Alle Artikel in: Kunst & Kultur

Platz der Göttinger Sieben

GPS-Tour startet am „Platz der Göttinger Sieben“

Platz der Göttinger Sieben

Platz der Göttinger Sieben

Die GPS-Tour am Sonntag (30. Juli) mit dem Aktionskünstler Paul von Ribbeck (Peng! Collective) macht „Zivilcourage, Kunst und Öffentlichkeit“ zum Thema. 52°36’97,96“N / 9°73’40,69“O sind die genauen GPS-Daten des Treffpunktes der kostenlosen Führung am „Platz der Göttinger Sieben“.

Zum GPS:

Floriano Bodinis Figurenensemble „Göttinger Sieben“ ist ein Denkmal für Zivilcourage. Bei diesem Künstlergespräch mit Paul von Ribbeck aus Berlin, politischer Aktivist und Aktionskünstler als Mitglied des Gruppe Peng! Collective. Er erklärte als falscher Pressesprecher Vattenfalls Ausstieg aus der Kohleenergie und „tortete“ Beatrix von Storch als Reaktion auf deren Forderung nach einem Schießbefehl. Das Peng! Collective hat in den vergangenen Jahren durch zahlreiche Medienhacks auf sich aufmerksam gemacht – zuletzt durch einen angeblichen Waffenrückruf von Heckler & Koch, eine inszenierte Friedenspreisverleihung an Rheinmetall und einen erfundenen CDU-Ortsverband, der die Parteiführung aus christlicher Überzeugung aufforderte, den Waffenhandel zu stoppen.

GPS bietet Auseinandersetzungen mit der jeweiligen Kunst, ihrer Geschichte, ihrer Wirkung vor Ort und ihren Kontexten. Im Zentrum stehen moderierte Gespräche mit ExpertInnen wie zum Beispiel KünstlerInnen, StadtplanerInnen oder HistorikerInnen.

„Wunderbare Wasserwege“: Der neueste Hörspaziergang führt durch die Ricklinger Masch

Erfrischung für die Ohren an heißen Sommertagen: Um Wasser in den verschiedensten Formen geht es an sechs neuen Hörstationen, die zu einem 90-minütigen Rundweg durch die Ricklinger Masch einladen. Durch Audiodateien, die sich auf das Smartphone laden lassen, wird der Ausflug zu einer geführten Tour.

Der Hörspaziergang startet am Wehr Schneller Graben am Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg und führt mitten in eine Stadtnatur, die von Wasser geprägt ist. Dort fließen Leine, Ihme und Gauetwater. Ehemalige Wassergewinnungsteiche sind von feuchten Röhrichtflächen umgeben. In eineinhalb Metern Tiefe stößt man auf Grundwasser, das noch bis in die 1970er Jahre als Trinkwasser genutzt wurde.

Entlang des Weges kommen die ExpertInnen zu Wort, die sich um die Gewässer und die Natur der Ricklinger Masch kümmern: Martina Dahms und Ingrid Weitzel vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Ylva Lund-Weiß von der Stadtentwässerung Hannover, Andreas Kalix von enercity und Dirk Schmidt von der Arbeitsgemeinschaft Limnologie und Gewässerschutz. Sie erzählen von Wasserkraft und Trinkwasser, von Grundwasser- und Hochwasserschutz, von Teichrohrsängern und Prachtlibellen, von alten und von neuen Wasserbewohnern. Klanglich begleitet werden sie vom Orchester dieser besonderen Landschaft: von Fröschen, Kuckuck und Biber – und natürlich vom Wasser, rauschend, fließend und plätschernd.

Unter www.hannover.de/hannover-zum-hoeren gibt es einen Link zu den Audiodateien des Hörspaziergangs zum Anhören und Herunterladen. Alternativ führt ein QR-Code auf dem neuen Faltblatt und auf den Informationsschildern an den sechs Hörstationen vor Ort direkt auf diese Seite. NutzerInnen benötigen dazu ein internetfähiges Smartphone mit Barcodescanner.

Die sechs Stationen lassen sich auf einem Rundweg verbinden, sie können aber auch einzeln in beliebiger Reihenfolge gehört werden. Die Wunderbaren Wasserwege sind barrierefrei, die gesamte Strecke kann mit dem Rollstuhl befahren werden. Der Startpunkt ist mit der Buslinie 100/200 erreichbar (Haltestelle Stadionbad).

