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Hannover Nachrichten

Dienstag, 26. August 2014

Das Projekt FreiCycle ist ein soziales Non-Profit-Projekt. Das heißt, dass es nichtkomerziell arbeitet, um Euch den Luxus kostenlos benutzbarer Stadtfahrräder zu bieten. FreiCycle möchte Fahrräder mit integiertem Tracking-System in ganz Hannover zur Verfügung zu stellen. 100% kostenlos und für jeden nutzbar! 

Dafür setzen der Student Niclas Grüning und seine Freunde alte Fahrräder instand, montieren daran einen GPS-Sender und stellen sie dann zur freien Verfügung in die Stadt. Auf der Webseite www.freicycle.de kann man nachsehen, wo die Leihräder sich befinden. Sie sind nicht angeschlossen und können nach Belieben benutzt werden.

Kamera: Julian Stecher
Schnitt: Sarina Fischer
Redaktion: Sarina Fischer

h1 - Fernsehen aus Hannover
Georgsplatz 11
30159 Hannover
www.h-eins.tv


Freitag, 22. August 2014
Dirk Dufner und Jimmy Briand

Dirk Dufner und Jimmy Briand

Kurz vor dem Start der neuen Bundesliga-Saison hat Hannover 96 heute Nachmittag Jimmy Briand verpflichtet. Er bekommt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2015 und erhält die Rückennummer 21. Der 29 Jahre alte (geboren am 2. August 1985 in Vitry-sur-Seine/Frankreich) und 1,82 Meter große Franzose spielte in den vergangenen vier Jahren für den französischen Top-Klub Olympique Lyon und zuvor acht Spielzeiten lang für Stade Rennes. Für den ehemaligen Champions League-Teilnehmer Olympique Lyon erzielte Briand in 110 Erstligaspielen insgesamt 22 Tore. Für Frankreich bestritt Briand fünf Länderspiele und durchlief die diversen U-Nationalteams.

"Jimmy Briand kann flexibel auf dem Flügel oder auch im Sturmzentrum agieren", erklärt 96-Sportdirektor Dirk Dufner. "Wir wollten diese eine Position im Kader unbedingt noch besetzen. Ich bin davon überzeugt, dass wir eine gute und sinnvolle Lösung gefunden haben."

"Er bringt die notwendige Erfahrung und nach unseren Beobachtungen das notwendige Durchsetzungsvermögen mit, um für unsere Mannschaft eine Verstärkung zu sein", sagt 96-Cheftrainer Tayfun Korkut.

"Die Bundesliga wird eine neue Erfahrung, auf die ich mich sehr freue. Ich bin neugierig auf die Liga im Land des Weltmeisters, nachdem ich zuvor viele Jahre in der französischen Ligue 1 gespielt habe. Ich will mich schnell in Hannover zurechtfinden und hoffe sehr, dass wir am Samstag gegen Schalke einen erfolgreichen Start in die Saison haben", so Jimmy Briand.

Hannoverscher Sportverein von 1896 e.V.
Robert-Enke-Straße 1
30169 Hannover
www.hannover96.de


Freitag, 22. August 2014

Das 6. Große Stadtteilfest und 30 Jahre FROSCH
...mehr geht nicht!

Endlich ist es wieder so weit, DAS Stadtteilfest in Limmer! 

Am 30. August 2014 findet wieder Limmer live statt. Zum sechsten Mal engagiert sich der Verein Unternehmen Limmer e.V., damit wir in unserem Stadtteil einen kunterbunten und höhepunktgespickten Tag erleben können!

Von Livemusik auf der Bühne und (Kunst)Handwerk bis hin zu Spiel und Spaß für Kleine und Große, Junge und Alte. Natürlich auch für alle, die nicht aus dem vielleicht schönsten Stadtteil Hannovers kommen.
Viele Vereine und Firmen nutzen die Gelegenheit sich zu präsentieren, bieten Mitmach-Aktionen wie Nägel schmieden, Holzspielzeugbau, Recyclingwerkstatt an. Außerdem kommen Bürgerinnen und Bürger ins Gespräch und es wird nicht eine Minute langweilig werden...

Auch in diesem Jahr wurden keine Kosten und Mühen gescheut und mit u.a.

  • Mit 18 (Westernhagen Coverband)
  • Digger Barnes Band (Bluesrock)
  • Showküche (Jörg Lange, Lindenkrug)

ein Programm organisiert, bei dem für jede und jeden etwas dabei ist!

