Alle Artikel in: Kunst & Kultur

Ausblick von der Waterloosäule

Zahlreiche Angebote am Tag des offenen Denkmals

Die Landeshauptstadt Hannover beteiligt sich mit zahlreichen kostenlosen Angeboten zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals am kommenden Sonntag (9. September). Unter anderem präsentiert der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün einige Neuerungen für den Gartenfriedhof: Eine neue Broschüre beschreibt die besondere Geschichte und Bedeutung des heutigen Gartendenkmals. 36 ausgewählte Grabmale werden darin näher erläutert und können zukünftig bei einem abwechslungsreichen Spaziergang über das Gelände erkundet werden. Broschüre Gartenfriedhof (PDF) Darüber hinaus hat der ehemalige Friedhof drei neue Informationstafeln erhalten. In Kurzform werden die wesentlichen Aspekte des Friedhofs wie Geschichte und Entwicklung dargestellt, ein Lageplan zeigt 36 besondere Grabmale. Zudem wurde nach Vorgaben, die einem Gartendenkmal entsprechen, ein Zaunelement eingebaut, das den früheren Eingang an der Ecke Marienstraße/Warmbüchenstraße schließt. Angebote der Landeshauptstadt zum Tag des offenen Denkmals Halbstündlich zwischen 11 und 16 Uhr, Waterloosäule: Aufstieg auf die Plattform, Lavesallee 14. Voranmeldungen sind nicht möglich, BesucherInnen können sich ab 11 Uhr vor Ort in eine Liste für ihre gewünschte Zeit eintragen. Maximal zehn Personen können pro Aufstieg teilnehmen. Der Aufstieg über eine Wendeltreppe mit 190 Treppenstufen im Inneren ist …

Veranstaltungen zum 100. Todestag des Dichters Gerrit Engelke

Stadtbibliothek Hannover erinnert an den 100. Todestag des Dichters Gerrit Engelke

Am 13. Oktober 2018 jährt sich der 100. Todestag des hannoverschen Dichters Gerrit Engelke (21.10.1890 bis 13.10.1918). In Vorträgen und Lesungen mit Musik, einer Ausstellung und einem Stadtteilspaziergang erinnert die Stadtbibliothek Hannover gemeinsam mit der Stadtakademie an der Neustädter Hof- und Stadtkirche und dem Stadtteilzentrum Lister Turm unter dem Titel „Ich bin nur ein Tropfen…“ an Leben und Werk Engelkes und dessen Bedeutung für die heutige Zeit. Das Programm wird finanziell unterstützt vom Kulturbüro. Programmflyer Gerrit Engelke Das Programm: Montag, 3. September, 17 bis 18 Uhr Stadtbibliothek Hannover, Hildesheimer Straße 12. In der Reihe „Stadtbibliothek aufgeschlossen“ Vortrag von Detlef Kasten (Dipl.-Bibl.) über Gerrit Engelke: „Meine Bücher“ 400 Titel umfasste Gerrit Engelkes Büchersammlung zeitweilig, bevor er sie aus Not hat verkaufen müssen. Die Titel seiner Bibliothek verzeichnete er auf 40 Pergamentseiten, die er eigenhändig mit ornamentalem Schmuck verzierte. Im Vortrag werden das Bücherverzeichnis zusammen mit überlieferten Bildern und Zeichnungen aus dem Gerrit-Engelke-Nachlass vorgestellt. 29. September bis 3. November, von 11 bis 19 Uhr Stadtbibliothek Hannover, Hildesheimer Straße 12. Ausstellung „Einer von 600.000“ – Gerrit Engelke, ein …

