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Aushang: Umleitung Linie 100

Baustellen plus Üstra = Kein Nahverkehr mehr

Aushang: Umleitung Linie 100

Aushang: Umleitung Linie 100

Wer zurzeit zum Maschsee, in den Sportpark, zum Sprengelmuseum oder zum NDR Funkhaus möchte, hat leider Pech oder muss riesige Umwege in Kauf nehmen. Wegen der Baustelle in der Willy-Brandt-Allee fährt die Linie 100 nicht mehr am Maschsee und durch den Sportpark sondern großräumig außen rum.

Geplant ist das Ganze zur besten Jahreszeit. In der Onlinemitteilung liest man noch bis 10.12.2017, auf den Schildern vor Ort schon Ende Dezember. Sollte, was in dieser Zeit nicht unüblich ist, noch Frost oder gar Schnee hinzu kommen vielleicht auch März oder April.

Was schon für Besucher des Sprengelmuseums ärgerlich ist, wird für den Schwimmunterricht im Stadionbad bestimmt zur Herausforderung. Die nächsten Haltestellen liegen doch teilweise sehr weit weg. 600 oder gar 900 Meter Fußweg ist sicherlich mit Kindern oder von alten Leuten nur schwer zu bewerkstelligen. Ein zusätzlicher Fußweg von 8-10 Minuten bei gerade mal 6 Minuten Fahrzeit bis zum Endpunkt ist auch für andere Fahrgäste eigentlich ein Unding. Da wird dann der ganze Aufwand rund um die Barrierefreiheit für Monate ad absurdum geführt.

Mitteilung der Üstra dazu:

Umleitungsfahrplan Linie 100

Umleitungsfahrplan Linie 100

ÜSTRA Buslinie 100: Umleitung zwischen Aegidientorplatz und Stadionbrücke (von 07.10.2017 bis 10.12.2017)

Auf Grund von Bauarbeiten auf der Willy-Brandt-Allee muss die Linie 100 von Samstag, 07.10.2017, Betriebsbeginn bis voraussichtlich Samstag, 09.12.2017, Betriebsschluss umgeleitet werden.

Die Buslinie 100 fährt im genannten Zeitraum ab der Haltestelle Aegidientorplatz zur Haltestelle Rathaus/Friedrichswall der Linie 120. Von dort aus fährt die Linie 100 ohne Halt weiter bis zur Haltestelle Stadionbrücke der Linie 200 (vor der Kreuzung Ritter-Brüning-Straße/Stadionbrücke)

Die Haltestellen Rathaus/Bleichenstraße, Maschsee/Sprengel Museum, HDI Arena, Stadionbad und Luise-Finke-Weg können von der Linie 100 nicht bedient werden und entfallen.

Hinweis auf die neue Haltestelle der Linie 200 - Warum das Schild wohl gerade hier steht wo kein Fußgängerüberweg Richtung Haltestelle ist?

Hinweis auf die neue Haltestelle der Linie 200 – Warum das Schild wohl gerade hier steht wo kein Fußgängerüberweg Richtung Haltestelle ist?

Fahrgäste mit Zu- oder Ausstieg an den entfallenden Haltestellen haben folgende Ersatz-Möglichkeiten:

  • Rathaus/Bleichenstraße: Bitte nutzen Sie die Haltestelle Rathaus/Friedrichswall (Linien 100, 120, 200, ca. 350 m Fußweg)
  • Maschsee/Sprengel Museum: Bitte nutzen Sie die Linie 200 (Ersatzhaltestelle in der Culemannstraße) oder die Haltestelle Rathaus/Friedrichswall (Linien 100, 120, 200, ca. 600 m Fußweg)
  • HDI Arena: Bitte nutzen Sie die Linie 200 oder die Station Waterloo (Linien 3, 7, 9) bzw. Waterlooplatz (Linie 120, jeweils ca. 900 m Fußweg)
  • Stadionbad: Bitte nutzen Sie die Linie 200 oder die Haltestelle Stadionbrücke (Linien 3, 7, 17, 100, 200, ca. 850 m Fußweg)
  • Luise-Finke-Weg: Bitte nutzen Sie die Linie 200 oder die Haltestelle Stadionbrücke (Linien 3, 7, 17, 100, 200, ca. 500 m Fußweg)
Einzige Alternative: Buslinie 200 im Sportpark

Einzige Alternative: Buslinie 200 im Sportpark

Bitte beachten Sie, dass auch die Linie 200 zwischen Maschsee/Sprengel Museum und Aegidientorplatz umgeleitet wird.

Außerdem ist die Bedienung des Bereichs HDI Arena durch die Linie 100 bei Fußballspielen ebenfalls nicht möglich. Bitte nutzen Sie daher ausschließlich die Stadtbahnlinien 3, 7 oder 9 bis/ab Waterloo bzw. 3, 7 oder 17 bis/ab Stadionbrücke.

Die ÜSTRA bittet wegen der Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.

 

 

Thomas Sterna: "Held des Kapitalismus", Skulptur

Ausstellung: „Territorien“

Thomas Sterna: "Held des Kapitalismus", Skulptur

Thomas Sterna: „Held des Kapitalismus“, Skulptur

Eine multimediale Begegnung zwischen Künstlerinnen und Künstlern aus München und Hannover

Ausstellungsdauer: 30.11.2017 – 22.12.2017
Öffungszeiten: Do und Fr 16-20 Uhr, Sa und So 14-18 Uhr
Eintritt: 3 Euro / Erm.: 2 Euro
Ort: Kunsthalle im Kulturzentrum FAUST

Besitz, Macht, Herrschaft – Ausgangspunkt einer künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Begriff des Territorialen ist die Begegnung zweier Künstlergruppierungen aus dem Süden und Norden Deutschlands, jeweils in und über Fördervereine organisiert. Aus einer Vorauswahl des jeweiligen Kunstvereins definiert jeweils ein Gremium eine Auswahl von sechs Positionen für die Ausstellungen in Hannover (2017) und München (2018).

