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Hannover Nachrichten

Dienstag, 24. März 2015

Am 10.12.2014 hat die private Initiative insgesamt 8.810 Unterschriften der ersten Stadträtin und Umweltdezernentin Frau Tegtmeyer-Dette übergeben. Nach dem Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz sind 8.000 Unterschriften erforderlich um einem Einwohnerantrag stattzugeben.

Nach 3 monatiger Prüfung durch die Stadt Hannover hat diese ca. 1.000 Unterschriften für ungültig erklärt. dadurch fällt die Zahl der Unterschriften unter die erforderliche Hürde für einen Einwohnerantrag.

Mehr unter: www.einwohnerantrag-hannover.de

Fazit: Es sind nur ca. 7.800 Bürger der Stadt Hannover für den Erhalt der Kleingartenflächen. 7.800 potentielle Wähler deren Meinung mit formellen Spitzfindigkeitenabgeschmettert wird.

Die Lebensqualität Hannovers hängt in hohem Maße von einem ausreichenden Angebot an wohnungsnahen Grünflächen ab. Diese werden durch zu hohen Flächenverbrauch aufs Spiel gesetzt.

Daten und Fakten

  Einwohner Büroflächen Einzelhandelsflächen Wohnflächen
2004 515.897 3,12 Mio. 836.000 20,8 Mio.
2013 515.602 4,46 Mio. 877.000 keine Angabe

Quelle: Immobilienmarktbericht 2005 und 2014

Eine Stadt braucht auch Freiräume wie hier am Klagesmarkt

Eine Stadt braucht auch Freiräume
wie hier am Klagesmarkt

Laut Immobilienmarktbericht 2012 wurden seit 2000 ca. 965.000 qm neue Wohnflächen geschaffen. Dazu kommen noch 1.640 neue Wohnungen in 2012 und 2013. Das wären ca. 1,34 Mio. qm Bürofläche und ca. 1,05 Mio. qm Wohnfläche. Im gleichen Zeitraum hat sich die Einwohnerzahl der Stadt Hannover nur unwesentlich verändert. Besonders die Bürofläche sticht dabei heraus. Bei nur 130.000 Bürobeschäftigten wären das pro Arbeitsplatz 10 qm zusätzliche Fläche. Da erscheint eine Leerstandsquote von nur 4,85 % eher unglaubwürdig. Die gefühlte Leerstandsquote gerade bei Büroflächen erscheint, wenn man mit offenen Augen durch Hannover fährt, deutlich höher.

Warum also diese ungebremste Bautätigkeit? Muss wirklich jeder Freiraum in der Stadt mit Immobilienprojekten bedacht werden?

Hannover hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten schon genug ausgedehnt. Viele ältere Bürger werden sich erinnern, dass es zum Beispiel vom Weidetorkreisel zur MHH eine große freie Fläche gab. Oder das Neubaugebiet Seelhorster Garten, dem irgendwie der Garten abhandengekommen ist. Die Liste lässt sich sicherlich noch lange fortsetzten. Eine Stadt braucht auch Grünflächen und Freiräume. Nur Häuserschluchten und Straßen machen das Leben unattraktiv. Hannover trägt den Titel "die grüne Großstadt" nur wie lange noch?


Pressemitteilung der Stadt Hannover dazu:

Einwohnerantrag abgelehnt

Der bei der hannoverschen Stadtverwaltung im Dezember eingegangene Einwohnerantrag zur Änderung des Wohnkonzeptes erfüllt nicht die Zulässigkeitsvoraussetzungen nach dem Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG). Statt der erforderlichen 8.000 sind nur 7.676 gültige Unterschriften eingereicht worden. Deshalb hat der Verwaltungsausschuss des Rates den Antrag abgelehnt.

Die Prüfung ergab: Von den insgesamt 8.815 eingereichten Unterschriften waren 322 von Personen, die nicht in Hannover gemeldet waren. 263 Unterschriften kamen von Personen, die nicht im Einwohnermeldeverfahren "MESO" ermittelbar waren, weil keine eindeutige Zuordnung von Person, Geburtsdatum und Anschrift möglich war.

