Alle Artikel in: Kunst & Kultur

Galerie Kubus

Städtische Galerie KUBUS geht mit aufregendem Programm ins Jahr 2018

Galerie Kubus

Galerie Kubus

Das Jahresprogramm 2018 der Städtischen Galerie KUBUS hat sich als Zentrum der lokalen Szene bei einer gleichzeitigen Vernetzung und Sichtbarkeit in der überregionalen Kunstwelt profiliert und setzt auch in 2018 neue Akzente.

10. bis 25. Februar
KUBUS FREISPIEL # 4: ACHT

Ole Blank (*1990), Sven-Julien Kanclerski (*1988), Fides Müller(*1986), Sabine Müller(*1985), Maximilian Neumann (*1986), Paloma Riewe (*1988) und David Schomberg (*1988) arbeiten und leben seit Sommer 2017 in Hannover. Ihr Gemeinschaftsatelier an der Schulenburger Landstraße 150 nennt sich projektKLUB. Für den KUBUS haben sie eine raumgreifende und architekturbezogene Arbeit entwickelt, die komplett vor Ort als gemeinsames Projekt entstanden ist und zugleich den Prozess ihrer Entstehung dokumentiert.

Die KünstlerInnen haben unlängst an der HBK Braunschweig studiert oder absolvieren derzeit dort ihr Meisterschülerjahr. Das gemeinsame Arbeiten, das die sieben bereits in verschiedenen Konstellationen erprobt haben, verstehen sie nicht im Sinne einer definierten Künstlergruppe. Vielmehr begreifen Ole Blank, Sven-Julien Kanclerski, Fides Müller, Sabine Müller, Maximilian Neumann, Paloma Riewe und David Schomberg ihre Projekte als anlassbezogene Erweiterung der eigenen Arbeit. Die Qualität des gemeinsamen Tuns speist sich gerade aus der Verschiedenheit ihrer jeweiligen künstlerischen Ansätze.

Mit dem Format KUBUS FREISPIEL bietet die Städtische Galerie KUBUS neben den regulären Ausstellungen aktuellen Projekten und experimentellen Präsentationen einen Raum.

24. März bis 13. Mai
Karl Möllers Gesichtsfelder
Malerei und Skulptur (1986 – 2017)

In Kooperation mit der Galerie vom Zufall und vom Glück

Die Arbeiten von Karl Möllers (*1953, lebt und arbeitet in Völksen) bringen verschiedene Realitäten und Ebenen zusammen: ornamentale Elemente, zeichnerische Aspekte und abstrakte Kompositionen. Durchsichten, Übermalungen und transparente Passagen schaffen einen vielschichtigen Bildraum. Charakteristisch für seine Arbeiten ist seit etwa zehn Jahren die ovale Form, die für den Maler Ergebnis intensiver, langjähriger Überlegungen zum Sehen, zum Gesichtsfeld und zur Frage der Bildkomposition ist. Das Oval ermöglicht, so Möllers, das „Sehen auf den Bildern in Bewegung zu bringen“, einen Wechsel zwischen den Ebenen, und ein freies „Verfolgen angebotener Rhythmen“.

Die Ausstellung in Kooperation mit der Galerie vom Zufall und vom Glück zeigt Malerei und Skulptur, darunter sowohl aktuelle Arbeiten wie auch eine retrospektive Übersicht über das Gesamtwerk von 1986 bis 2017. Eröffnung: 23. März, 19 Uhr.

25. Mai bis 30. Juni
Scope Hannover IN YOUR FACE (IYF)

Thema ist dieses Mal die Fotografie als demokratische Bildmaschine: Jeder kann fotografieren, alles wird fotografiert. Selbst Maschinen fotografieren und erstellen leidenschaftslos und mechanisch Bilder. Aber auch im 21. Jahrhundert, im Zeichen der Bilderflut, der Digitalisierung und des Übermaßes an Informationen, schaffen es FotografenInnen eigene Bildwelten und Präsentationsformen hervorzubringen und unsere Wahrnehmung herauszufordern. Der Titel „In Your Face“ benennt, worum es thematisch und formal bei der zweiten Auflage von Scope Hannover 2018 geht: Um Bilder, die unmittelbar Gefühle hervorrufen, um Bilder die verstören, appellieren oder irritieren. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Porträt als Serie und Sequenz, als Kunst im öffentlichen Raum, als Videoinstallation, aber auch als Teil von räumlichen und bildnerischen Inszenierungen. Politik, Migration, Identität, Sexualität und Selbstinszenierungen sind einige der Begriffe, die die ausgestellten Arbeiten als eindringliche und teils persönlichen Statements präsentierten. Zwischen Moment und Manifest entsteht eine eigene bildnerische Erzählung über gesellschaftliche Normen und subjektive Lebenswirklichkeiten.

