Alle Artikel in: Kunst & Kultur

Gartentheater Herrenhausen

Sommernächte im Gartentheater vom 3. bis 26. August in den Herrenhäuser Gärten

Gartentheater Herrenhausen

Gartentheater Herrenhausen

In ihrem dritten Jahr versprechen die „Sommernächte im Gartentheater“ diesen August wieder ein abwechslungsreiches Programm. Mit Tanzvergnügen zu Swing- und Soulmusik, Barockkonzerten, Kino unterm Sternenzelt und Poetry Slam ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Die dreizehn Veranstaltungen fügen sich in die zauberhafte Kulisse des sommergrünen Heckentheaters mit seinen vergoldeten Figuren ein. Schon zu Zeiten Kurfürstin Sophies war dies ein Ort für Feste und Konzerte. „Wir möchten unsere Gäste zu einem Gesamterlebnis aus Gartenkunst und Vergnügen einladen.“, sagt Ronald Clark, Direktor der Herrenhäuser Gärten. Ein Picknick an der Graft im Schatten der Linden, ein Gläschen Wein zur Abendveranstaltung bei romantischem Sonnenuntergang und anschließend ein Spaziergang durch den Illuminierten Garten, vorbei an sprudelnden Wasserspielen. „Es soll ein Sommerabend sein, an den man sich noch lange und gerne erinnert.“, so Clark.

Inga Samii, Leitung Veranstaltungen und Vermietung der Herrenhäuser Gärten, zeigt sich mit dem Vorverkauf zufrieden. „Der Kinofilm „Das Leben ist ein Fest“ und „Best of Slam!“ sind bereits ausverkauft. Generell ist die Resonanz sehr gut.“ Nach dem vielversprechenden Juliwetter blickt Samii optimistisch auf den August. „Wir haben viel Sonnenschein und angenehme Temperaturen bestellt, sind aber auch auf Regen vorbereitet“.

3. bis 5. August: Swing + Soul: Das Gartentheater wird zum Ballsaal

Zum Eröffnungswochenende verwandelt sich das Gartentheater erstmals in einen funkelnden „Open Air Ballroom“ und lockt am Freitag, den 3. August mit Swingmusik von der Fetten Hupe und einem Gastauftritt von Juliano Rossi aufs Parkett. Vorab gibt es einen Tanzkurs im „Lindy Hop“, dem populären Tanzstil der 30er und 40er Jahre. Funk- und Soulrhythmen prägen den Samstagabend am 4. August. Begleitet von Live-Musik und Sängerin Nathalie Dorra (bekannt aus Udo Lindenbergs Panikorchester) grooven DJ Ferry Ultra und Rob Hardt beim „Royal Soul Jam“ in den Sonnenuntergang. Am Sonntag, den 5. August lädt die Stomping Sugar Group zum nachmittäglichen Tanztee im Grünen.

10. bis 12. August: Barock: Hochkarätige Konzerte und ein Lese-Picknick

Die renommierte lautten compagney aus Berlin ist bereits zum dritten Mal zu Gast im Gartentheater und gestaltet zwei Konzertabende. Am Freitag, den 10. August bringen sie bei „Birds“ gemeinsam mit Blockflötist Stefan Temmingh und Sopranistin Dorothee Mields Kompositionen zum Klingen, die von Vogelarten inspiriert sind. Simone Kermes präsentiert am Sonnabend, den 11. August, bei „Handel with Care“ das Beste des Komponisten, dramatisch und intensiv. Ein Lese-Picknick schließt das zweite Wochenende am Sonntagmittag, 12. August, ab: Autor Bodo Dringenberg liest Geschichten aus „Hannover zur Zeit des Barocks“.

15. bis 17. August: Kino unterm Sternenzelt: „Das Leben ist ein Fest“ ist ausverkauft

Den Auftakt zum Open-Air-Kinogenuss macht Mittwoch, den 15. August, das Greenaway-Werk „Der Kontrakt des Zeichners“, das als eines der Schlüsselwerke zum Thema Gartenkunst im Spielfilm gilt. Anschließend wird am Donnerstagabend, 16. August, mit „Die fabelhafte Welt der Amélie“ der locker-leichte Spielfilm gezeigt, der Audrey Tautou zum Weltstar machte. Die aktuelle Hochzeitskomödie „Das Leben ist ein Fest“ knüpft am Freitag, den 17. August an den Erfolg von „Ziemlich beste Freunde“ an und ist bereits ausverkauft.