8.230 Unterschriften konnten nach "MESO" elektronisch festgestellt werden. Davon waren 554 Unterschriften ungültig. Gründe für die Ungültigkeit waren insbesondere doppelt geleistete Unterschriften, Wegzüge aus dem Gemeindegebiet vor dem Tag der Einreichung und Meldung nur mit Nebenwohnsitz. Damit erfüllen diese 554 Unterschriften ebenfalls nicht die rechtlichen Voraussetzungen (nach § 31 Abs. 1 in Verbindung mit § 31 Abs. 4 NKomVG).

Die InitiatorInnen des Einwohnerantrags beabsichtigten eine Änderung des Wohnkonzepts dahingehend, dass Kleingärten nicht für Wohnen in Anspruch genommen werden sollten. Im Fall einer Zulassung durch den Verwaltungsausschuss hätte sich der Rat noch einmal mit dem Wohnkonzept beschäftigen müssen.


Dienstag, 24. März 2015
Baumaßnahmen 2015

Baumaßnahmen 2015

Auch in diesem Jahr werden die VerkehrsteilnehmerInnen sich aufgrund zahlreicher Straßenbaustellen wieder in Geduld üben müssen. Zusätzlich zum Sonderprogramm für Straßenerneuerung investiert die Landeshauptstadt Hannover (LHH) trotz knapper Finanzmittel sowohl in die bauliche Unterhaltung als auch in den Neu- und Ausbau von Straßen, Gleisanlagen und Versorgungsleitungen.

Insgesamt wendet der Fachbereich Tiefbau in 2015 etwa 24 Millionen Euro für den Straßenneubau und -ausbau auf – inklusive der für dieses Jahr vorgesehenen zehn Millionen Euro für das im vergangenen Jahr gestartete Sonderprogramm für Straßenerneuerung. Hinzu kommen rund sieben Millionen Euro für die Erhaltung von Straßenoberflächen. Darin enthalten sind auch die 1,5 Millionen Euro für die großflächige Sanierung von Fahrbahndecken. Im Rahmen dieser Maßnahmen werden außerdem circa 500.000 Euro für Reparaturen von Fahrbahnen und Fußwegen sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, Radwegemaßnahmen und kleinere Instandsetzungsarbeiten im Straßenraum aufgewendet.

Einen Überblick über die 40 wichtigsten Baustellen dieses Jahres bietet die beiliegende Übersicht. Neben den 14 größeren Straßenbaumaßnahmen des Fachbereichs Tiefbau sind die Gleisarbeiten im Auftrag der Infrastrukturgesellschaft Region Hannover (infra) sowie der Leitungsbau der Stadtentwässerung und der Stadtwerke AG aufgeführt. Das Niedersächsische Landesamt für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) hat mit dem Bau der Ortsumgehung Hemmingen begonnen.

Die Bauarbeiten der einzelnen Bauträger sind gemeinsam mit der Straßenverkehrsbehörde der LHH und der Polizeidirektion Hannover aufeinander abgestimmt worden, um die Verkehrsbehinderungen möglichst gering zu halten. Besonders aufwendige Arbeiten wie der Straßenbau in der Mecklenheidestraße und in der Vahrenwalder Straße sowie der Gleisbau in der Egestorffstraße und in der Auestraße werden hierbei bewusst in die sechswöchigen Sommerferien gelegt. Der Gleisbau in der Schulenburger Landstraße erfolgt parallel in zwei Abschnitten.

Von besonderem, öffentlichem Interesse sind die Bauarbeiten in der Innenstadt. Diese werden auch 2015 fortgesetzt. Die Bauarbeiten an den Sparkassentürmen in der Rundestraße werden zum Jahresende abgeschlossen sein. Die neue Volkshochschule am Hohen Ufer nimmt im September den Betrieb auf. Private Bauvorhaben laufen in der Großen Packhofstraße (ehemaliges Geschäftshaus Erdmann) und der Karmarschstraße (ehemaliges Reformhaus Bacher). Die Umgestaltung der Röselerstraße nimmt weiter Form an. Der neu gestaltete Trammplatz wird rechtzeitig zum "Hannover-Marathon" im April eingeweiht.

Mit besonderen Verkehrsbehinderungen ist in der Tiergartenstraße zu rechnen. Dort wird im Bereich Großer Hillen bis 2017 ein neuer Hochbahnsteig gebaut. Die vorbereitenden Leitungsbauarbeiten haben bereits begonnen.  Die nachfolgenden Gleis- und Straßenbauarbeiten werden überwiegend in 2016 erfolgen. In der Herrenhäuser Straße finden im Bereich der Schaumburgstraße in diesem Jahr ebenfalls Bauarbeiten für einen neuen Hochbahnsteig statt.

Das Stadtplatzprogramm wird aufgrund des großen Interesses und der regen Beteiligung von BürgerInnen auch in diesem Jahr fortgesetzt. Beispielsweise entstehen in Linden-Nord entlang der Velvetstraße neue Stadtteilplätze. Wie bei allen Stadtplatzmaßnahmen wird es mit den AnliegerInnen eine Einweihungsfeier geben.

Im Auftrag der infra beginnen im Juni dieses Jahres in der Kurt-Schumacher-Straße die vorbereitenden Leitungsbauarbeiten zum barrierefreien Ausbau der Stadtbahnlinien 10 und 17 – Projekt 1017. Die Gleisbauarbeiten sind ab 2016 geplant. Die Inbetriebnahme wird voraussichtlich Ende 2017 erfolgen.

Die Stadtwerke konzentrieren ihre Aktivitäten insbesondere auf das Gas- und Wassernetz. Die Stadtentwässerung Hannover muss entlang des Friedrichswalls auf der Seite des Hotels Maritim einen neuen Kanal bauen.  

Die Deutsche Bahn erneuert in Kirchrode drei Brücken: eine an der Lange-Feld-Straße und zwei im Hermann-Löns-Park. Die Stützwand des vorhandenen Gleiskörpers entlang der Herschelstraße ist ebenfalls erneuerungsbedürftig. Die Bauarbeiten starten in diesem Jahr.

Die Bauverwaltung bittet alle von den geplanten Baumaßnahmen direkt betroffenen AnliegerInnen um Verständnis für die Verkehrsbehinderungen während der Bauzeit.

Pressemitteilung: Stadt Hannover


Sonntag, 15. März 2015
Weltwassertag

Weltwassertag

Beim jährlich am 22. März stattfindenden Internationalen Tag des Wassers eröffnet enercity neue Sichtweisen. Der Weltwassertag mit enercity ermöglicht beim Umgang mit Wasser einen Blick über den Becherrand hinaus.

Dem Motto des Weltwassertags 2015 "Wasser und nachhaltige Entwicklung" folgend, stellt enercity das Thema "virtuelles Wasser" in den Fokus: Trinkwasser nutzen wir nicht nur über den häuslichen Wasserhahn, sondern auch durch unsere Konsumgewohnheiten. Bei Import-Rindfleisch, Kaffee, Schokolade, Obst, Tulpen, Baumwoll-Jeans, Laptops oder Autos ist eine entsprechende Wassermenge bei der Produktion erforderlich, die oft in wasserarmen Regionen anfällt.

Mit einer aufschlussreich visualisierenden Objektinstallation aus über 1.600 wassergefüllten Eimern demonstriert enercity dem Ausflugspublikum am Sonntag, 22. März 2015, von 10.00 bis 16.00 Uhr am Maschsee-Nordufer in Hannover entlang mehrerer Stationen die hierbei herrschenden Mengenverhältnisse bei der Herstellung von Gütern:

  • 70 Liter (7 Eimer) Trinkwasser bei einem Apfel
  • 140 Liter (14 Eimer) für eine Tasse Kaffee
  • 1.700 Liter (170 Eimer) für eine Tafel Schokolade
  • 11.000 Liter (1.100 Eimer) für die Produktion einer Jeans-Hose
  • 20.000 Liter für die Herstellung eines Laptops
  • 400.000 Liter zum Bau eines Autos (nachrichtlich, da der Flächenbedarf hierfür zu groß wäre)

Am Informationszelt mit der enercity-Wasserbar werden alle weiteren Fragen rund um das Thema Trinkwasser beantwortet.

enercity
Stadtwerke Hannover AG
Ihmeplatz 2
30449 Hannover
www.enercity.de


Samstag, 14. März 2015

Vom 16. bis 27. März zeigt die VHS Hannover die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen". Am Mittwoch (25. März) wird es um 18.00 Uhr einen Vortrag zu diesem Thema mit dem Titel "Kritische Zwischenbilanz der politischen, juristischen und gesellschaftlichen Aufarbeitung des NSU-Komplexes" geben. Es referiert Birgit Mair, Ausstellungsmacherin, Diplom-Sozialwirtin, Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V.

Veranstalter ist die VHS Hannover, Vortrag und Ausstellung sind Teil der "Internationalen Woche gegen Rassismus".

Die Ausstellung ist im Foyer der VHS Hannover, Theodor-Lessing-Platz 1, zu sehen, montags bis freitags von 9 Uhr bis 21 Uhr, sonnabends von 9 Uhr bis 15 Uhr.

pdf Flyer "Internationalen Woche gegen Rassismus"

Der Vortrag findet im Theodor-Lessing-Saal der VHS statt. Die Eintritte sind frei.

Pressemitteilung: Stadt Hannover


Dienstag, 3. März 2015

Bereits um 15. Mal geht der Breakdance Junior Battle für 6- bis 18-jährige, der bei den NachwuchstänzerInnen aus Hannover und Norddeutschland mittlerweile Kultstatus hat, über die Bühne: Am Sonnabend (7. März) ab etwa 14 Uhr (Einlass 13 Uhr) im Haus der Jugend, Maschstraße 22-24.

Erwartet werden rund 250 junge Gäste, darunter TeilnehmerInnen aus anderen Bundesländern und aus den Niederlanden.

In sogenannten Battles tanzen Kinder und Jugendliche gegeneinander, um das Beste Duo und die Beste Gruppe zu ermitteln.

Im Vordergrund stehen das Miteinander, der Erfahrungsaustausch unter den Kindern und Jugendlichen und die Möglichkeit, das Erlernte vor Jury und großem Publikum zu präsentieren. Auch für Fortgeschrittene sind die Battles höchst attraktiv.

Kinder und Jugendliche können in zwei Altersklassen (sechs bis 13 und 14 bis 18 Jahre) in drei Kategorien (Zweier- gegen Zweierteams, Fünfer- gegen Fünfergruppen und Eins gegen Eins 4 Corner Battle) und Tänzer ab 16 Jahren im Seven to Smoke Battle ihr Können demonstrieren.

Eine fachkundige Jury aus fünf Tänzern entscheidet, wer in den K.O.-Runden weiter bis aufs Siegertreppchen kommt.

Zu gewinnen gibt es Pokale, Medaillen, B-Boy DVDs, CDs, T-Shirts.

Die Jury stellen B-Boy Helmut von Ghost Dogz aus Berlin, Kid James von den Weekend Warriors aus Göttingen und Crazy D von Aus Prinzip aus Hamburg.

Im Rahmenprogramm gibt es einen Showact einer Tanzgruppe von Link2dance? aus Hannover sowie von der Rap Kombo Twinsoulz aus Hildesheim und eine Beatbox Einlage von Jay P feat. Chriz the Mashine.

Moderieren werden das Event Rap T aus Hildesheim und KhanKid 7 aus Bremen. Just A Kid aus Oldenburg & DC76 von der Hip Hop Community stehen als DJs an den Plattentellern.

Teilnahmegebühren für TänzerInnen betragen vier Euro inklusive Verpflegung, ZuschauerInnen zahlen einen Euro.

Der Breakdance Juniorbattle wird organisiert vom Bereich Kinder- und Jugendarbeit der Landeshauptstadt Hannover, hier von den Jugendzentren Posthornstraße und Döhren, sowie dem Haus der Jugend.

Anmeldungen für die TeilnehmerInnen der Wettbewerbe nimmt Mehmet Asci entgegen,f per Telefon 0177/3785106 oder per mail: Jugendzentrum.Posthornstrasse@Hannover-Stadt.de

Pressemitteilung: Stadt Hannover

 


Mittwoch, 25. Februar 2015
Orli Wald

Orli Wald

Auch dieses Jahr veranstaltet die  Otto Brenner Akademie in Kooperation mit der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken – die Gedenkveranstaltung für Orli Wald, dem Engel von Auschwitz.

Treffpunkt ist am Sonntag, 8. März 2015 vor dem Haupteingang des Engesohder Friedhofs, Orli-Wald-Allee 2, 30173 Hannover. Kurz vor 16Uhr versammeln wir uns dort, besuchen gemeinsam ihr Ehrengrab und legen unsere traditionellen roten Nelken nieder. Die Falken werden dort etwas zum Lebenslauf von Orli Wald vortragen.

Über eine rege Teilnahme von Jung und Alt freuen wir uns!

Veranstalter:
Otto Brenner Akademie
Treffpunkt der Generationen e.V.
Postanschrift:
Freizeitheim Linden
Fred-Grube-Platz / Windheimstraße 4
30451 Hannover
www.sakobrenner.de



 


Donnerstag, 19. Februar 2015

Unter dem Motto "Gemeinsam stark" werden vom 6. bis 10. Juni 2016 in der Landeshauptstadt Niedersachsens die Special Olympics Hannover 2016, die Nationalen Sommerspiele für Menschen mit geistiger Behinderung, stattfinden. Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok und Christiane Krajewski, Präsidentin Special Olympics Deutschland (SOD), haben am Donnerstag, 19. Februar, im Neuen Rathaus den Vertrag zur Ausrichtung der sportlichen Großveranstaltung unterzeichnet und damit ihre Partnerschaft offiziell verkündet.

"Ich freue mich außerordentlich, dass Hannover den Zuschlag für die Special Olympics Sommerspiele 2016 erhalten hat und wir heute zusammengekommen sind, um den Vertrag zu unterzeichnen. Die Spiele werden eine Bereicherung für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt sein. Wir dürfen uns auf spannende sportliche Wettbewerbe freuen. In der Vergangenheit hat Hannover schon mehrfach gezeigt, was für gute und sportbegeisterte Gastgeber wir sind", sagt Oberbürgermeister Stefan Schostok.

"Wir sind überzeugt, dass die Athletinnen und Athleten in Hannover unter besten Voraussetzungen ihre Wettbewerbe austragen können und in der Landeshauptstadt viel Aufmerksamkeit und Anerkennung erfahren werden", so Christiane Krajewski, Präsidentin von Special Olympics Deutschland. "Darin bestärken uns die ersten Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit der Stadt Hannover und dem Land Niedersachsen. Gemeinsam mit der Ausrichterstadt wollen wir unvergessliche Nationale Spiele organisieren und die Strahlkraft dieser Großveranstaltung nutzen, um starke Impulse für die Entwicklung hin zu einer inklusiven Gesellschaft zu geben."

Brigitte Lehnert, Präsidentin des Organisationskomitees und SOD-Vizepräsidentin: "Die zu erwartende große öffentliche und mediale Wahrnehmung wie zuletzt 2014 in Düsseldorf gibt uns auch die Chance, mit den Nationalen Spielen 2016 in Hannover nachhaltig Strukturen für inklusiven Sport in Niedersachsen zu stärken."

Mit dabei waren auch Special Olympics Athleten der Hannoverschen Werkstätten, die mit Vorfreude dem Sport-Großereignis in ihrer Stadt entgegen blicken, sowie SOD-Vizepräsidentin Kerstin Tack MdB und SOD-Geschäftsführer Sven Albrecht. Im Rahmen der Vertragsunterzeichnung wurde das gemeinsam entwickelte Veranstaltungslogo präsentiert, das von nun an auf allen Kommunikations- und Werbemitteln in Vorbereitung der Veranstaltung zu sehen ist.