Mit Michael Danner, Juana Gomez, Daniel Castro Garcia, Matthias Hamann, Heikki Kaski, Nils Peter Löfstedt & Erik Vestmann, Henrik Malmström, Doug Rickard, Hannes Wiedemann und Sanne De Wilde.

Kuratiert von Ricus Aschemann, Sophia Greiff, Peter Lindhorst und Maik Schlüter.

Weitere Ausstellung und Veranstaltungsorte: Galerie vom Zufall und vom Glück, SCOPE Galerie, Galerie BOHAI, C28, Sprengel Museum Hannover. Eröffnung: Do, 24. Mai, 19 Uhr.

18. August bis 28. Oktober
88. Herbstausstellung Niedersächsischer Künstlerinnen und Künstler des Kunstvereins Hannover

In Kooperation mit der Galerie vom Zufall und vom Glück zeigt der KUBUS die Herbstausstellung des Kunstvereins Hannover, die alle zwei Jahre die vielseitige Kunstszene der Region Niedersachsen und Bremen präsentiert. Im Rahmen der Herbstausstellung wird unter anderem die Auswahl zur Vergabe des Kunstpreises der Sparkasse Hannover vorgenommen. Weitere Informationen unter www.kunstverein-hannover.de

9. bis 25. November
KUBUS FREISPIEL # 5 / SOUND ART 1 Habitat

Daniela Fromberg, Claudia Hinsch, Pit Noack, Stefan Roigk

Nischenbildung, Wucherung und Durchdringung sind die Leitthemen. Der KUBUS wird zu einem Habitat, das von vier Positionen aus dem Bereich Installation und Klanginstallation bewohnt wird. Statt der Präsentation eines komponierten Ensembles von vier unabhängig voneinander zu betrachtenden Installationen wird die Ausstellung von vornherein als Ganzes geplant und gedacht. Daniela Fromberg (Berlin), Claudia Hinsch (Hamburg), Pit Noack (Hannover), Stefan Roigk (Berlin) werden sich jeweils auf wenige einfache, skulpturale Elemente beschränken, die dann in vielfach variierender Repetition den Raum überwuchern, sich berühren und punktuell gegenseitig durchdringen, aufeinander reagieren und so visuell wie akustisch Strukturfelder zwischen Ordnung und Chaos bilden. Wie in einem biologischen Lebensraum wird so eine komplexe Verwobenheit von Elementen produziert, ohne Zentrum und ohne eine bevorzugte Lesart. Eröffnung: 9. November, 19 Uhr.

1. bis 16. Dezember
KUBUS FREISPIEL # 6 / SOUND ART 2

Wommelsdorf und Schulz zum Quadrat
Heiko Wommelsdorf, Ingo Schulz

Auch das zweite FREISPIEL zur SOUND ART wird eine Kollaboration von Künstlern sein, die den Ausstellungsraum als Ganzes und als architektonische wie akustische Herausforderung begreifen und den KUBUS skulptural und hörbar bespielen. Ingo Schulz ist Leiter des Klanglabors der HBK Braunschweig. Heiko Wommelsdorf lebt und arbeitet in Hamburg und ist derzeit Braunschweig Projects Stipendiat des Landes Niedersachsen an der HBK. Eröffnung 30. November, 19 Uhr.

Beide SOUND ART FREISPIELE finden parallel zur Ausstellung der Klangkunst-Klasse von Prof. Ulrich Eller (HBK Braunschweig) in der Galerie vom Zufall und vom Glück statt.