Im 16. Jahrhundert dem lateinischen “territorium” entlehnt, stand der Begriff zunächst für “Stadtgebiet”. Auch im heutigen Sprachgebrauch umfasst Territorium einen räumlich nicht immer eindeutig begrenzten Bereich, auf den ein Besitz-, Macht- oder Hoheitsanspruch erhoben wird. Sechs Künstlerinnen und Künstler aus München werden zusammen mit drei Künstlerinnen und Künstlern aus Hannover in der Kunsthalle Faust vielschichtig und multimedial aktuellen Raum- und Grenzfragen nachspüren.

In unseren Städten finden zunehmend enorme architektonische, soziale und stadtpolitische Veränderungsprozesse statt. Gesellschaftliche Umstrukturierungen und Wertewandel erfordern im positiven wie negativen Sinne eine Neudefinition des Stadtraums. Die Aufwertung ganzer Quartiere durch Sanierungsprozesse im Kontext des Wandels von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft, der Einsatz umweltfreundlicher Mobilitätssysteme oder die Schaffung verkehrsberuhigter Innenstädte gehen einher mit der Privatisierung öffentlichen Raumes und der Erzeugung von “No-go-areas” und Gentrifizierungsprozessen.

Territorialer Anspruch ist auch individuelle Befindlichkeit des Denkens und somit veränderbar. Hier liegt der gestalterische Ansatz der eingeladenen und heimischen Künstlerinnen und Künstler, gewohnte Strukturen aufzubrechen und neue Sichtweisen zu formulieren.

Ein gesondert finanziertes Kunstvermittlungsprogramm bietet eine Podiumsdiskussion “Wem gehört die Stadt?” sowie mehrere Workshops und Führungen.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
Eike Berg, Esther Glück, Eva Ruhland, Thomas Sterna, Stefanie Unruh und Felix Weinold (München), Max Elzholz, Kerstin Henschel und Mareike Poehling (Hannover)

Cary Grant

„Cary Grant Weekend“ zum Andenken an Bristols berühmtesten Sohn

Cary Grant

Cary Grant

70 Jahre Städtepartnerschaft Hannover Bristol im Kommunalen Kino im Künstlerhaus

Am Wochenende, 25. und 26. November, veranstaltet das Kommunale Kino im Künstlerhaus ein „Cary Grant Weekend“ für Bristols berühmtesten Sohn, der als Archibald Leach 1904 in Bristol geboren und unter seinem Künstlernamen Cary Grant später zu einer der männlichen Ikonen des Hollywoodkinos wird.

Eröffnet wird am Sonnabend (25. November) um 19 Uhr mit Gästen aus Bristol wie Charlotte Crofts, Director Cary Grant Festival, und Estella Tincknell, UWE Bristol (University of the West of England), und Jazzmusik der „Swingender Straight – Ahead Jazz“. Hannover Gin sorgt mit der „British Connection“ für das leibliche Wohl und die Black Cats – Rockabilly Store für die richtigen Accessoires.

Cary Grant Weekend:

Am Sonnabend (25. November) werden die Filme „Becoming Cary Grant“ und „Charade“ gezeigt. Am Sonntag (26. November) geht es bereits um 11 Uhr mit einer Matinée weiter. Estella Tincknell zeigt Cary Grants Bristol und gibt eine Einführung in „Über den Dächern von Nizza“. Am Nachmittag um 17 Uhr läuft „Der unsichtbare Dritte“ und um 20 Uhr endet das Wochenende mit „Vor Hausfreunden wird gewarnt“.

25.11., 18:00 Uhr
Eröffnung Cary Grant Weekend mit Empfang, Grußworten und Musik

Becoming Cary Grant
Mark Kidel, USA 2016, 52‘
Cary Grants schwieriges Leben erzählt von ihm selbst. Der Film benutzt Worte von Grants Autobiografie (eingelesen von Jonathan Pryce) und unter anderem Heimvideos des Schauspielers und folgt so der langen Karriere, die in einer armen Kindheit begann und zum absoluten Hollywood-Starruhm führte. Es geht um den unsicheren Cary Grant hinter seiner charmanten Maske. kino-zeit.de

Swingender Straight – Ahead Jazz
Elmar Braß – Klavier
Hervé Jeanne – Kontrabass
Christian Schoenefeldt – Schlagzeug

Swingender Straight – Ahead Jazz bildet die musikalische Basis des Trios. Zum Repertoire der Band gehören ausgewählte Standards des Great American Songbooks, der Hardbop-Ära und Eigenkompositionen. Elmar Braß und Hervé Jeanne gehören zu den profiliertesten Musikern der hannoverschen Jazzszene mit Ausstrahlung weit über die Stadtgrenzen hinaus.
Der Oldenburger Schlagzeuger Christian Schoenefeldt ist einer der gefragtesten Musiker der Szene und spielte unter anderem mit Stephan Abel, Ed Kröger oder Peter Bernstein.


25.11., 22:00 Uhr
Charade
Stanley Donen, USA 1963, 113’ dt.F.
mit Cary Grant, Audrey Hepburn, Walter Matthau
Die hübsche Witwe eines Betrügers sieht sich von drei Gangstern bedrängt und schwankt zwischen Schutzbedürfnis und Misstrauen gegenüber dem geliebten Mann. Ein exzellenter Kriminalfilm, der seine Pointe geschickt hinauszuzögern weiß; teils makaber, teils ansteckend heiter.