Mark Solomeyer, Athletensprecher und Vizepräsident SOD: "Ich freu‘ mich, dass wir zum ersten Mal in Niedersachsen Nationale Sommerspiele haben und dass schon heute hier im Rathaus viele Athleten mit dabei sind. Wir alle gemeinsam wollen 2016 zeigen, was Athleten mit geistiger Behinderung leisten können und wie gut Menschen mit und ohne Behinderung miteinander auskommen. Ich bin ein Fan von unserem Motto 'Gemeinsam stark' und wünsche mir, dass es hier in Hannover in aller Munde sein wird."

Gelegenheit, Special Olympics kennenzulernen, gibt es bereits in diesem Jahr: Die Landesspiele von Special Olympics Niedersachsen finden vom 15. bis 17. Juli 2015 in Hannover statt und sind für die Stadt und die Organisatoren bereits eine Art Generalprobe für die Special Olympics Hannover 2016.

Zu den Nationalen Sommerspielen 2016 werden dann ca. 4.500 Athletinnen und Athleten erwartet, die in 19 Sportarten an den Start gehen. Mit den erwarteten ca. 1.700 Trainern und Betreuern, ca. 2.400 freiwilligen Helfern, 1.000 Familienangehörigen, Tagesteilnehmern und Gästen erreicht die Veranstaltung eine Dimension von ca. 14.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Special Olympics ist die weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung, vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) offiziell anerkannt. Gegründet wurde sie 1968 in den USA durch Eunice Kennedy-Shriver, eine Schwester von John F. Kennedy. Heute ist Special Olympics mit nahezu vier Millionen Athletinnen und Athleten in 170 Ländern vertreten.

Zu Special Olympics Deutschland e.V. (SOD), gegründet 1991, gehören heute mehr als 40.000 Athletinnen und Athleten in allen Bundesländern, die in mehr als 1.100 Mitgliedsorganisationen regelmäßig trainieren und in 14 Landesverbänden organisiert sind. SOD gehört seit 2007 als Verband mit besonderen Aufgaben dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) an.

Das Ziel von Special Olympics ist es, Menschen mit geistiger Behinderung durch den Sport zu mehr Anerkennung, Selbstbewusstsein und letztlich zu mehr Teilhabe an der Gesellschaft zu verhelfen. SOD versteht sich als Inklusionsbewegung. Das Angebot von Special Olympics Deutschland und den Landesverbänden umfasst derzeit bis zu 185 Veranstaltungen jährlich. Höhepunkte sind die Nationalen Spiele, die jährlich – abwechselnd im Sommer und Winter – veranstaltet werden.

In elf Tagen, am Abend des 2. März, werden in Inzell die Nationalen Winterspiele 2015 feierlich eröffnet. Bis zum 5. März gehen in dem traditionsreichen Wintersportort dann mehr als 800 Athletinnen und Athleten in acht Sportarten und dem Wettbewerbsfreien Angebot an den Start. Insgesamt sind in die Special Olympics Inzell 2015 mehr als 2.800 Teilnehmer involviert. Während der Abschlussveranstaltung am 5. März 2015 nimmt Thomas Hermann, 1. Bürgermeister der Stadt Hannover, die Special Olympics Fahne in Empfang. 

Pressemitteilung: Stadt Hannover


Mittwoch, 18. Februar 2015
Messeschnellweg

Messeschnellweg

Der Messeschnellweg ist am kommenden Sonntag (22. Februar) zwischen dem Seelhorster Kreuz und der Anschlussstelle Mittelfeld (Bundesstraße 6) von 7 bis circa 17 Uhr in beiden Richtungen voll gesperrt.

Der Verkehr wird über Seelhorster Kreuz, Hildesheimer Straße und Garkenburgstraße umgeleitet (Richtung Norden entsprechend umgekehrt). Ortskundige AutofahrerInnen sollten den Bereich meiden.

Grund der Sperrung sind Baumfällungen und Baumschnittarbeiten an etwa 150 Bäumen der Eilenriede, die der städtische Forstbetrieb in Straßennähe im Rahmen sogenannter Verkehrssicherungsmaßnahmen und Durchforstungseingriffe durchführt.

Pressemitteilung: Stadt Hannover