Die Städtische Galerie KUBUS
Theodor-Lessing-Platz 2, 30159 Hannover
Öffnungszeiten Di-Fr 11-18 Uhr, Sa + So 11-16 Uhr
Führungen jeweils sonntags um 15 Uhr

KUBUS ART LAB: Kunstvermittlung für Schulklassen: Nachfragen und Anmeldungen unter kubus.artlab@posteo.de bei Nina Aeberhard, Leiterin KUBUS ART LAB

Nachtbarden Hannover

Lesebühne Nachtbarden

Die Nachtbarden sind Johannes Weigel, Ninia LaGrande, Kersten Flenter und Tobias Kunze. Pointiert, abwechslungsreich und skurril nehmen die Lesebühnenautoren monatlich Alltagsbeobachtungen, Zeitgeschehen und Politik auseinander. Dafür laden sie die Hochkaräter der Literatur- und Songwriterszene ein. Im Februar ganz hochkarätige Hochkaräter:

Valeria Frattini

Valeria Frattini

Valeria Frattini ist deutsche Denkerin und italienische Dichterin zugleich. Auf ihrer aktuellen EP „Tinta Blu“ vereint die Wahlberlinerin ihre von Gefühl und Temperament geprägten italienischen Wurzeln mit dem amerikanischen Sound ihrer Jugend und deutscher Klarheit. Eine entwaffnende Authentizität.
Valeria Frattini hat sich in dem gegensätzlichen Multikulti ihres Lebens gefunden, mal verletzlich und leise, fast melancholisch und mal dynamisch, fröhlich und stark.

Micha Ebeling

Micha Ebeling

Micha Ebeling lebt als freier Autor in Berlin. Er war 21 Jahre Mitglied der Lesebühne „LSD – Liebe Statt Drogen“. Von ihm erschienene Bücher: „Restekuscheln“ und „Lunge, komm bald wieder!“ Zusammen mit Volker Strübing gewann er als „TeamLSD“ drei Mal die Deutschsprachigen Team-Meisterschaften im Poetry Slam.

Termin: Dienstag, 20.2.2018, 20 Uhr (Einlass 19 Uhr), Theater am Küchengarten (TAK), Am Küchengarten 1-3, 30449 Hannover-Linden

Eintritt: Preis: 10,- € | erm. 6,50  € (zzgl. Gebühren im Vorverkauf)

Stadtarchiv Hannover

Hannover als historische Hansestadt – Stadtarchiv Hannover erforscht Hanse-Geschichte

Stadtarchiv Hannover

Stadtarchiv Hannover

Hannover war eine Hansestadt. Über Jahrhunderte agierte die Stadt in einem weitgespannten Städtenetzwerk mit Handelskontakten bis nach Russland, England und Skandinavien. Hannover gehörte nicht zur „ersten Liga“ der Hansestädte wie Lübeck, Hamburg, Bremen, Magdeburg oder Braunschweig. Gleichwohl handelte Hannover im Konzert der anderen Städte aktiv in der Städtehanse und in den regionalen Städtebünden. Diesen Handelsverbindungen verdankte Hannover einen guten Teil seines Wohlstandes und seiner jahrhundertelangen weitgehenden politischen Bewegungsfreiheit als städtisches Gemeinwesen.

Die Bedeutung der hansischen Handelskontakte für die Stadtgeschichte ist bislang unterschätzt worden, Hannovers Rolle in der Hanse nahezu unerforscht geblieben. Die im Stadtarchiv vorhandenen Quellen sind bisher nur unzureichend erschlossen und warten auf interessierte und innovative ForscherInnen.

Um die historische Forschung voranzubringen, wird das Stadtarchiv einen wesentlichen Teil seiner Unterlagen zur Hanse in diesem Jahr erschließen und damit der Öffentlichkeit zugänglich machen. Erste Forschungsergebnisse zur hannoverschen Hanse-Geschichte sollen 2019 vorgestellt werden.

Unterstützung bei der Identifizierung weiterer Quellen zur Hanse-Geschichte Hannovers hat die Forschungsstelle für die Geschichte der Hanse und des Ostseeraums am Europäischen Hansemuseum in Lübeck signalisiert.

In der Dauerausstellung des 2015 eröffneten Europäischen Hansemuseum ist Hannover mehrfach auf Darstellungen über den Hanseraum vertreten und tritt als Teilnehmerin auf dem in einer aufwendigen Hörstation inszenierten Hansetag von 1518 auf.

Die Historikerinnen dort werden sich in den nächsten Jahren verstärkt mit der Binnen-Hanse beschäftigen, also mit den Städten, die selbst keinen Zugang zum Meer hatten, und verstärkt auch den regionalen Handel zwischen den Städten im Binnenland in den Blick nehmen. Auf der Suche nach Quellen zu diesen Aspekten der Hanse-Geschichte ist das Stadtarchiv Hannover ein gefragter Partner.