Jeanne D ' Arc

„Held*in LOS. Es beginnt mit Dir“

Stadtteilzentrum KroKuS ruft alle auf, sich mit dem Thema HeldInnen auseinanderzusetzen „Held*in LOS. Es beginnt mit Dir“ heißt das Projekt, zu dem das Stadtteilzentrum KroKuS zusammen mit dem Verein für sozialkulturelle Stadtteilarbeit vom 8. bis 22. September Kinder, Jugendliche und Erwachsene aufruft, sich mit dem Thema HeldInnen auseinanderzusetzen. Über zwei Wochen sollen sich die TeilnehmerInnen mit HeldInnen und Vorbildern befassen, die dabei helfen können, Orientierung zu finden und Mut zu fassen, sich auf einen eigenen Weg zu begeben. Die Wochen in der Übersicht: Die erste Heldentat beginnt am 8. und 9. September mit einem Fotoworkshop zum Thema persönliche HeldInnen. Am 10. September startet das Künstlerkollektiv LUZ als Artist in Residence in ihre Heldinnen*HOOD im KroKuS und im Quartier. Die Künstlerinnen werden bis zum 17. September die Nachbarschaft nach ihren HeldInnen befragen und werden die am 17. September um 17 Uhr in einer Installation präsentieren. Mit einer Märchenerzählerin wird am 11. September der „kleine Mut“ in allen bei „Der König und der Dieb“ gesucht und am 15. September können sich Eltern beim Workshop „Lösungsfinder*innen – ich …

21. ZINNOBER Hannover

21. ZINNOBER Hannover

57 Galerien, Ateliers, Projekträume und Kunstvereine öffnen am ersten September-Wochenende ihre Türen Am 1. und 2. September steht beim diesjährigen ZINNOBER jeweils von 11 bis 18 Uhr in 57 Kunstorten die Kunst im Mittelpunkt. Podiumsdiskussion zum Auftakt Eingeläutet wird der alljährliche, hannoversche Kunst-Herbstauftakt mit einem Podium des Kunstvereins Hannover und des Kulturbüros am 30. August ab 19 Uhr im Künstlerhaus Hannover zum Thema „Projektraum: Karrieresprungbrett oder Selbstausbeutung?“ mit VertreterInnen aus Projekträumen aus Hannover: Galerie BOHAI, ad/ad – Project Space, Studio Ilka Theurich, Bremen: Andtire Gallery, Düsseldorf: Konsortium, und München: Lothringer 13 Halle, sowie Anke Blome von der NORD/LB Kulturstiftung, moderiert von Kathleen Rahn, Direktorin Kunstverein Hannover, und Anne Prenzler, Leiterin Städtische Galerie KUBUS. Im Anschluss an das Podium wird im Künstlerhaus ein ZINNOBER-Sommerfest gefeiert. ZINNOBER-Wochenende Mehr als 300 professionell arbeitende KünstlerInnen der Bildenden Kunst öffnen dann am ersten September-Wochenende ihre (Arbeits-)Räume und gewähren Einblicke in ihre Arbeit. Die großen Institutionen wie die Kestner Gesellschaft, der Kunstverein Hannover und die Städtische Galerie KUBUS beteiligen sich an diesem Wochenende ebenso wie die großen und kleinen Galerien, Projekträume …

Gartentheater Herrenhausen

Sommernächte im Gartentheater vom 3. bis 26. August in den Herrenhäuser Gärten

In ihrem dritten Jahr versprechen die „Sommernächte im Gartentheater“ diesen August wieder ein abwechslungsreiches Programm. Mit Tanzvergnügen zu Swing- und Soulmusik, Barockkonzerten, Kino unterm Sternenzelt und Poetry Slam ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die dreizehn Veranstaltungen fügen sich in die zauberhafte Kulisse des sommergrünen Heckentheaters mit seinen vergoldeten Figuren ein. Schon zu Zeiten Kurfürstin Sophies war dies ein Ort für Feste und Konzerte. „Wir möchten unsere Gäste zu einem Gesamterlebnis aus Gartenkunst und Vergnügen einladen.“, sagt Ronald Clark, Direktor der Herrenhäuser Gärten. Ein Picknick an der Graft im Schatten der Linden, ein Gläschen Wein zur Abendveranstaltung bei romantischem Sonnenuntergang und anschließend ein Spaziergang durch den Illuminierten Garten, vorbei an sprudelnden Wasserspielen. „Es soll ein Sommerabend sein, an den man sich noch lange und gerne erinnert.“, so Clark. Inga Samii, Leitung Veranstaltungen und Vermietung der Herrenhäuser Gärten, zeigt sich mit dem Vorverkauf zufrieden. „Der Kinofilm „Das Leben ist ein Fest“ und „Best of Slam!“ sind bereits ausverkauft. Generell ist die Resonanz sehr gut.“ Nach dem vielversprechenden Juliwetter blickt Samii optimistisch auf den August. „Wir haben …

