Werbung

Hannover Nachrichten

Donnerstag, 24. Juli 2014
Solarwindskulptur

Solarwindskulptur

Im Frühjahr 2013 entwickelte der Künstler Mirko Siakkou-Flodin mit Schulkindern die WindSolarSkulptur. Ihre erste Präsentation durch die Landeshauptstadt Hannover beim Klimafest 2013 fiel wegen Unwetter buchstäblich ins Wasser. Bis sie einen festen Standplatz in Hannover bekommt, ist die WindSolarSkulptur ab dem 24. Juli 2014 öffentlich auf dem Dach des enercity-Wasserkraftwerks Herrenhausen an der Leine zu sehen.

„Wir haben damit symbolträchtig an diesem Ort die unendlich verfügbare Wasser-, Windkraft und Sonnenenergie vereint, um ins Bewusstsein zu rufen, dass auch in Hannover zum Ausbau der erneuerbaren Energien beigetragen werden kann“, sagte enercity-Technikvorstand Harald Noske anlässlich des Aufbaus der Skulptur durch Schulkinder aus der IGS Mühlenberg am Mittwoch, 23. Juli 2014. „Die erneuerbaren Energiequellen benötigen aber mehr Aufmerksamkeit, um sie dezentral und möglichst verbrauchsnah einzusetzen, und insbesondere die Windkraft leidet zunehmend unter Akzeptanzproblemen“.

„Die WindSolarSkulptur setzt ein markantes Zeichen für den Schutz des Klimas durch erneuerbare Energien“, beschreibt die 2. Vorsitzende vom Kindermuseum Zinnober e.V. Cara Cahusac die Grundidee des Projekts. Die Skulptur hat eine Höhe von über vier Metern und drei Meter Breite. Gespickt mit ihren bunt drehenden Rädern und glitzernden Solarmodulen weckt die WindSolarSkulptur die Aufmerksamkeit der Passanten. Nicht nur, weil sie eine besondere Kreation ist, sondern weil sie als Energiequelle leuchtet. Es leuchten bunte Lichter, sie pumpt Wasser in die Luft und sie kann Energie zum Auftanken von E-Bikes geben.

 

Bunte Recyclingmaterialien

Bunte Recyclingmaterialien

Auch das Thema „Recycling“ spielte eine tragende Rolle. Unsere Ressourcen sind endlich. Das Projekt setzt ein Zeichen für die Nachnutzung von Gegenständen, die sonst auf dem Müll landen würden. Die Skulptur ist zum größten Teil aus Recycling-Materialien gebaut. Bei der Erstellung der WindSolarSkulptur lernten die Teilnehmer, wie wichtig die nachhaltige Erzeugung von Energie und Ressourcenschonung für unsere Zukunft ist. An seinen Standorten wird die WindSolarSkulptur die Betrachter anregen, sich mit den Thema Klimaschutz, Energie und Recycling auseinander zu setzen.

In dem damaligen Workshop, der von Mirko Siakkou-Flodin und dem Schul-LAB IGS Mühlenberg angeleitet wurde, setzten sich die Schüler der Werk-statt-Schule und der Hauptschule Pestalozzi kreativ mit Kunst, erneuerbaren Energien, Recycling-Materialien und Metallarbeit auseinander. Die WindSolarSkulptur ist so konzipiert, dass sie weiter wachsen und sich verändern kann.

Das Projekt zur Entwicklung der WindSolarSkulptur wurde von Zinnober - Ein Museum für Kinder und Jugendliche in Hannover - in Kooperation mit dem Schul-LAB in der IGS-Mühlenberg, der Werkstatt-Schule e.V., der Hauptschule Pestalozzi, der Landeshauptstadt Hannover Fachbereich Umwelt und Stadtgrün sowie Agenda21 – und Nachhaltigkeitsbüro und den Agenturen cahusac.de und polymorphing durchgeführt. Der enercity-Fonds proKlima hat das Umweltbildungsprojekt 2013 mit 5.000 Euro zum großen Teil gefördert. Weitere Unterstützer waren Windwärts, Landeshauptstadt Hannover, alfasolar und Continental AG.


