand Bertramstraße

Die Bilderwand in der Bertramstraße im Stadtteil Hainholz ist eine Installation von Kunst im öffentlichen Raum. Der Bildhauer, Maler, Grafiker und Autor Siegfried Neuenhausen initiierte 1991 das Projekt an der rund 80 Meter langen und 6 Meter hohen Industriewand. Entstehung der Bilderwand Bertramstraße Die Idee entstand aus Anlass der bevorstehenden 750-Jahr-Feier der Stadt Hannover. Der Bürger-Ansprechpartner der Projektgruppe 750-Jahr-Feier Wolfgang Schatz (Geschäftsführer vom Freundeskreis Hannover) sammelte Vorschläge zur Aufwertung des hannoverschen Stadtbildes. Unter den Vorschlägen war unter anderem die mit 80.000 DM angesetzte „Kunstwand Bertramstraße“. Der Künstler und Professor an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig Siegfried Neuenhausen  hatte die 1878 begründete Kornbrennerei August Schmidt in der Bertramstraße erworben. Daraus entstand ein Werkhof für Künstler und Galerien. Zur Umgestaltung der Industriewand wurden elf zum Teil schon damals international renommierte Künstler eingeladen. Neben Ulla Lauer und Rüdiger Barhan aus dem benachbarten Werkhof waren auch Tony Cragg und Timm Ulrichs dabei. Jeder der Künstler bekam einen Abschnitt der zur VSM Vereinigte Schmirgel- und Maschinen-Fabrik gehörenden Ziegelwand. Seit September 1991 sind die Installationen hier zu sehen.   Die …

Leibniztempel

Leibniztempel

Der Leibniztempel im Georgengarten ist ein beliebter Treffpunkt zu jeder Jahreszeit. Er gilt als erstes öffentliches Denkmal in Deutschland für einen Nichtadeligen. Der überdachte Rundtempel, in Sichtweite der Herrenhäuser Allee, aus Sandstein mit zwölf ionischen Säulen wurde zu Ehren des in Hannover tätigen Bürgers und Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716) errichtet. Mit seiner vergoldeten Inschrift „Genio Leibnitii“ wurde er nach einem Entwurf des hannoverschen Hofrats Johann Daniel Ramberg geschaffen und 1790 geweiht. Ursprünglich stand der Pavillon auf einem Hügel auf dem heutigen Waterlooplatz. Zu dieser Zeit diente der Platz als dem Leineschloss vorgelagerter Parade- und Exercierplatz. Vom Leibniztempel ging die Adolfstraße aus und verband die Stadt Hannover in Richtung des Schwarzen Bären über die bis dahin einzige Ihmebrücke mit dem damaligen Garten- und Villenvorort Linden. Erst 1935/36 wurde der Leibniztempel vom Waterlooplatz an seinen heutigen Standort im Georgengarten versetzt. Im Tempel steht auf einem Sockel eine Leibniz-Büste. Seit dem 1. Juli 2010 nur noch als eine aus Beton gegossene Kopie. Zum Schutz vor Vandalismus wurde das Original aus Carrara-Marmor bereits 1986 in das Technologie-Centrum Hannover …

Helmcke-Denkmal

Denkmal Johann Gerhard Helmcke

Das Denkmal für Johann Gerhard Helmcke, den Bäckermeister und Getreidehändler aus der Stadt, wurde aufgestellt weil er die Allee im Georgengarten während der napoleonischen Zeit vor dem Abholzen gerettet hat. Durch die Zahlung von 3.000 Talern als Ersatz für nicht gezahlte Kontributionsstrafen konnte die Allee so erhalten werden. Schlechter erging es der Allee im Zweiten Weltkrieg, sie erlitt schwere Schäden. Ein übriges Taten eingesickerte Betriebsstoffe von Fahrzeugen der britischen Streitkräfte in der Nachkriegszeit. Daher musste die Herrenhäuser Allee in den 70er Jahren durch 1.300 Kaiserlinden vollständig erneuert werden. In Richtung Königsworther Platz kann man übrigens gleich weiter die Skulpturenmeile der Stadt Hannover begehen. Stadtplan Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von OpenStreetMap Foundation.Mehr erfahren Karte laden OpenStreetMaps immer entsperren Größere Karte anzeigen

Einblicke - Hannover Nordstadt

Shore, Stein, Papier: Einblicke – Hannover Nordstadt

»Shore« ist der Straßenname für Heroin, »Stein« ist Koks und »Papier« ist Geld. Über zwanzig Jahre sind das die Eckpfeiler in $icks Leben. Nachdem er mit 15 zum ersten Mal Shore raucht, rutscht er immer tiefer ab in eine Spirale aus Drogensucht, Beschaffungskriminalität und Haftstrafen. Nach der Geburt seiner Tochter und verschiedenen Entzugsprogrammen ist $ick heute clean. In der erfolgreichen YouTube-Serie Shore, Stein, Papier redete er sich alles von der Seele, für seine ehrliche und authentische Erzählweise wurde er beim Grimme Online Award 2015 mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Shore, Stein, Papier: Einblicke – Hannover Nordstadt (zqnce)Dieses Video auf YouTube ansehenDieses Video wird per Klick von Youtube geladen – Datenschutz Informationen von Google

Markt auf dem Klagesmarkt um 1910

Klagesmarkt 1910

Der Klagesmarkt ist vermutlich bereits im 14. Jahrhundert entstanden und diente hauptsächlich als Marktplatz. Von 2013 bis 2017 wurde er im Zuge des Projektes Hannover City 2020+ im südöstlichen Teil bebaut; der nordwestliche Teil wird weiterhin als Parkplatz und Wochenmarkt genutzt. Bis 2013 traditioneller Standort für gewerkschaftliche und politische Großveranstaltungen, wie dem Tag der Arbeit am 1. Mai.