Stadtbibliothek Hannover

Lesung und Gespräch mit Lizzie Doron aus und über ihr Buch „Sweet Occupation“

Stadtbibliothek Hannover

Stadtbibliothek Hannover

Filistina 2018 – 8. Festival für Kultur und Politik in Palästina: Lesung und Gespräch mit Lizzie Doron aus und über ihr Buch „Sweet Occupation“ am 6. Februar in der Stadtbibliothek Hannover

Zu einer Lesung mit Gespräch aus Lizzie Dorons Buch „Sweet Occupation“, gelesen wird der deutsche Text, lädt die Stadtbibliothek Hannover für Dienstag (6. Februar) in ihre Zentrale in der Hildesheimer Straße 12 ein. Die Lesung und das Gespräch mit Lizzie Doron ist Teil der Filistina 2018 und wird in Kooperation mit der Palästina Initiative Region Hannover und der Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich Böll Stiftung angeboten. Der Eintritt kostet fünf, ermäßigt drei Euro. SchülerInnen haben freien Eintritt.

Inhaltsangabe:

„Sweet Occupation. Die Begegnung mit dem Fremden – eine Begegnung mit dem Fremden in sich selbst“

Fünf Männer in der Mitte ihres Lebens: Die verurteilten ehemaligen Terroristen Muhammad, Suleiman und Jamil aus den besetzten Gebieten sowie die Israelis Chen und Amil, die den Dienst an der Waffe verweigert haben. Männer, die im Gefängnis saßen und, nachdem sie wieder freikamen, die „Friedenskämpfer-Bewegung“ gründeten, entschlossen, ihrem Leben eine entschieden andere Richtung zu geben. Muhammad nahm Kontakt zu Lizzie Doron auf, und so traf sie diese Männer: Feinde, Widersacher. Palästinenser, die die Juden töten wollten, und Israelis, die sich geweigert hatten, ihr Land zu verteidigen. Ein Jahr lang hörte sie ihren Kindheitserinnerungen zu, lernte ihre Gefühle kennen, ihre Träume und Ängste, erfuhr von dem Moment, als sie anderen das Leben nahmen. Entstanden ist ein ergreifendes Dokument über einst Radikale, die dem sinnlosen Hass eine Perspektive entgegensetzen: Worte sind stärker als Molotowcocktails, Handgranaten oder Steine. Und Rettung bringen oft diejenigen, die nicht mit dem Strom schwimmen.

Zur Autorin:

Lizzie Doron, geboren 1953 in Tel Aviv, studierte Linguistik, bevor sie Schriftstellerin wurde. Ihr erster Roman „Ruhige Zeiten“ wurde mit dem von Yad Vashem vergebenen Buchman Preis ausgezeichnet. 2007 erhielt sie den Jeannette Schocken Preis.

Move your Body

Spielpark Holzwiesen: Tanzprojekt „Move your Body!“

Move your BodyEin neues Tanzprojekt startet am 19. Januar (Freitag) um 16 Uhr im Spielpark Holzwiesen, Holzwiesen 71.

Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren sind eingeladen, bei „Move your Body!“ mitzumachen. Tanzlehrerin Monica Melito von der Tanzschule UDance unterrichtet Dance Fusion, einen Mix aus den Tanzstilen Hip Hop, Latin und Jazzdance. Im Kurs werden Choreographien einstudiert, die auch auf einigen Stadtteilfesten aufgeführt werden sollen.

Das Angebot ist kostenlos und findet mit Ausnahme der Schulferien immer freitags um 16 Uhr statt. Mehr Informationen gibt es im Spielpark Holzwiesen unter der Telefonnummer 0511 6045504. Träger des Angebotes „Move your Body!“ sind das Projekt „Jugend stärken im Quartier“ sowie der Fachbereich Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover.