24. bis 26. August: Poetry Slam: Vier Dichterschlachten an drei Tagen

Am letzten Wochenende werden in Zusammenarbeit mit „Macht Worte!“ und dem Büro für Popkultur gleich vier Poetry Slam-Veranstaltungen angeboten. Den Auftakt macht am Freitag, den 24. August, die ironisch-sarkastische Solo-Show von Patrick Salmen, der er sein Programm „Treffen sich zwei Träume. Beide platzen.“ vorstellt. Beim „Best of Slam!“ am Samstag, den 25. August, treten fünf Poetinnen und Poeten gegeneinander zur Dichterschlacht an (bereits ausverkauft). Vorab laden sie zum literarischen Spaziergang bei „Meet the Poets“ im Großen Garten ein. Zum Abschluss gibt es am späten Sonntagnachmittag, 26. August, einen Jazz-Slam mit Johannes Berger, der die Poesie und die Musik wieder zusammenbringt.

Vorverkauf und Wetterinfos

Karten sind bei der Vorverkaufskasse im Künstlerhaus und über Eventim erhältlich. Die Tickets berechtigen zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn zum Eintritt in den Großen Garten. Bei schlechtem Wetter finden die Veranstaltungen – bis auf die Kinofilme – in der Orangerie statt. Das Kino findet definitiv draußen statt und muss nur bei Unwetter oder starkem Wind abgesagt werden. Bei einer Absage im Voraus oder einem Abbruch in der ersten Filmhälfte wird der volle Eintrittspreis erstattet, nicht jedoch die Vorverkaufsgebühr. Am Veranstal­tungstag wird bis 16 Uhr (12 Uhr für die Nachmittagsveranstaltungen) unter www.gartentheater-herrenhausen.de und der Rufnummer 0511/168-34000 über eine mögliche Verlegung oder Absage der Veranstaltung informiert.

Vorverkaufskasse im Künstlerhaus
Sophienstraße 2, 30159 Hannover
Telefon 0511/168-41222
www.vvk-kuenstlerhaus.de

Eventim: www.eventim.de, Hotline 01806/570070

Die Sommernächte im Internet: www.gartentheater-herrenhausen.de

Das neue Ensemble

Der General und Konzert unterm Glasdach

Mobile Musik I Sonderkonzert zum Alte Grammophonfabrik – Sommerfest am Sonnabend, 18. 08. 2018, 22:00 Uhr

Man Ray L’étoile de mer
Nicolas Tzortzis (*1978) L’étoile de mer (2013)
Flöte/Bassflöte, Bassklarinette, Geige, Cello, Klavier und Videoprojektion des Films von Man Ray
17:30
Buster Keaton The General (USA 1926, Regie: Buster Keaton, Clyde Bruckman)
Terry Riley In C (1964)
79:00
Das neue Ensemble

Das neue Ensemble

Anläßlich seines 25jährigen Bestehens macht Das Neue Ensemble, was es seit seiner Gründung unternimmt: die beste Musik von heute erfolgreich unters Volk zu bringen: im Rahmen eines Sommer- und Nachbarschaftsfests wird Tzortzis’ wunderbar einfühlsame Musik zum Man Ray – Klassiker mit einem weiteren cineastischen Klassiker im open air – Kino gepaart: Buster Keatons The General.

Gleichzeitig ein Nachweis der kulturellen Vitalität Hannovers Nordstadt, auch wenn das 1998, als die Nachbarn vor 20 Jahren in die Alte Grammophonfabrik eingezogen sind, beinahe illusorisch
geklungen hat.

Die beste Filmkomödie nicht nur, sondern möglicherweise der beste Film, der überhaupt jemals gedreht wurde – so äußerte sich Orson Welles zu Keatons Meisterwerk „The General“. Die Verfolgungsjagd, unentbehrliche Zutat der filmischen Slapstickkomödie, überhöht dieser Film zur universalen Metapher für Wahnsinn und Gehetztheit der technisierten Gesellschaft, fürs Funktionierenmüssen und für die Maschinenwerdung auch des Menschen. Zwei Lokomotiven, „General“ heißt die eine, sind die eigentlichen Hauptdarsteller und sorgen für die wohl längste und spannendste Verfolgungsjagd der Kinogeschichte. (Roland Quitt) Terry Rileys berühmtes „In C“ überläßt der Komponist den Interpreten und so läßt sie sich von Stephan Meier und seinem Ensemble der des Films anpassen. Die Musiker durchwandern dabei jeder für sich nach eigenen Entscheidungen 53 unterschiedliche Patterns, die alle den Ton c umkreisen. Ein irisierend hypnotisches Band motorischer Klänge, in dem alles eben so sehr auf der Stelle zu stehen wie gleichzeitig rasend sich fortzubewegen scheint.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=HwMf3w0RA6o