26.11., 17:00 Uhr
Der unsichtbare Dritte
North by Northwest
Alfred Hitchcock, USA 1959, 136’ dt.U.
mit Cary Grant, Eva Marie Saint
Ein harmloser New Yorker Werbefachmann wird irrtümlich für einen Spion gehalten, der in Wirklichkeit nur als von der CIA erfundenes Phantom existiert. Der Geheimdienst benutzt seine Ahnungslosigkeit, um die Gegenseite auf eine falsche Spur zu locken. (…) Ein brillantes Kinostück mit spannungsvollem Suspense, verblüffenden Kehrtwendungen und spielerischen Überraschungen. Hitchcock vereint auf virtuose, zugleich höchst unterhaltsame Weise alle Qualitäten des Thrillers, des Abenteuerkinos und der Kriminalkomödie und bietet ganz nebenbei eine doppelbödig-ironische Anthologie US-amerikanischer Landschaften, Mythen und Denkmäler.


Matinée 26.11., 11:00 Uhr
Über den Dächern von Nizza
To Catch A Thief
Alfred Hitchcock, USA 1955, 108‘
mit Cary Grant, Grace Kelly
Mit Einführung in Cary Grant’s Bristol durch unsere Gäste vom Cary Grant Festival
Ein amerikanischer Meisterdieb, genannt „die Katze“, hat sich an der Riviera zur Ruhe gesetzt. Als er in neuen Verdacht gerät, weil ein „Kollege“ seine Methoden kopiert, muss er notgedrungen seinen Nachahmer entlarven und gewinnt dabei Herz und Hand einer schönen Millionenbraut. Zeitlos amüsante, temperament- und geistvolle Kriminalhumoreske, die mit spitzzüngigen Dialogen und einem raffiniert verschlungenen Spannungsknoten vorzüglich unterhält.


26.11., 20:15 Uhr
Vor Hausfreunden wird gewarnt
The Grass Is Greener
Stanley Donen, GB 1960, 104‘ dt.U.
mit C. Grant, Deborah Kerr, Robert Mitchum
In die museale Pracht eines englischen Landsitzes dringt ein burschikoser, millionenschwerer Amerikaner ein und verdreht mit saloppem Charme der leicht ehemüden Dame des Hauses den Kopf. Der verlassene Ehemann lädt den „Hausfreund“ aufs Schloss ein und zwingt ihn somit, die untreue Gattin mitzubringen. Mit lässigen Gentleman-Manieren bekämpfen sich die beiden Männer, bis sich der Gefühlskrieg in einem Duell mit fingiertem Ausgang entlädt.

VHS-Hannover

Veranstaltung zum Freiraumentwicklungskonzept „Stadtgrün 2030“

In einer öffentlichen Beteiligungsveranstaltung am kommenden Dienstag (21. November) möchte der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt mit interessierten EinwohnerInnen im Rahmen von fünf Workshops erörtern, wie sich das Freiraumsystem in Hannover bis zum Jahr 2030 entwickeln soll. Dazu gehören Fragen der Pflege, Nutzbarkeit und Ausstattung der Freiräume sowie mögliche Konfliktfelder und Lösungsansätze. Es soll darüber gesprochen werden, wo Änderungen oder Ergänzungen im Freiraum erforderlich sind. Auch wird thematisiert, wie das Freiraumsystem an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen ist, wie etwa an die demografische Entwicklung oder den Klimawandel.

Die Beteiligungsveranstaltung mit dem Titel „Stadtgrün 2030 – Ein Freiraumentwicklungskonzept für Hannover“ am Dienstag (21. November) im Vortragssaal der Ada-und-Theodor-Volkshochschule Hannover, Burgstraße 14, beginnt um 17 Uhr und endet etwa gegen 20.15 Uhr. Die Veranstaltungsräume sind barrierefrei zugänglich, die Redebeiträge werden in Gebärdensprache übersetzt.

Zeitgleich startet am Dienstag eine einmonatige Online-Beteiligung zu dem Thema unter www.hannover.de/stadtgruen2030. Interessierte können sich auch dort über das Projekt informieren und bis zum 21. Dezember dem Fachbereich Umwelt und Stadtgrün ihre Vorstellungen zur Entwicklung des Freiraumsystems in Hannover mitteilen.

Hintergrund:

Hannover ist eine Stadt, die wieder wächst, die attraktiv bleiben und sich für die Zukunft wappnen will. Deshalb wurde im Rahmen des Stadtentwicklungskonzepts „Mein Hannover 2030“ beschlossen, ein Freiraumentwicklungskonzept „Stadtgrün 2030“ zu einem von sechs Referenzprojekten im Handlungsfeld „Wirtschaft, Arbeit, Wissenschaft und Umwelt“ zu erarbeiten. Mit diesem Konzept verbindet die Landeshauptstadt das Ziel, das Grünflächensystem in der Stadt zu sichern und zukunftsfähig zu gestalten. Es definiert zukünftige Anforderungen von Gesellschaft und Umwelt, zum Beispiel gute Erreichbarkeit, klimagerechte Gestaltung und die barrierefreie Nutzbarkeit der städtischen Freiräume. Die Bearbeitung mündet in ein Ziel- und Maßnahmenkonzept für die nächsten rund 15 Jahre, das durch den Rat der Stadt beschlossen werden soll. Daran schließt sich ein Maßnahmenprogramm an, in dessen Verlauf die einzelnen Maßnahmen ausgearbeitet und anschließend Schritt für Schritt umgesetzt werden sollen.

Leibniz Tempel

Winterlauf durch den Georgengarten 2018

Leibniz Tempel im Georgengarten

Leibniz Tempel im Georgengarten

Die Anmeldungsliste ist eröffnet! Der 4.Winterlauf durch den Georgengarten ist in die Veran-staltungen zum Sparkassen-Laufpass der Region 2018 aufgenommen.

Am 21.01.2018 um 12:00 Uhr startet der vierte Winterlauf der SG Hannover-Herrenhausen.
Der Start ist wie im Vorjahr beim TUS Marathon.

Ausrichter sind die COOP Vereine DJK TUS Marathon, SG 74, MTV Herrenhausen und TSG 93 sowie DJK SC Polonia.
Start und Ziel: DJK TUS Marathon Hannover

Hauptlauf: 7,7 km
Jahrgang: 1999 und älter
Ehrenpreise für die 3 Erstplatzierten Männer und Frauen

Lauf: 4,5 km
Jahrgang: 1999 und älter
Ehrenpreise für die 3 Erstplatzierten Männer und Frauen

Jahrgang: 2000 -2004
Ehrenpreise für die 3 Erstplatzierten Junioren und Juniorinnen

Kinderlauf: 2,5 km
Jahrgang: 2005 und jünger
Ehrenpreise für die 3 Erstplatzierten Jungen und Mädchen

Startgebühren

  • 1999 und älter 8 Euro
  • 2000 bis 2004 6 Euro
  • 2005 und jünger 2 Euro

Das Pfand für die Startnummer liegt bei € 5 Euro (bitte passend mitbringen!!).
Das Startgeld ist zu überweisen auf das Konto der SG Hannover-Herrenhausen:
IBAN: DE03250501800910277826

Anmeldung: uwe.ziss@web.de (www.laufchip.de)

Zecken
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Zeckengefahr in Hannover

Achtung ZeckenSie sitzen in Gräsern, in Büschen, auf Blättern: Zecken sind auch in der Region Hannover weit verbreitet. Gerade jetzt, wenn das Wetter wieder schöner wird und viele Menschen in den Osterferien durch die Natur streifen, ist die Wahrscheinlichkeit, von den kleinen schwarzen Krabbeltieren gestochen zu werden, besonders hoch. Da Zecken auch Krankheiten wie FSME und Borreliose übertragen können, sollten Spaziergänger, Naturliebhaber oder Hobbygärtner einige wichtige Regeln nach einem Zeckenstich beachten.

Jährlich erkranken rund 60.000 Menschen an Borreliose

Während FSME vor allem in Süddeutschland vorkommt und in unserer Gegend kein Risiko darstellt, ist Borreliose in ganz Deutschland ein ernsthaftes Erkrankungsproblem – auch in der Region Hannover. Jährlich erkranken rund 60.000 Menschen an Borreliose. Das Tückische an der Krankheit: Man kann sich vor ihr nicht durch eine Impfung schützen und sie verläuft zunächst unerkannt. Nur die Hälfte der Patienten hat den Zeckenstich überhaupt bemerkt, so dass typische Erkrankungszeichen nicht immer mit der Borreliose in Verbindung gebracht werden. Außerdem treten bei Borreliose Symptome vieler anderer Krankheiten auf, wodurch die Diagnose häufig zusätzlich erschwert wird.

Als Anzeichen für eine Infektion gilt eine so genannte ringförmige Röte, die sich ein bis drei Wochen nach dem Zeckenstich bildet. Die Hautrötung kann sich spontan wieder zurückentwickeln, in manchen Fällen folgen ihr aber auch Wochen bis Monate später schmerzhafte Nervenentzündungen oder Gelenkbeschwerden. Nicht oder zu spät mit Antibiotika behandelte Infektionen können chronische Krankheitserscheinungen an Nervensystem, Herz, Gelenken und Haut hervorrufen.

ZeckenNicht jeder Zeckenstich führt automatisch zu einer Infektion. Nur etwa ein Fünftel bis ein Viertel der Zecken tragen die Borrelien in sich. Und von den „Borrelien-Zecken“ wiederum überträgt nur eine von hundert Zecken bei einem Stich die Borreliose auf den Menschen.

Dennoch sollte man nach jedem Zeckenstich die Einstichstelle genau beobachten und die Entwicklung der Haut im besten in einer Art Tagebuch festhalten: Wann und wo wurde ich gestochen? Bilden sich Hautrötungen? Treten grippeähnliche oder andere Beschwerden auf? Schmerzen die Gelenke? Wenn solche Fragen mit „ja“ beantwortet werden, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Durch eine rechtzeitige Behandlung lässt sich Borreliose gut beherrschen und ausheilen.

Wichtig ist eine entdeckte Zecke unmittelbar aus dem Körper zu entfernen. In Online Apotheken wie der Europa Apotheek gibt es allerlei Hilfsmittel wie spezielle Zecken-Zangen. Mit dieser fasst man die Zecke direkt über der Hautoberfläche löst sie durch langsames, geduldiges Ziehen. Drehen oder Zerquetschen führen nicht zum Erfolg – im Gegenteil: Die Abgabe der Krankheitserreger kann dadurch sogar beschleunigt werden. Auch so genannte Hausmittel wie Öltropfen wirken nachteilig, weil durch Reizungen die Zecke die Erreger nur schneller in die Haut einbringt.

Bleibt der Zeckenkopf in der Haut stecken, braucht man sich keine Sorgen zu machen. Die Borrelien tragen die Tiere im Darm, und der wird mit dem Zeckenkörper entfernt fast immer entfernt. Die betreffende Stelle kann desinfiziert und sollte wegen einer Entzündung im Auge behalten werden. Eine Blutvergiftung entsteht nicht, auch ist es nicht erforderlich, sich nach einem Zeckenstich vorbeugend mit Antibiotika zu versorgen.

Die lieben Haustiere sollten auch regelmäßig nach Aufenthalten im Freien nach Zecken abgesucht werden. Am wirkungsvollsten schützt man sich vor Infektionen durch sorgfältiges Absuchen des Körpers und der Kleidung nach anhaftenden Zecken. Im besten Fall meidet man einfach ihre typischen Lebensräume. Da Zecken sehr empfindlich gegen Austrocknung sind, leben sie hauptsächlich in dichten Sträuchern, die auch im Hochsommer zwischen ihren Stängeln dicht über dem Erdboden eine hohe Luftfeuchtigkeit bieten. Ein solcher Unterwuchs kommt vor allem in Laub- und Mischwäldern mit Eiche und Buche vor, aber auch in Gärten und Parks. Zusätzlich spielt die Umgebungs- und Bodentemperatur eine Rolle: Bei einer Temperatur unter fünf Grad Celsius stellen Zecken jede Aktivität ein.

Zecken

Zecken sind Gliederfüßler und gehören zur Klasse der Spinnentiere, wie man an den acht Beinen der geschlechtsreifen ausgewachsenen Exemplare erkennen kann. Zecken verfügen über zwei Mundwerkzeuge, mit denen sie in die Haut der Wirte eindringen. Auch wenn man umgangssprachlich oft von Zeckenbissen spricht, handelt es sich korrekterweise eher um einen Stich.

Über die Mundwerkzeuge wird neben einem Gerinnungshemmer, der den Blutfluss zur Saugstelle stärken soll, ein klebriger Stoff verspritzt, durch den die Zecke auch bei Bewegungen des Wirts nicht abfällt. Durch eine Art lokales Betäubungsmittel kann das Opfer den Einstich oft über einen längeren Zeitraum nicht bemerken. Um sich vor dem Immunsystem des Wirtes zu schützen, kommt beim Stich außerdem noch ein entzündungshemmender Stoff zum Einsatz.

Mehr Infos zum Thema Zeckenstiche finden Sie hier: www.zeckenstich.net

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Plakat Fikkefuchs

FIKKEFUCHS – 2×2 Karten zu gewinnen

Plakat FikkefuchsDie Kinotour zum Film FIKKEFUCHS (bundesweiter Kinostart 16. November 2017) macht Halt in Hannover!

„Eine unglaublich mutige Komödie über bröckelnde Männlichkeitsideale“
Deutschlandfunk Kultur

„FIKKEFUCHS ist ein Knaller“
Süddeutsche Zeitung

Allerdings auch „Zu sexy“ für München und Frankfurt: Dort darf Fikkefuchs nicht plakatieren! Der MVG Münchner Verkehrsgesellschaft mbH und Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF-FFM) war das Plakat zu sexistisch.

Filminfo:
Es gab mal eine Zeit, da konnte Rocky sie alle haben. Er spielte französische Chansons und die Frauen schmolzen dahin. Das ist zwar längst vorbei, aber als Thorben vor seiner Tür steht, wird er noch einmal herausgefordert. Der junge Mann, der behauptet sein Sohn zu sein, weiß nicht, wie man Frauen flachlegt und Rocky soll es ihm beibringen. So gehen sie auf die Jagd: junge, schöne Frauen sollen es sein… die nur auf sie gewartet haben.

Kinostart in Hannover ist am 15. November 2017 um 21:15 Uhr im Kino am Raschplatz.
In Anwesenheit des Hauptdarstellers, Regisseurs und Drehbuchautors JAN HENRIK STAHLBERG.

Jetzt 2×2 Karten zu gewinnen

Schreibt einfach bis zum 12.11.2017 in einen Kommentar auf der Webseite oder bei Facebook warum ihr die Karten haben wollt.

D 2016
R: Jan Henrik Stahlberg, mit,Jan Henrik Stahlberg (Muxmäuschenstill), Franz Rogowski (Love Sticks, Victoria, Happy End), Susanne Bredehöft, Thomas Bading, Jan Pohl
Länge: 100 Min., FSK: 16 J.

Nach acht Jahren Pause kehrt Jan Henrik Stahlberg als Regisseur und Drehbuchautor (MUXMÄUSCHENSTILL, BYE BYE BERLUSCONI) mit FIKKEFUCHS zurück auf die Kinoleinwand und macht da weiter, wo er zuvor mit seinen skurrilen und aufrüttelnden Werken aufgehört hatte. Sein Film erzählt eine vielschichtige Vater-Sohn-Geschichte, die zugleich von der fehlgeleiteten Identitätssuche zweier Männer handelt, die beide niemals gelernt haben, mit ihren Gefühlen und Bedürfnissen in adäquater Weise umzugehen. Voller provokantem Humor demontiert der FIKKEFUCHS dabei Männerbilder auf allen Ebenen.

www.fikkefuchs.de

 

Sorry we are closed

Heiligabend bleiben die Läden zu, außer …

Sorry we are closedDie Läden bleiben am Heiligabend der in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt geschlossen. Die Gewerkschaft ver.di hat schon vor dieser Entscheidung Stimmung gegen die Ladenöffnung gemacht. Das war nach den Querelen der letzten Jahre um die verkaufsoffenen Sonntag auch nicht anders zu erwarten.

Im Prinzip ist die Entscheidung das am Heiligabend die Supermärkte und Kaufhäuser auch mal zu bleiben können richtig. Aber vielleicht sollte man dann auch die unendliche Liste der Ausnahmen mal auf den Prüfstand bringen. Apotheken, Tankstellen sowie Verkaufsstellen an Bahnhöfen, Flughäfen und Fährhäfen, dazu Kurorte, Verkaufsstellen bis maximal 800 m² für täglichem Kleinbedarf also Bäcker und Kioske, Hofläden, Blumenläden und noch einige mehr. Dazu wird da noch fleißig getrickst. Beispiel SB-Backsops: Da haben viele sehr lange am Sonntag geöffnet und bieten das komplette Sortiment von Backwaren sowie auch gleich noch einen Cafe-Betrieb an. Eine Kundentoilette, trotz zahlreicher Sitzplätze, haben aber nur die wenigsten Läden.

Wäre es nicht für die Gewerkschaften eine viel sinnvollere Aufgebe dafür zu sorgen das die Angestellten im Einzelhandel am Sonntag entsprechend entlohnt werden? Der Bedarf am Sonntag einkaufen zu gehen ist auf jeden Fall da, das zeigen auch die immer wieder kehrenden Diskussionen vor jeden verkaufsoffenen Sonntag. Wenn wir mal über die Grenzen hinaus schauen ist Deutschland da so langsam aber sicher allein auf weiter Flur.

Pressemitteilung vom Land Niedersachsen:

Sozialministerin Cornelia Rundt: „Wir tragen den Belangen der Beschäftigten und dem Sonntagsschutz Rechnung. Supermärkte und große Warenhäuser bleiben deshalb an diesem Tag geschlossen!“

Der 24.12. ist für die Bürgerinnen und Bürger zwar von großer Bedeutung, aber Heiligabend ist nach dem Niedersächsischen Gesetz über die Feiertage weder ein staatlich anerkannter noch ein kirchlicher Feiertag. Der 24.12. ist ein normaler Werktag, wenn er auf einen der Wochentage von Montag bis Sonnabend fällt und dementsprechend auch ein normaler Sonntag, wenn er – wie in diesem Jahr – an einem Sonntag ist.
Daher gelten für diesen Tag sowohl die im Niedersächsischen Gesetz über Ladenöffnungs- und Verkaufszeiten (NLöffVZG) festgelegten Bestimmungen für Sonntage als auch die für Heiligabend.

„Auch wenn im vorweihnachtlichen Trubel für manche die Zeit zum Kauf von Geschenken knapp ist, so müssen wir – gerade an einem Tag wie Heiligabend – auch Rücksicht auf die Beschäftigten nehmen und dem Sonntagsschutz Rechnung tragen“, betont Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt. „Deshalb haben wir in Niedersachsen gesetzlich geregelt, dass große Supermärkte und Warenhäuser an Sonntagen und damit auch am diesjährigen Heiligabend nicht öffnen dürfen.“

Verbraucherinnen und Verbraucher haben auch dieses Jahr am 24.12. die Möglichkeit, wie an anderen Sonntagen auch Dinge des täglichen Bedarfs oder Pflanzen zu kaufen.

Im Einzelnen bestehen folgende Regelungen für Ladenöffnungen:

  1. Ganztägig dürfen Apotheken, Tankstellen sowie Verkaufsstellen an Bahnhöfen, Flughäfen und Fährhäfen öffnen.
  2. Bis 14.00 Uhr dürfen Verkaufsstellen öffnen, die Waren zum sofortigen Verzehr zwecks Deckung örtlich auftretender Bedürfnisse (z.B. Würstchenbuden) verkaufen.
  3. Vor 14.00 Uhrbestehen für die Dauer von drei Stunden, die außerhalb der ortsüblichen Gottesdienstzeiten liegen sollten, Öffnungsmöglichkeiten:
  • für Verkaufsstellen, die nach ihrer Größe (bis maximal 800 m²) und ihrem Sortiment auf den Verkauf von täglichem Kleinbedarf ausgerichtet sind (z.B. Bäcker) sowie für Hofläden
  • für Verkaufsstellen, die nach ihrem Sortiment auf den Verkauf von Blumen und Pflanzen ausgerichtet sind, sofern sie sich darauf beschränken, Blumen und Pflanzen in kleinen Mengen zu verkaufen.
  1. Vor 14.00 Uhr ist für die Dauer von acht Stunden in Kur-, Erholungs- und Wallfahrtsorten sowie in anerkannten Ausflugsorten der Verkauf wie folgt zulässig:
  • in Kur-, Erholungs- und Wallfahrtsorten:
    täglicher Kleinbedarf, Bekleidung und Schmuck, Devotionalien und Waren, die für den Ort kennzeichnend sind;
  • in anerkannten Ausflugsorten:
    täglicher Kleinbedarf, Devotionalien und Waren, die für den Ort kennzeichnend sind
  • für Verkaufsstellen, die nach ihrem Sortiment auf den Verkauf von Blumen und Pflanzen ausgerichtet sind, sofern sie sich darauf beschränken, Blumen und Pflanzen in kleinen Mengen zu verkaufen.
  • 5. Ein sogenannter verkaufsoffener Sonntag ist am 24.12. nicht zulässig.
Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover und Dr. Susanna Zapreva, Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Hannover AG

Hannover wird bei E-Mobilität Nr. 1 in Deutschland

Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover und  Dr. Susanna Zapreva, Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Hannover AG

Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover und
Dr. Susanna Zapreva, Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Hannover AG

enercity startet E-Mobilitäts-Offensive

Mit rund 600 öffentlich zugänglichen Ladepunkten im Großraum Hannover wird enercity die größte Ladesäulendichte je Einwohner Deutschlands erzielen. Über 10 Millionen Euro werden in den kommenden drei Jahren in die Infrastruktur für Elektromobilität investiert. Individuelle Produktlösungen für Unternehmen, aber auch für Privatpersonen, machen die Elektromobilität zu einer positiven Messgröße der Lebensqualität in Hannover und der Region.

