Neueste Artikel

Lieferverkehr am Lindener Markt

KickOff Projektinitiative „Urbane Logistik Hannover“

Lieferverkehr am Lindener Markt

Lieferverkehr am Lindener Markt

Volle Straßen in Wohnquartieren, Lieferverkehr, Fahrzeuglärm, Emissionen – Online-Handel und eine wachsende Bevölkerung erfordern neue Konzepte für Wirtschafts- und Logistikverkehre.

Hannover startet deshalb zusammen mit Unternehmen und Hochschulen ein bundesweit bisher einmaliges Modellprojekt „Urbane Logistik“.

Nach einer intensiven Vorbereitungsphase geht die von Oberbürgermeister Stefan Schostok gestartete Projektinitiative „Urbane Logistik Hannover“ nun in die Umsetzungsphase.

Partner sind Volkswagen Nutzfahrzeuge, der Logistik-Marktführer Deutsche Post DHL, die Stadtwerke Hannover AG (enercity), die Leibniz Universität Hannover, die Hochschule Hannover und das Niedersächsische Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) an der Technischen Universität Braunschweig.

Der Lenkungskreis unter Leitung von Oberbürgermeister Schostok gibt am Donnerstag, 21. September, offiziell den Startschuss für die Umsetzung der ersten Meilensteine.

Eingang zum Hinüberschen Garten

Hinüberscher Garten: „Hannovers Urwald“ und literarischer Friedhof

Eingang zum Hinüberschen Garten

Eingang zum Hinüberschen Garten

Zu abwechslungsreichen Spaziergängen in verschiedenen Grünanlagen lädt das Führungsprogramm „Grünes Hannover“ im September ein:

Am Dienstag, dem 19. September, um 17 Uhr erläutert Daniel Reich „Die Entstehung und Entwicklung des Hinüberschen Gartens“ in Marienwerder, der in diesem Jahr 250 Jahre alt wurde. Treffpunkt ist der Parkeingang am Kloster Marienwerder, Quantelholz 62.

„Hannovers ‚Urwald‘ mit dem Rad erkunden“ heißt es Donnerstag, 21. September, von 15 bis 17 Uhr. Im Rahmen des Projekts „Städte wagen Wildnis“ führt die Tour zu verschiedenen „wilden Orten“ Orten in der Eilenriede. Solveig Hesse vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün erläutert, was Naturwaldparzellen für den Wald bedeuten und was dort anders ist als im Rest der Eilenriede. Treffpunkt ist die Stadtbahnhaltestelle „Zoo“ (Linie 11).

„Der Stadtfriedhof Stöcken literarisch“ ist der Titel der Führung am Sonntag, dem 24. September, um 15 Uhr. Der besondere Spaziergang – begleitet durch die literarische Komponistin und Rezitatorin Marie Dettmer – durch die parkähnliche Anlage rund um den malerischen Teich des Friedhofs in Stöcken wird angereichert mit Lyrik und Prosa. Treffpunkt ist der Haupteingang, Stöckener Straße 68.

Alle Führungsangebote sind kostenfrei, um Anmeldung unter Telefonnummer (05 11) 1 68 – 4 38 01 wird gebeten.

Niedersachsenstadion (HDI Arena)

Hannover bedauert Entscheidung des DFB zur EURO 2024 – Gratulation an die ausgewählten Spielorte

Niedersachsenstadion (HDI Arena)

Niedersachsenstadion (HDI Arena)

Hannover gehört nicht zu den zehn Spielorten, mit denen der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in die Bewerbung um die Fußball-Europameisterschaft 2024 geht. Das hat der DFB heute in Frankfurt bekanntgegeben. Oberbürgermeister Stefan Schostok und Hannover 96-Präsident bedauerten die Entscheidung des DFB und gratulierten zugleich den ausgewählten Spielorten.