 

„Der Mann, der mit Licht schreibt“ hat keine Grenze gesehen zwischen Malerei und Film; Kamera und Pinsel waren ihm gleichwertig mit der Schreibmaschine des Dichters oder Autors. Nicolas Tzortzis, gebürtiger Grieche wohnhaft in Paris, verfolgte seit mehreren Jahren das Projekt einer Trilogie drei seiner Filme, in der er das Verhältnis der Musik zu ihren surrealistischen Inhalten und der beiden Kunstformen zueinander grundlegend untersucht. Schrittweise verläßt die Musik dabei ihre „dienende“ Rolle, indem sie die narrativen Zusammenhänge mehr und mehr verläßt. Das Neue Ensemble, das seit 2013 in Stuttgart, Nischni – Novgorod und Peking mit Nicolas Tzortzis zusammengearbeitet hat, konnte im Rahmen des Musik 21 Festivals 2017 die Man Ray – Trilogie im Sprengel Museum Hannover uraufführen; ein Auftragswerk des Freundeskreises Hauskonzert Musik für heute e. V. hat das ermöglicht.

Eintritt frei / Spenden erbeten

Alte Grammophonfabrik
Edwin-Oppler-Weg 5
30167 Hannover

Aegigienkirche

Gedenkveranstaltung für die Opfer von Flucht und Vertreibung

Aegigienkirche

Aegigienkirche

Die Städtische Erinnerungskultur der Landeshauptstadt Hannover richtet am 20. Juni (Mittwoch) um 18 Uhr in der Ruine der Aegidienkirche Hannover eine Veranstaltung zum nationalen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung aus und knüpft damit an den zeitgleich begangenen Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen an.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Thomas Hermann wird Prof. Dr. Jochen Oltmer vom Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück einen kurzen Vortrag über Flucht und Vertreibung im historischen Kontext halten.

Doris Schröder-Köpf, niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, spricht das Schlusswort der Veranstaltung. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung vom Gitarristen Omid Bahadori aus Hannover.

DGB-Chor Hannover

80 Jahre Reichspogromnacht – Aufruf an alle Chöre zum 4. Festival „Chöre gegen Rechts“ in Hannover

Der DGB-Chor Hannover hat aus Anlass der Reichspogromnacht am 09.11.1938 bereits dreimal das Chörefestival gegen Rechts durchgeführt. An den Festivals nahmen vielfältige, nicht nur politisch engagierte Chöre – zumeist aus der Region Hannover und Niedersachsen – teil. Zuletzt waren es 32 Chöre, davon ein Chor aus Guernica / Gernika (Baskenland) und zwei Chöre aus den Niederlanden.

DGB-Chor Hannover

DGB-Chor Hannover

In diesem Jahr jährt sich das Gedenken zum 80. mal. Der DGB – Chor Hannover ruft alle Chöre unter dem Motto „Rechte im Anzug!“ zum 4. Festival „Chöre gegen Rechts“ in Hannover auf. Als Veranstaltungsorte für das Festival am 10. und 11.11.18 (Samstag/Sonntag) stehen das neue Gebäude der „Ada-und-Theodor-Lessing-VHS und das Kulturzentrum FAUST zur Verfügung. Kooperationen mit der Volkshochschule und der Jüdischen Gemeinde werden angestrebt. In dem Aufruf (s. Anhang) heißt es u.a.:

„Wir erheben uns und singen für ein Land, in dem wir Menschen uns wohlfühlen ohne dumpfen, gefährlichen Rechtspopulismus für eine friedliche, bunte Welt!
Lasst uns Farbe bekennen und gemeinsam ZivilCHORage zeigen!

Wir freuen uns auf vielfältige Chormusik auf verschiedenen Bühnen!“

Koordination und Anmeldung:
DGB-Chor Hannover
c/o Manfred Wassmann
Davenstedter Straße 60
30453 Hannover
Festnetz 0511 / 2135430
Mobil 0175 / 4056209
www.dgb-chor-hannover.de
e-mail: info@dgb-chor-hannover.de

Neues Rathaus

Hannoverscher Künstlerverein feiert sein 175. Jubiläum mit der Ausstellung „Ort der verlorenen Dinge“

Neues Rathaus

Neues Rathaus

Zum 175. Jubiläum des Hannoverschen Künstlervereins sind im Bürgersaal des Neuen Rathauses vom 6. bis zum 27. Juni Arbeiten verschiedener KünstlerInnen unter dem Titel „Ort der verlorenen Dinge“ zu sehen, die sich als Inspiration mit der Geschichte von „Orlando Furioso“ („Der rasende Roland“, 1516) von Ludovico Ariosto beschäftigen. Zur Eröffnung sprechen am Mittwoch (6. Juni) um 18 Uhr im Bürgersaal des Neuen Rathauses Oberbürgermeister Stefan Schostok und Giorgio Taborri, Generalkonsul der Italienischen Republik in Hannover.

