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Hannover Nachrichten

Dienstag, 29. Juli 2014

Mit 125 Schülern und Schülerinnen in sechs Klassen startet im 5, Jahrgang die erste Oberschule Hannovers, die Ludwig-Windthorst-Schule, zum Schuljahresbeginn des Schuljahres 2014/15. Insgesamt wurden 157 Schülern und Schülerinnen angemeldet, 32 davon erhielten eine Ablehnung.

Die angemeldeten Schüler konnten sich für „Neigungsklassen" entscheiden; insgesamt existieren eine Bandklasse, zwei Sportklassen, zwei Forscherklassen sowie eine Theater/Kunstklasse. Für diese Klassen sind gesonderte Stunden im Plan ausgewiesen.

Die Schüler bleiben möglichst lange zusammen und lernen gemeinsam miteinander. Von Klasse 5 nach Klasse 6 gibt es keine Sitzenbleiben. Um den einzelnen Begabungen und Fähigkeiten gerecht zu werden, wird mit Maßnahmen der inneren Differenzierung gearbeitet. Durch das Einrichten von kleineren Klassen wird das individuelle und soziale Lernen unterstützt -Dazu gehört auch die Einrichtung eines Klassenrates. Die Schüler lernen, ihre Anliegen, Probleme und Sorgen in Eigenverantwortung zu klären.

Fremdsprachen werden an der Ludwig-Windthorst-Schule besonders gefördert. In der Klasse 6 können die Schüler als zweite Fremdsprache „Französisch" oder „Spanisch" wählen. Ab Klasse 8 existieren bilinguale Wahlpflichtkurse (Englisch). Fahrten nach England und Frankreich bieten den Schülern die Chance, ihre Sprachkenntnisse weiterzuentwickeln. Seit 2010 arbeitet die LWS als Comeniusschule und unterhält eine Partnerschaft zur Schule „Institut Bernat el Ferrer in Molina de Rei"(Barcelona) .Im Juli wurde die Schule als „Europaschule" zertifiziert.

Die katholische Ludwig-Windthorst-Schule - bisher eine Haupt-und Realschule in Trägerschaft des Bistums Hildesheim - wurde im Schuljahr 2013/14 von ca. 830 Schülerinnen und Schülern aus der Stadt und der Region Hannover besucht. Sie kann bis zu 30% nichtkatholische Schüler aufnehmen

Die Landesschulbehörde Niedersachsen hatte im Februar 2014 die Genehmigung zur Einrichtung einer Oberschule mit gymnasialem Angebot erteilt. Die offizielle Bezeichnung lautet zum neuen Schuljahr „Ludwig-Windthorst-Schule

- staatlich anerkannte Oberschule in Trägerschaft des Bistums Hildesheim".

Die Ludwig-Windthorst-Schule ist somit die einzige Oberschule in der Landeshauptstadt Hannover und gleichzeitig die einzige Oberschule mit gymnasialem Angebot in den drei Diözesen Niedersachsens.

Der erste Schultag für die neuen Klassen 5 beginnt am Freitag, dem 12. September mit einer Einschulungsfeier, am Sonntag, dem 14.9. ist die ganze Schulgemeinde zum Schuljahreseröffnungsgottesdienst eingeladen. Dann folgt die Einführungswoche, in der die neuen Fünftklässler sich in ihre Schule einleben.

www.ludwig-windthorst-schule.de

Text: Siegfried Heinemann


Montag, 28. Juli 2014

hannover96Hannover 96 hat heute Abend den österreichischen Nationaltorhüter Robert Almer bis zum 30. Juni 2015 unter Vertrag genommen. Der Keeper stand zuletzt bei Energie Cottbus unter Vertrag und wird noch am Sonntagabend im Trainingslager von Hannover 96 in Bad Radkersburg/Steiermark eintreffen. Der 30 Jahre alte Almer (geboren am 20. März 1984 in Bruck/Mur in Österreich) ist 1,94 Meter groß und spielte in den vergangenen Jahren u.a. auch für Fortuna Düsseldorf, Austria Wien und SV Mattersburg. Er hat bislang 15 Länderspiele für Österreich bestritten.

"Wir reagieren damit auf unsere aktuelle Torhüter-Situation und freuen uns, einen sehr erfahrenen Torwart für unser Team zu bekommen. Robert Almer wird bereits ab Montag in unserem Trainingslager in Bad Radkersburg mit dem Team trainieren können. Das hilft uns hier sehr, da unsere Nummer 1 Ron-Robert Zieler ja erst nach seinem Urlaub nach der Weltmeisterschaft in einer Woche in Hannover wieder das Training aufnehmen wird", erklärt 96-Sportdirektor Dirk Dufner.