Oberbürgermeister Stefan Schostok: „Wir sind natürlich sehr enttäuscht. Hannover ist eine begeisterte Sport- und Fußballstadt und hätte es verdient, dabei zu sein. Die Stadt und Hannover 96 haben gemeinsam eine professionelle Bewerbung auf den Weg gebracht. Dass es am Ende nicht gereicht hat, nehmen wir sportlich. Diesmal sind andere Städte zum Zuge gekommen. Deshalb Glückwunsch an die Konkurrenz.“

Martin Kind, 96-Klubchef und Geschäftsführer Hannover 96 Arena GmbH & Co. KG: „Es ist leider keine gute Entscheidung für Hannover und ganz Niedersachsen. Die Stadt und 96 haben eine Topbewerbung abgegeben, und wir wären mit unserem tollen Stadion 2024 gern dabei gewesen. Aber Niederlagen gehören im Sport dazu. Wir respektieren selbstverständlich die Entscheidung und drücken dem DFB die Daumen, dass er nächstes Jahr den Zuschlag für die EM 2024 bekommt. Deutschland und den zehn Gastgeberstädten wünschen wir ein erfolgreiches Turnier.“

Auch Thorsten Meier, Leiter 96-Stadionbetrieb/Vertrieb/Organisation, zeigte sich enttäuscht „Schade, dass Hannover nicht den Zuschlag bekommen hat. Das ändert nichts daran, dass wir mit der HDI Arena ein tolles Stadion haben. Den anderen Austragungsorten wünschen wir für das Turnier in sieben Jahren viel Erfolg.“

Ralf Sonnenberg, Leiter des Eventmanagements der Stadt: „Der DFB hat anderen Spielorten den Vorzug geben. Das akzeptieren wir. Hannover kann solche Großevents. Das haben wir schon oft bewiesen. Aber wir schauen nach vorn. Es wird andere Gelegenheiten geben, bei denen wir wieder ins Rennen gehen.“

Über die Vergabe der Endrunde 2024 entscheidet die europäische Fußball-Union UEFA voraussichtlich im September 2018. Außer Deutschland bewirbt sich auch die Türkei um die Ausrichtung.

Alte Haltestelle Steintor

Projekt ZEHNSIEBZEHN: Neue Strecke zum „Hauptbahnhof/ZOB“ wird eröffnet

Alte Haltestelle Steintor (wird ab 2018 wieder als Bushaltestelle in der Kurt-Schumacher-Straße dienen)

Alte Haltestelle Steintor (wird ab 2018 wieder als Bushaltestelle in der Kurt-Schumacher-Straße dienen)

Ab Montag, den 18. September 2017, fahren die Stadtbahnlinien 10 und 17 wieder oberirdisch. Neuer Endpunkt in der Innenstadt ist die Haltestelle „Hauptbahnhof/ZOB“. Auf der Strecke befinden sich drei neue Hoch-bahnsteige. Die Haltestellen „Goetheplatz“, „Hauptbahnhof/Rosenstraße“ und „Hauptbahnhof/ZOB“ ermöglichen den Fahrgästen einen barrierefreien Ein- und Ausstieg.

Bis am Steintor ein weiterer Hochbahnsteig fertiggestellt ist, werden am Clevertor und Steintor zwei Ersatzhaltestellen mit Tiefbahnsteigen bedient. Die Haltestelle „Clevertor“ liegt in Richtung Ahlem/Wallensteinstraße hinter der Einmündung Lützowstraße. In Richtung Hauptbahnhof liegt die Haltestelle vor der Kreuzung „Brühlstraße/Goethestraße“. Die Ersatzhaltestelle „Steintor“ befindet sich in beiden Fahrtrichtungen auf der Kurt-Schumacher-Straße zwischen Odeon- und Kanalstraße.

Ebenfalls neu: Auf der Strecke fahren überwiegend Zwei-Wagen-Züge vom Typ TW2000. Neben den „Silberpfeilen“ kommt das ältere Modell TW6000 nur noch als Einzelwagen zum Einsatz.