Der Titel der Jubiläumsausstellung „Ort der verlorenen Dinge“ bezieht sich auf den Mond der Erzählung, auf dem sich nicht nur verlorene Gegenstände sammeln, sondern ebenso Ungegenständliches. So zum Beispiel der menschliche Verstand, die vergangene Zeit sowie miteinhergehende Gefühlslagen. Die Ausstellung widmet sich also dem Sichtbarmachen des Ungegenständlichen. Dabei ist auch die Bedeutung der Kunst und dessen Herausforderungen ein Teil dieser Auseinandersetzung.

Für die Ausstellung haben sich folgende 29 KünstlerInnen mit der gesamten Bandbreite der vielfältigen Themen auseinandergesetzt: Karin Bach, Svetlana Bertram-Belash, Shann Born-Kraeff, Hartmut Brandt, Erika Ehlerding, Elena Erhart-Villanueva, Petra Freese, Rolf-H. Geller, Antje Hinze, Ursula Jenss-Sherif, Galina Kapitan, Yasemin Kekec, Marion Kerns-Röbbert, Irene Klaffke, Addi Kremer, János Nádasdy, Pietro Nickl, Carmen Repinski, Ingrid Rogge, Ludmila Sauerwein, Gisela Schmid, Birgit Schrader, Barbara Sowa, Hinrich Storch, Stefan Stettner, Sabine Thatje-Körber, Robert Titze, Sotirios Tsionis und Assunta Verrone.

Umfangreiches Kulturprogramm

Die Ausstellung bietet zudem ein reiches Kulturprogramm von Künstlerführungen bis zu Konzerten und Lesungen im Bürgersaal des Neuen Rathauses. Der Hannoversche Künstlerverein hat sie in Kooperation mit dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover und mit der Accademia di Ipazia realisiert.

Mi, 13.06.18, 18 Uhr, Performance: Death and Loss! von Jeanne Hamilton

Fr, 22.06.18, 18 Uhr, Rodeo (Minical) Julia Kokke (Sängerin) und Christoph (Showpartner),

Sa, 23.06.18, 17 Uhr, Orlando Furioso Duo Commedia Nova, Literarisches Konzert mit Marionetten- und Maskenspiel

So, 24.06.18, 15 Uhr, Lesung aus Italo Calvino „Orlando Furioso“ mit Marcos Bruiszís, Sprecher: Felix Briegel & Pietro Nickl, Hofsaal, Künstlerhaus, Sophienstr. 2, 30159 Hannover

Mi, 27.06.18. 17 Uhr, Finissage – Lesung der „Gruppe Poesie“: Barbara Macherius, Christa Eschmann, Dirk Strauch, Julia Sander, Marcus Neuert, Monika Garn-Hennlich, Susanne Schieble, Tahere Asghary, Tarja Sohmer, Klaus Hespe

Bogenschütze vor dem Neuen Rathaus

Klassik und Jazz im Neuen Rathaus

Die Konzertreihe „Klassik und Jazz im Neuen Rathaus“ der Musikschule Hannover wird fortgesetzt. Am Donnerstag (24. Mai) steht um 19.30 Uhr im Mosaiksaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, Jazz der Band „Cream Flow“ auf dem Programm.

Die Band „Cream Flow“ ist ein kultur- und generationenübergreifendes Musikprojekt. Drei virtuose und sympathische Künstler spielen Eigenkompositionen, Jazz und anspruchsvolle Poptitel in originellen Arrangements.

Es spielen: Agnes Hapsari (Gesang und Piano), Pit Schwaar (Gitarre) und Marco Knichala (Schlagzeug, Perkussion und Gesang)

Karten für das Konzert gibt es an der Abendkasse und im Haupthaus der Musikschule, Service-Bereich, Maschstraße 22-24 (Dienstag und Donnerstag 9 bis 17 Uhr, Mittwoch 8 bis 11 Uhr, Freitag 9 bis 14 Uhr), Telefon 168-44137. Erwachsene zahlen zehn Euro, SchülerInnen und StudentInnen fünf Euro.