Mittwoch, 23. Juli 2014
„Macintosh 128K“ aus dem Jahr 1984

„Macintosh 128K“ aus dem Jahr 1984

Der Kult-Konzern aus Cupertino feierte Anfang des Jahres den 30. Geburtstag des Macs. Deutschlands größte Apple-Handelskette GRAVIS zeigt zu diesem Anlass Geräte aus 30 Jahren Apple-Geschichte. Nach Stationen in Düsseldorf und Berlin kommt die Wanderausstellung vom 25. Juli bis 30. August zum GRAVIS Store in der Ernst-August-Galerie in Hannover. Die Ausstellung ist für alle Besucher des Stores und des Einkauf-Centers kostenlos.

GRAVIS nimmt ab dem 25. Juli Kunden und Besucher des Stores in der Ernst-August-Galerie in Hannover mit auf eine Zeitreise. Die Freifläche vor dem GRAVIS Store im Erdgeschoss des Einkauf-Centers verwandelt sich in ein Apple-Museum. Die Ausstellung zeigt rund 20 Exponate und läuft noch bis zum 30. August.

„Die Erfolgsgeschichte von GRAVIS ist eng mit der von Apple verknüpft und begann 1986. Die Ausstellung zeigt die imposante Entwicklung, die Apple genommen hat, die in Deutschland auch mit dem Namen GRAVIS verbunden ist. Viele der Angestellten von GRAVIS sind schon lange dabei und können ihre ganz persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen zu einem Großteil der Exponate erzählen", erklärt Hubert Kluske, Geschäftsführer bei GRAVIS.

21 Jahre alt – Das „Newton MessagePad“ von 1993 ist der legitime Vorläufer heutiger Tablet-PC wie dem Apple iPad

21 Jahre alt – Das „Newton
MessagePad“ von 1993 ist der
legitime Vorläufer heutiger
Tablet-PC wie dem Apple iPad

Gezeigt werden Raritäten wie der „Macintosh 128K" aus dem Jahr 1984, das quietschige Notebook „iBook FireWire, second Edition" in der Farbausführung „key lime" von 2000 oder das MessagePad „Newton" aus dem Jahr 1993, das als legitimierter Vorgänger des heutigen iPads gelten kann.

Die Ausstellung ist für die Besucher kostenlos.

Die Öffnungszeiten des GRAVIS Stores in der Ernst-August-Galerie am Ernst-August-Platz 2 sind Montag bis Samstag von 10:00 bis 20:00 Uhr.

Über GRAVIS:

Seit Anfang 2013 ist GRAVIS eine hundertprozentige Tochter der mobilcom-debitel GmbH und damit Teil der freenet Group. Über die persönliche Beratung ermöglicht GRAVIS seinen Kunden den einfachen Zugang zum digitalen Leben und präsentiert alle wichtigen Innovationen des Digital Lifestyle herstellerunabhängig in derzeit über 70 Verkaufsstellen in Deutschland. 1986 in Berlin gegründet, avancierte die GRAVIS Computervertriebsgesellschaft zu Deutschlands größter Apple-Handelskette für iPhone, iPad, Mac und mehr sowie zum größten Apple-Servicepartner in Europa. Seit ihrem Bestehen entwickelte sich GRAVIS kontinuierlich immer mehr zu dem, was sie heute ist – einer der führenden Digital-Lifestyle-Anbieter in Deutschland. Neben Apple hat sich GRAVIS für die enge Zusammenarbeit mit weiteren Partnern aus dem Bereich Consumer Electronics geöffnet. Dazu gehören zum Beispiel Samsung und Sony.


Mittwoch, 23. Juli 2014

Der bekannte Hannoveraner Kinderbuchautor und Illustrator Ingo Siegner hat Kinderbücher aus seiner beliebten Reihe "Der kleine Drache Kokosnuss" an die Stadtbibliothek Hannover gespendet. Die Bücher sind aus dem Deutschen in verschiedene Sprachen übersetzt worden wie beispielsweise Spanisch, Katalanisch, Italienisch, Französisch, Türkisch und Chinesisch. Sie stehen den jungen BesucherInnen der Stadtbibliothek ab sofort zur Verfügung.  

