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Hannover Nachrichten

Donnerstag, 18. Dezember 2014
Fahndungsplakat

Nachtragsmeldung Tatverdacht hat sich nicht erhärtet - Erneuter Zeugenaufruf!

Der Tatverdacht gegen einen 48-Jährigen, der gestern in Hamm (Nordrhein-Westfalen) festgenommen worden ist, hat sich im Zuge weiterführender Überprüfungen nicht erhärtet. Staatsanwaltschaft und Polizei Hannover fahnden weiter nach dem unbekannten Stöckener Raubmörder. Insbesondere erhoffen Sie sich Hinweise zu einem dunklen Ford Focus Kombi, aus dem in der Nähe des Marktes vor dem Überfall ein Fahrrad ausgeladen worden ist.

In der vergangenen Woche hatten die Beamten der Ermittlungsgruppe "Discounter" einen Hinweis auf den 48 Jahre alten Mann aus Hamm bekommen. Ein Zeuge hatte angegeben, ihn auf den von der Polizei veröffentlichten Fotos und Videosequenzen aus der Überwachungskamera des Supermarktes an der Weizenfeldstraße (Hannover-Stöcken) vom 04.12.2014 wiedererkannt zu haben. Darüber hinaus identifizierten drei weitere Zeugen den 48-Jährigen bei einer Wahllichtbildvorlage als mutmaßlichen Täter. Aufgrund der Erkenntnislage, verbunden mit der besonderen Gefährlichkeit des Täters, nahmen Beamte einer Spezialeinheit den Mann gestern gegen 13:45 Uhr in Hamm fest. Auf Basis der sich anschließenden Überprüfungen, die insbesondere auch ergaben, dass sich der 48-Jährige zum Tatzeitpunkt nicht in Deutschland aufgehalten hatte, konnte der Tatverdacht gegen ihn nicht aufrecht erhalten werden. Er wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Der Beamten der Ermittlungsgruppe "Discounter" gehen derzeit einem weiteren Hinweis nach. Ein Zeuge hatte am Donnerstag, 04.12.2014, zwischen 19:00 und 19:15 Uhr, in der Nähe des Supermarktes einen Mann beim Ausladen eines Fahrrades aus einem dunklen Ford Focus Kombi beobachtet. Der Wagen war am Ende des von der Gemeindeholzstraße abgehenden Stichweges, Ecke Stöckener Bach, in Fahrtrichtung abgestellt gewesen. Der PKW stand im absoluten Halteverbot und behinderte vermutlich den Verkehr.

Die Ermittler überprüfen, ob diese Beobachtung im Zusammenhang mit dem Raubmord in der Weizenfeldstraße stehen könnte und haben gestern bereits entsprechende Flyer mit der Fragestellung: "Wer hat am Donnerstag, 04.12.2014, zwischen 19:00 und 19:15 Uhr an der Gemeindeholzstraße einen dunklen Ford Focus Kombi bemerkt?" an Anwohner verteilt.

Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 entgegen.

Presssemitteilung der Polizei vom 18.12.2014

Beamte eines Spezialeinsatzkommandos haben heute in Hamm (Nordrhein-Westfalen) einen 48 Jahre alten Mann festgenommen. Er steht im Verdacht, am 04.12.2014 einen Supermarkt an der Weizenfeldstraße (Stöcken) überfallen und dabei einen 21-jährigen Kunden erschossen sowie einen weiteren Mann (29 Jahre) schwer verletzt zu haben. Die Ermittler überprüfen zudem derzeit 20 weitere Raubstraftaten in der Region Hannover, Niedersachsen und angrenzenden Bundesländern, für die derselbe Mann verantwortlich sein könnte.

Seit gut zwei Wochen arbeitet die Ermittlungsgruppe "Discounter" auf Hochtouren und ging unter anderem etwa 230 Hinweisen nach. In der vergangenen Woche ging der entscheidende Hinweis aus der Bevölkerung ein. Ein Zeuge erkannte den Gesuchten anhand der veröffentlichten Fotos und Videosequenzen wieder und informierte die Polizei. Weitere Überprüfungen führten die Ermittler schlussendlich auf die Spur des 48-Jährigen. Ein Spezialeinsatzkommando nahm ihn heute, gegen 13:45 Uhr, in Hamm fest. Die weiteren Maßnahmen dauern an.