Mexikanische Kulturtage

Erste „Mexikanische Kulturtage 2018“ in Hannover

Mexikanische KulturtageMexikos kulturelle Vielfalt im Künstlerhaus

Der berühmte Maya-Kinderchor „Yidzat il Kay“ (Die Kunst zu singen) aus Mexiko, der wie kein anderer die Kultur der Maya verkörpert, etwa durch das Musizieren mit prähispanischen Instrumenten und Liedern in der Sprache der Maya, kommt zu den ersten „Mexikanischen Kulturtagen 2018“ nach Hannover. Vom 22. bis zum 30. April präsentieren die Deutsch-Mexikanische Gesellschaft und das Kulturbüro der Stadt passend zum Partnerland Mexiko der HANNOVER MESSE ein Programm aus Filmen, Vorträgen, Musik und einer Fotoausstellung, die das Lebensgefühl und die kulturelle Vielfalt des lateinamerikanischen Landes in Hannover widerspiegeln.

Zur Eröffnung am Sonntag (22. April) um 12 Uhr im Künstlerhaus in der Sophienstraße 2 mit Thomas Hermann, Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, und Dr. Karl Heinrich Mohrmann von der Deutsch-Mexikanischen Gesellschaft hat um 12.15 Uhr der Maya-Chor seinen Auftritt. Im Anschluss führt der preisgekrönte mexikanische Fotograf Sergio Tapiro, bekannt für seine eindrucksvolle Naturfotografie – 2016 gewann er den „World Press Photo Award“ und 2017 den „NatGeoTravel Photographer of the Year“, durch die Ausstellung „Volcanes y ballet folclórico“, die faszinierende Fotografien von Vulkanen und farbenfrohen Folkloretänzen, dem mexikanischen „ballet folclórico“, zeigen. Noch am gleichen Abend wird der Film „Bittersüße Schokolade – Como agua para chocolate“ von 1992 aufgeführt.

Weiter geht das umfangreiche Programm am 23. April um 18 Uhr mit einem Film und Vortrag über „Die Masken des Simón Morales“ sowie am 24. April mit einem Vortrag von Professor Dr. Inés de Castro über die Maya-Kultur Mittelamerikas sowie dem Auftritt der mexikanischen Tanzgruppe „Sol-Méxiko“. Am 25. April flimmert der Film „Eisenstein in Guanajuato“ aus dem Jahr 2014 über die Leinwand. Am 27. April werden die Filme „Coco – Lebendiger als das Leben“ und danach Doris Dörries „Dieses schöne Scheißleben“– ein Film, der sich mit der Welt der Mariachis befasst, gezeigt.

Zur Deutsch-Mexikanischen Gesellschaft e.V. (DMG):

Die DMG will die Beziehungen zwischen Deutschland und Mexiko fördern. Schwerpunkte der Aktivitäten sind die interkulturelle Verständigung sowie die Förderung sozialer Projekte in Mexiko. Sie bietet ein bundesweites Netzwerk für geschäftliche und private Informationen zu Mexiko. Mit ihrer Arbeit trägt die DMG dazu bei, das Interesse an Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft zu vertiefen sowie ein authentisches und aktuelles Bild Mexikos zu vermitteln.

Mehr unter www.deutschmexikanisch.de.

Wildnis und Industrie

Projekt „Städte wagen Wildnis“

Wildnis und Industrie

Wildnis und Industrie

Überdimensionale Asseln bevölkern eine Grünfläche im Stadtteil Mittelfeld

Ein temporäres Kunstobjekt an Bäumen soll auf verborgenes Tierleben in der Stadt aufmerksam machen: Am kommenden Freitag (16. März) werden ab 14 Uhr 20 überdimensionale Asseln aus Metall als neue „Bewohnerinnen“ auf der Grünfläche am Grünberger Weg (Stadtteil Mittelfeld) begrüßt. Das Projektteam „Städte wagen Wildnis“ vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt lädt herzlich dazu ein und erläutert unter dem Titel „Wildnis ist umwerfend und kreativ“, was eine „Wildnis-Fläche“ ist.