Alle Informationen zu den Änderungen bei der ÜSTRA fin-den Sie hier:
www.uestra.de/auskunft-und-fahrplaene/projektzehnsiebzehn/

Alle Informationen zum Projekt ZEHNSIEBZEHN gibt es hier:
www.infra-hannover.de/zehnsiebzehn/

Drehung im Kopf

„Drehung im Kopf“

Fake als subversive, künstlerische Strategie

Mittwoch, 13.09.2017 – 20 Uhr
Medienhaus Hannover, Schwarzer Bär 6

Referent: Georg Klein

Die subversive Strategie des Fake | BRIMBORIA Institut
„Fakes als künstlerische Strategie zu nutzen, stellt eine Gratwanderung in mehrfacher Hinsicht dar: man verlässt die reine Sphäre der Kunst, man spielt mit dem Publikum ein doppeltes Spiel, man greift in die Wirklichkeit ein, ohne zu wissen, wie es ausgeht. Das Riskante daran ist zugleich der Reiz – ein sehr starker Reiz, wie ich anhand meines ersten, durch und durch als Fake ausgearbeiteten Projekts erfahren konnte.“

„Kunst ist die Kunst so zu tun, als ob. Das wirkt am nachhaltigsten.“ so schrieb eine Rezensentin der Berliner Zeitung zu diesem Projekt – und es ist diese Wirkungskraft im Kopf, das das Spiel mit einem Fake so attraktiv macht. Für einen bestimmten Zeitraum müssen die Rezipienten sich der gefaketen Wirklichkeit aussetzen, was ein hohes provokatives Potential erzeugen kann. Im Gegensatz zur Täuschung, Fälschung und Betrug wird beim Fake jedoch „das Moment der Enthüllung von vorneherein mitentworfen“. D.h. dass der Rezipient nach einer gewissen Zeit dahinterkommen kann und soll, was hier gespielt wird. Erst dann setzt die volle Erkenntnis ein und oft auch ein humorvolles Aufatmen. Diesen Punkt haben wir im Wachturmprojekt unterschiedlich lang hinausgezogen, je nach Verhalten der Besucher, ob sie sich entrüstet, unsicher oder interessiert zeigten. Einige haben jedoch bereits während der Führung durch den Turm anhand des überspitzt formulierten Infoblatts oder der ins Extremgehenden Grünfärbung des Lichts oder des mächtigen, durchdringenden Turmklangs das Spiel erkannt: eine Drehung im Kopf, die die Besucher anders hinauslässt als sie hereingekommen waren.

Jüngstes Beispiel ist die Aktion der Gruppe „Zentrum für politische Schönheit“ mit ihrer gefaketen Website des Bundesfamilienministeriums, auf der zur Aufnahme und Patenschaft von 55.000 syrischen Flüchtlingskindern aufgerufen wird. Doch bereits Orsen Welles erlangte seine Bekanntheit durch einen Fake, dem fiktiven Hörspiel „Krieg der Welten“ von 1938. Er nutzte das normale Radiomusikprogramm, das ab und zu von einem Moderator unterbrochen wurde, um die neuesten Nachrichten zur Invasion vom Mars zu verbreiten. Angeblich soll die Sendung zu einer Panik an der Ostküste der USA geführt haben, doch soll es sich bei den Presseberichten darüber ebenfalls um gezielte Übertreibungen gehandelt haben, die Welles erst berühmt machten.
Georg Klein

Themenreihe Gesellschaftskritik – In Kooperation mit dem NLQ Hildesheim.
Während der Veranstaltung werden Foto- und Filmaufnahmen gemacht.

Eintritt: frei

The Dark Blue Orchestra

Ruby Tuesday: The Dark Blue Orchestra

Live: THE DARK BLUE ORCHESTRA, eine französische Band die die Klangwelten eines Tom Waits mit italienischer Tarantella und der dichten Atmosphäre Calexicos verbindet. Kammermusik, jazziger Blues und die Songkunst Nick Caves geben sich mit der Theatralik des Cabarets die Hand bei diesem einzigartigem Haufen. Ziemlich gute Band!