Pressemitteilung: Polizei Hannover


Dienstag, 9. Dezember 2014
Sport macht Spaß und es bleibt ein Spiel

Sport macht Spaß und bleibt ein Spiel

C-Junioren verprügeln Schiedsrichter

Fuhr der Trainer zu schnell – oder sein Bruder?

Zwei Artikel in der heutigen HAZ die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen. Auf den zweiten Blick stellt man aber fest das die Trainer neben der sportlichen Anleitung auch eine Vorbildfunktion für Jugendliche haben. 

Fakt beim Fall der Trainer des TSV Burgdorf ist das entweder Christopher Nordmeyer oder sein Bruder Alexander Grah mit 148 Kilometern pro Stunde auf dem Bremer Damm geblitzt wurden. Als Handball-Bundesligatrainer sollte man schon so viel "Arsch in der Hose" haben und zu seinen Fehlern stehen. Sich mit juristischen Kniffen aus der Verantwortung zu stehlen ist kein gutes Vorbild.

Damit soll natürlich keinesfalls gesagt werden das dadurch Prügeleien im Jugendbereich entstehen, aber alle Trainer sollten mal darüber nachdenken welche Vorbildfunktion sie haben.

Vor nicht einmal zwei Wochen habe ich es selbst erlebt wie schnell ein C-Jugendspiel unschön eskalieren kann. Der Schiedsrichter hatte nicht seinen stärksten Tag und dadurch hat sich das Spielgeschehen unnötig aufgeheizt. Es gab gelbe und rote Karten und zwei Elfmeter. Berechtigt oder unberechtigt sei mal dahingestellt. Hier gilt die alte Fußballweisheit: "Der Schiedsrichter hat immer recht". Dass der Trainer der Heimmannschaft das Spielfeld bereits mehrere Minuten vor Abpfiff mit den Auswechselspielern verlässt und auch seine restlichen Spieler dazu anhält das obligatorische "Shake Hands" nach dem Abpfiff ausfallen zu lassen ist dagegen schon grob unsportlich.

Zu hoffen bleibt das Schiedsrichter El Idrissi trotz der Erlebnisse weiter macht und sich auch viele Andere weiterhin für einen fairen Sport einsetzen.

ab


Donnerstag, 4. Dezember 2014

Mit dem Thema "Die Feuertaufe des soldatischen Mannes – Ernst Jünger und der Erste Weltkrieg" setzt sich der Soziologe Prof. Dr. Rolf Pohl, am Mittwoch (10. Dezember), um 18.30 Uhr, in einem Vortrag mit Gespräch in der VHS Hannover auseinander. Moderiert wird die Veranstaltung von Arzu Altug von der VHS Hannover. Der Eintritt ist frei.

Aus sozialpsychologischer Perspektive stellen Militär und Krieg "eine Illusions-Maschine spezifischer Art" dar, "die im Wesentlichen das Konstrukt der Männlichkeit produziert“ (M. Erdheim). Vor diesem Hintergrund lautet die trübe Botschaft einer hypermännlichen Kriegsverherrlichung, wie sie etwa von Ernst Jünger mit verklärendem Pathos vorgetragen wird: Männlichkeit ist der Kern jeder Kultur, der Kern der Männlichkeit aber ist der Soldat, der Krieger und daher gelten Krieg und Militär als jene Orte, wo ein Mann noch ein Mann sein kann und darf und wo er die Gelegenheit erhält, seine beschädigte Männlichkeit "noch viel heißer und toller" als vor einer "ersehnten Liebesnacht" zu reparieren. Bei der "Feuertaufe" geht es um eine mannmännliche Reinkarnation: um die Erzeugung eines überlegenen Geschlechts, einer neuen Rasse ohne die Beteiligung von Frauen. "Wir sahen, dass es noch Männer gibt, die auf kriegerische Weise zu zeugen verstehen." (E. Jünger).

Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe "100 Jahre Erster Weltkrieg – historische, soziologische und sozialpsychologische Perspektiven". Die Veranstaltungen finden in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Politische Psychologie, dem Institut für Soziologie an der Leibniz Universität Hannover und der Volkshochschule Hannover statt.

Veranstaltungsort ist die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover, Theodor-Lessing-Saal. Der Zugang ist barrierefrei.