Klang und Leben

Klang und Leben im Kulturzentrum Pavillon

Hörregion Hannover präsentiert Konzert und Workshop am 31. Januar 2018

Wann: Mittwoch, 31. Januar 2018, 18 Uhr
Wo: Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, Hannover
Eintritt: Workshop 5 Euro, Konzert 10 Euro, Kombiticket 12 Euro

Klang und LebenWenn „Sag mir quando, sag mir wann“ unter dem Rauschen des Plattenspielers erklingt oder im Radio „Bel Ami“ läuft, weckt das bei manchen die Erinnerung an alte Zeiten. Die Hits von früher sorgen bei allen für Spaß und Freude – das weiß auch die Band „Klang und Leben“. Die fünfköpfige Gruppe tritt regelmäßig in Pflegeeinrichtungen auf, begeistert aber auch bei anderen Konzerten das Publikum. Am Mittwoch, 31. Januar, 18 Uhr, begeben sich die Musiker im Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, Hannover, auf eine musikalische Zeitreise in die Vergangenheit. Eine gute Gelegenheit für Familien, gemeinsam Zeit zu verbringen und mit den Großeltern in Erinnerungen zu schwelgen. Vor dem Konzert, um 15 Uhr, findet ein Workshop für Pflegekräfte statt. Dabei erläutert der Demenzcoach und Gründer von „Klang und Leben“, Graziano Zampolin, wie Musik das Leben demenzkranker Menschen positiv beeinflussen kann.

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf im Kulturzentrum Pavillon. Der Eintritt für den Workshop kostet 5 Euro und für das Konzert 10 Euro. Ein Kombiticket ist für 12 Euro erhältlich. Inhaberinnen und Inhaber des HannoverAktivPasses und der Region-S-Karte erhalten 50% Ermäßigung.

Reservierungen für Rollstuhlplätze sind möglich per E-Mail an info@pavillon-hannover.de oder telefonisch unter (0511) 235 5550.

Anreise: Vom Hauptbahnhof Hannover 5 Minuten Fußweg oder mit den Stadtbahnlinien 3, 7, 9 bis Sedanstraße/ Lister Meile. Vor dem Kulturzentrum Pavillon können Konzertgäste kurzfristig ein- und aussteigen. Parkmöglichkeiten stehen im Parkhaus an der Berliner Allee (kostenpflichtig) zur Verfügung.

Hörregion Hannover

In der Region Hannover gibt es eine deutschlandweit einzigartige Vielfalt von herausragenden Unternehmen, Einrichtungen und Initiativen rund um Schall, Klang und Akustik – in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Gesundheit, Bildung und Kultur. Auf dieser Basis hat die Region Hannover die Marke und das Netzwerk Hörregion entwickelt. Sie macht auf den Hör-Sinn in seinen verschiedenen Facetten aufmerksam, wirbt für gutes Hören und stärkt den Standort Region Hannover.

Weitere Informationen über Idee, Projekte und Veranstaltungen der Hörregion unter www.hörregion-hannover.de.
Informationen zum Projekt Klang und Leben unter www.klangundleben.org

Schauhäuser im Berggarten

Berggarten: Das Orchideenschauhaus ist wieder geöffnet

Schauhäuser im Berggarten

Schauhäuser im Berggarten

Die Sanierungsarbeiten an den drei großen Schauhäusern des Berggartens sind abgeschlossen. Damit endet eine mehrjährige Sanierungszeit.

Nach mehrmonatiger Schließung öffnet auch das Orchideenschauhaus wieder. Das 1958 erbaute und denkmalgeschützte Haus hat eine umfangreiche Verjüngungskur durchgemacht. Die stählerne Fassadenkonstruktion mit ihren Fensterrahmen aus Holz wurde instandgesetzt, marode Bauteile ausgetauscht. Auch die Glasscheiben sind zum Teil erneuert worden. Der Boden aus Waschbeton wurde neu verlegt, die Tischbeete saniert.

Das Bepflanzen des leeren Schauhauses war Herausforderung und Chance zugleich. Nach monatelanger Planung und Pflanzenanzucht haben die Gärtnerinnen und Gärtner hunderte Pflanzen gesetzt und sich dabei exakt an das neue Konzept gehalten.

Auf kunstvoll gestalteten Stämmen sind Aufsitzerpflanzen (Epiphyten) zu sehen, darunter neben Orchideen auch Farne, Bromelien und Kakteen. Nutzpflanzen wie die Vanille-Orchidee, Kaffee und Bergpapaya gedeihen hier ebenso wie Baumfarne und Usambaraveilchen.