Zur offiziellen Übergabe waren auch SchülerInnen der ersten Klasse der Grundschule Alemannstraße in die Stadtbibliothek Vahrenwald eingeladen. In dieser Grundschule haben über 90 Prozent der Kinder ihre Wurzeln außerhalb Deutschlands und wachsen zweisprachig auf.

Bücher in der eigenen Muttersprache zu lesen oder vorgelesen zu bekommen, wirkt sich positiv auf die Entwicklung der Sprache aus. Deshalb freuen sich die MitarbeiterInnen der Stadtbibliothek sehr über diese Kinderbuchspende.

Bei der offiziellen Übergabe nahm Ingo Siegner die Kinder mit auf eine kleine Abenteuerreise durch Europa. Unterstützt wurde die fiktive Tour von den mehrsprachigen Kindern und MitarbeiterInnen der Stadtbibliothek. So wurden die Geschichten des kleinen Drachen Kokosnuss besonders lebendig und die SchülerInnen durften schon vor den Ferien vom Urlaub träumen.

Die Stadtbibliothek Hannover bietet neben den Büchern von Ingo Siegner verschieden sprachige Medien für jedes Alter an. 

Informationen zum Autor

Ingo Siegner, 1965 in Hannover geboren, wuchs in Großburgwedel auf. Nach Schule und Zivildienst wurde er Sparkassenkaufmann, ging als Au-Pair nach Frankreich, besuchte die Universität und war schließlich bei Vamos beschäftigt, einem hannoverschen Veranstalter für Familienreisen. Auf vielen Reisen erfand er für Kinder fantastische Geschichten. Nebenher brachte er sich das Zeichnen bei. Mit seinen Büchern vom kleinen Drachen Kokosnuss, die in mehrere Sprachen übersetzt sind, eroberte er auf Anhieb die Herzen der jungen LeserInnen. Ingo Siegner lebt als Autor und Illustrator in Hannover.

Die offizielle Website des Autors: www.ingosiegner.de


Dienstag, 22. Juli 2014
Lena Schäffer von der Klimaschutzagentur mit den LED-Lampen, die am 26. Juli am Stand der Initiative „Die Plus-Sparer“ gegen Glühlampen eingetauscht werden.

Lena Schäffer von der Klimaschutz-
agentur mit den LED-Lampen, die am
26. Juli am Stand der Initiative
„Die Plus-Sparer“ gegen Glühlampen
eingetauscht werden.

Zum ersten LED-Tauschtag lädt die Initiative Die Plus-Sparer am Samstag, 26. Juli, auf den Platz der Weltausstellung in Hannovers City ein. Von 11 bis 18 Uhr können Interessierte dort eine alte Glühbirne gegen eine neue, energieeffiziente LED eintauschen – und das völlig kostenlos. Außerdem beantworten Energieberater alle Fragen zum Thema Energiesparen und es werden weitere Mitmach-Aktionen angeboten.

Die Plus-Sparer sind eine Initiative vom enercity-Fonds proKlima, der Klimaschutzagentur Region Hannover und der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Angeboten werden kostenlose und produktneutrale Beratungen zu energiesparenden Elektro-Geräten und Beleuchtung. Wer gerade vor einem Neukauf steht, kann sich von den Experten Tipps geben lassen.

Die Berater sind montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und donnerstags bis 20 Uhr erreichbar unter 0511 22002245 oder per Chat auf www.die-plus-sparer.de.


Dienstag, 22. Juli 2014

Sommerfest der Ludwig-Windhorst-Schule am Montag, den 28.7.

Das Schuljahr 2013/14 war ungewohnt lang - kurzweilig soll dagegen das Sommerfest am Montag, den 28.7. werden. In der Zeit von 15.00 - 18.00 Uhr erwartet die Besucher des „Kleinen Festes in LuWi's Garten" ein kleines, aber feines Programm mit Spiel, Spaß und Spannung. Neben Geschicklichkeitsspielen und sportlichen Aktivitäten für Groß und Klein wird ein abwechslungsreiches Kulturprogramm geboten: Beide Bandklassen sowie die Schulband und die Tanzgruppen der Schule treten auf, im Atrium findet ein Theaterprogramm statt. Es bleibt aber auch genügend Zeit und Platz, um einfach auszuspannen und zu klönen, etwas zu essen und zu trinken gibt es auch.