Die Stationen:

  1. Wehr am Schnellen Graben: Die Wiege der hannoverschen Wassergewinnung;
  2. Ohedamm, Abzweig Wasserfehdeweg: Mönch in der Wildnis;
  3. Bibelbrücke am Wasserfehdeweg: Von Flussdeckelschnecken und Bachflohkrebsen;
  4. Am Deichtor Ricklingen, Parkplatz: Gut geschützt und ungetrübt;
  5. Reitwinkelbrücke über das Gauetwater: Vorfahrt für Fische;
  6. Am Walle, südlicher Abzweig Teichpfade: Von alten und neuen Wasserbewohnern.

Der neue Hörspaziergang „Wunderbare Wasserwege“ ist ein Audioangebot des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover und wurde produziert von Stefanie Krebs, Tonspur Stadtlandschaft. Das Informationsfaltblatt zu den Stationen liegt in Freizeitheimen, Bürgerämtern, Stadtbibliotheken und im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün (Arndtstraße 1) aus.

Das neue Angebot in Ricklingen ist der neunte Hörspaziergang der Serie auf hannover.de. Diese akustisch begleiteten Führungen gibt es unter anderem für die Eilenriede, den Hermann-Löns-Park in Kleefeld, den Hinüberschen Garten in Marienwerder und den Maschsee. Alle Audiodateien für alle Hörspaziergänge sind im Internet unter www.hannover.de/hannover-zum-hoeren abrufbar.

Tina Tandler

Kultursommer: TINA TANDLER & BAND

Tina Tandler

Tina Tandler

Tina Tandler gehört zu den bekanntesten Musikerinnen der Hauptstadt. Mühelos füllt sie die Bühne und macht Musik zum Erlebnis: Ihr Spielfeld reicht vom sphärischen Weltenklang im Dom bis zum stampfenden Blues in der LKW-Werkstatt, vom großen Festival-Auftritt bis zum kleinen Club-Konzert. Die Musiker ihrer Band sorgen für die perfekte Basis für ihren außergewöhnlichen und vielseitigen Saxophon-Sound.

Termin: Mittwoch, 19. Juli, 20 Uhr
Ort: Kulturzentrum Bauhof Hemmingen, Dorfstr. 53, 30966 Hemmingen
Eintritt: 22 Euro, ermäßigt 18 Euro

Zaubersalon Hannover

ZauberSalon Hannover

Zauberei ist eine der ältesten Kulturformen der Menschheit mit vielen unterschiedlichen Sparten, ernsthafte und lustige.

Leider sind die wenigsten davon einem breiteren Publikum bekannt. Der ZauberSalon in Hannover zeigt immer am zweiten Dienstag im Monat um 20 Uhr im Veranstaltungszentrum Béi Chéz Heinz (Liepmannstr. 7b, Hannover Linden/Limmer) viele Facetten der Zauberkunst. In lockerer Athmosphäre präsentieren unterschiedliche Künstler Zaubereien aus den verschiedensten Sparten: von Bizarr- über Party-Zauberei bis hin zu Mentalismus und Close-Up. Der Eintritt ist frei um eine Spende wird jedoch gebeten.

Nächster Termin: 11. Juli 2017

Mit:
Der Minze/Lemgus
Falco Spitz
Ottokar Owieschön

Immer am 2. Dienstag im Monat im Veranstaltungszentrum BÉI CHÉZ HEINZ
Liepmannstr. 7b , 30453 Hannover Linden/Limmer
(U-Bahn Linie 10, Haltestelle Wunstorfer Straße)

Einlass: 20 Uhr mit Vorprogramm in der Close-Up Ecke
Beginn der Bühnenshow: 20:30 Uhr
Eintritt gegen Spende!

www.zaubersalon.de

Ballhof

Klassik in der Altstadt

Ballhof in der Altstadt

Ballhof in der Altstadt

Das beliebte und weit über die Grenzen Hannovers hinaus bekannte Festival „Klassik in der Altstadt“ wird vom 7. bis 22. Juli 2017 wieder nationale und internationale Gäste anziehen.

In über 20 Konzerten – meist Open Air – werden die talentierten Studierenden der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in der schönen hannoverschen Altstadt auftreten. Sie präsentieren ihr Können und wetteifern um die Gunst des Publikums und den Sparda-Bank Publikumspreis. Die Studierenden gehören den verschiedensten Klassen der Professoren der Musikhochschule an. Mit Gesang, Crossover oder als herausragendes Duo repräsentieren sie die Vielfalt und Exzellenz der Hochschule und freuen sich auf ihren Auftritt vor großem Publikum.

Durch Hannovers schöne Altstadt finden an den drei Samstagen 8., 15. und 22. Juli 2017 statt. Die Konzertstationen sind der Marktplatz zwischen Altem Rathaus und Marktkirche, das Historische Museum und die Kreuzkirche. Die Konzerte der Klassikrundgänge sind kostenfrei.