Bei mit Sicherheit gutem Wetter wird auch dieses Stadtteilfest wieder für viel schöne Momente an diesem Tag und darüber hinaus sorgen.

Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich gesorgt... Von Kaffee & Kuchen bis
Getränke aller Art & Bratwurst ist alles dabei!

Also: 30. August 2014 "Limmer Live", 15.00 - 22.00 Uhr 


 

 

 


Donnerstag, 21. August 2014

Das Schulbiologiezentrum Hannover und der BUND Region Hannover richten am 30. August von 17 bis 21 Uhr die Europäische Nacht der Fledermäuse aus. Veranstaltungsort ist das Schulbiologiezentrum. Dort erwarten die BesucherInnen interessante Informationen und Aktionen rund um das Leben der Fledermäuse und die Erhaltung der verschiedenen Arten.

Programm

Um 17 Uhr beginnen die Mitmachaktionen für Kinder und Erwachsene, dazu zählen zum Beispiel: interaktive Informationen zum Schutz der Fledermäuse und ihrer Lebensräume, Tipps zum Bau von Fledermauskästen, ein Fledermausquiz, Fledermausspiele für die Kinder und eine Tombola zu Gunsten des Fledermausschutzes. Außerdem können sich die ganz jungen Gäste in Fledermauskinder verwandeln und eine Fledermausschule besuchen.

Um 20 Uhr beginnt dann eine Expedition zu den im Schulbiologiezentrum beheimateten Fledermäusen. Mit sogenannten Batdetektoren werden die Geräusche der Fledermäuse verstärkt und für die BesucherInnen hörbar gemacht. Anhand der Schallwellen wird auch die Fledermausart bestimmt und vielleicht lässt sich die eine oder andere Fledermaus auch blicken.  

Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt, wobei die Aktionen größtenteils in den Innenräumen angeboten werden. Die Fledermausführung sowie die Führungen durch den Garten des Schulbiologiezentrums müssen bei Starkregen oder Sturm leider entfallen.

Der Eintritt ist frei, es werden alkoholfreie Kaltgetränke angeboten.

Anfahrt zum Schulbiologiezentrum

Vinnhorster Weg 2 in Hannover-Burg, Buslinie 136, Haltestelle Culemeyertrift oder Altenauer Weg sowie Stadtbahnlinien 4 und 5, Haltestelle Schaumburgstraße.

Pressemitteilung: Stadt Hannover


Dienstag, 19. August 2014

Streichungen im Bereich der Kinder - und Jugendarbeit

Sehr geehrte Damen und Herren,

in großer Sorge um die Kinder- und Jugendarbeit in der Landeshauptstadt Hannover wenden sich die Jugendorganisationen und -verbände aus Hannover an Sie mit der Bitte, Ihren ganzen Einfluss geltend zu machen, um die sich abzeichnenden Entwicklungen zu verhindern bzw. rückgängig zu machen.

Anlass ist die Mitteilung aus der Verwaltung, dass die freien Sachmittel für die Verbände noch in diesem Jahr um 10 % gekürzt werden sollen. Diese Mitteilung trifft die Verbände exakt zum Zeitpunkt des Beginns der Ferien, an dem tausende hannoverscher Kinder und Jugendlichen mit ihren Verbänden zu Sommermaßnahmen, Freizeiten, Zeltlagern, internationalen Begegnungen starten.

Es scheint so, als würde der hannoverschen Politik und der Verwaltung die Wertschätzung und Würdigung der Kinder- und Jugendarbeit der freien Träger und Jugendverbände völlig abgehen.

Der Stadtjugendring und die Verbände befürchten Folgendes für die Zukunft der Jugendverbandsarbeit.

Zunächst stellt sich hier die Frage, mit welchem Kalkül die Stadt einen solchen Zeitpunkt wählt.

Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Vertreterinnen und Vertreter der Stadt die außerschulische Kinder- und Jugendbildung und Jugendverbandsarbeit im Zuge der Sanierung ihrer Haushaltslücken in ihren Gestaltungsspielräumen einschränken wollen und dies mit der Perspektive der Einstellung tun. Dieser Verdacht hat sich bereits im Zuge der Mitarbeit in den sozialräumlichen Koordinierungsrunden zur Neuorganisation der Kinder- und Jugendarbeit aufgedrängt, da hierbei oft eine Indienstnahme der freien Träger und Verbände ohne Berücksichtigung ihrer jeweiligen besonderen Profile( Werteorientierung )angestrebt zu werden schien.