Die E-Mobilität spielt für eine nachhaltige urbane Entwicklung Hannovers eine entscheidende Rolle. Die Förderung eines emissionsfreien und umweltschonenden Verkehrs mittels Elektrofahrzeugen ist ein zentraler Schwerpunkt der Stadtstrategie von Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok. enercity treibt diese Entwicklung mit einer E-Mobilitäts-Offensive massiv voran.

E-Ladesäule im Parkhaus Osterstraße

E-Ladesäule im Parkhaus Osterstraße

Oberbürgermeister Stefan Schostok sieht die Stadtwerke Hannover AG als einen wichtigen Partner für die Mobilitätswende in Hannover und darüber hinaus. „Für eine klima- und umweltschonende Stadtentwicklung braucht es neben der Energiewende auch eine Mobilitätswende. Elektrofahrzeuge spielen dabei eine zentrale Rolle. enercity geht bei der E-Mobilität mit innovativen Produkten für Privat- und Firmenkunden voran. enercity leistet damit einen entscheidenden Beitrag zum Aufbau einer zukunftsfähigen Ladeinfrastruktur. Das stärkt die Stadtstrategie für eine Mobilitätswende und den gesamten Standort Hannover – und das stärkt auch die Marktposition von enercity – mit anderen Worten eine Win-Win-Win-Situation“.

Für den Raum Hannover erwartet enercity eine Nachfrage von mehreren Tausend Lademöglichkeiten bis 2020, weil bis dahin bei anhaltender Entwicklung der Zulassungszahlen über 5.400 Elektromobilisten in der Region Hannover unterwegs sein werden.

Hannover bekommt das dichteste Ladenetz

In den kommenden drei Jahren soll in der Landeshauptstadt das bundesweit dichteste Ladenetz geschaffen werden. enercity bringt hierfür mehrere neue, attraktive E-Mobilitätsprodukte auf den Markt. Im Mittelpunkt der Produktpalette stehen die Kundenbedürfnisse einerseits für Unternehmen aber auch für Privatpersonen. Im Rahmen der E-Mobilitäts-Offensive hat enercity ein umfangreiches Investitionsprogramm für die Region Hannover beschlossen. Dafür wird enercity in den kommenden drei Jahren über 10 Mio. Euro investieren. Davon sind 7,5 Mio. Euro aus dem enercity-Fonds proKlima in die E-Mobilität umgeleitet. Ein Team mit mehr als 40 Mitarbeitern bei enercity werden in den kommenden Jahren dafür Sorge tragen, dass alle enercity-Kunden praktikable Lösungen bekommen, um auf Elektromobilität umzusteigen, sowie dass die Netzanschlüsse entstehen und die Ladesäulen gebaut werden.

Mit rund 600 öffentlich zugänglichen Ladepunkten wird enercity durch ein Ausbauprogramm im Großraum Hannover eine hohe Ladesäulendichte erzielen. Gemessen an der Einwohnerzahl werden in Hannover mit 9 bis 10 Ladepunkten je 10.000 Einwohner mehr Ladepunkte entstehen als in den derzeit führenden deutschen Großstädten, wie Berlin (2 Ladepunkten je 10.000 Einwohner), Stuttgart (6 Ladepunkten je 10.000 Einwohner) oder Hamburg (2 Ladepunkten je 10.000 Einwohner).

Dabei setzt enercity vorrangig auf den öffentlich zugänglichen Raum und lädt alle interessierten Unternehmen mit eigenen für Ladesäulen geeigneten Grundstücken ein, sich an dem Programm zu beteiligen. Ein integrativer Bestandteil zum Aufbau einer leistungsfähigen Ladeinfrastruktur sind auch Ladestationen im privaten Bereich.

„E-Mobilität ist ein Geschäftsfeld, auf das wir in Zukunft stark setzen, weil wir unsere Kunden auf dem Weg in die neue elektromobile Zukunft begleiten wollen.“, erläutert enercity-Chefin Zapreva. „Die Ökosysteme unserer Kunden wie Wohnen, Mobilität und Energie wachsen zusammen und wir wollen dabei unseren Kunden diesen Weg in die Zukunft leichter machen. Unser Anspruch ist es, die treibende Kraft der digitalen Energiewende von Morgen zu werden, Mobilität gehört hier dazu. Durch unsere E-Mobilitätsinitiative werden Hannover und die Nachbarstädte schon bald eine deutschlandweit führende Rolle bei der E-Mobilität einnehmen“.

Individuelle E-Mobilitätslösungen und Kooperationen

enercity versteht sich als Lösungsanbieter, der die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der Kundinnen und Kunden in den Mittelpunkt stellt und ihnen Produkte und Services anbietet, die ihren Mobilitätsalltag vereinfachen. Unter anderem bietet enercity branchenspezifische Ladelösungen an, mit denen Elektromobilität für die Kunden und Mitarbeiter der Unternehmen zum Erlebnis wird. So zum Beispiel die Shop&Charge-Lösungen für alle Handelsunternehmen oder Sleep&Charge-Lösungen für Hotels.

Neben der Ladestation an sich umfassen diese Angebote weitere Rundum-Sorglos-Leistungen wie Projektierung, Netzanschluss, Wartung, Ersatzteile, Call-Center, Fördermittel-Management und die Abrechnung von Fahrstromerlösen. Privatkunden können zukünftig neben der Ladestation auch Fahrstrom-Flatrates nutzen, mit denen sie europaweit komfortabel, unkompliziert und kostengünstig e-mobil sind.