Hannoverscher Sportverein von 1896 e.V.
Robert-Enke-Straße 1
30169 Hannover
www.hannover96.de


Sonntag, 27. Juli 2014
Platz der Göttinger Sieben

Platz der Göttinger Sieben

Am Montag werden die Kaiserlinden auf dem Platz der Göttinger Sieben gefällt. Sie müssen für die Umbauarbeiten am Landtag weichen.

Schade um den schönen Platz. Jahrzehnte hat es gebraucht bis die Bäume in die heutige Form gewachsen sind. Da ist es auch nicht besonders tröstlich das die Bäume nach den Arbeiten neu gepflanzt werden sollen.

Hier wären mal wieder, wie bei so vielen Bauprojekten in Hannover, intelligentere Lösungen gefragt gewesen. Für private Bauherren wäre so etwas sicherlich nicht genehmigt worden.

Ein schöner Platz

Ein schöner Platz ...

... weicht der Politik

... weicht der Politik


Donnerstag, 24. Juli 2014
Solarwindskulptur

Solarwindskulptur

Im Frühjahr 2013 entwickelte der Künstler Mirko Siakkou-Flodin mit Schulkindern die WindSolarSkulptur. Ihre erste Präsentation durch die Landeshauptstadt Hannover beim Klimafest 2013 fiel wegen Unwetter buchstäblich ins Wasser. Bis sie einen festen Standplatz in Hannover bekommt, ist die WindSolarSkulptur ab dem 24. Juli 2014 öffentlich auf dem Dach des enercity-Wasserkraftwerks Herrenhausen an der Leine zu sehen.

„Wir haben damit symbolträchtig an diesem Ort die unendlich verfügbare Wasser-, Windkraft und Sonnenenergie vereint, um ins Bewusstsein zu rufen, dass auch in Hannover zum Ausbau der erneuerbaren Energien beigetragen werden kann“, sagte enercity-Technikvorstand Harald Noske anlässlich des Aufbaus der Skulptur durch Schulkinder aus der IGS Mühlenberg am Mittwoch, 23. Juli 2014. „Die erneuerbaren Energiequellen benötigen aber mehr Aufmerksamkeit, um sie dezentral und möglichst verbrauchsnah einzusetzen, und insbesondere die Windkraft leidet zunehmend unter Akzeptanzproblemen“.

„Die WindSolarSkulptur setzt ein markantes Zeichen für den Schutz des Klimas durch erneuerbare Energien“, beschreibt die 2. Vorsitzende vom Kindermuseum Zinnober e.V. Cara Cahusac die Grundidee des Projekts. Die Skulptur hat eine Höhe von über vier Metern und drei Meter Breite. Gespickt mit ihren bunt drehenden Rädern und glitzernden Solarmodulen weckt die WindSolarSkulptur die Aufmerksamkeit der Passanten. Nicht nur, weil sie eine besondere Kreation ist, sondern weil sie als Energiequelle leuchtet. Es leuchten bunte Lichter, sie pumpt Wasser in die Luft und sie kann Energie zum Auftanken von E-Bikes geben.

 

Bunte Recyclingmaterialien

Bunte Recyclingmaterialien

Auch das Thema „Recycling“ spielte eine tragende Rolle. Unsere Ressourcen sind endlich. Das Projekt setzt ein Zeichen für die Nachnutzung von Gegenständen, die sonst auf dem Müll landen würden. Die Skulptur ist zum größten Teil aus Recycling-Materialien gebaut. Bei der Erstellung der WindSolarSkulptur lernten die Teilnehmer, wie wichtig die nachhaltige Erzeugung von Energie und Ressourcenschonung für unsere Zukunft ist. An seinen Standorten wird die WindSolarSkulptur die Betrachter anregen, sich mit den Thema Klimaschutz, Energie und Recycling auseinander zu setzen.

In dem damaligen Workshop, der von Mirko Siakkou-Flodin und dem Schul-LAB IGS Mühlenberg angeleitet wurde, setzten sich die Schüler der Werk-statt-Schule und der Hauptschule Pestalozzi kreativ mit Kunst, erneuerbaren Energien, Recycling-Materialien und Metallarbeit auseinander. Die WindSolarSkulptur ist so konzipiert, dass sie weiter wachsen und sich verändern kann.