Und was „LuWi's Garten" angeht... ein möglicher Erlös soll für die Errichtung eines „grünen Lernraums" aufgewandt werden.

Weitere Informationen findet man unter www.ludwig-windthorst-schule.de

Text: Siegfried Heinemann


Montag, 21. Juli 2014
Mein Hannover 2030

"Mein Hannover 2030" - unter diesem Titel startet die Landeshauptstadt nach der Sommerpause den breit angelegten öffentlichen Dialog zur Stadtentwicklung. Zum Auftakt des auf eineinhalb Jahre angelegten Diskussionsprozesses ist ab Ende September eine Serie von vier Auftaktveranstaltungen geplant. ExpertInnen diskutieren mit der Öffentlichkeit über die Herausforderungen einer Großstadt wie Hannover in den nächsten eineinhalb Jahrzehnten. Die Verwaltung stellt in einem "Markt der Möglichkeiten" und an verschiedenen Orten der Stadt die zentralen Themen des Stadtdialogs vor.

"Wir wollen mit sehr unterschiedlichen Angeboten und Informationen die Grundlagen schaffen für eine möglichst breite Diskussion im kommenden Jahr zu den einzelnen Themen unserer Stadtentwicklung", umreißen Oberbürgermeister Stefan Schostok und Stadtbaurat Uwe Bodemann das Konzept der Auftaktserie. "In einem offenen Stadtdialog wollen wir zu konkreten Zielen und Strategien für eine gute Zukunft Hannovers kommen, über die am Ende dann der Rat der Landeshauptstadt entscheidet."

Motto - "Jeden Tag eine gute Stadt"

Symbolisch für den Stadtdialog stehen soll die hierfür graphisch gestaltete Wortmarke "Mein Hannover 2030", ergänzt um den Zusatz "Jeden Tag eine gute Stadt". "Wir wollen ein möglichst breit getragenes Konzept für Hannover erarbeiten. Deshalb wollen wir die Wünsche, Ideen und Kompetenzen aus Politik, Verwaltung und aller Interessierten in dieser Stadt mit einbeziehen und die Möglichkeiten realistisch ausloten", erläutert OB Schostok. "Es geht um das Hannover des Unternehmers, der Arbeiterin, des Feuerwehrmannes, der Professorin, des Familienvaters, der Studentin, der Seniorin, des Altenpflegers, des Hobbysportlers oder der Schauspielerin. Es geht um das Hannover aller, aber stets auch aus der ganz persönlichen Perspektive um 'Mein Hannover 2030'. Unser Motto 'Jeden Tag eine gute Stadt' ist - ein wenig augenzwinkernd - angelehnt an ein altbekanntes Pfadfindermotto", so Schostok. "Der Stadtdialog soll somit auch die Verbundenheit mit unserer Stadt, das Engagement und die Begeisterung für unser Hannover weiter stärken."

"Markt der Möglichkeiten" und Diskussion im Schauspielhaus

Den Auftakt macht am 29. September ab 17 Uhr ein "Markt der Möglichkeiten" im Schauspielhaus Hannover, wo die Stadtverwaltung die zentralen Themen des Stadtdialogs vorstellt. Ab 19 Uhr diskutieren ExpertInnen darüber, welche Herausforderungen und Trends der gesellschaftlichen Entwicklung sich für eine Großstadt wie Hannover für die kommenden 15 Jahre abzeichnen. Die Veranstaltung wird live in den Hof des Schauspielhauses und im Internet übertragen. Auf dem Podium sind vertreten u.a. Jeanette Huber vom Frankfurter Zukunftsinstitut und Dr. Helga Weisz vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Moderiert werden die Auftaktveranstaltungen von Journalistin und TV-Moderatorin Angela Elis. (Weitere Details zu allen Veranstaltungen siehe Anlage).