Das neue Ensemble

Der General und Konzert unterm Glasdach

Mobile Musik I Sonderkonzert zum Alte Grammophonfabrik – Sommerfest am Sonnabend, 18. 08. 2018, 22:00 Uhr Man Ray L’étoile de mer Nicolas Tzortzis (*1978) L’étoile de mer (2013) Flöte/Bassflöte, Bassklarinette, Geige, Cello, Klavier und Videoprojektion des Films von Man Ray 17:30 Buster Keaton The General (USA 1926, Regie: Buster Keaton, Clyde Bruckman) Terry Riley In C (1964) 79:00 Anläßlich seines 25jährigen Bestehens macht Das Neue Ensemble, was es seit seiner Gründung unternimmt: die beste Musik von heute erfolgreich unters Volk zu bringen: im Rahmen eines Sommer- und Nachbarschaftsfests wird Tzortzis’ wunderbar einfühlsame Musik zum Man Ray – Klassiker mit einem weiteren cineastischen Klassiker im open air – Kino gepaart: Buster Keatons The General. Gleichzeitig ein Nachweis der kulturellen Vitalität Hannovers Nordstadt, auch wenn das 1998, als die Nachbarn vor 20 Jahren in die Alte Grammophonfabrik eingezogen sind, beinahe illusorisch geklungen hat. Die beste Filmkomödie nicht nur, sondern möglicherweise der beste Film, der überhaupt jemals gedreht wurde – so äußerte sich Orson Welles zu Keatons Meisterwerk „The General“. Die Verfolgungsjagd, unentbehrliche Zutat der filmischen Slapstickkomödie, überhöht …

Aegigienkirche

Gedenkveranstaltung für die Opfer von Flucht und Vertreibung

Die Städtische Erinnerungskultur der Landeshauptstadt Hannover richtet am 20. Juni (Mittwoch) um 18 Uhr in der Ruine der Aegidienkirche Hannover eine Veranstaltung zum nationalen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung aus und knüpft damit an den zeitgleich begangenen Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen an. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Thomas Hermann wird Prof. Dr. Jochen Oltmer vom Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück einen kurzen Vortrag über Flucht und Vertreibung im historischen Kontext halten. Doris Schröder-Köpf, niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, spricht das Schlusswort der Veranstaltung. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung vom Gitarristen Omid Bahadori aus Hannover.