Das Projekt zur Entwicklung der WindSolarSkulptur wurde von Zinnober - Ein Museum für Kinder und Jugendliche in Hannover - in Kooperation mit dem Schul-LAB in der IGS-Mühlenberg, der Werkstatt-Schule e.V., der Hauptschule Pestalozzi, der Landeshauptstadt Hannover Fachbereich Umwelt und Stadtgrün sowie Agenda21 – und Nachhaltigkeitsbüro und den Agenturen cahusac.de und polymorphing durchgeführt. Der enercity-Fonds proKlima hat das Umweltbildungsprojekt 2013 mit 5.000 Euro zum großen Teil gefördert. Weitere Unterstützer waren Windwärts, Landeshauptstadt Hannover, alfasolar und Continental AG.


Mittwoch, 23. Juli 2014
„Macintosh 128K“ aus dem Jahr 1984

„Macintosh 128K“ aus dem Jahr 1984

Der Kult-Konzern aus Cupertino feierte Anfang des Jahres den 30. Geburtstag des Macs. Deutschlands größte Apple-Handelskette GRAVIS zeigt zu diesem Anlass Geräte aus 30 Jahren Apple-Geschichte. Nach Stationen in Düsseldorf und Berlin kommt die Wanderausstellung vom 25. Juli bis 30. August zum GRAVIS Store in der Ernst-August-Galerie in Hannover. Die Ausstellung ist für alle Besucher des Stores und des Einkauf-Centers kostenlos.

GRAVIS nimmt ab dem 25. Juli Kunden und Besucher des Stores in der Ernst-August-Galerie in Hannover mit auf eine Zeitreise. Die Freifläche vor dem GRAVIS Store im Erdgeschoss des Einkauf-Centers verwandelt sich in ein Apple-Museum. Die Ausstellung zeigt rund 20 Exponate und läuft noch bis zum 30. August.

„Die Erfolgsgeschichte von GRAVIS ist eng mit der von Apple verknüpft und begann 1986. Die Ausstellung zeigt die imposante Entwicklung, die Apple genommen hat, die in Deutschland auch mit dem Namen GRAVIS verbunden ist. Viele der Angestellten von GRAVIS sind schon lange dabei und können ihre ganz persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen zu einem Großteil der Exponate erzählen", erklärt Hubert Kluske, Geschäftsführer bei GRAVIS.

21 Jahre alt – Das „Newton MessagePad“ von 1993 ist der legitime Vorläufer heutiger Tablet-PC wie dem Apple iPad

21 Jahre alt – Das „Newton
MessagePad“ von 1993 ist der
legitime Vorläufer heutiger
Tablet-PC wie dem Apple iPad

Gezeigt werden Raritäten wie der „Macintosh 128K" aus dem Jahr 1984, das quietschige Notebook „iBook FireWire, second Edition" in der Farbausführung „key lime" von 2000 oder das MessagePad „Newton" aus dem Jahr 1993, das als legitimierter Vorgänger des heutigen iPads gelten kann.

Die Ausstellung ist für die Besucher kostenlos.

Die Öffnungszeiten des GRAVIS Stores in der Ernst-August-Galerie am Ernst-August-Platz 2 sind Montag bis Samstag von 10:00 bis 20:00 Uhr.

Über GRAVIS:

Seit Anfang 2013 ist GRAVIS eine hundertprozentige Tochter der mobilcom-debitel GmbH und damit Teil der freenet Group. Über die persönliche Beratung ermöglicht GRAVIS seinen Kunden den einfachen Zugang zum digitalen Leben und präsentiert alle wichtigen Innovationen des Digital Lifestyle herstellerunabhängig in derzeit über 70 Verkaufsstellen in Deutschland. 1986 in Berlin gegründet, avancierte die GRAVIS Computervertriebsgesellschaft zu Deutschlands größter Apple-Handelskette für iPhone, iPad, Mac und mehr sowie zum größten Apple-Servicepartner in Europa. Seit ihrem Bestehen entwickelte sich GRAVIS kontinuierlich immer mehr zu dem, was sie heute ist – einer der führenden Digital-Lifestyle-Anbieter in Deutschland. Neben Apple hat sich GRAVIS für die enge Zusammenarbeit mit weiteren Partnern aus dem Bereich Consumer Electronics geöffnet. Dazu gehören zum Beispiel Samsung und Sony.


Mittwoch, 23. Juli 2014

Der bekannte Hannoveraner Kinderbuchautor und Illustrator Ingo Siegner hat Kinderbücher aus seiner beliebten Reihe "Der kleine Drache Kokosnuss" an die Stadtbibliothek Hannover gespendet. Die Bücher sind aus dem Deutschen in verschiedene Sprachen übersetzt worden wie beispielsweise Spanisch, Katalanisch, Italienisch, Französisch, Türkisch und Chinesisch. Sie stehen den jungen BesucherInnen der Stadtbibliothek ab sofort zur Verfügung.  