Pressemitteilung: Stadt Hannover


Mittwoch, 3. Dezember 2014

Zuwanderer willkommen - Vielfalt als Chance

Hannover, Dezember 2014. Deutschland gehört zu den OECD-Ländern mit den niedrigsten Hürden für die Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte. Durch den demografischen Wandel fehlen schon jetzt in vielen Branchen und Regionen Fachkräfte. Der absehbar steigende Bedarf an Fachkräften kann auf Dauer nicht allein durch inländische Potenziale gedeckt werden. Deshalb wirbt Deutschland um kluge Köpfe aus aller Welt. Dabei kann es auf jahrzehntelange Erfahrung mit Einwanderung zurückblicken: Etwa jeder Fünfte in Deutschland hat ausländische Wurzeln. Die Wanderausstellung "Yes, we're open - Willkommen in Deutschland", die vom 3. Dezember bis 21. Dezember 2014 im Neuen Rathaus in Hannover zu sehen ist, legt den Schwerpunkt auf die Chancen, die in der Vielfalt stecken, zeigt aber auch die Herau sforderungen, die eine gute Willkommenskultur mit sich bringt. Die Ausstellung ist kostenlos, barrierefrei zugänglich und kann täglich von 10 bis 18 Uhr besucht werden.

Elf lokale Kooperationspartner unterstützen "Yes, we're open" am Standort Hannover und richten verschiedene begleitende Veranstaltungen im Rahmen der Wanderausstellung aus. In Lesungen, Informationsveranstaltungen, Fachvorträgen und Diskussionen widmen sich die hannoverschen Kooperationspartner dem Thema Willkommenskultur auf unterschiedliche Weise.

Die Ausstellung weist Deutschland als weltoffenes Land aus, in dem viele Menschen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund zusammenleben und -arbeiten. Sie stellt Lebensbereiche dar, in denen Interkulturalität bereits selbstverständlich gelebt wird - zum Beispiel beim Kochen oder in der Jugendkultur - und demonstriert anhand von konkreten Beispielen, wie eine gute Willkommenskultur in Unternehmen, an Schulen oder in Behörden aussehen kann.

Leitmotiv der Ausstellung ist eine abstrakte Wohnung, deren angedeutete Zimmer verschiedene Lebensbereiche symbolisieren. Das Herzstück bilden Stelen mit lebensgroß abgebildeten Personen, die verschiedene Aspekte der Zuwanderung mit ihrer persönlichen Geschichte erzählen: z. B. die Kinderärztin aus Armenien, die durch das Anerkennungsgesetz des Bundes endlich wieder in ihrem Beruf arbeiten kann, der Azubi aus Spanien, der von der Arbeitnehmerfreizügigkeit in der EU profitiert, oder die Biochemikerin aus den USA, die hier einen interessanten Arbeitsplatz gefunden hat.

Fakten zur Einwanderungsgeschichte Deutschlands, zur Situation der bereits hier lebenden Migrantinnen und Migranten und den in den vergangenen Jahren verbesserten Möglichkeiten der qualifizierten Zuwanderung heute vermitteln den Eindruck eines Deutschlands, das Zuwanderung und Vielfalt als Bereicherung lebt. 

Die Ausstellung "Yes, we're open - Willkommen in Deutschland" ist ein Projekt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und der Bundesagentur für Arbeit. Sie ist Teil der "Fachkräfte-Offensive" zur langfristigen Fachkräftesicherung in Deutschland.

Mit der Offensive sollen die Öffentlichkeit, Unternehmen und Fachkräfte über Potenziale und Perspektiven informiert und Möglichkeiten zum Handeln aufgezeigt werden.

Weitere Informationen unter:
www.yes-we-are-open.info
www.fachkräfte-offensive.de
www.make-it-in-germany.com


Freitag, 28. November 2014

Statt einer Weihanchtsausstellung gibt es dieses Jahr in den Ateliers Goebenstr. eine after work art. Diesmal gibt es nicht nur die neusten Arbeiten von R.F. Myller undGuido Kratz zu sehen, auch nette Kleinigkeiten, Bilder, Drucke, Gefäße und Geschirr, Tisch- und Zimmerbrunnen. Bei einem Kaffee oder Gläschen Wein nach der Arbeit können Sie individuelle Weihnachtsgeschenke vom Künstler finden, