Werbung

Hannover Nachrichten

Freitag, 21. November 2014
Lost Places (Foto: Sita Seebach)

Lost Places
(Foto: Sita Seebach)

Fotografien von Sita Seebach sind vom 28. November bis 8. Januar 2015 in der Stadtbibliothek Hannover, Hildesheimer Straße 12, zu sehen.

Eine Midissage mit der Künstlerin findet am Sonnabend, 13. Dezember, um 12 Uhr, statt.

Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei. Geöffnet ist die Stadtbibliothek montags bis freitags von 11 bis 19 Uhr und sonnabends von 11 bis 16 Uhr.

Die Faszination alte verfallene Gebäude zu entdecken und in Fotos festzuhalten, hat in der modernen Zeit einen Namen: Urban Exploring. Die Fotografien führen die BetrachterInnen zu Orten, die längst verlassen, vergessen und dem Verfall preisgegeben sind. Von der Natur zurückerobert, mit unendlich viel Patina und dem Charme des Maroden, zeigen sie eine Ästhetik des Verfalls, die manchmal noch den Glanz und das Leben vergangener Zeiten erahnen lässt.
Sita Seebach fotografiert seit ihrer frühen Kindheit und ist als selbständige Mediengestalterin und Grafikerin in Hannover tätig.

Pressemitteilung: Stadt Hannover


Donnerstag, 20. November 2014
Heimvorteil in Hannover

Heimvorteil in Hannover

Am 22.11.2014 ist der bundesweite Tag der Hausmusik. Mit der Kampagne „Heimvorteil" lädt radio leinehertz 106.5 in Kooperation mit Musikland Niedersachsen zu 11 tollen Wohnzimmerkonzerten in der Region Hannover ein. Mit dabei sind die Donkey Pilots, Ole Hauk, Memorie, Taiga, Milou & Flint und Evi Lancora in Hannover, Gesa in Rodenberg, Strada Si Gitarra in Lehrte, Trong in Wietze, Lukas Dolphin in Steinhude und Eiko van Arens in Brelingen.

Kurzfristig an dem Besuch dieser Konzerte Interessierte können sich gerne telefonisch (0511-270722-0) oder auch per Mail (info@leinehertz.de) bei radio leinehertz 106.5 melden.

Den Einstieg in den Tag der Hausmusik bietet radio leinehertz 106.5 mit der Sendung „Lange Nacht der Hausmusik" am Freitag, den 21.11.2014, von 0 bis 4 Uhr. Mit dabei sind u.a. die Musiker Selina, Natasha Bell und C. Steinschneider. Eindrücke der 11 Wohnzimmerkonzerte bietet radio leinehertz 106.5 während der beliebten Sendung „Partytime" mit Gerald Kaiser am Samstag, 22.11.2014, von 19 bis 22 Uhr mit regelmäßigen Liveschalten direkt zu den Wohnzimmerkonzerten in der Region Hannover.

Bei Interesse an einem Besichtigungstermin zur Berichterstattung bitten wir die Redaktionen um Ankündigung unter: 0511 27072210.

radio leinehertz 106.5 sendet in der Region Hannover auf 106,5 MHz UKW
und 102,15 MHz im Kabel: Der Sender ist auch via Livestream zu empfangen.

www.leinehertz.de

 


Donnerstag, 20. November 2014

Revolution – bei der Wissensshow am Freitag (21. November) im Neuen Rathaus, Mosaiksaal, dreht sich alles um die digitale Gesellschaft.

Beginn der Veranstaltung der Helmholtz-Gemeinschaft in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover ist um 18 Uhr, Einlass ist ab 17.30 Uhr.

Zur Wissensshow:

Kaum ein Lebensbereich, der nicht von digitalen Technologien und wachsenden Rechnerleistungen verändert wird. Stehen wir an der Schwelle einer neuen Kultur, einer neuen Gesellschaftsform, einer radikal anderen Welt? Wir müssen uns über die bahnbrechenden Veränderungen verständigen, denn große Euphorie steht großen Bedenken gegenüber.

Die Digitalisierung ist unumkehrbar, schreitet voran, erfasst alle und alles. Fakt aber ist: Nicht der Computer und das Internet bestimmen die Zukunft – sondern wir. Zwei Experten auf der Bühne, Videoclips und Interviewpartner auf der Leinwand, Kommentare und Fragen aus dem Publikum – per Laserpointer entscheidet das Publikum, wie die Diskussion weitergeht.

Die Wissensshow ist eine Veranstaltungsreihe der Helmholtz-Gemeinschaft Berlin, die in zwölf deutschen Städten zum Wissenschaftsjahr 2014 organisiert wird. Sie wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Förderer des Novembers der Wissenschaft sind die Sparkassen-Finanzgruppe (LBS Norddeutsche Landesbausparkasse, Sparkasse Hannover und VGH Versicherungen) sowie die Brauerei ABInBev.

Der November der Wissenschaft ist ein Projekt der Initiative Wissenschaft Hannover. Hier engagieren sich alle hannoverschen Hochschulen, das Fraunhofer Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin (ITEM), die VolkswagenStiftung, das Studentenwerk Hannover und die Landeshauptstadt.

Mehr unter www.november-der-wissenschaft.de.

Pressemitteilung: Stadt Hannover


Sonntag, 16. November 2014
Mit dem Drehstromgenerator wird Strom erzeugt, der Glühlampen leuchten lässt

Mit dem Drehstromgenerator wird
Strom erzeugt, der Glühlampen
leuchten lässt

Das Museum für Energiegeschichte(n) lädt junge Forscherinnen und Forscher ab 10 Jahre am Freitag, dem 21. November 2014, um 14 Uhr zu einer Entdeckertour ein. Im November der Wissenschaft erfahren die Jugendlichen wie Strom erzeugt und transportiert wird.

Bei Versuchen an historischen Elektrisiermaschinen werden durch Reibung Funken und Blitze erzeugt. Wer mutig ist, kann sich elektrisieren lassen. Dann stehen die Haare zu Berge und man ist in der Lage Papierschnitzel wie von Geisterhand tanzen zu lassen. Die Geschichten aus den Anfängen der Elektrizitätsforschung handeln von Bernstein, sezierten Fröschen und der Volta-Säule. Wozu benötigten die Wissenschaftler ein Katzenfell? Was hat es mit dem Harzkuchen auf sich? Und was ist ein Donnerhaus? Die Besucher können hören und spüren auf welch‘ unterhaltsame Weise die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse vor 250 Jahren vorgeführt wurden.

In der aktuellen Sonderausstellung „Energiewende(n)" erfahren die jungen Forscherinnen und Forscher an Stationen und Modellen wie Strom erzeugt und transportiert wird: Wie funktioniert ein Drehstromgenerator? Warum wird Strom mit hoher Spannung transportiert? Was ist bei den Stromnetzbetreibern zu tun, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht? An einem Spieltisch gilt es, die Stromversorgung eines Tages sicherzustellen.

Zu diesem geführten Rundgang laden wir junge Forscherinnen und Forscher - gerne mit Ihren Eltern oder Großeltern - herzlich ein. Das Programm dauert ca. zwei Stunden. Der Eintritt ist frei. Wir bitten um telefonische Anmeldung unter 0511 - 123 116 - 34941 oder per Mail unter museum@energiegeschichte.de

November der Wissenschaft 2014

Die Initiative Wissenschaft Hannover veranstaltet vom 13. bis 29. November 2014 zum vierten Mal den November der Wissenschaft. Zahlreiche Einrichtungen aus Wissenschaft, Bildung und Kultur laden große und kleine Wissenschaftsfans zu einem bunten Programm aus Vorträgen, Workshops, Führungen und Ausstellungen ein. Wissenschaft zum Verstehen und Mitmachen gibt es auch bei den vielen Tagen der offenen Tür an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die meisten Angebote sind kostenfrei.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie im Internet: www.science-hannover.de

 


Samstag, 15. November 2014

Die neue "Friedhofs-App" "Wo sie ruhen" vor Ort kennenlernen: VertreterInnen des Softwareunternehmens Hortec, der Gemeindenkirchengemeinde, des Vereins Renaissance Gartenfriedhof sowie des städtischen Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün stellen die neue Smartphone-Anwendung am kommenden Sonnabend (15. November) um 14 Uhr allen Interessierten bei einem Hörspaziergang über den Gartenfriedhof, Marienstraße 35, vor. Anschließßend wird die Möglichkeit geboten, mit ausleihbaren Audiogeräten dieses Denkmal der Kultur- und Stadtgeschichte zu erkunden.