Die beiden Künstler des hannoverschen Ateliers „LandArt“ stellen zugleich ihr Projekt, das voraussichtlich bis 2021 vor Ort bleiben soll, vor und beantworten Fragen dazu. Kinder können in der Zeit von 14 bis 16 Uhr unter fachkundiger Anleitung spielerisch erkunden, welche „wilden“ Lebewesen im Boden wichtig sind. Darüber hinaus versorgt die Kulturinitiative Mittelfeld alle BesucherInnen mit Kaffee und Tee. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Projekt „Städte wagen Wildnis“

Die Fläche am Grünberger Weg an der Stadtbahnhaltestelle „Am Mittelfelde“ ist eine von elf Flächen im Stadtgebiet von Hannover, auf denen der Umgang mit Wildnis erprobt und dokumentiert werden soll. Das Projekt „Städte wagen Wildnis“ wird vom Bundesumweltministerium begleitet und vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) über fünf Jahre (von 2016 bis 2021) gefördert. Es ist Teil der kommunalen Biodiversitätsstrategie, die die Landeshauptstadt Hannover seit Jahren erfolgreich verfolgt. Lebensräume sollen geschützt und Artenvielfalt in der Stadt soll gefördert werden. 2011 hat Hannover die Auszeichnung „Bundeshauptstadt der Biodiversität“ erhalten. Die Stadt ist seit 2012 zudem Mitglied im Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=Z0yu3CB24MI

Informationen zum Projekt sind im Internet unter www.staedte-wagen-wildnis.de und www.hannover.de/staedte-wagen-wildnis zu finden.

489. Schützenfest Hannover

Erster Ausblick auf das 489. Schützenfest in Hannover

489. Schützenfest Hannover

489. Schützenfest Hannover

Noch 111 Tage – dann steht in Hannover wieder alles im Zeichen des Schützenfestes. Einen ersten Ausblick auf die Neuheiten des Festes, das vom 29. Juni bis 8. Juli 2018 auf dem Schützenplatz stattfindet, gaben heute Schützenpräsident Paul-Eric Stolle und Ralf Sonnenberg, Leiter des Event-Managements der Landeshauptstadt Hannover. Stadt und Schützen organisieren das Fest seit letztem Jahr gemeinsam. Ein neuer Betreiber für das Rundteil, spektakuläre Hochseilartistik und allein sieben Hochfahrgeschäfte stehen in 2018 auf dem Programm.

„Im letzten Jahr haben wir bereits viel auf den Weg gebracht – eine neue Werbelinie mit neuen Maskottchen, tolle Aktionen wie die Star Wars -Parade oder ein neues Sicherheitskonzept. In diesem Jahr nehmen wir uns den Festplatz, besonders das Rundteil in der Platzmitte vor. Mit dem neuen Betreiber Gastroteam Hannover GbR bringen wir frischen Wind auf den Platz“, erläutert Schützenpräsident Paul-Eric Stolle.

Neues Konzept für das Rundteil von Gastroteam Hannover GbR

Nach dem Motto „von allem etwas und für jeden das Richtige“ sieht das Konzept des neuen Betreibers des Rundteils, Gastroteam Hannover GbR, eine Aufteilung in fünf verschiedene Erlebnis-Gastronomie-Bereiche vor. Eine originale Tiroler Almhütte sorgt mit deftigem Essen in rustikalem Ambiente und mit Live-Musik für Gemütlichkeit. Im Weingarten kommen die Liebhaber edler Rebsorten auf ihre Kosten, inklusive Ausschank durch regionale Weinexperten. Für das Partyzelt mit Außenterrasse ist das in Hannover bekannte „Groove Garden Konzept“ mit regionalen DJs vorgesehen – Tanzstimmung bei Jung und Alt garantiert. Wer es luftig mag, kann in der Cocktailbar der Dachterasse (Rondell) den Blick über den Festplatz genießen. Diese Fläche, die als moderne Lounge gestaltet wird, ist auch für private Feiern und Firmenevents buchbar. Es wird auch international am Rundteil, mit einem irischen Dorf, Live-Musik und unterschiedlichsten Biersorten der Insel. Gastroteam Hannover GbR ist ein Zusammenschluss aus Eisermann`s Veranstaltungs – Gastronomie und der Agentur Scene Events GmbH, die die Party-Reihe „Groove-Garden“ mit einbringt. Veranstaltungs-Gastronom Christoph Eisermann, seitens der Betreiber verantwortlich für die Kooperation, freut sich sehr über das Engagement beim Schützenfest: „Das Rundteil ist das Herzstück des Festplatzes und es hat uns gereizt, mit einem vielseitigen und innovativen Gastronomie-Konzept dabei zu sein“.

Gastronomie und neue Fahrgeschäfte

Insgesamt sind rund 650 Bewerbungen eingegangen, darunter Neubewerbungen in fast allen Branchen. 231 Zusagen wurden an die Schausteller versendet, darunter zirka 24 Geschäfte, die zum ersten Mal nach Hannover kommen. Für Party und gute Gastronomie sorgen drei Fest- und Discozelte und fünf Eventbereiche, neun weitere Ausschankbetriebe und rund 50 Imbissstände.

