Alle Artikel mit dem Schlagwort: Stadtteilzentrum KroKuS

EinwohnerInneninformation „Infrastrukturplanung Bemerode-Ost“

Stadtbezirk Kirchrode-Bemerode-Wülferode: OB lädt zur EinwohnerInneninformation „Infrastrukturplanung Bemerode-Ost“ ein

In den kommenden Jahren sind in Bemerode-Ost/Kronsberg zahlreiche Bautätigkeiten zu erwarten.

Oberbürgermeister Stefan Schostok stellt zusammen mit Bezirksbürgermeister Bernd Rödel und VertreterInnen der Verwaltung interessierten EinwohnerInnen am Montag, (29. Januar), 16 Uhr, im KroKuS (Saal), Thie 6, 30539 Hannover die ersten Planungen vor.

Insbesondere wird es um das Umfeld der derzeitigen Bezirkssportanlage Bemerode gehen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Ausstellung „Madikwe – Portraits of African Wildlife” zeigt Graffitis von Wildtieren

Graffitikunst im Stadtteilzentrum KroKuS

Der hannoversche Graffiti Künstler BeNeR1 präsentiert seine erste eigene Ausstellung mit Eindrücken von Wildtieren, die er auf seine Reise in seine zweite Heimat Südafrika beobachten konnte. „Madikwe – Portraits of African Wildlife“ wird am Freitag (21. April) um 18 Uhr eröffnet und ist dann bis zum 30. Juni im Stadtteilzentrum KroKuS zu sehen.

Zur Ausstellung „Madikwe – Portraits of African Wildlife“:

Nach zwei Besuchen im Wildreservat von Madikwe, im Norden Südafrikas an der Grenze zu Botswana, greift der Künstler auf einen Schatz an selbst gemachten Fotos von faszinierenden Wildtieren zurück. Im Mittelpunkt der großformatigen Arbeiten stehen Tiere, die ausschließlich frei Hand mit der Sprühdose entstanden sind. Um den BesucherInnen einen Einblick in die Arbeitsweise zu verschaffen, werden zusätzlich zu den Werken die zugrundeliegenden Fotos als Referenzen gezeigt.

Vor Ort lernte der Künstler auch die engagiert tätige Anti-Wilderer-Einheit kennen und schätzen. Daher soll ihre Arbeit im Reservat zur Erhaltung gefährdeten Tierarten mit fünf Prozent der Verkaufserlöse seiner Werke unterstützt werden. Im Fokus der Öffentlichkeit stehen gefährdete Großwildtiere, wie zum Beispiel das Nashorn. Doch auch Wildhunde gelten als so gut wie ausgestorben und sogar die Zahl der Giraffen geht dramatisch zurück. Weiterhin zählen alle Großkatzenarten zu den stark bedrohten Tierarten. „Es ist mir ein Anliegen, mit der Wahl der Motive, einen kleinen Beitrag zu leisten, dass diese bestürzenden Fakten vermehrt ins Bewusstsein der Menschen gerückt werden“, so der Künstler.

Zwei Ausstellungen im Stadtteilzentrum KroKuS: „BarriereFreiheit“ und „Design for Dignity“

„BarriereFreiheit“ und „Design for Dignity“ sind die Titel der zwei Ausstellungen, die das Stadtteilzentrum KroKuS in Kooperation mit dem Schwedischen Institut in Berlin, dem Schwedischen Honorarkonsulat in Hannover und mit Unterstützung der Schwedischen Botschaft in Deutschland vom 8. Februar bis zum 31. März präsentiert. Die Ausstellungen werden am Mittwoch (8. Februar) um 17 Uhr im Stadtteilzentrum KroKuS mit der schwedischen Honorarkonsulin für Niedersachsen, Jasmin Arbabian-Vogel, eröffnet. Das Stadtteilzentrum ist barrierefrei zugänglich.

Die Landeshauptstadt Hannover ist „Auf dem Weg zur inklusiven Stadt“. Das Konzept der Landeshauptstadt orientiert sich dabei an dem besonderen Gedanken der Inklusion gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention für Menschen mit Behinderungen.

Schweden wird ebenfalls beim Thema Inklusion seiner Rolle als Vorreiter gerecht. Dennoch gibt es auch hier noch Raum für Verbesserungen. Diesem Entwicklungspotential widmen sich die kreativen Köpfe hinter den Ausstellungen.

Die Ausstellungen sind für alle Altersgruppen ab dem Schulkindesalter geeignet.

Weitere Informationen gibt Anna Strachowska, Stadtteilzentrum KroKuS unter der Rufnummer 168-34262.

Zu den Ausstellungen:

„BarriereFreiheit“ ist eine Fotoausstellung, die mit dem Wort „Würde“ zusammengefasst werden kann. In Würde zu leben trotz Behinderung ist nach der UN-Behindertenrechtskonvention ein Menschenrecht.

