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Anzeiger-Hochhaus – Hannovers erstes Hochhaus

Anzeiger Hochhaus

Blick aus der Kurt-Schumacher-Straße

Das Anzeiger-Hochhaus in Hannover wurde 1927–1928 im Stil des Backsteinexpressionismus nach einem Entwurf von Fritz Höger als Verlagsgebäude des Hannoverschen Anzeigers gebaut und war eines der ersten Hochhäuser im Deutschen Reich. Das markante Gebäude hat es sogar in die „Grand Tour der Moderne“ geschaffte, die bedeutende und zugängliche Gebäude zu einem Streifzug durch 100 Jahre Architekturgeschichte vorstellt.

Anzeiger-Hochhaus in Hannover Bauarbeiten Mitte der 1920er Jahre

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Geschichte des Anzeiger-Hochhaus

Das 51 Meter hohe Gebäude mit zehn Geschossen befindet sich im Stadtteil Mitte am Steintor.  In seiner charakteristischen 12 m hohen Dachkuppel mit dem hohen Wiedererkennungswert bafand sich vor dem Krieg ein Planetarium. Als eines der wenigen Gebäude der Stadt überstand es die 88 Luftangriffe während des zweiten Weltkrieges mit geringen Schäden. Wegen seiner Grundkonstruktion als Stahlskelettbau erwies es sich als sehr Robust. Bei einem der letzten Luftangriffe brannte allerdings die Kuppel aus. In der Nachkriegszeit richtete man hier anstatt des Planetariums die „Hochhaus-Lichtspiele“ ein.

Im Hochhaus wurden das Nachrichtenmagazin Der Spiegel (1947) und die Wochenzeitschrift Stern (1948) gegründet. Bis 1966 befand sich im 7. Obergeschoss eine Café-Dachterrasse.

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Bildquellen:

  • Anzeiger Hochhaus: www.hannover-entdecken.de