Friedhöfe, Linden-Limmer, Ricklingen

Stadtfriedhof Ricklingen

Stadtfriedhof Ricklingen

Stadtfriedhof Ricklingen

Der Stadtfriedhof Ricklingen in Hannover wurde 1908 als Hauptfriedhof Linden von der damaligen Stadt Linden angelegt und gehört heute zum Stadtteil Oberricklingen. Die alte Kapelle wurde 1910 nach Plänen des Lindener Architekten Carl Arend erbaut. Der Friedhof umfasst circa 54 Hektar mit rund 30.000 Gräbern. Darunter die Ehrengräber von Dr. Kurt Schumacher, Oberbürgermeister August Holweg sowie einiger Verfolgter des Naziregimes wie den Aktivisten der Sozialistischen Front in Linden Franz Nause und Wilhelm Bluhm.

Die Räume der Stille bilden eine Quelle der Kraft mit dem Grünen Andachtsraum. Ein besonderer, besinnlicher Ort auf dem Stadtfriedhof Ricklingen mit einem bundesweit einmaligen Angebot für Menschen nicht nur in Abschieds- und Trauerprozessen.

Geschichte

Als Ende des 19. Jahrhunderts die Einwohnerzahl von Linden als Folge der Industrialisierung erheblich zugenommen hat wurde 1885 Linden mit 25.570 Einwohnern zur Stadt erklärt.Die bestehenden Friedhöfe, wie der Lindener Bergfriedhof, reichten nicht mehr aus und konnten auch nicht erweitert werden. Vom Magistrat der Stadt Linden wurde daher 1904 beschlossen neuen Großfriedhof einzurichten. Zwischen Ricklingen und Wettbergen an der Göttinger Chaussee wurde dafür ein 17 Hektar großes Grundstück ausgewählt. Am 1. November 1908 wurde hier der Hauptfriedhof Linden eröffnet. Mit der Eingemeindung von Linden nach Hannover am 1. Januar 1920 wurde er in Stadtfriedhof Ricklingen umbenannt.

Die durch den Zweiten Weltkrieg zerstörte alte Kapelle wurde 1953 wieder aufgebaut. 1964 wurde der Anbau einer neuen Kapelle beschlossen. Als Blockbau aus hellem Granit bildet sie eine Einheit mit der alten Kapelle.

Stadtplan

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