Da das Einsparpotential bei einer Kürzung der nicht-vertragsgebundenen Sachmittel um 10 % für die Stadt denkbar gering ist, diese Einsparung für die Verbände aber einen großen finanziellen Einschnitt darstellt, geht es offenbar vor allem um eine Beschneidung des Gestaltungsfreiraums von Kindern und Jugendlichen, die sich außerschulisch ehrenamtlich engagieren. Mit dem kleinstmöglichen Ertrag wird der größtmögliche Schaden angerichtet.

Betroffen hiervon sind nicht nur die Aktivitäten der Jugendverbände, wie Ferienfreizeiten, internationale Begegnungen und politische sowie gesellschaftliche Kinder- und Jugendarbeit in Gruppenstunden und Arbeitskreisen, sondern auch die von ihnen betriebene Arbeit in Jugendzentren, Kinderprojekten , Nachbarschaftstreffs und der aufsuchenden Jugendarbeit in den Stadtteilen.

Und ein weiteres Argument kommt hinzu: Die Streichungen treffen die Verbände in einer Situation, in der die Sachmittel sowieso schon äußerst angespannt sind, weil sich die Personalkosten in die Gesamtbeihilfe bis zu Anteilen um die 90 % hineingefressen haben.

Da gibt es keine Spielräume mehr.

Die von der Stadtverwaltung geplante Maßnahme wird nichts zur Sanierung des Haushaltes beitragen, aber zu einer weiteren Verunsicherung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führen. Dabei wäre es so wichtig, dass auch die Arbeit der haupt- und ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen gewürdigt würde.

Sie sind es, die mit den Kindern und Jugendlichen an der Zukunft unserer Gesellschaft arbeiten.

Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen haben die Anleitung zur Selbstorganisation und Partizipation und von Spontanität zum Ziel. Es geht darum, andere Lebenswelten und Alternativen zu einem teilweise tristen, oft medial bestimmten Alltag zu entdecken, gemeinsam eigene Ideen umzusetzen. Sie können in der Kinder - und Jugendarbeit lernen, Verantwortung für ihr eigenes Leben und auch für andere zu übernehmen, sich kritisch mit sich selbst und ihrer Umgebung auseinanderzusetzen und Konflikte friedlich zu lösen.

Es ist insgesamt hinreichend deutlich, dass der Ertrag dieser Maßnahme fragwürdig ist.

Was für die Verbände und den Ring bis zur Empörung unverständlich ist, ist der Zeitpunkt der Ankündigung.

Die Jahresplanung in den Verbänden ist seit Monaten abgeschlossen. Für viele bedeutet das, nun ihre Aktivitäten für den Rest des Jahres auf Finanzierbarkeit zu überprüfen und Maßnahmen ersatzlos zu streichen.

Viele MitarbeiterInnen in der Stadtverwaltung und in den Verbänden werden unnütz und sinnlos beschäftigt, um eine vermeintliche Höhe für die Streichungen zu erarbeiten.

Bitte stoppen Sie diesen Unsinn innerhalb Ihrer politischen Möglichkeiten.

Die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen bitten wir, sich auf Ihr eigenes Arbeitsprogramm 2011- 2016 zu beziehen und an der Umsetzung festzuhalten.

Die städtischen Zuwendungen, z.B. an die vielen sozialen und kulturellen Einrichtungen, Sportvereine und Beratungseinrichtungen, sind ein unverzichtbarer Bestandteil der städtischen Infrastruktur. Das bestehende Volumen wird auch in Zukunft gesichert ... im Laufe des Zeitraums dieser Vereinbarung erhöht."

Kinder- und Jugendarbeit ist für die Entwicklung eines Gemeinwesens wie der Stadt Hannover unverzichtbar.

Bitte setzen Sie sich jetzt und in naher und ferner Zukunft weiterhin dafür ein.

Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen

W. Duckstein, Vors. Stadtjugendring Hannover
für die Jugendverbände und - organisationen des Stadtjugendringes Hannover


Samstag, 16. August 2014

Der BürgerDialog 2014 der Volkshochschule Hannover steht unter dem Themenschwerpunkt gerechte Bildung für Erwachsene. Der nächste Dialog findet am 15. September von 17 bis 20 Uhr in der VHS Hannover, Theodor-Lessing-Platz 1 statt.

pdf BürgerDialog 2014: Wie gerecht ist Bildung für Erwachsene?

Dabei geht es um Fragen wie: Was muss passieren damit Bildung für Erwachsene gerecht ist? Was müssen EinwohnerInnen für gerechte Bildung für Erwachsene tun? Was muss die Kommune für Bildungsgerechtigkeit für Erwachsene tun? Moderiert wird die Veranstaltung von Silke Hansen und Tanja Homenko.