Einlass 20:30 Uhr
Beginn 21:30 Uhr

Eintritt frei
AB 18 JAHREN

Cafe Glocksee
Glockseestr. 35 (Hinterhof)
30169 Hannover
www.cafe-glocksee.de

Mörderjagd mit Inselblick

Auftakt zum Krimifests Hannover

Auftaktveranstaltung Krimifest Hannover
Mörderjagd mit Inselblick – Cornelia Kuhnert und Christiane Franke

Montag, 11. September 2017
Beginn 19:30 Uhr

Gewerbepark Alter Schlachthof Hannover
Röpkestraße 12, Turm 2

»Mörderjagd mit Inselblick«, Lesung aus dem vierten Fall für Henner & Co, mit Christiane Franke und Cornelia Kuhnert

In ihrem vierten Fall ermittelt das ostfriesische Kulttrio auf den Inseln Norderney, Wangerooge und Spiekeroog. Bei Mord verstehen Henner, Rudi und Rosa keinen Spaß. Und als bei den drei Opfern die gleiche Todesursache festgestellt wird, ist das Trio in Alarm.

Die Recken

Großartige Leistung der Recken bringt ersten Sieg gegen Kiel

Die ReckenDIE RECKEN übernehmen mit historischem Erfolg die Tabellenführung

Die TSV Hannover-Burgdorf hat etwas Historisches geschafft. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte konnten DIE RECKEN gegen den THW Kiel gewinnen. Der 29:31 (14:16) Erfolg für die Schützlinge von Trainer Carlos Ortega war nicht unverdient, denn die Niedersachsen agierten über die gesamte Spielzeit ruhig und abgeklärt und hatten in den entscheidenden Situationen das bessere Ende für sich. „Die Mannschaft hat großartiges geleistet“ lobte Ortega seine Spieler. Durch diesen Erfolg übernehmen DIE RECKEN sogar die Tabellenführung der DKB Handball-Bundesliga. „In Kiel zu gewinnen ist etwas Besonderes. Schön, dass die Mannschaft sich und das Trainerteam heute belohnt hat“, freute sich auch Geschäftsführer Benjamin Chatton.

Während beim THW Kiel am 58. Geburtstag von Trainer Alfred Gislason mit Rene Toft Hansen ein zentraler Abwehrspieler nach langer Verletzungspause wieder in die Mannschaft rückte, mussten DIE RECKEN auf Pavel Atman und Lars Lehnhoff (beide Fußprobleme) verzichten. Zudem traten bei Torhüter Martin Ziemer während des Aufwärmens muskuläre Probleme auf, so dass Malte Semisch zwischen die RECKEN-Pfosten rückte. Immerhin feierte Spielmacher Morten Olsen nach überstandener Muskelverletzung seine Rückkehr auf das Spielfeld und gab RECKEN-Trainer Carlos Ortega mehr taktische Flexibilität.
Das Selbstvertrauen aus den ersten beiden Siegen war bei Niedersachsens Spitzenhandballern auch in der Sparkassen Arena zu spüren. Kapitän Kai Häfner und Co. boten dem Rekordmeister die Stirn und gestalteten die Begegnung in der Anfangsphase absolut offen. Vor allem Häfner, der bereits an den ersten beiden Spieltagen zu den Top-Torschützen der RECKEN gehörte, fand immer wieder die richtige Lücke im Kieler Abwehrverbund. Zudem zeichnete sich Malte Semisch, der unter der Woche seinen 25. Geburtstag feierte, besonders bei freien Würfen aus und vereitelte gleich mehrere große Wurfchancen der Gastgeber.

Es entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein sehr intensives und schnelles Spiel, in dem DIE RECKEN absolut auf Augenhöhe agierten und sich sogar leichte Vorteile erarbeiteten. Allerdings verhinderten zwei verworfene Siebenmeter von Casper Mortensen und Rúnar Kárason gegen den dänischen Nationaltorhüter Niklas Landin eine noch bessere Ausgangslage als die 14:16 Halbzeitführung.
Trotzdem knüpften DIE RECKEN in den ersten 30 Minuten nahtlos an die Vorstellungen gegen Flensburg und Wetzlar an. „Wir haben viel von dem umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben. Vor allem haben wir dem THW Kiel wenig leichte Tore ermöglicht und führen deshalb nicht unverdient“, sagte Geschäftsführer Benjamin Chatton in der Halbzeit.

Nach der Pause blieb das Tempo im Spiel von beiden Mannschaften weiterhin maximal hoch. Auf RECKEN-Seite blieb Kai Häfner überragender Akteur und erlaubte sich erst im achten Versuch den ersten Fehlwurf. Beim THW Kiel übernahm der eingewechselte Lukas Nilsson viel Verantwortung und brachte die Gastgeber quasi im Alleingang auf 18:18 heran. Bis zum 20:20 legten die Niedersachsen noch vor, doch die Kieler kamen jetzt zu häufig und vor allem zu schnell zu Torerfolgen und gingen beim 21:20 (39.) durch Dahmke erstmals wieder in Front.

DIE RECKEN hielten aber weiter dagegen und gaben durch Häfner, Brozovic und Mortensen (per Siebenmeter) die richtige Antwort. Zudem parierte Semisch in diesen Minuten wichtige Bälle, die die Niedersachsen wieder knapp in Front brachten. Nach einem weiteren verwandelten Siebenmeter von Mortensen nahmen die Niedersachsen eine 24:26 Führung mit in die letzten elf Minuten.
Doch der Rekordmeister schlug postwendend zurück und glich durch die Flügelzange Ekberg und Dahmke zum 26:26 (51.) aus. Olsen brachte die Niedersachsen in erneut in Front, doch das währte nicht lange und der THW konterte durch Weinhold zum 28:27 (53.). Im Gegenzug hatten DIE RECKEN durch Mortensen die Riesenchance auf den Ausgleich, doch der Linksaußen scheiterte an Landin, der in der Schlussphase mehr und mehr zum Faktor wurde.

Das Spiel stand jetzt auf Messers Schneide und alle Zuschauer in der Sparkassen Arena rechneten damit, dass der THW Kiel wie gewohnt jetzt eine Schippe drauflegen würde. Doch es kam anders. Zunächst stellte Morten Olsen mit einem sehenswerten Rückraumkracher den 28:28 Gleichstand her. Die Abwehr um den starken Semisch legte noch einen Gang zu und vorne fanden DIE RECKEN in der Schlussphase den sehr agilen Evgeni Pevnov am Kreis. Dieser holte zwei Siebenmeter raus, die Casper Mortensen nervenstark und eiskalt verwandelte. Kiel konnte nur noch beim 29:29 durch Nilsson ausgleichen und öffnete im letzten RECKEN-Angriff die Abwehr.

Doch die Niedersachsen liefen nicht ins offene Messer, stattdessen fand Patrail mit einem tollen Zuspiel Pevnov am Kreis und dieser vollstreckte mit einem Heber zum 29:31 Endstand und dem ersten RECKEN-Sieg überhaupt gegen den THW Kiel. „Sowas kommt leider nicht so oft vor. Es ist auch mein erster Sieg in Kiel und ich denke wir werden diesen Erfolg auch genießen. Das war ein richtig geiles Spiel von uns“, freute sich Kapitän Häfner, der mit elf Treffern überragender Torschütze war.

