Alle Artikel in: Kunst & Kultur

Lese-Picknick im Großen Garten

„Beetgeflüster“ mit Jens F. Meyer

Wo könnte Lesen lassen schöner sein? Am Sonntag, 28. Mai, startet das diesjährige Lese-Picknick im Großen Garten. Jens F. Meyer, Gartenkolumnist und Autor, lässt tief in seine Gärtnerseele blicken und präsentiert Anekdoten aus seinem Buch „Beetgeflüster“. Die einstündige Lesung beginnt um 12 Uhr auf der Aussichtsterrasse mit Blick auf das prächtige Parterre. Sollte das Wetter nicht mitspielen, steht die überdachte Probenbühne zur Verfügung. Während der Veranstaltung darf das selbst mitgebrachte Picknick verzehrt werden. Der Besuch des Lese-Picknicks ist im Garteneintritt enthalten. Veranstalter sind die Buchhandlung Decius und die Herrenhäuser Gärten.

Weitere Lese-Picknick-Termine:
So. 2. Juli 2017: Der Mörder war immer der Gärtner – Ulrike Groffy
So. 6. August 2017: Shakespeare! Gärten! – Marie Dettmer
So. 10. September 2017: 66 Tage – eine Reise durch die Geschichte Hannovers – Simon Benne

Der Eintritt für das Lese-Picknick ist im Garteneintritt enthalten: 8 Euro, ermäßigt 5 Euro, Kinder bis 12 Jahre frei

Raskolnikow - humanity is overrated

Raskolnikow – humanity is overrated

»Ein Funke fiel auf Raskolnikows Brust. Sollte dieser schwarze Teer, der seine Seele schon so lange in Besitz nahm, doch nicht die ganze Wahrheit sein?«

Freitag, 26.05.2017 um 20:00 Uhr

Willkommen, bienvenue, welcome – in der Fieberwelt Raskolnikows, des Protagonisten aus Dostojewskis »Schuld und Sühne«.
Ein junger Student zieht sich von der Außenwelt zurück und spinnt eine Ideologie zusammen: Er trennt zwischen »gewöhnlichen« und »außergewöhnlichen« Menschen – sein Manifest mit Todesfolge spiegelt sich auch in Formulierungen realer Attentäter wider. Auf der Suche nach dem Ursprung solcher Gedankenwelten wagen wir uns in die Geisterbahn seines Kopfes und suchen in ihm, in uns und unserer Welt nach einer Fährte. Das Theaterprojekt auf der Grundlage des Romans von Dostojewski (1866) und Franco Berardis Recherche »Helden« (2016) verdichtet Kneipengeschwätz, Talkshows, Fieberträume und verpasste Chancen zu einem surrealen Wahn – in dem die Hoffnung immer nur eine Haaresbreite entfernt ist.

»Denn das muss sein, jeder Mensch muss irgendwohin gehen können. Weil es Zeiten gibt, da muss man unbedingt irgendwohin gehen können, ganz gleich, wohin!« (Marmeladow aus »Schuld und Sühne«)

Raskolnikow – Teaser #2 from THEATER an der GLOCKSEE on Vimeo.

Ein Theaterprojekt nach Dostojewski und Berardi.

THEATER an der GLOCKSEE e. V.
Glockseestr. 35
30169 Hannover
www.theater-an-der-glocksee.de

Nachtbarden

NACHTBARDEN – Die Lesebühne im TAK

Nachtbarden Hannover

Nachtbarden Hannover – Johannes Weigel, Ninia LaGrande (vorn), Tobias Kunze und Kersten Flenter (von links)

Die Nachtbarden sind Johannes Weigel, Ninia LaGrande, Kersten Flenter und Tobias Kunze. Pointiert, abwechslungsreich und skurril nehmen die Lesebühnenautoren monatlich Alltagsbeobachtungen, Zeitgeschehen und Politik auseinander.

Dafür laden sie die Hochkaräter der Literatur- und Songwriterszene ein. 2015 ausgezeichnet mit dem Kabarettpreis „Fohlen von Niedersachsen“.

Dienstag, 23.05.2017 um 20:00 Uhr
Preis: 10,- € | erm. 6,50 € (zzgl. Gebühren im Vorverkauf)

Theater am Küchengarten
Am Küchengarten 3-5
30449 Hannover
www.tak-hannover.de

Bulgarische Kulturwochen

Bulgarische Kulturwochen in Hannover Mai-Juni 2017

Bulgarische Kulturwochen

Bulgarische Kulturwochen

Bulgarische Filmreihe
Kino im Künstlerhaus, Sophienstraße 2, 30159 Hannover

Feierliche Eröffnung der bulgarischen Kulturwochen
29. Mai (Montag) ab 19:30 im Kino im Künstlerhaus Hannover
Grußworte: Pancho Chernev, Leiter des BULGARISCHEN KULTURINSTITUT BERLIN
Klavierkonzert mit Nadezhda Yotzova
Brücke zu Christo (2016), Dokumentarfilm, Bulgarien, Lubomir Pechev, Evgenia Atanassova
Ausklang mit Fingerfood