Die Fahrgeschäfte sorgen auch in diesem Jahr für Nervenkitzel und Action: Unter den 26 Fahr- und Belustigungsgeschäften sind sechs erstmalig in Hannover, darunter der Commander, No Limit, Cyclone Beach, Viva Cuba und Back to the Future. Ein besonderes Highlight bei den Neuheiten ist in diesem Jahr das 80 Meter hohe Kettenkarussell Around the world XXL. In diesem Jahr übernehmen jeweils die Volksbank Hannover eG und die htp GmbH das Sponsoring für ausgesuchte Fahrgeschäfte. „Wir sind für diese Unterstützung sehr dankbar, da wir so besser in der Lage sind, besondere Fahrgeschäfte nach Hannover zu holen“, so Stolle weiter.

Nach einer Pause sind wieder in Hannover dabei: die 360-Grad-Schaukel Infinity, die Looping-Bahn Teststrecke, die Geisterbahn Daemonium, das Aqua Velis und Freddy´s Company.

Viele Highlights gibt es in diesem Jahr auch für Kinder: 14 Fahrgeschäfte sorgen für Spaß und Unterhaltung, darunter drei Neuheiten. Erstmals dabei sind die Schiffsschaukel Black Pearls, ein Barock-Kettenflieger und Buggy Rally. Neben bewährten Klassikern wie beispielsweise Anthony´s Little Airport, der Dschungelreise und Moglis Traumfahrt wird es auch ein Kasperletheater geben.

Besondere Aktionen

Hochseilakrobatik über dem Festplatz

Hochseilakrobatik über dem Festplatz

Eine besondere Attraktion ist mit der Verpflichtung der Hochseiltruppe Geschwister Weisheit aus Gotha gelungen. Sie werden am Sonnabend (30. Juni) und am Sonntag (1. Juli) nach dem Schützenausmarsch spektakuläre Hochseilshows über dem Festplatz präsentieren. Zwölf ArtistInnen des Familienunternehmens zeigen eine Motorradshow, die von einem über 60 Meter hohen Turm startet, bei der auch die Festmaskottchen Ballerkalle und Ballerina in luftigen Höhen dabei sein werden. „Die Bewerbung der Geschwister Weisheit mit ihrer professionellen Hochseilakrobatik hat uns überzeugt und passt sehr gut zum Schützenfest in Hannover“, begründet Schützenpräsident Paul-Eric Stolle die Entscheidung. Sponsoringspartner dieser Aktion sind die niedersächsischen Schaustellerverbände. „Die hiesigen Schausteller sind nicht nur Unternehmer, sondern auch Hannoveraner mit Herz. Deswegen liegt es uns am Herzen, das Schützenfest noch attraktiver zu machen“, begründet Kevin Kratzsch, 2.Vorsitzender Schaustellerverband Niedersachsen e.V, das Engagement.

Besondere Termine

Ein besonderes Programm-Highlight präsentieren in diesem Jahr die Gilde-Brauerei und Familie Marris – die „Festzeltstars“.  Jürgen Drews wird mit seinem Partygefolge am 4. Juli 2018 in der Festhalle Marris auftreten und für Stimmung sorgen.

Mehr unter www.schuetzenfest-hannover.de

Werbekampagne mit „Menschen von nebenan“

Die diesjährige Werbekampagne hatte das Ziel die zahlreichen Schützenfest-Fans einzubeziehen – SchützInnen, Familien, Partysuchende – „Menschen von nebenan“, keine professionellen Models. Ende April 2017 startete das Eventmanagement der Landeshauptstadt einen Aufruf über Facebook, sich als „Schützenfest-Model“ zu bewerben. Knapp fünfzig Einsendungen sind eingegangen. Neun „Schützenfest-Models“ wurden auf dem Schützenfest 2017 in Szene gesetzt und für die Werbekampagne fotografiert. „Das Schützenfest ist ein ‚Fest für Jedermann‘ und das soll auch sichtbar sein“, erläutert Ralf Sonnenberg, Leiter Eventmanagement der Landeshauptstadt Hannover, die Werbestrategie. Die Plakatkampagne startet Anfang Juni in Hannover und dem Umland mit den im letzten Jahr eingeführten Slogans „Feste feiern“, „Feste futtern“, „Feste verlieben“ und „Feste durchdrehen“. Aus Überzeugung möchte das Event-Team der Landeshauptstadt Hannover auch in diesem Jahr wieder Menschen über Facebook aufrufen, Gesicht der Werbekampagne 2019 zu sein. Der Aufruf startet am 1. Mai 2018 auf Facebook.