Die Zuschauer können sie nach dem „hop on – hop off – Prinzip“ genießen. Achtung, eine Besonderheit in diesem Jahr: Beim Klassikrundgang am 8. Juli finden alle Konzerte statt, jedoch nur am Historischen Museum und in der Kreuzkirche. Die Station Marktplatz muss wegen einer Großveranstaltung in der Marktkirche leider entfallen.

Historisches Museum 13.45 bis 14.15 Uhr Prof. Jonas Bylund: Posaunenklasse Kreuzkirche 14.30 bis 15.00 Uhr Prof. Geritt Zitterbart: Quian Huang (Klaviersolo) 15.00 bis 15.30 Uhr Magdalena Lessing (Klarinette), Konstantina Vidalaki (Klavier) Historisches Museum 16.15 bis 16.45 Uhr Duo Amabile: Paula Breland (Klarinette), Anna-Katharina Schau (Bajan) Kreuzkirche 17.00 bis 17.30 Uhr Megaklis Charalampidis (Cello), Cewil Sedaye-Vatan (Klavier)

Made in Germany

Aktuelle Wege der Kunst: Produktion. Made in Germany Drei

Lien Camacho MakatiKunst am Tage

Mittwoch, 5. Juli 2017 um 10.15 Uhr
mit Carmen Putschky

Im Sommer 2017 will die Ausstellung Produktion. Made in Germany Drei die facettenreiche und vielfältige Kunstszene in Deutschland widerspiegeln und richtet sich dabei thematisch aus. Im Fokus der dritten Ausgabe von »Made in Germany« liegen die Produktionsbedingungen von Kunst in Deutschland und die Frage, wie geografische, politische und institutionelle Strukturen sowie neue Technologien entscheidende Voraussetzungen für die Herstellung von Kunst schaffen. Mit der Konzentration auf die aktuellen Produktionsbedingungen fragt sie, in wieweit sie künstlerische Produktion neu definiert.

In den fünf Jahren seit der letzten Ausstellung ist die postdigitale Generation groß geworden, haben neue Netzwerke, Apps und DIY-Anleitungen die Kunst durchdrungen. In einer Kunstlandschaft mit einer nach wie vor international einzigartigen Institutionendichte (Kunstakademien und Kunsthochschulen, Kunstvereine und Museen) ist die deutsche Szene auch Produktionsort dieser jüngsten Kunst.

Sprengel Museum
Kurt-Schwitters-Platz
30169 Hannover
www.sprengel-museum.de

Fete de la musique bei h1

Fête de la musique bei h1

Wer die Fête de la musique diese jahr verpasst hat kann sich das Programm auf der internationalen Bühne am Kröpcke nochmal bei h1 ansehen.

Gespielt haben dort:

15:00 Uhr Dan Astles | UNESCO City of Music Liverpool
16:00 Uhr They Call Me Frääänk
17:00 Uhr Portless
18:00 Uhr LizardPool | Partnerstadt Leipzig
19:00 Uhr RusT | Partnerstadt Poznań
20:00 Uhr The Sharkettes | Partnerstadt Rouen
21:00 Uhr Emerson Prime
22:00 Uhr Rosy Vista

Dienstag, 4. Juli 2017 – 19:00 Uhr
Dienstag, 11. Juli 2017 – 19:00 Uhr

www.h-eins.tv

HIDDEN FIGURES - Unerkannte Heldinnen

HIDDEN FIGURES – Unerkannte Heldinnen

USA 2017, 127 Min., ab 0 J., R: Theodore Melfi, mit: Taraji P. Henson, Octavia Spencer, Janelle Monáe, Kevin Costner u.a.
3 OSCARS-Nominierungen 2017!

Geschichte einmal aus neuer Perspektive: ein mit Schwung und Witz erzähltes historisches Drama über den steinigen Karriereweg von drei brillanten schwarzen Mathematikerinnen bei der US-Weltraumbehörde NASA Anfang der 60er Jahre während des Wettlaufs mit den Russen zum Mond.

Anfang der 60er Jahre wird der Kalte Krieg zwischen den USA und der Sowjetunion auch als Wett­lauf im All geführt – zu einer Zeit, als Weiße und Schwarze in den USA noch per Gesetz ge­trennt werden und von Ge­schlech­ter­gleichheit schon keine Rede sein kann. In der NASA aber, wo vornehmlich andere wei­ße Män­ner den Ton angeben, ar­beiten drei schwarze Frauen, die Freun­dinnen Katherine, Dorothy und Mary. In den frühen 1960er Jah­ren ist es für Frauen, noch da­zu afroamerikanischen, alles an­de­re als selbstverständlich, eine hö­he­re Schulbildung zu haben und als Mathematikerinnen zu ar­beiten. Aber die drei sind wirklich gut, und Katherine wird allen An­fein­dungen zum Trotz schließlich sogar in das Team aufgenommen, das dem ers­ten US-amerika­ni­schen Astro­nauten, John Glen, den Flug ins All ermöglichen soll.