Um für diese Vorhaben gut aufgestellt zu sein, hat sich enercity an dem aufstrebenden Unternehmen „wallbe“ beteiligt. Das innovative Unternehmen legt seinen Fokus auf Entwicklung, Herstellung, Betrieb und Abrechnung von Ladelösungen und unterstützt damit die individuellen enercity-Angebote für den E-Mobilitätsmarkt. Guten Bezug zur E-Mobilitätsoffensive bei enercity bieten die bei wallbe praktizierten digitalen Services, zum Beispiel bei Abrechnung oder Flottenmanagement, der Online-Handel sowie die exzellenten Vertriebskompetenzen und -strukturen. Wallbe begann vor einigen Jahren als Start-up und hat im Jahr 2016 einen Umsatz von 2,1 Mio. Euro erwirtschaftet. Derzeit deckt wallbe rund 10 % des Marktes für Lademöglichkeiten ab.

Darüber hinaus hat enercity auch Anteile an dem Start-up „e2work“ erworben und bietet seinen Kunden durch diese Kooperation ein innovatives, effizientes CarSharing-Konzept an. Das innovative Unternehmen hat sich auf „zelluläres CarSharing“ im Flottensektor spezialisiert. Die meisten privaten Autos sind tagsüber ungenutzt – gleichzeitig betreiben viele Firmen aufwändig Fuhrparks. Die Software von e2work ermöglicht eine Partnerschaft von Arbeitgeber und Arbeitnehmer: Für Dienstfahrten nutzt der Arbeitgeber das Fahrzeug tagsüber, und zur privaten Nutzung steht es außerhalb der Arbeitszeiten zur Verfügung. Dies erschließt Synergien, reduziert die Betriebskosten für beide Beteiligten um rund 30 Prozent und macht Elektromobilität damit günstig erlebbar. Auch für Mieter in Mehrfamilienhäusern ist das Teilen von Elektroautos attraktiv, entsprechende Modelle für die Wohnungswirtschaft sind im Angebot. Aber auch Unternehmen untereinander können interessante Kooperationen durch solche Modelle eingehen.

Auch für den Fuhrpark der Stadtverwaltung ist E-Carsharing nach den Worten von Oberbürgermeister Schostok hochinteressant. „Die Förderung solcher Angebote kann ein sinnvoller Anreiz für die Nutzung von E-Fahrzeugen sein. Das Thema ist steht deshalb auch auf der Agenda für das E-Mobilitätskonzept der Landeshauptstadt, das derzeit in der Feinabstimmung ist“, erklärt Schostok.

„Hannover hat einst in der Nachkriegszeit als ‚autogerechte‘ Stadt Schlagzeilen gemacht. Auch bei der Mobilitätswende setzen wir wieder Zeichen. Diese Initiative von enercity ist großartig und passt ausgezeichnet zu unserer bundesweit einmalige Initiative ‚Urbane Logistik‘ zusammen mit Wirtschaft und Hochschulen für den Lieferverkehr der Zukunft gestartet. Auch hier ist enercity Partner für den wichtigen Baustein E-Mobilität.“

Ausblick

Entlang der neuen Unternehmensstrategie wird enercity in Zukunft vermehrt auf Kooperationen mit innovativen spezialisierten Unternehmen setzen und das Beteiligungsportfolio dementsprechend ausbauen.

Perspektivisch wird enercity weitere Produkte für unterschiedliche Zielgruppen (u.a. Logistik, Wohnungswirtschaft, Kommunen) entwickeln oder auch Angebote für die Erschließung von Neubaugebieten (einschließlich Arealnetzen) machen. „Wir sehen in diesem Geschäftsfeld das Potenzial, auch bundesweit neue Kunden zu gewinnen und enercity zu einem der führenden E-Mobilitätsdienstleister zu machen.“, sagt Zapreva.

Oberbürgermeister Schostok hebt die positiven Effekte der enercity-Strategie für die Lebensqualität in der Landeshauptstadt hervor. „Mehr Elektromobilität heißt weniger Lärm, weniger CO2, weniger Stickoxide und damit bessere Luft – ein Gewinn für alle Bürgerinnen und Bürger in Hannover.“

Raum für Bewegung - Plätze für Familien

Thementag: „Raum für Bewegung – Plätze für Familien“

Raum für Bewegung - Plätze für FamilienIdeen sind gefragt: Am 10. November kann man im Sportinstitut der Leibniz Universität die sportliche Zukunft Hannovers mitgestalten

Beim diesjährigen Fachtag des Bereiches Sport und Bäder der Landeshauptstadt liegt der Fokus auf Familien im Sport. Die Veranstaltung wird um 9 Uhr beginnen, sie dauert bis 16 Uhr.
Die kostenlose Tagesveranstaltung beginnt mit zwei Impulsvorträgen. In einer anschließenden Werkstattphase können die TeilnehmerInnen an einem von sechs Themenschwerpunkten mitarbeiten.

Gemeinsam sollen Ideen entwickelt werden, wie Hannover als familienfreundliche Sportstadt weiter voran gebracht werden kann:

  • Was wünschen sich Familien, um gemeinsam sportlich aktiv zu werden oder mehr Bewegungsmöglichkeiten in ihren Alltag integrieren zu können?
  • Welche Trends und Entwicklungen zeichnen sich ab?
  • Was können Vereine und Verbände, kommunale Sportentwicklung, Kitas, Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Stadt- und Freiraumplanung dazu beitragen?

Die Stadt Hannover lädt Fachkräfte, Ehrenamtliche und Interessierte herzlich dazu ein, diese Fragen zu beleuchten und zu diskutieren.

Der dort genannte Anmeldschluss verstreicht zwar heute, Interessierte können sich aber noch melden. Anmeldung und weitere Auskünfte unter (0511) 168-34174 an.

Veranstaltungsort:
Sportinstitut der Leibniz Universität/ Zentrum für Hochschulsport
Am Moritzwinkel 6
30167 Hannover

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