Um Pflanzen unterschiedlicher Klimazonen zeigen zu können bleibt es im Orchideenschauhaus etwas kühler als im Tropenschauhaus. Bei Temperaturen um 20°C fühlen sich in der Dauerbepflanzung vor allem Arten der tropischen Hochlagen und Subtropen wohl. Erstmals ist diese Dauerbepflanzung geographisch angeordnet: Von Mittelamerika über Südamerika und Afrika erreicht man am Ende des Hauses Asien, wo wie zuvor die aus Baumfarnstämmen geschnitzten Götzenstatuen aus Vanuatu über die Orchideen wachen. Sie sind in die passende Vegetation der Südsee eingebettet.

Inmitten der Dauerbepflanzung präsentiert der Berggarten permanent die schönsten 500 bis 800 blühenden Orchideen aus der 25.000 Stück umfassenden Sammlung – der artenreichsten Orchideensammlungen der Welt -, wobei zwei Mal pro Woche gewechselt wird.

Das Tropenschauhaus ist noch bis zum 25. Januar geschlossen.

Ab 26. Januar zeigt der Berggarten Schmetterlinge im Tropenschauhaus. Um die Ausstellung „Gaukler der Tropen“ vorbereiten zu können, wird das Schauhaus bis dahin geschlossen. Neben Puppen und Faltern halten auch spezielle Futterpflanzen Einzug.

Thomas Sterna: "Held des Kapitalismus", Skulptur

Ausstellung: „Territorien“

Thomas Sterna: "Held des Kapitalismus", Skulptur

Thomas Sterna: „Held des Kapitalismus“, Skulptur

Eine multimediale Begegnung zwischen Künstlerinnen und Künstlern aus München und Hannover

Ausstellungsdauer: 30.11.2017 – 22.12.2017
Öffungszeiten: Do und Fr 16-20 Uhr, Sa und So 14-18 Uhr
Eintritt: 3 Euro / Erm.: 2 Euro
Ort: Kunsthalle im Kulturzentrum FAUST

Besitz, Macht, Herrschaft – Ausgangspunkt einer künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Begriff des Territorialen ist die Begegnung zweier Künstlergruppierungen aus dem Süden und Norden Deutschlands, jeweils in und über Fördervereine organisiert. Aus einer Vorauswahl des jeweiligen Kunstvereins definiert jeweils ein Gremium eine Auswahl von sechs Positionen für die Ausstellungen in Hannover (2017) und München (2018).

Im 16. Jahrhundert dem lateinischen “territorium” entlehnt, stand der Begriff zunächst für “Stadtgebiet”. Auch im heutigen Sprachgebrauch umfasst Territorium einen räumlich nicht immer eindeutig begrenzten Bereich, auf den ein Besitz-, Macht- oder Hoheitsanspruch erhoben wird. Sechs Künstlerinnen und Künstler aus München werden zusammen mit drei Künstlerinnen und Künstlern aus Hannover in der Kunsthalle Faust vielschichtig und multimedial aktuellen Raum- und Grenzfragen nachspüren.

In unseren Städten finden zunehmend enorme architektonische, soziale und stadtpolitische Veränderungsprozesse statt. Gesellschaftliche Umstrukturierungen und Wertewandel erfordern im positiven wie negativen Sinne eine Neudefinition des Stadtraums. Die Aufwertung ganzer Quartiere durch Sanierungsprozesse im Kontext des Wandels von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft, der Einsatz umweltfreundlicher Mobilitätssysteme oder die Schaffung verkehrsberuhigter Innenstädte gehen einher mit der Privatisierung öffentlichen Raumes und der Erzeugung von “No-go-areas” und Gentrifizierungsprozessen.

Territorialer Anspruch ist auch individuelle Befindlichkeit des Denkens und somit veränderbar. Hier liegt der gestalterische Ansatz der eingeladenen und heimischen Künstlerinnen und Künstler, gewohnte Strukturen aufzubrechen und neue Sichtweisen zu formulieren.

Ein gesondert finanziertes Kunstvermittlungsprogramm bietet eine Podiumsdiskussion “Wem gehört die Stadt?” sowie mehrere Workshops und Führungen.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
Eike Berg, Esther Glück, Eva Ruhland, Thomas Sterna, Stefanie Unruh und Felix Weinold (München), Max Elzholz, Kerstin Henschel und Mareike Poehling (Hannover)

Cary Grant

„Cary Grant Weekend“ zum Andenken an Bristols berühmtesten Sohn

Cary Grant

Cary Grant

70 Jahre Städtepartnerschaft Hannover Bristol im Kommunalen Kino im Künstlerhaus

Am Wochenende, 25. und 26. November, veranstaltet das Kommunale Kino im Künstlerhaus ein „Cary Grant Weekend“ für Bristols berühmtesten Sohn, der als Archibald Leach 1904 in Bristol geboren und unter seinem Künstlernamen Cary Grant später zu einer der männlichen Ikonen des Hollywoodkinos wird.