Handlungsbedarf für die Kommunen

Drei Wochen später am 20. Oktober geht es im Pavillon (19 bis 22 Uhr) mit einer zweiten Expertenrunde um die Frage, welcher konkrete Handlungsbedarf sich aus den absehbaren gesellschaftlichen Trends für eine Großstadt ergibt und welche Möglichkeiten und Spielräume für die Stadtentwicklung bestehen. Gäste auf dem Podium sind u.a. Prof. Julian Nida-Rümelin (München), Prof. Claudia Kempfert (DIW Berlin) und Prof. Klaus Wermker (Essen).

Ein "Abend on Tour"

Eine abendliche Rundreise an ausgewählte Orte in Hannover bietet am 21. November der "Abend on Tour" (17 bis 22 Uhr). Aufbauend auf den diskutierten Herausforderungen, Trends und Handlungsbedarfen der ersten beiden Veranstaltungen präsentiert die Stadtverwaltung an unterschiedlichen Orten entlang der Bus-Linien 100/200 Inhalte und Fragen zu den einzelnen Themenfeldern. OB Schostok: "Wir wollen hiermit insbesondere Menschen ansprechen, die wir mit den Podiumsdiskussionen vielleicht nicht erreichen und sie so zur Beteiligung im Jahr 2015 ermutigen." Der "Abend on Tour" beginnt im Neuen Rathaus, er endet im Pavillon mit einem öffentlichen Abschlusskonzert. Geplant ist ein Shuttleservice zwischen den einzelnen Veranstaltungsorten.

Was andere Städte tun

Den Abschluss der Auftaktserie bildet am 19. Januar eine Diskussionsrunde (19 bis 22 Uhr) mit OberbürgermeisterInnen aus anderen Großstädten. Im Gespräch mit Charlotte Britz (Saarbrücken), Städtetags-Präsident Dr. Ulrich Maly (Nürnberg), Boris Palmer (Tübingen) und Petra Roth (Ex-OB in Frankfurt/Main) geht es um Einblicke, wie andere Städte mit den anstehenden Herausforderungen umgehen.

Hauptphase des Stadtdialogs 2015

An die Auftaktserie schließen sich 2015 viele größere und kleinere Veranstaltungen, Foren und Expertenrunden zu den zentralen Themenfeldern der Stadtentwicklung an. Geplant sind außerdem begleitende Online-Foren. Schon jetzt haben einzelne Verbände, Unternehmen oder andere Gruppen der Stadtgesellschaften eigene Veranstaltungen zum Stadtdialog angekündigt. Auf der Internetplattform hannover.de sind unter www.meinhannover2030.de alle Informationen rund um den Stadtdialog zu finden. Ebenso sind Social-Media-Angebote (Facebook, Twitter) für "Mein Hannover 2030" in Vorbereitung.

Status Quo-Bericht - Leitfragen - Spielregeln

Zur Vorbereitung des Stadtdialogs "Mein Hannover 2030" hat die Stadtverwaltung einen Status Quo-Bericht zu den zentralen Themen der Stadtpolitik erarbeitet. Dieser wird zusammen mit den Leitfragen für den Stadtdialog im September im Vorfeld der Auftaktveranstaltungen vorgestellt. Ebenso sind "Spielregeln" für die Beteiligung in Vorbereitungen. Diese setzen einen Rahmen für die Mitwirkung aller Interessierten in Veranstaltungen oder auch im Online-Dialog.

Bürgerpanel zum Stadtdialog

Im Anschluss an die ersten drei Auftaktabende ist Ende November eine repräsentative Online-Umfrage des Bürgerpanels mit mehr als 2.500 TeilnehmerInnen zu den Leitfragen des Stadtdialogs geplant. Die Ergebnisse fließen Anfang 2015 in den Stadtdialog ein.

Politik und Verwaltung mit eigenen Foren

Die kontinuierliche Begleitung des Stadtdialogs durch den Rat der Landeshauptstadt wird mit einer eigens geschaffenen "Kommission Stadtentwicklung 2030" sichergestellt. Sie wird ebenfalls erstmals im September im Vorfeld der Auftaktreihe zusammenkommen. Die Ratsfraktionen haben zum Teil bereits eigene Veranstaltungen zum Stadtdialog angekündigt. Auch die Verwaltung selbst ist in den Dialog einbezogen. Sie startet mit einer Auftaktveranstaltung Anfang Oktober und ist beim "Abend on Tour" im Neuen Rathaus vertreten.