Sicherheitskonzept

Stadt und Polizei haben das Sicherheitskonzept für das Schützenfest in Hannover im letzten Jahr neu aufgebaut. „Die Maßnahmen haben sich bewährt und haben das Sicherheitsgefühl bei vielen Besucherinnen und Besuchern gestärkt. Daher ist auch für dieses Jahr ein Sicherheitsdienst an den Eingängen des Festplatzes geplant, der auch Taschen kontrollieren wird.

Für den Schützenausmarsch sind wie im letzten Jahr zusätzliche Verkehrsmaßnahmen, wie beispielsweise großräumige Absperrungen, in Planung. „Die Sicherheit beim Schützenfest ist oberstes Ziel. Deshalb haben wir im engen Austausch mit der Polizei das Sicherheitskonzept noch an einigen Punkten fortgeschrieben. Die Besucherinnen und Besucher sollen in unbeschwerter Atmosphäre feiern können“, begründet Sonnenberg die Maßnahmen.

Gaby Schenke & Béatrice Kahl

Gaby Schenke und Béatrice Kahl spielen auf Neujahrs-Gala der Musikschule im Rathaus

Gaby Schenke & Béatrice Kahl

Gaby Schenke & Béatrice Kahl

65 Jahre Musikschule Hannover

Dienstag, 27. Februar, 19 Uhr, Mosaiksaal, Neues Rathaus, Trammplatz 2

Die Auftaktveranstaltung der Konzertreihe „Klassik und Jazz im Neuen Rathaus“ am Dienstag (27. Februar) um 19 Uhr im Mosaiksaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, findet auch in diesem Jahr als Neujahrs-Gala statt. Herausragende junge MusikschülerInnen spielen verschiedene Kompositionen. Als „Special Guest“ wird die ehemalige Schülerin der Musikschule und prominente Saxophonistin Gaby Schenke auftreten, begleitet von Béatrice Kahl am Klavier.

Die MusikerInnen verbindet eine jahrelange Zusammenarbeit und Freundschaft. Sich immer wieder gegenseitig anspornend und herausfordernd, ist dieses Duo zu einem hochkarätigen konzertanten Ereignis gewachsen.

Gaby Schenke, vormals Hannoveranerin, nunmehr in Frankreich lebend, arbeitete mit bekannten Größen wie Bill Ramsey, Gitte Haenning, Lutz Krajenski & Roger Cicero, dem Grenoble Modern Orchestra und vielen anderen. Sie stand unter anderem auf den Jazzfestivals Montreux, Juan-les-Pin, Grenoble, den Jazztagen Hamburg, Jazz à Fareins, Amphi Lyon und im Rahmen von Konzerten in Afrika und den USA auf der Bühne.

Die aus Hannover stammende Nürnbergerin Béatrice Kahl spielte unter anderem mit der Thilo Wolf Big Band, mit Thomas Quasthoff, Max Mutzke, Emma Lanford, Santiano, Tony Lakatos, Charly Antolini, John Davis und Melva Houston. Außerdem arbeitete sie als Korrepetitorin an vielen Theatern der Bundesrepublik.

Zusammen werden sie auf der Musikschul-Gala eigene Originale und interessant arrangierte bekannte Titel aus dem Jazz-, Pop- und Latinbereich spielen.

Bei dieser Gelegenheit feiert Gaby Schenke übrigens ein Wiedersehen mit der Musikschule der Landeshauptstadt nach langer Zeit:
Als Fünfjährige besuchte sie die musikalische Früherziehung der Musikschule, lernte Blockflöte und mit neun Jahren Querflöte. Als Fünfzehnjährige besuchte sie den ersten Jazzkurs der Musikschule bei Lothar Krist, erhielt zwei Jahre später bei demselben Lehrer und später bei Andreas Burckhardt Saxophonunterricht, besuchte die studienvorbereitende Ausbildung bei Achim Kück und die „praktische Rhythmuslehre“ bei Gerd Wennemuth, war Saxophonistin in der Musikschul-Bigband und in der von Johannes Klose geleiteten „Combo II“ der Musikschule.
Danach führte sie ihr Weg an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, wo sie schließlich diplomierte.

Der Eintritt zur Neujahrsgala kostet 15 Euro, ermäßigt sieben Euro, Buffet und Getränke jeweils inklusive.

Seite 1 von 13412345...102030...Letzte »