Anmeldungen nimmt die VHS entgegen bis zum 1. September unter der Rufnummer 168-40926 oder per E-Mail unter info@vhs-hannover.de. Die Kursnummer lautet 120HGX1, die Teilnahme ist kostenfrei. Für weitere Fragen steht Arzu Altug zur Verfügung unter der Rufnummer 168-43944.

"Mach den Mund auf"

Unter dem Motto "Mach den Mund auf" bietet die VHS Hannover seit 2012 Bürgerdialoge an. Der BürgerDialog ist ein Beteiligungs- und Diskussionsformat, das von der Bertelsmann Stiftung zusammen mit dem Deutschen Volkshochschulverband entwickelt wurde.

Die Ergebnisse der Veranstaltungen werden als Vorschläge und Impulse an die Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung herangetragen. Wobei die TeilnehmerInnen selbst entscheiden, welche Ergebnisse sie in welcher Form weitergeben.

Pressemitteilung: Stadt Hannover


Freitag, 15. August 2014

Die Aufnahmezahlen der SchülerInnen in die fünfte Jahrgangsstufe an den weiterführenden Schulen zum Schuljahr 2014/15 verteilen sich über die Schulformenwie folgt:

  • Hauptschulen: 2 Prozent
  • Realschulen: 10 Prozent
  • IGSen: 38 Prozent
  • Gymnasien: 50 Prozent

Schulanmeldung 2014 in Prozent

Im Vergleich zum Schuljahr 2013/14 sind kaum Veränderungen im Anwahlverhalten zu verzeichnen. 2013/2014 betrugen die Werte bei den Hauptschulen ein Prozent, bei den Realschulen neun Prozent, bei den IGSen 40 Prozent und bei den Gymnasien 50 Prozent.

"Der Trend des Anwahlverhalten bestätigt sich; nach wie vor entscheiden sich fast 90 Prozent der Eltern und Kinder für den Besuch einer IGS oder eines Gymnasiums", sagt Schuldezernentin Marlis Drevermann.

Insgesamt musste bei 166 SchülerInnen, die eine IGS anwählten, das Los entscheiden. Hier gab es einen Nachfrageüberhang an den entsprechenden IGSen. Von den 166 SchülerInnen haben 45 Kinder einen Platz an einer anderen IGS im Stadtgebiet erhalten. Die anderen 121 SchülerInnen wurden im dreigliedrigen Schulsystem (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) aufgenommen.

Bei den Gymnasien haben 178 SchülerInnen ihren Erstwunsch nicht erfüllt bekommen. Hier konnten jedoch die Zweit- und Drittwünsche an anderen Gymnasien bedient werden.

Im Rahmen der Inklusion wurden 126 (Vorjahr 127) Kinder angemeldet. Diese Kinder werden bei den Aufnahmen dem Erlass entsprechend doppelt gezählt; dadurch wird in den jeweiligen Klassen eine Verringerung der Klassenfrequenz erreicht.

Für die "Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe in Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen" für 2014/15 ist eine gestiegene Nachfrage an Plätzen in der gymnasialen Oberstufe an den IGSen zu verzeichnen.
56 SchülerInnen, die in den Oberstufen der Klassen elf der IGSen wegen fehlender Kapazitäten nicht aufgenommen werden konnten, wurden in den zehnten Klassen der städtischen Gymnasien aufgenommen. Insgesamt werden 2545 SchülerInnen die Einführungsphase in die gymnasiale Oberstufe besuchen.

Abschließende Zahlen können erst nach Veröffentlichung der Landesdaten Ende September/ Anfang Oktober bekanntgegeben werden.

Für die Verteilung der SchülerInnen auf die jeweiligen Schulen ist die Landesschulbehörde zuständig.

Pressemitteilung: Stadt Hannover


Donnerstag, 14. August 2014

Stadt gibt aus Anlass des 75-jährigen Jubiläums ein kleines Fest in der Parkanlage

Am Sonntag (17. August) gibt die Landeshauptstadt Hannover (LHH) aus Anlass des 75-jährigen Jubiläums des Hermann-Löns-Parks im Stadtteil Kleefeld ein kleines Fest in der Parkanlage. Fast auf den Tag genau, am 18. August 1939, wurde der Park nach einer Bauzeit von drei Jahren eingeweiht.