Entscheidung über Stadtstrategie fällt 2016

Alle Ergebnisse des Stadtdialogs bilden die Grundlage für ein "Integriertes Stadtentwicklungskonzept Hannover 2030", das die Verwaltung Anfang 2016 vorlegen will. Dieses steht erneut öffentlich zur Diskussion. Der Rat der Stadt entscheidet dann nach Beratung in den Ausschüssen Mitte 2016.

Handlungsfelder und Querschnittsthemen

Mit dem Beschluss des Rates in diesem Frühjahr über die Vorbereitung eines Stadtentwicklungskonzeptes der Landeshauptstadt für die nächsten eineinhalb Jahrzehnte sind seitens der Verwaltung die zentralen Themen festgelegt worden. Sie nehmen ökonomische, ökologische, soziale und kulturelle Dimensionen einer nachhaltigen Stadt für das Jahr 2030 in den Blick.

Im Zentrum stehen fünf Handlungsfelder:

  • ?Wirtschaft, Arbeit, Wissenschaft und Umwelt
  • Wohnen, Versorgung und Mobilität
  • Bildung und Kultur
  • Inklusion, Integration und Teilhabe
  • Finanzen

Die Handlungsfelder werden diskutiert mit Blick auf fünf Querschnittsthemen:

  • ?Demografischer Wandel, Gender, Diversity
  • Gesellschaftlicher Wandel
  • Innovation
  • Nachhaltigkeit
  • Neue Kooperationen (Internationalität, Europa, Metropolregion, Region).

 

AUFTAKTPHASE STADTDIALOG "MEIN HANNOVER 2030"

Auftaktveranstaltung I

"Welchen Herausforderungen müssen wir uns stellen?"
29. September 2014, 17 bis 22 Uhr, Schauspielhaus Hannover

Ab 17 Uhr "Marktplatz der Möglichkeiten":

  • Vorstellung der Handlungsfelder auf Grundlage des Status Quo-Berichts
  • Begleitangebote im Hof des Schauspielhauses mit anschließender Live-Übertragung der Podiumsdiskussion

Ab 19 Uhr Podiumsdiskussion, Saal des Schauspielhauses

  • Begrüßung und Einleitung zum Start von "Mein Hannover 2030" durch Oberbürgermeister Stefan Schostok
  • Impulsvorträge und Diskussion
    • Zukunftstrends: Jeanette Huber, Zukunftsinstitut GmbH, Frankfurt
    • Gesellschaftsentwicklung: Prof. Dr. Ilse Helbrecht, Humboldt-Universität Berlin
    • Energie/Umwelt: Dr. Helga Weisz, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)
    • Finanzen/Haushalt: Prof. Dr. Martin Junkernheinrich, TU Kaiserlautern
    • Arbeit: Prof. Dr. Axel Haunschild, Leibniz Universität Hannover
    • Moderation: Angela Elis

Auftaktveranstaltung II

"Wo ist Handlungsbedarf?" - Konkretisierung der Herausforderungen und Trends aus kommunaler Sicht
20. Oktober 2014, 19 bis 22 Uhr, Pavillon

  • Einführung durch Oberbürgermeister Stefan Schostok
  • Impulsvorträge und Diskussion
    • Gesellschafts- und Stadtentwicklung: Prof. Klaus Wermker, Essen (ehemals Universität Duisburg-Essen)
    • Bildung/Kultur: Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, Ludwig-Maximilians-Universität München
    • Alternative Energie/Klima: Prof. Dr. Claudia Kemfert, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin
    • Trend- und Zukunftsforschung: Dr. Eike Wenzel, Institut für Trend- und Zukunftsforschung ITZ, Heidelberg
    • Mobilität/Daseinsvorsorge: Wolfgang Müller-Pietralla, Volkswagen AG, Wolfsburg
    • Moderation: Angela Elis

Auftaktveranstaltung III

"Ein Abend on Tour"
21. November 2014, 17 bis 22 Uhr

Start im Neuen Rathaus - Abschlusskonzert ab 22 Uhr im Pavillon

Abendliche Rundreise entlang der Bus-Linien 100/200 durch Hannover. Die Stadtverwaltung informiert an unterschiedlichen Orten über die Inhalte des Stadtdialogs "Mein Hannover 2030" und lädt zur Diskussion ein. Geplant ist ein Shuttleservice zwischen den einzelnen Veranstaltungsorten.