Eröffnet wird am Sonnabend (25. November) um 19 Uhr mit Gästen aus Bristol wie Charlotte Crofts, Director Cary Grant Festival, und Estella Tincknell, UWE Bristol (University of the West of England), und Jazzmusik der „Swingender Straight – Ahead Jazz“. Hannover Gin sorgt mit der „British Connection“ für das leibliche Wohl und die Black Cats – Rockabilly Store für die richtigen Accessoires.

Cary Grant Weekend:

Am Sonnabend (25. November) werden die Filme „Becoming Cary Grant“ und „Charade“ gezeigt. Am Sonntag (26. November) geht es bereits um 11 Uhr mit einer Matinée weiter. Estella Tincknell zeigt Cary Grants Bristol und gibt eine Einführung in „Über den Dächern von Nizza“. Am Nachmittag um 17 Uhr läuft „Der unsichtbare Dritte“ und um 20 Uhr endet das Wochenende mit „Vor Hausfreunden wird gewarnt“.

25.11., 18:00 Uhr
Eröffnung Cary Grant Weekend mit Empfang, Grußworten und Musik

Becoming Cary Grant
Mark Kidel, USA 2016, 52‘
Cary Grants schwieriges Leben erzählt von ihm selbst. Der Film benutzt Worte von Grants Autobiografie (eingelesen von Jonathan Pryce) und unter anderem Heimvideos des Schauspielers und folgt so der langen Karriere, die in einer armen Kindheit begann und zum absoluten Hollywood-Starruhm führte. Es geht um den unsicheren Cary Grant hinter seiner charmanten Maske. kino-zeit.de

Swingender Straight – Ahead Jazz
Elmar Braß – Klavier
Hervé Jeanne – Kontrabass
Christian Schoenefeldt – Schlagzeug

Swingender Straight – Ahead Jazz bildet die musikalische Basis des Trios. Zum Repertoire der Band gehören ausgewählte Standards des Great American Songbooks, der Hardbop-Ära und Eigenkompositionen. Elmar Braß und Hervé Jeanne gehören zu den profiliertesten Musikern der hannoverschen Jazzszene mit Ausstrahlung weit über die Stadtgrenzen hinaus.
Der Oldenburger Schlagzeuger Christian Schoenefeldt ist einer der gefragtesten Musiker der Szene und spielte unter anderem mit Stephan Abel, Ed Kröger oder Peter Bernstein.


25.11., 22:00 Uhr
Charade
Stanley Donen, USA 1963, 113’ dt.F.
mit Cary Grant, Audrey Hepburn, Walter Matthau
Die hübsche Witwe eines Betrügers sieht sich von drei Gangstern bedrängt und schwankt zwischen Schutzbedürfnis und Misstrauen gegenüber dem geliebten Mann. Ein exzellenter Kriminalfilm, der seine Pointe geschickt hinauszuzögern weiß; teils makaber, teils ansteckend heiter.


26.11., 17:00 Uhr
Der unsichtbare Dritte
North by Northwest
Alfred Hitchcock, USA 1959, 136’ dt.U.
mit Cary Grant, Eva Marie Saint
Ein harmloser New Yorker Werbefachmann wird irrtümlich für einen Spion gehalten, der in Wirklichkeit nur als von der CIA erfundenes Phantom existiert. Der Geheimdienst benutzt seine Ahnungslosigkeit, um die Gegenseite auf eine falsche Spur zu locken. (…) Ein brillantes Kinostück mit spannungsvollem Suspense, verblüffenden Kehrtwendungen und spielerischen Überraschungen. Hitchcock vereint auf virtuose, zugleich höchst unterhaltsame Weise alle Qualitäten des Thrillers, des Abenteuerkinos und der Kriminalkomödie und bietet ganz nebenbei eine doppelbödig-ironische Anthologie US-amerikanischer Landschaften, Mythen und Denkmäler.