Zur offiziellen Übergabe waren auch SchülerInnen der ersten Klasse der Grundschule Alemannstraße in die Stadtbibliothek Vahrenwald eingeladen. In dieser Grundschule haben über 90 Prozent der Kinder ihre Wurzeln außerhalb Deutschlands und wachsen zweisprachig auf.

Bücher in der eigenen Muttersprache zu lesen oder vorgelesen zu bekommen, wirkt sich positiv auf die Entwicklung der Sprache aus. Deshalb freuen sich die MitarbeiterInnen der Stadtbibliothek sehr über diese Kinderbuchspende.

Bei der offiziellen Übergabe nahm Ingo Siegner die Kinder mit auf eine kleine Abenteuerreise durch Europa. Unterstützt wurde die fiktive Tour von den mehrsprachigen Kindern und MitarbeiterInnen der Stadtbibliothek. So wurden die Geschichten des kleinen Drachen Kokosnuss besonders lebendig und die SchülerInnen durften schon vor den Ferien vom Urlaub träumen.

Die Stadtbibliothek Hannover bietet neben den Büchern von Ingo Siegner verschieden sprachige Medien für jedes Alter an. 

Informationen zum Autor

Ingo Siegner, 1965 in Hannover geboren, wuchs in Großburgwedel auf. Nach Schule und Zivildienst wurde er Sparkassenkaufmann, ging als Au-Pair nach Frankreich, besuchte die Universität und war schließlich bei Vamos beschäftigt, einem hannoverschen Veranstalter für Familienreisen. Auf vielen Reisen erfand er für Kinder fantastische Geschichten. Nebenher brachte er sich das Zeichnen bei. Mit seinen Büchern vom kleinen Drachen Kokosnuss, die in mehrere Sprachen übersetzt sind, eroberte er auf Anhieb die Herzen der jungen LeserInnen. Ingo Siegner lebt als Autor und Illustrator in Hannover.

Die offizielle Website des Autors: www.ingosiegner.de


Dienstag, 22. Juli 2014
Lena Schäffer von der Klimaschutzagentur mit den LED-Lampen, die am 26. Juli am Stand der Initiative „Die Plus-Sparer“ gegen Glühlampen eingetauscht werden.

Lena Schäffer von der Klimaschutz-
agentur mit den LED-Lampen, die am
26. Juli am Stand der Initiative
„Die Plus-Sparer“ gegen Glühlampen
eingetauscht werden.

Zum ersten LED-Tauschtag lädt die Initiative Die Plus-Sparer am Samstag, 26. Juli, auf den Platz der Weltausstellung in Hannovers City ein. Von 11 bis 18 Uhr können Interessierte dort eine alte Glühbirne gegen eine neue, energieeffiziente LED eintauschen – und das völlig kostenlos. Außerdem beantworten Energieberater alle Fragen zum Thema Energiesparen und es werden weitere Mitmach-Aktionen angeboten.

Die Plus-Sparer sind eine Initiative vom enercity-Fonds proKlima, der Klimaschutzagentur Region Hannover und der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Angeboten werden kostenlose und produktneutrale Beratungen zu energiesparenden Elektro-Geräten und Beleuchtung. Wer gerade vor einem Neukauf steht, kann sich von den Experten Tipps geben lassen.

Die Berater sind montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und donnerstags bis 20 Uhr erreichbar unter 0511 22002245 oder per Chat auf www.die-plus-sparer.de.


Dienstag, 22. Juli 2014

Sommerfest der Ludwig-Windhorst-Schule am Montag, den 28.7.

Das Schuljahr 2013/14 war ungewohnt lang - kurzweilig soll dagegen das Sommerfest am Montag, den 28.7. werden. In der Zeit von 15.00 - 18.00 Uhr erwartet die Besucher des „Kleinen Festes in LuWi's Garten" ein kleines, aber feines Programm mit Spiel, Spaß und Spannung. Neben Geschicklichkeitsspielen und sportlichen Aktivitäten für Groß und Klein wird ein abwechslungsreiches Kulturprogramm geboten: Beide Bandklassen sowie die Schulband und die Tanzgruppen der Schule treten auf, im Atrium findet ein Theaterprogramm statt. Es bleibt aber auch genügend Zeit und Platz, um einfach auszuspannen und zu klönen, etwas zu essen und zu trinken gibt es auch.

Und was „LuWi's Garten" angeht... ein möglicher Erlös soll für die Errichtung eines „grünen Lernraums" aufgewandt werden.

Weitere Informationen findet man unter www.ludwig-windthorst-schule.de

Text: Siegfried Heinemann