Die Fotoausstellung wird durch die Produktausstellung „Design for Dignity“ komplettiert. „Design for Dignity“ umfasst Werkzeuge, die bestimmte Bedürfnisse erfüllen, Produkte, die die Begleitung von und die Arbeit mit Menschen mit Behinderung erleichtern, sowie Produkte, die leicht zu bedienen sind. Die Ausstellung zeigt, dass Produkte, Dienstleistungen und Umgebungen so gestalten werden können, dass Menschen nicht ausgeschlossen werden. Die Designer und Hersteller präsentieren Produkte der Zukunft, an deren Entwicklung Menschen mit Behinderung beteiligt waren.

Stadtteilzentrum KroKuS
Thie 6
30539 Hannover

Planungen für das Neubaugebiet Kronsberg-Süd starten – Öffentliche Veranstaltungen geplant

Hannover wächst! Allein zwischen 2010 und 2015 ist die Bevölkerungszahl um 5,5 Prozent auf 537.500 angestiegen. Die im Januar dieses Jahres veröffentlichte Wohnungsprognose beziffert den Neubaubedarf bis zum Jahr 2030 auf mindestens 15.000 Wohnungen, pro Jahr also mindestens 1.000 Wohnungen. Die Landeshauptstadt Hannover (LHH) unternimmt große Anstrengungen, um Rahmenbedingungen zu schaffen, die es der Wohnungswirtschaft ermöglichen, dieses Ziel zu erreichen. Gemäß Ratsbeschluss soll das Neubaugebiet Kronsberg-Süd in den nächsten Jahren einen deutlichen Beitrag zur Versorgung der ansteigenden Bevölkerung mit Wohnraum leisten. Hierzu will die Verwaltung bis Mitte dieses Jahres ein städtebauliches Konzept vorlegen, um anschließend und darauf aufbauend für dieses große Potential das entsprechende Baurecht zu schaffen. Stadtbaurat Uwe Bodemann sieht großen Handlungsbedarf: „Die Zahl der Bevölkerung wächst rasant. Umso wichtiger ist es, zukunftsweisende und bedarfsgerechte Neubauprojekte auf den Weg zu bringen.“

Planungsbüros begleiten Prozess

Gemeinsam mit einem Team bestehend aus den Planungsbüros ASTOC Köln (Städtebau), West 8 Rotterdam (Landschaftsplanung) und SHP Hannover (Verkehrsplanung) sollen unter Einbeziehung relevanter Akteure aus dem Stadtbezirk, der Kommunalpolitik, der Wohnungswirtschaft und der hannoverschen Fachöffentlichkeit das Konzept erarbeitet werden. Drei öffentliche Veranstaltungen sollen diesen Prozess begleiten. Ziel ist es, im Sommer dieses Jahres ein tragfähiges städtebauliches Konzept vorliegen zu haben, damit anschließend zügig Baurecht geschaffen werden kann.

Hintergrundinformationen

Der Rat der Landeshauptstadt Hannover hat die Verwaltung im Jahr 2014 beauftragt, die bereits im Flächennutzungsplan als Wohnbauland dargestellte Fläche entgegen der im Wohnkonzept 2025 festgelegten Zeitplanung frühzeitiger ab 2017/2018 zu entwickeln. Das 1994 eingeleitete Bebauungsplanverfahren wurde nicht weitergeführt, da die Nachfrage nach Wohnungen damals mit den Projekten am Kronsberg-Nord und -Mitte befriedigt werden konnte. Aus diesem Grund endet die Kronsberg-Bebauung derzeit südlich der IGS Kronsberg mit dem derzeit in Realisierung befindlichen Kattenbrookspark. Das neue Wohngebiet soll sich südlich daran anschließen. Die Konturen des geplanten Neubaugebietes sind vor Ort bereits ablesbar: Im Westen grenzen die Gleise der Stadtbahn an, im Süden liegt der Park Agricole, im Osten die Allee am Hugo-Knappworst-Weg. Außerdem ergibt sich an zwei Haltestellen der Stadtbahnlinie 6 (Messe-Ost) die Möglichkeit, das zukünftige Wohngebiet räumlich und funktional mit dem EXPO-Park zu verknüpfen.

Informations- und Diskussionsveranstaltungen im Stadtteilzentrum KroKuS

Interessierte haben die Möglichkeit, sich an mehreren Abenden im Frühjahr dieses Jahres über den Planungsfortschritt für das Neubauprojekt zu informieren. Die Informations- und Diskussionsveranstaltungen finden jeweils dienstags (12. April, 10. Mai und 14. Juni) im Stadtteilzentrum KroKuS (Thie 6) statt – unmittelbar an der Haltestelle Kronsberg der Stadtbahnlinie 6 (Messe-Ost). Der Einlass ist bereits ab 17.30 Uhr, der Veranstaltungsbeginn jeweils 18 Uhr.