Matinée 26.11., 11:00 Uhr
Über den Dächern von Nizza
To Catch A Thief
Alfred Hitchcock, USA 1955, 108‘
mit Cary Grant, Grace Kelly
Mit Einführung in Cary Grant’s Bristol durch unsere Gäste vom Cary Grant Festival
Ein amerikanischer Meisterdieb, genannt „die Katze“, hat sich an der Riviera zur Ruhe gesetzt. Als er in neuen Verdacht gerät, weil ein „Kollege“ seine Methoden kopiert, muss er notgedrungen seinen Nachahmer entlarven und gewinnt dabei Herz und Hand einer schönen Millionenbraut. Zeitlos amüsante, temperament- und geistvolle Kriminalhumoreske, die mit spitzzüngigen Dialogen und einem raffiniert verschlungenen Spannungsknoten vorzüglich unterhält.


26.11., 20:15 Uhr
Vor Hausfreunden wird gewarnt
The Grass Is Greener
Stanley Donen, GB 1960, 104‘ dt.U.
mit C. Grant, Deborah Kerr, Robert Mitchum
In die museale Pracht eines englischen Landsitzes dringt ein burschikoser, millionenschwerer Amerikaner ein und verdreht mit saloppem Charme der leicht ehemüden Dame des Hauses den Kopf. Der verlassene Ehemann lädt den „Hausfreund“ aufs Schloss ein und zwingt ihn somit, die untreue Gattin mitzubringen. Mit lässigen Gentleman-Manieren bekämpfen sich die beiden Männer, bis sich der Gefühlskrieg in einem Duell mit fingiertem Ausgang entlädt.

Plakat Fikkefuchs

FIKKEFUCHS – 2×2 Karten zu gewinnen

Plakat FikkefuchsDie Kinotour zum Film FIKKEFUCHS (bundesweiter Kinostart 16. November 2017) macht Halt in Hannover!

„Eine unglaublich mutige Komödie über bröckelnde Männlichkeitsideale“
Deutschlandfunk Kultur

„FIKKEFUCHS ist ein Knaller“
Süddeutsche Zeitung

Allerdings auch „Zu sexy“ für München und Frankfurt: Dort darf Fikkefuchs nicht plakatieren! Der MVG Münchner Verkehrsgesellschaft mbH und Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF-FFM) war das Plakat zu sexistisch.

Filminfo:
Es gab mal eine Zeit, da konnte Rocky sie alle haben. Er spielte französische Chansons und die Frauen schmolzen dahin. Das ist zwar längst vorbei, aber als Thorben vor seiner Tür steht, wird er noch einmal herausgefordert. Der junge Mann, der behauptet sein Sohn zu sein, weiß nicht, wie man Frauen flachlegt und Rocky soll es ihm beibringen. So gehen sie auf die Jagd: junge, schöne Frauen sollen es sein… die nur auf sie gewartet haben.

Kinostart in Hannover ist am 15. November 2017 um 21:15 Uhr im Kino am Raschplatz.
In Anwesenheit des Hauptdarstellers, Regisseurs und Drehbuchautors JAN HENRIK STAHLBERG.

Jetzt 2×2 Karten zu gewinnen

Schreibt einfach bis zum 12.11.2017 in einen Kommentar auf der Webseite oder bei Facebook warum ihr die Karten haben wollt.

D 2016
R: Jan Henrik Stahlberg, mit,Jan Henrik Stahlberg (Muxmäuschenstill), Franz Rogowski (Love Sticks, Victoria, Happy End), Susanne Bredehöft, Thomas Bading, Jan Pohl
Länge: 100 Min., FSK: 16 J.

Nach acht Jahren Pause kehrt Jan Henrik Stahlberg als Regisseur und Drehbuchautor (MUXMÄUSCHENSTILL, BYE BYE BERLUSCONI) mit FIKKEFUCHS zurück auf die Kinoleinwand und macht da weiter, wo er zuvor mit seinen skurrilen und aufrüttelnden Werken aufgehört hatte. Sein Film erzählt eine vielschichtige Vater-Sohn-Geschichte, die zugleich von der fehlgeleiteten Identitätssuche zweier Männer handelt, die beide niemals gelernt haben, mit ihren Gefühlen und Bedürfnissen in adäquater Weise umzugehen. Voller provokantem Humor demontiert der FIKKEFUCHS dabei Männerbilder auf allen Ebenen.

www.fikkefuchs.de

 

Seite 1 von 13312345...102030...Letzte »