Die Website www.wo-sie-ruhen.de, die Anfang November freigeschaltet wurde, bietet ausführliche Informationen über den Gartenfriedhof und die dort begrabenen berühmten Persönlichkeiten an, etwa Goethes Lotte, Caroline Herschel (Astronomin) oder Christian Heinrich Tramm (Architekt des Welfenschlosses und des Henriettenstifts). Der Gartenfriedhof ist im Rahmen dieses deutschlandweiten Projekts einer von 37 ausgesuchten Friedhöfen. Das Projekt wurde von der Stiftung historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin-Brandenburg initiiert und vom Büro Hortec realisiert. Die Finanzierung erfolgte mit Fördermitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Hintergrundinformationen zum Gartenfriedhof:

Der wurde 1741 vor dem Aegidientor angelegt. Die dazu gehörige Gartenkirche wurde 1749 fertiggestellt und 1891 durch einen Neubau des Architekten Rudolph Eberhard Hillebrand ersetzt. Die Namen Gartenkirche und -friedhof leiten sich von den Bauern ab, den sogenannten "Gartenleuten". Diese lebten und arbeiteten hier und versorgten die Stadt.
 
Der Friedhof, der noch heute eine Vielzahl klassizistischer Grabdenkmäler beherbergt, wurde 1864 geschlossen. Es sind heute – 150 Jahre nach Auflassung des Friedhofs – noch rund 400 Grabstellen vorhanden. Die Zeit hat deutliche Spuren hinterlassen und auch zu manchem Verlust geführt. Nicht zuletzt deshalb unterstütz die Wengerstiftung für Denkmalpflege den Erhalt der Grabmale. Der Verein Renaissance Gartenfriedhof e.V. gibt Anregungen und unterstützt die Arbeit der Stadt auch durch Grabmalpatenschaften.

Pressemitteilung: Stadt Hannover


Donnerstag, 13. November 2014
Stoffmarkt am 15.11.2014 wurde abgesagt

Stoffmarkt am 15.11.2014
wurde abgesagt

Der beliebte Stoffmarkt auf dem Steintorplatz wurde leider ein Opfer der angekündigten Demonstrationen am Samstag.

ACHTUNG! AUS SICHERHEITSGRÜNDEN FINDET UNSER MARKT IN HANNOVER, AM 15.11.2014 NICHT STATT! AUF ANRATEN DER STADT HANNOVER UND DER POLIZEI MÜSSEN WIR DEN MARKT ABSAGEN, DA DEM ANTRAG AUF DIE DEMONSTATION VOM OLG HANNOVER ENTSPROCHEN WURDE. BITTE KOMMEN SIE NICHT ZUM STEINTORPLATZ UND TEILEN SIE DIES IHREN BEKANNTEN MIT, DIE UNSERE SEITE NICHT REGELMÄSSIG BESUCHEN!

Liest man auf der Stoffmarkt Holland Seite. Ärgerlich, weil es in diesem Jahr der letzte Termin in Hannover ist.

Gut, das es in Hannover eine Reihe Alternativen zum Stoffkauf gibt. Außerhalb der City am Schwarzen Bär hat zum Beispiel limetrees wie an jedem Samstag von 11:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.

Also: Support your Local Dealer! Ist ja auch nicht das Schlechteste.

 

 


Donnerstag, 13. November 2014

10. Kammer gibt mit Beschluss vom 13.11.2014 dem Eilantrag des Anmelders der für den 15.11.2014 in Hannover angekündigten Versammlung teilweise statt.

Die Polizeidirektion Hannover untersagte den Aufzug sowie jede Form der Ersatzveranstaltung mit Verfügung vom 10.11.2014: Die angezeigte Veranstaltung genieße schon nicht den Schutz der Versammlungsfreiheit, weil keine friedliche Versammlung beabsichtigt sei. Die Versammlung diene als Vorwand dafür, dass ein dominierender Teilnehmerkreis die gewalttätige Auseinandersetzung suchen werde. Wegen des zu erwartenden unfriedlichen Verlaufs bestehe eine konkrete Gefahr für die öffentliche Sicherheit. Der Anmelder der Versammlung und der Versammlungsleiter seien der Gruppierung „Hooligans gegen Salafismus" zuzurechnen. Es deuteten Tatsachen darauf hin, dass es zu schweren Ausschreitungen und dabei zu Körperverletzungen und Sachbeschädigungen kommen werde.

Mit seinem am 11.11.2014 bei Gericht eingegangenen Eilantrag wendet sich der Antragsteller gegen das Verbot: Die Polizeidirektion unterstelle zu Unrecht einen unfriedlichen Verlauf. Die Versammlung in Köln sei „ungeplant unfriedlich" verlaufen. Die Exzesse seien nicht von der Versammlung sondern von Einzelpersonen ausgegangen und zudem durch Versagen der Polizei befördert worden. Der Veranstalter habe solche Gewalttätigkeiten weder befürwortet noch gefördert. Er wolle Eskalationen in Hannover vermeiden und sei zur Kooperation mit der Polizei, die polizeitaktische Maßnahmen ergreifen könne, bereit.

Mit seinem Beschluss vom 13.11.2014 gibt die 10. Kammer des Verwaltungsgerichts dem Eilantrag teilweise statt. Es erlaubt eine stationäre Versammlung auf der Fläche des alten Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) in Hannover (zwischen der Hamburger Allee, Lister Meile, Karl-Heinrich-Ulrich-Straße und Rundestraße), ordnet Beschränkungen an und gibt der Polizeidirektion die Möglichkeit, weitere Beschränkungen anzuordnen.

Bei der angemeldeten Versammlung handle es sich - entgegen der Einschätzung der Polizeidirektion - um eine solche, die grundsätzlich den Schutz der Versammlungsfreiheit nach Art. 8 des Grundgesetzes (GG) in Anspruch nehmen könne. Mit ihrem Motto „Europa gegen den Terror des Islamismus" sei sie ersichtlich auf Meinungskundgabe gerichtet und nicht auf die Ausübung von Gewalt. Sie sei auch nicht per se unfriedlich, zumal der Antragsteller selbst zur Gewaltlosigkeit aufrufe.

Gründe für ein vollständiges Verbot der Versammlung lägen nicht vor. Ein solches Verbot sei als „ultima ratio" nur zulässig, wenn unmittelbare Gefahren für die öffentliche Sicherheit auch durch Beschränkungen der Versammlungen nicht abgewendet werden könnten. Die Kammer hält unter Berücksichtigung und Abwägung aller ihr vorliegenden Erkenntnisse eine Abwendung solcher Gefahren durch die Anordnung von Beschränkungen für möglich, aber auch für nötig.

Sie teilt die Einschätzung der Polizeidirektion, dass eine unmittelbare Gefahr für die öffentliche Sicherheit bestünde, wenn der Demonstrationszug wie geplant durch die Stadt geführt würde. weil ein unfriedlicher Verlauf zu erwarten wäre. Die Versammlung ist nach Auffassung des Gerichts der Organisation „HoGeSa" (Hooligans gegen Salafismus) zuzuordnen. Die Aktionsformen des Hooliganismus seien mit dem Versammlungsrecht unvereinbar. Gleichwohl dürften aber auch Hooligans als Einzelpersonen oder als Gruppe am gesellschaftlichen Meinungsbildungsprozess teilnehmen und von der Versammlungsfreiheit Gebrauch machen. Ein unfriedlicher Verlauf sei erst dann zu erwarten, wenn die Aktionsformen und Merkmale der Hooliganszene das Bild der Versammlung maßgeblich prägten. Für eine solche Annahme spreche der Verlauf der Veranstaltung in Köln. Es gebe zudem Anhaltspunkte, dass bei dem vom Antragsteller vorgesehenen Verlauf der Veranstaltung in Hannover ein unfriedlicher Ablauf zu erwarten sei. Solche Anhaltspunkte seien unter anderem die breite Mobilisierung in der Szene, die Veranstaltung von Köln zu wiederholen, aggressive Äußerungen im Internet und ein hohes Risiko von Provokationen durch Teilnehmer von Gegendemonstrationen.

Andererseits gebe es gewichtige Anhaltspunkte, die zugunsten des Antragstellers zu berücksichtigen seien: Er habe sich zumindest öffentlich von Gewalt distanziert und auf die Beachtung einer von ihm veröffentlichten „Hausordnung Hannover" hingewirkt. Außerdem sei zu berücksichtigen, dass nicht alle der ca. 4.500 bis 5.000 erwarteten Teilnehmer dem Kreis der Hooligans zuzurechnen sei, sondern selbst nach Einschätzung der Polizeidirektion nur ca. 700 bis 800.

Ein vollständiges Verbot der Versammlung sei mit Rücksicht auf die hohe Bedeutung des Grundrechts aus Art. 8 GG unverhältnismäßig, weil die abzusehenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit durch Beschränkungen in hinreichendem Maß verringert werden könnten, insbesondere dadurch, dass die Kundgebung nur stationär durchgeführt werde und zwar an einem Ort, an dem Provokationen der Versammlungsteilnehmer durch „meinungsgegnerische Kräfte" weitgehend ausgeschlossen sei. Die von dem Antragsteller für eine stationäre Versammlung genannten möglichen Orte seien deswegen ungeeignet, anders hingegen die Fläche des alten Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB). Wegen des Einbruchs der Dunkelheit sei die Versammlung schon um 16.00 Uhr und nicht - wie vom Antragsteller beabsichtigt - erst um 17.00 Uhr zu beenden.

Als weitere Beschränkungen ordnet die Kammer an, dass mindestens ein Ordner je 30 Teilnehmer einzusetzen sei und verunglimpfende Äußerungen zu unterbleiben hätten. Das Gericht lässt der Polizeidirektion nach, darüber hinausgehende Beschränkungen anzuordnen, die der Antragsteller zu befolgen habe.

Gegen die Entscheidung ist die Beschwerde vor dem Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg zulässig.

PM: Verwaltungsgericht Hannover


Mittwoch, 12. November 2014

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Das Jahrhundert der Weltkriege" hält der Prof. Rolf Wernsted, Landtagspräsident a.D., ein Impulsreferat zum Thema "Nach dem Jahrhundert der Weltkriege – Ein Jahrhundert des Friedens?". Im Anschluss diskutieren Sascha Dudzik von der IG Metall, Martin Heinemann, Stadtsuperintendent des Evangelisch-lutherischen Stadtkirchenverbandes, Ingrid Lange, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Hannover a.D., Prof. Dr.-Ing. Jörg Ostermann, Leibniz Universität Hannover - Institut für Informationsverarbeitung und Ralf Raths, Leiter des Deutschen Panzermuseums Munster.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag (20. November) um 19 Uhr im Neuen Rathaus Hannover, Hodlersaal, Trammplatz 2, statt.

Der Eintritt ist frei.
Veranstalter sind die Städtische Erinnerungskultur der Landeshauptstadt und der Region Hannover.

Das Gedenkjahr 2014 erinnert an den 100. Jahrestag des Ersten Weltkriegs und den 75. Jahrestag des Zweiten Weltkriegs. Die Weltkriege, die das Gesicht Europas, der Welt und des Krieges selber epochal veränderten und die radikalsten Einschnitte in globaler, nationaler aber auch familienbiografischer Wahrnehmung mit sich brachten. Die Singularität dieser beiden Weltkriege und der in ihnen verübten (Kriegs-) Verbrechen sollen nicht in Frage gestellt werden. Dennoch bieten die diesjährigen Jahrestage die Gelegenheit, auch über aktuelle Bezüge in der heutigen (geo-)politischen, gesellschaftlichen und moralischen Situation nachzudenken.

Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe sollen in der Podiumsdiskussion "Nach dem Jahrhundert der Weltkriege – Ein Jahrhundert des Friedens?" aktuelle Bezüge hergestellt werden. Es wird den Fragen nachgegangen: In welchem Zusammenhang uns heute Krieg und Militarismus begegnen? Mit welchen Maßnahmen gesellschaftliche, universitäre und kirchliche Institutionen und außerschulische Lernorte erinnerungskulturelle und aktuelle De-batten um Krieg und Frieden führen? Und wie auf regionaler und europäischer Ebene eine Friedenserziehung und Friedenssicherung aussehen kann?

Pressemitteilung: Stadt Hannover