Statistik:
THW Kiel vs. DIE RECKEN 29:31 (14:16)
THW Kiel: Wolff, Landin; Toft Hansen, Firnhaber, Weinhold (6), Dissinger, Wiencek (2), Ekberg (7/3), Zeitz (2), Frend Ofors (2), Rahmel, Dahmke (2), Zarabec (1), Vujin, Bylik (3), Nilsson (4).
DIE RECKEN: Semisch, Ziemer; Johannsen, Mortensen (8/5), Patrail (1), Pevnov (3), Häfner (11), Böhm (1), Kárason, Olsen (5), Brozovic (1), Kalafut, Christophersen, Kastening (1), Büchner.
Siebenmeter: 3/3 – 7/5
Strafminuten: 6:6
Schiedsrichter: Lars Geipel / Marcus Helbig
Zuschauer: 10.285

Gleich spüren die Besucher die Entladung der Leidener Flasche

Tollkühne Energiegeschichten – Familienprogramm am Entdeckertag im Museum für Energiegeschichte(n)

Gleich spüren die Besucher die Entladung der Leidener FlascheAm Entdeckertag der Region Hannover am 10. September 2017 ist im Museum für Energiegeschichte(n) viel los. Das diesjährige Motto lautet „Best of“ – und so präsentiert auch das Museum in der Humboldtstraße 32 von 10 bis 18 Uhr sein bestes Familienprogramm rund um das Thema Energie.

Bei den Vorführungen von elektrisierenden Experimenten um 10 Uhr und um 17 Uhr knallen Funken, tanzen Papierschnitzel und es kracht das Donnerhaus. Um 12.30 Uhr wird aus dem Leben des Erfinder-Unternehmers Werner von Siemens, der in der Region Hannover geboren wurde, erzählt. Die besten Energiegeschichten über glühende Strümpfe, Musik aus dem Trichter und sportliche Zahnärzte sind bei der Entdeckertour um 15.30 Uhr zu hören. Eine Energie-Rallye für Groß und Klein wird den ganzen Tag über angeboten.

Die Wolfsburger Figurentheater Compagnie spielt um 11 Uhr und um 14 Uhr Theater für Familien mit jungen Kindern. In dem Stück erlebt Dr. Brumm tollkühne Abenteuer und ergründet das Geheimnis der Elektrizität.

Der Eintritt im Museum für Energiegeschichte(n) ist frei. Das vollständige Programm des Entdeckertags der Region Hannover ist im Internet unter www.entdeckertag.de veröffentlicht.

Museum für Energiegeschichte(n)
Humboldtstraße 32
30169 Hannover
www.energiegeschichte.de

Faire Woche 2017

„Faire Woche“ 2017

Unter dem Motto „Wirtschaftliche Perspektiven für die ProduzentInnen im globalen Süden“ steht die diesjährige „Faire Woche“, die vom 15. bis 29. September stattfindet. Das städtische Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro hat mit zahlreichen Vereinen und Gruppen ein buntes Programm für Hannover zusammengestellt. Die „Faire Woche“ ist eine bundesweite, jährlich stattfindende Aktion.

Ein in jedem Jahr wichtiger Bestandteil der „Fairen Woche“ ist das Engagement der BerufsschülerInnen: Vom 25. bis 29. September werben Auszubildende des Einzelhandels der BBS Handel der Region Hannover unter dem Motto „Hannover handelt fair und regional“ für fair gehandelte und regionale Produkte. In Supermärkten und Fachgeschäften in Stadt und Region Hannover verteilen sie Kostproben und informieren die KundInnen.

Höhepunkt des diesjährigen Programms in Hannover ist der „Faire Brunch“ am 28. September (11 bis 15 Uhr) mit einer Modenschau auf dem Kröpcke. Aber auch viele weitere Angebote laden zum Informieren, Probieren oder Mitmachen ein.

Die Landeshauptstadt Hannover fördert seit Jahren den „Fairen Handel“ und die nachhaltige kommunale Beschaffung und nimmt regelmäßig an der „Fairen Woche“ teil. Dies sind auch wichtige Bausteine im Rahmen des Ratsbeschlusses von 2016, die „Globalen Nachhaltigkeitsziele“ der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals – SDGs) auch in Hannover umzusetzen. Die Stadt will mit nachhaltigem Handeln ihren Beitrag dazu leisten, die in den Zielen geforderte Verbesserung der Lebenssituation im globalen Süden und die Sicherstellung nachhaltiger Konsum- und Produktionsmuster zu erreichen.