30. Mai (Dienstag), 20:15 Uhr Judgement – Grenze der Hoffnung,
Stefan Komandarev, 2014 Bulgarisch mit deutschen Untertiteln

31. Mai (Mittwoch), 20:15 Uhr Die Welt ist groß und Rettung lauert überall
Stefan Komandarev, 2007 Bulgarisch mit deutschen Untertiteln

1. Juni (Donnerstag), 18:00 Uhr
2. Juni (Freitag), 18:00 Uhr
Losers, Ivaylo Hristov, 2015 Bulgarisch mit englischen Untertiteln

3. Juni (Samstag), 15:30 Uhr
4. Juni (Sonntag), 20:15 Uhr
Face down, Kamen Kalev, 2015 Bulgarisch mit deutschen Untertiteln

7. Juni (Mittwoch), 18:00 Uhr
8. Juni (Donnerstag), 20:15 Uhr
Während Aya schlief, Cvetodar Markov, 2016 Bulgarisch mit deutschen Untertiteln

Bulgarisches Kulturfest
11. Juni (Sonntag), 15:00 Uhr
Matthäuskirche (List), Wöhlerstraße 13, 30163 Hannover
Anlässlich des 24. Mai, des Tages der heiligen Kyrill und Method und des Kinderwelttages am 1. Juni übernehmen traditionell die Kinder das Zepter. In bulgarischen Versen und Liedern präsentieren Schüler der bulgarischen Samstagsschule in Hannover die Schönheit der bulgarischen Sprache. Ein musikalischer Kurztrip durch traditionell-klassische bulgarische Musik stimmt das Publikum auf die großartigen Volkstänze von RhythmiKKa aus Hamburg. Im Anschluss rundet ein Buffet mit hausgemachten bulgarischen Speisen den Sonntagnachmittag ab.
Der Eintritt ist frei, eine Spende zur Unterstützung unserer Vereinsarbeit ist willkommen.

Bulgarische Szenerie bei Lust auf Linden-Süd
17. Juni (Samstag) ab 14:00 Uhr
Deisterstraße (Linden-Süd)
Im lebendigen Viertel Linden-Süd stellen Bulgaren die zweitstärkste nicht-deutsche Nationalität dar. Mit Angeboten für Leib und Seele wird der Nachbarschaft gezeigt, was typisch bulgarisch ist. Es ist kein Zufall, dass ganz in der Nähe bulgarische Geschäfte liegen, aber auch bulgarische Tänze im integrativen Café Allerlei angeboten werden. Inklusive Angebote für Kinder. Eintritt frei.

Bulgarian Suite – Nadja & Friends
19. Juni (Montag), 19:30 Uhr
Alice-Salomon-Schule (Kleefeld), Historischer Saal, Kirchröder Str. 13, 30625 Hannover
Musikalische Begegnungen rund ums Klavier. Die junge bulgarische Pianistin Nadezhda Yotzova brilliert mit großer Leidenschaft Stücke von bulgarischen und westeuropäischen Komponisten, mit wechselnden herausragenden Instrumentalsolisten an ihrer Seite. Eine außergewöhnliche Reise durch die klassische Musik in Ost und West der letzten 200 Jahre.
Eintritt: 13 EUR, ermäßigt 8 EUR (Schüler, Studenten, Mitglieder von Bulgar(i)en in Hannover e.V.)

Programmflyer Bulgarische Kulturwochen 2017

Eine Initiative von Bulgar(i)en in Hannover e.V.
In Kooperation mit: Kino im Künstlerhaus, BULGARISCHES KULTURINSTITUT BERLIN, Lust auf Linden-Süd, Alfred Töpfer Stiftung F.V.S.

Villa Seligmann

Kantorale Kunst – Die Klangfarbe des Meisters

Er ist der Pavarotti der kantoralen Kunst und seit vielen Jahren ein treuer Wegbegleiter: Elli Jaf – fe, geboren in Jerusalem, leitete bereits neben allen großen Orchestern in Israel, wie dem Israel  Philharmonic Orchestra, dem Jerusalem Symphony Orchestra, dem Symphonieorchester Rishon  Letzion und dem Israel Chamber Orchestra, unter anderem das Royal Philharmonic Orchestra in  London, das Baltimore Symphony Orchestra und das Prager Symphonieorchester, welches ihm  den Titel eines Ausländischen Ehrendirigenten verlieh.

Von seinem engagierten Wirken für die jüdische liturgische Musik zeugt auch Elli Jaffes Schaffen  als Generalmusikdirektor der Großen Synagoge in Jerusalem, als musikalischer Leiter des Jerusalem  Symphony Orchestra – besonders im Rahmen der „Heritage Series“ – sowie als Mitglied der  europäisch-israelischen Stiftung Foundation for the Advancement of Jewish Liturgical Music.

Elli Jaffe (Gesang)
Prof. Andor Izsák (Orgel)

Montag, 22.05.2017 um 19.30 Uhr

Große Halle 22 Euro