Apollokino
Limmerstraße 50
30451 Hannover
www.apollokino.de

Evita

Evita

Evita

Evita

Ein Gastspiel Musical von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice

Ein Mädchen vom Lande wird zur Ikone einer ganzen Nation: Der beispiellose Aufstieg der argentinischen Präsidenten-Gattin Eva Perón inspirierte Andrew Lloyd Webber und Tim Rice zu ihrem grandiosen Musical »EVITA«. Bis heute begeistert ihr mehrfach prämierter Klassiker durch seine unglaublichen Geschichte und einen der größten Musical-Hits aller Zeiten, die herzergreifende Ballade »Don’t Cry for Me Argentina«. Nach überwältigenden Erfolgen in Großbritannien und Deutschland kehrt die gefeierte Produktion mit einer Starbesetzung aus dem Londoner Westend und opulenter Ausstattung nun zurück.

Strahlende Schönheit, eine stilvolle Erscheinung und schillerndes Charisma: »EVITA«, ausgezeichnet mit dem Olivier-, dem Tony- sowie dem Drama DeskAward als »Bestes Musical«, erzählt von einer Frau zwischen Liebe und Macht – bis über ihre tragisches Ende hinaus vom Volk geliebt und ihren politischen Gegnern gehasst. In monumentalen Bildern und mit packender Musik führt die prächtig ausgestattete Produktion das Publikum mitten in das Argentinien der 40er Jahre. Erleben sie die berührende Geschichte einer außergewöhnlichen Frau und eine der erfolgreichsten Musical-Kompositionen aller Zeiten

Mit einer neuen Starbesetzung aus dem Londoner West End, einem herausragenden Orchester und opulenter Ausstattung kehrt »EVITA« 2017 für ausgewählte Gastspiele in englischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln zurück. Als Evita steht der West-End-Star Emma Hatton auf der Bühne. Sie hat sich seit ihrem Erfolg als Hexe Elphaba in »Wicekd – the Witches of Oz« eine riesige Fangemeinde ersungen. Ihr Gegenspieler Che kennen Musical-Fans in Deutschland: Gian Marco Schiaretti schwang sich schon als Tarzan in dem gleichnamigen Musical-Blockbuster in Hamburg und Stuttgart von Liane zu Liane.

Termine:

Mittwoch, 28.06.17 um 19:30 Uhr
Donnerstag, 29.06.17 um 19:30 Uhr
Freitag, 30.06.17 um 19:30 Uhr
Samstag, 01.07.17 um 15:00 Uhr
Samstag, 01.07.17 um 20:00 Uhr
Sonntag, 02.07.17 um 15:00 Uhr
Sonntag, 02.07.17 um 20:00 Uhr
Dienstag, 04.07.17 um 19:30 Uhr
Mittwoch, 05.07.17 um 19:30 Uhr
Donnerstag, 06.07.17 um 19:30 Uhr
Freitag, 07.07.17 um 19:30 Uhr
Samstag, 08.07.17 um 15:00 Uhr
Samstag, 08.07.17 um 20:00 Uhr
Sonntag, 09.07.17 um 15:00 Uhr
Sonntag, 09.07.17 um 20:00 Uhr

Opernhaus Hannover
Opernplatz 1
30159 Hannover
www.staatstheater-hannover.de

„High Noon – 12.30 mittags“-Gespräch über „Hangover“ von Andreas von Weizsäcker

Zu einem „High Noon – 12.30 mittags“-Gespräch am Montag (3. Juli) von 12.30 bis 13 Uhr lädt das Kunstvermittlungsprogramm „Kunst umgehen“ ein. Treffpunkt ist die Tiefebene am Raschplatz unter der Hochstraße. Die Teilnahme kostet drei, ermäßigt zwei Euro, mit HannoverAktivPass frei.

Ein kurzer Ortstermin mit der Kunst für die Mittagspause: Andreas von Weizsäckers Installation „Hangover“ prägt seit dem Projekt „Im Lärm der Stadt“ von Sprengel Museum Hannover und Stiftung Niedersachsen im Jahr 1991 die Wahrnehmung von Raschplatz und Hochstraße. Zwar waren die Objekte aus Aluminium und Papier nur für einen kurzen Zeitraum als Intervention konzipiert. Sie haben sich jedoch als Teil des Stadtbilds etabliert. Bei diesem Mittagsgespräch wird unter anderem über die Konsequenzen des Projekts diskutiert.

Seite 1 von 12912345...102030...Letzte »