Das Programm in der Übersicht:

9. September, 16 bis 18 Uhr, TeeGarten Hainholz, Rübenkamp/Hans-Meinecke-Weg:
Eritreische Kaffee-Zeremonie
Im TeeGarten in Hainholz wird Kaffee in einer eritreischen Zeremonie zubereitet. Dazu gibt es Informationen zu gesunder und ökologischer Ernährung sowie zum Thema „Fairer Handel“.
Veranstalter: Migranten für Agenda 21 e.V.

15. bis 29. September, Hildesheimer Str. 12:
Büchertisch Stadtbibliothek
Die Zentralbibliothek bietet in der „Fairen Woche“ einen Büchertisch mit Ratgebern, Krimis, Reportagen und Bildungsmaterialien rund um das Thema „Fairer Handel“ an.
Veranstalter: Landeshauptstadt Hannover.
Öffnungszeiten: montags bis freitags 11 bis 19 Uhr, sonnabends 11 bis 16 Uhr.

18. September, 14 bis 18 Uhr, Umweltzentrum Hannover, Hausmannstr. 9-10:
Südperspektiven auf die Entwicklungszusammenarbeit
Berichte und Austausch über Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit mit Geofrey Nsubuga, Direktor der deutsch-ugandischen Partnerorganisation Somero Uganda.
Anmeldung per E-Mail unter: holthoff@ven-nds.de
Veranstalter: Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. (VEN).

18. bis 24. September, Trammplatz 2:
Das Rathaus isst fair!
Der Gartensaal bietet in dieser Zeit täglich ein Tagesgericht mit fair gehandelten Zutaten an.
Veranstalter: Landeshauptstadt Hannover

23. September, Platzprojekt, Fössestr. 103
Kleidertauschparty
Kleidertauschparty als Zeichen gegen Konsumwahn und Ressourcenverschwendung. Interessierte können gut erhaltene, saubere Kleidung (keine Unterwäsche, kein Schwimmzeug) anbieten. Mitgebracht werden dürfen pro Person maximal fünf Teile Frauenkleidung oder bis zu zehn Teile Männerkleidung. Und dann wird getauscht! In der „Beauty-Ecke“ wird gezeigt, wie man ökologische und mikroplastikfreie Pflegeprodukte selbst herstellen kann.
Veranstalter: Greenpeace Hannover

28. September, 11 bis 15 Uhr, Kröpcke:
Fairer Brunch
Zum Höhepunkt der „Fairen Woche“ Hannover laden verschiedene Organisationen und Einrichtungen auf den Kröpcke ein. Geboten werden kostenlose Snacks und eine Modenschau.
Veranstalter: Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro in Kooperation mit: Allerweltsladen, Berufsbildende Schule Handel der Region Hannover, Contigo Fairtrade Shop, Fairtrade Scouts der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg in der Pfarrei zu den Heiligen Engeln, Greenality, Greenpeace Hannover, JANUN e.V. Region Hannover, Fairtrade Schools, Migranten für Agenda 21, Viva con Agua Hannover, Wildwuchs e.V., Wissenschaftsladen Hannover e.V.

29. September,18 bis 21 Uhr, Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover, Burgstr. 14:
Fair-vegane Kochweltreise
Mit Zutaten aus Südamerika und regionalen Produkten wird eine komplette vegane Mahlzeit zubereitet.
Anmeldung unter: anmeldung.vhs@hannover-stadt.de
Teilnamekosten: 3,50 Euro zuzüglich Lebensmittelkosten
Veranstalter: Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover in Kooperation mit Janun e.V. Region Hannover und Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro.

Seite 1 von 1.31212345...102030...Letzte »