Auftaktveranstaltung IV

"OB-Gespräche - Unsere Stadt unsere Themen"
19. Januar 2015, 19 bis 22 Uhr, Neues Rathaus

Eine Diskussion zu den Erfahrungen in anderen Städten.

  • Einführung Oberbürgermeister Stefan Schostok
  • Talkrunde mit:
    • Charlotte Britz (OB Saarbrücken)
    • Petra Roth (ehemalige OB Frankfurt)
    • Dr. Ulrich Maly (OB Nürnberg, Präsident Deutscher Städtetag)
    • Boris Palmer (OB Tübingen)

Freitag, 18. Juli 2014
Treffpunkt: Unterm Schwanz

Treffpunkt: Unterm Schwanz

Eine künstlerische Überblicksführung bietet der Kulturwissenschaftler Thomas Kaestle beim Kunstvermittlungsprogramm "Kunst umgehen" am Sonnabend (26. Juli) von 17 bis 18.30 Uhr an. Treffpunkt ist am Ernst-August-Platz, am Reiterdenkmal. Die Teilnahme kostet acht, ermäßigt vier und mit HannoverAktivPass einen Euro.

Weitere Informationen unter der Telefonnummer 168-44042. Veranstalter ist das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover.

Bei der Überblicksführung des Kunstvermittlungsprogramms "Kunst umgehen" gibt es einen umfassenden Einblick zur Kunst im öffentlichen Raum in Hannover. Es geht um deren historische Entwicklung und Status Quo, um Fragen nach Zusammenhängen, Räumen, Zwecken, Bedeutungen, Perspektiven und Wahrnehmungsmöglichkeiten. Geboten wird ein kompakter Spaziergang durch jeweils kurz diskutierte Facetten des Themas.

Pressemitteilung: Stadt Hannover


Donnerstag, 17. Juli 2014
Gesa

Gesa

radio leinehertz 106.5 freut sich, die Sängerin Gesa am Mittwoch, 23. Juli 2014, ab 20.00 Uhr in der leinehertz-lounge präsentieren zu können. Einlass ist um 19.30 Uhr.

Weltoffen und rastlos streift Gesa durch ihr Leben.

Aufgewachsen auf der Nordseeinsel Föhr verschlug es sie schnell in die weite Welt. Nach einem längeren Aufenthalt in Dänemark war Gesa in vielerlei norddeutschen Städten wiederzufinden. Die daraus resultierende Reife merkt man auch ihrer Musik an. Unterrichtet von verschiedensten Musikern konnte sich Gesa ihren ganz eigenen Gesangsstil bilden. Texte schrieb sie bereits zu Teenager-Zeiten, in denen sie ihre Gefühle verarbeitete, welche man zu der Zeit bekanntlich genug hat. Anzusiedeln ist diese geballte Ladung Talent in einer Schublade mit doppeltem Boden, in der man auf den ersten Blick eine poppige Sängerin findet, aber bei genauerem Hinsehen die Tiefe des Folks erspäht.

Vorab wird der hannoversche Musiker Klaasius einige Songs auf der Akustikgitarre zum Besten geben. Die für diesen Tag angekündigte Band „Joan Randall" musste leider ihren Auftritt aus privaten Gründen absagen und wird voraussichtlich in der ersten Hälfte 2015 das Konzert nachholen.

Die Verlosung der Karten für dieses einzigartige Event startet am Donnerstag, den 17.07. 2014 um 6 Uhr im „Gute-Laune-Morgen". Wie immer werden die Karten ausschließlich in den Tagesmagazinen von radio leinehertz 106.5 verlost.

Für alle, die das Konzert nicht live erleben oder nicht genug kriegen können, strahlt radio leinehertz 106.5 am 24. August 2014 um 21 Uhr einen Live-Mitschnitt aus.

www.leinehertz.de