Herrenhäuser Allee

Herrenhäuser Allee

Die Herrenhäuser Allee ist eine vierreihige Allee aus Linden im hannoverschen Stadtteil Nordstadt. Sie befindet sich im Georgengarten und führt in gerader Linie mit einer Länge von rund zwei Kilometern vom Königsworther Platz auf den Bibliothekspavillon im Berggarten zu. Am (heutigen) Königsworther Platz gabelte sich ursprünglich die Straße nach Nienburg mit zwei älteren Alleen: Der südliche Weg führte durch die Masch zum Jägerhof (heutiger Straßenname: Jägerstraße), der nördliche entlang einer zweimal abgeknickten Allee auf dem Maschrand (heute teilweise die Nienburger Straße). Zwischen diesen beiden Wegen schuf der Gartenkünstler Ernst August Charbonnier für die hannoverschen Herzoge 1726/27 die Herrenhäuser Allee als sichtbare Verbindung zwischen dem Leineschloss in der Stadt und der seinerzeit in den Flussauen der Leine isolierten Sommerresidenz im Großen Garten. Die Länge der Allee  beträgt etwa 1,87 km, was einer Seemeile entspricht. In der damaligen Zeit eine gängige Längeneinheit. Den Blickfang am Ende der Allee bildet der Bibliothekspavillon des Berggartens, 1819 von Georg Ludwig Friedrich Laves erschaffen. Auf am anderen Ende der Allee hinterlies er seinen Stempel. Die 1857 erbaute Toranlage wurde in den …

Bahnhof Nordstadt

Bahnhof Nordstadt

Der Bahnhof wurde 1996 bis 1997 nach einem Entwurf von Hansjörg Göritz an der neu gebauten S-Bahn-Strecke Hannover Hbf–Hannover-Leinhausen als Projekt für die Expo 2000 errichtet und am 1. Juni 1997 für den Regionalverkehr zwischen Hannover und Wunstorf in Betrieb genommen. Das Gebäude wurde in blau gefärbtem Sichtbeton und blauen Glassteinen als langgestreckter Treppen- und Aufzugsbau ausgeführt. Lieferung und Montage der Steine erfolgten durch die Firma HoffmannGlas Glasbau und Bauelemente aus Peine-Vöhrum. https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Hannover-Nordstadt

20 Jahre Chaostage 1995

20 Jahre Chaostage 1995

Bei den Chaostagen vom 4. bis 6. August 1995 in der Nordstadt von Hannover kam es zu Straßenschlachten zwischen rund 2.000 Teilnehmern und bis zu 3.500 Polizisten und Bundesgrenzschutzbeamten aus zehn Bundesländern, dabei wurden 180 Polizisten und eine nicht genau bekannte Anzahl Chaostage-Besucher verletzt. Gegen 220 Chaostage-Besucher wurde später Anklage wegen verschiedener Delikte erhoben. Die Medien sprachen von bürgerkriegsähnlichen Zuständen, Aufsehen erregte die Plünderung eines Penny-Supermarktes in der Nordstadt. Der Chef der Landespolizei, Hans-Dieter Klosa, sagte im Nachhinein: „Das war fast wie im Bürgerkrieg“. Merh unter https://de.wikipedia.org/wiki/Chaostage Bericht von „Hallo Deutschland“ vom 04.08.2015 20 Jahre Chaostage 1995 (Hallo Deutschland, ZDF, 2015)Dieses Video auf YouTube ansehenDieses Video wird per Klick von Youtube geladen – Datenschutz Informationen von Google

Leibniz Tempel im Georgengarten

Georgengarten

Der Georgengarten im hannoverschen Stadtteil Nordstadt ist ein Stadtpark im Stil englischer Landschaftsgärten. Zusammen mit dem Großen Garten, dem Berggarten und dem Welfengarten gehört er zu den Herrenhäuser Gärten. Zentrale Achse entlang des Georgengartens ist die 1726 als Verbindung zwischen der hannoverschen Altstadt und dem Herrenhäuser Schloss angelegte Herrenhäuser Allee. Am Ende der Allee dient der 1819 von Georg Friedrich Laves erschaffene Bibliothekspavillon als Blickfang. Auf Höhe des Schneiderbergs erinnert das Denkmal für Johann Gerhard Helmcke das dieser die Allee vor dem Abholzen durch die napoleonische Besetzungsmacht gerettet hatte. In der Mitte des Georgengartens wurde 1935 zu Ehren des Gelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz der Leibniztempel aufgestellt. Der Monopteros war 1787 bis 1790 auf dem damaligen Paradeplatz (dem späteren Waterlooplatz) errichtet worden. Rund um den Leibniztempel und die Augustenbrücke findet alljährlich das Gartenfestival Herrenhausen statt. Geschichte Die Geschichte des Georgengartens im Stadtbezirk Nord begann 1700, als im Überschwemmungsgebiet der Leine (auch als Leinemasch bezeichnet) Landsitze des kurhannoverschen Hofadels errichtet wurden. 1726 erfolgte die Anlage der zwei Kilometer langen, vierreihigen Herrenhäuser Allee, die das Schloss Herrenhausen mit …