Das Programm zum Jubiläumsfest
Bereits ab 13 Uhr ist die historische und im Jahr 2012 restaurierte Bockwindmühle für interessierte BesucherInnen geöffnet. Diese kann mit fachkundiger Begleitung der Mühlenfreunde im Bürgerverein Kleefeld e.V. besichtigt werden. Der Heimatbund Niedersachsen e.V. und der Verband der Hermann-Löns-Kreise in Deutschland und Österreich e.V. bieten darüber hinaus an einen gemeinsamen Informationsstand Bücher und Informationsschriften an.

Gegen 15 Uhr wird Bürgermeister Klaus-Dieter Scholz an der Bockwindmühle ein Grußwort zum Parkjubiläum halten und das kleine Fest offiziell eröffnen. Im Anschluss daran, circa 15.15 Uhr, werden die Mühlenflügel zur Wartung der historischen Bockwindmühle von den MitarbeiterInnen des Werkhofs im Hermann-Löns-Park in Bewegung gesetzt.

Ab 15.30 Uhr wird Stefanie Krebs von "tonspur stadtlandschaft" den neuen Audioguide mit interessanten "Wiesengeschichten" vorstellen. Dieser kann dann auch sofort vor Ort ausprobiert werden. An sechs Stationen werden Geschichten von der Vergangenheit und Gegenwart des Parks, von seinen Gärtnerinnen, Gärtnern und Gartendirektoren, von Grasmahd und Graugänsen erzählt. Der Audioguide kann zukünftig mit den dazugehörigen MP3-Geräten (gegen Pfand) im Restaurant "Alte Mühle" (Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 22 Uhr) ausgeliehen werden. Auch können die Audiodateien im Internet heruntergeladen werden: www.hermann-loens-park-hoeren.de. Selbstverständlich werden auch Führungen für große und kleine BesucherInnen angeboten. Ab 15.45 Uhr können Interessierte die Flora und Fauna des Parks mit den Fachleuten d es Werkhofs erkunden.

Ebenfalls zum Parkjubiläum fertiggestellt wurde die Parkbeschilderung. Angepasst an das neue Gesamtkonzept für alle Grünanlagen und Flächen des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün der LHH erleichtert die neue und einheitliche Beschilderung die Orientierung in den Gärten und bietet ausführliche Informationen über die Gärten, Wälder und Landschaftsräume.

Hintergrundinformationen
Der Hermann-Löns-Park wurde zwischen 1936 und 1939 als Parklandschaft von der hannoverschen Gartenverwaltung und dem Architekten Hans Klüppelberg konzipiert. Das Gelände wurde vorher als Wiese und Obstplantage genutzt. Auch baute eine städtische Ziegelei seit dem 17. Jahrhundert dort Ton ab. Nach Stilllegung der Ziegelei wurde die Tongrube zum Annateich. Auf einer Fläche von 86 Hektar entstand damals eine Auenlandschaft mit weiträumigen Wiesen, gebuchteten Wasserflächen, locker verteilten Gehölzgruppen und Sichtschutzpflanzungen. Komplettiert wurde das künstliche, vorindustrielle Idyll durch die historischen Gebäude: das Hallenhaus von 1720, den Kornspeicher von 1637 und die Bockwindmühle von 1701. Der Entwurf knüpfte an die Landschaftsideale der Heimatschutzbewegung an. Im Sinne der Volkspark-Idee wurden darüber hinaus Liegewiesen, ein Freibad, Sportplätze und eine Kleingartenkolonie integriert. In seiner Grundstrukt ur ist der Hermann-Löns-Park bis heute unverändert geblieben. Dieser besticht durch seine besondere Eigenart und ist eines der bedeutendsten Gartendenkmäler in Hannover. Der Park, dessen Anlage ein wichtiger Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere ist, wird von einem engagierten Team gepflegt. Es setzt Wege instand, erhält Bänke und Spielgeräte, säubert den Park und führt die Wiesenmahd, Gehölzschnitte oder Nachpflanzungen durch.

Der Hermann-Löns-Park ist auf den Fahrradrouten der Gartenregion eine interessante Station und wurde auch in die neueste niedersächsische Mühlenroute aufgenommen. Die über 300 Jahre alte Bockwindmühle musste aufgrund von Schädlingsbefall 2008 abgebaut werden. Dank verschiedener Sponsoren (Bingo-Umweltstiftung, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Restaurant Alte Mühle - Ehepaar Bursch sowie den Bürgervereinen Kleefeld e.V. und Kirchrode e.V.) wurde diese 2012 restauriert.