DGB-Chor Hannover

80 Jahre Reichspogromnacht – Aufruf an alle Chöre zum 4. Festival „Chöre gegen Rechts“ in Hannover

Der DGB-Chor Hannover hat aus Anlass der Reichspogromnacht am 09.11.1938 bereits dreimal das Chörefestival gegen Rechts durchgeführt. An den Festivals nahmen vielfältige, nicht nur politisch engagierte Chöre – zumeist aus der Region Hannover und Niedersachsen – teil. Zuletzt waren es 32 Chöre, davon ein Chor aus Guernica / Gernika (Baskenland) und zwei Chöre aus den Niederlanden. In diesem Jahr jährt sich das Gedenken zum 80. mal. Der DGB – Chor Hannover ruft alle Chöre unter dem Motto „Rechte im Anzug!“ zum 4. Festival „Chöre gegen Rechts“ in Hannover auf. Als Veranstaltungsorte für das Festival am 10. und 11.11.18 (Samstag/Sonntag) stehen das neue Gebäude der „Ada-und-Theodor-Lessing-VHS und das Kulturzentrum FAUST zur Verfügung. Kooperationen mit der Volkshochschule und der Jüdischen Gemeinde werden angestrebt. In dem Aufruf (s. Anhang) heißt es u.a.: „Wir erheben uns und singen für ein Land, in dem wir Menschen uns wohlfühlen ohne dumpfen, gefährlichen Rechtspopulismus für eine friedliche, bunte Welt! Lasst uns Farbe bekennen und gemeinsam ZivilCHORage zeigen! Wir freuen uns auf vielfältige Chormusik auf verschiedenen Bühnen!“ Koordination und Anmeldung: DGB-Chor Hannover c/o …

Neues Rathaus

Hannoverscher Künstlerverein feiert sein 175. Jubiläum mit der Ausstellung „Ort der verlorenen Dinge“

Zum 175. Jubiläum des Hannoverschen Künstlervereins sind im Bürgersaal des Neuen Rathauses vom 6. bis zum 27. Juni Arbeiten verschiedener KünstlerInnen unter dem Titel „Ort der verlorenen Dinge“ zu sehen, die sich als Inspiration mit der Geschichte von „Orlando Furioso“ („Der rasende Roland“, 1516) von Ludovico Ariosto beschäftigen. Zur Eröffnung sprechen am Mittwoch (6. Juni) um 18 Uhr im Bürgersaal des Neuen Rathauses Oberbürgermeister Stefan Schostok und Giorgio Taborri, Generalkonsul der Italienischen Republik in Hannover. Der Titel der Jubiläumsausstellung „Ort der verlorenen Dinge“ bezieht sich auf den Mond der Erzählung, auf dem sich nicht nur verlorene Gegenstände sammeln, sondern ebenso Ungegenständliches. So zum Beispiel der menschliche Verstand, die vergangene Zeit sowie miteinhergehende Gefühlslagen. Die Ausstellung widmet sich also dem Sichtbarmachen des Ungegenständlichen. Dabei ist auch die Bedeutung der Kunst und dessen Herausforderungen ein Teil dieser Auseinandersetzung. Für die Ausstellung haben sich folgende 29 KünstlerInnen mit der gesamten Bandbreite der vielfältigen Themen auseinandergesetzt: Karin Bach, Svetlana Bertram-Belash, Shann Born-Kraeff, Hartmut Brandt, Erika Ehlerding, Elena Erhart-Villanueva, Petra Freese, Rolf-H. Geller, Antje Hinze, Ursula Jenss-Sherif, Galina Kapitan, Yasemin …

Bogenschütze vor dem Neuen Rathaus

Klassik und Jazz im Neuen Rathaus

Die Konzertreihe „Klassik und Jazz im Neuen Rathaus“ der Musikschule Hannover wird fortgesetzt. Am Donnerstag (24. Mai) steht um 19.30 Uhr im Mosaiksaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, Jazz der Band „Cream Flow“ auf dem Programm. Die Band „Cream Flow“ ist ein kultur- und generationenübergreifendes Musikprojekt. Drei virtuose und sympathische Künstler spielen Eigenkompositionen, Jazz und anspruchsvolle Poptitel in originellen Arrangements. Es spielen: Agnes Hapsari (Gesang und Piano), Pit Schwaar (Gitarre) und Marco Knichala (Schlagzeug, Perkussion und Gesang) Karten für das Konzert gibt es an der Abendkasse und im Haupthaus der Musikschule, Service-Bereich, Maschstraße 22-24 (Dienstag und Donnerstag 9 bis 17 Uhr, Mittwoch 8 bis 11 Uhr, Freitag 9 bis 14 Uhr), Telefon 168-44137. Erwachsene zahlen zehn Euro, SchülerInnen und StudentInnen fünf Euro.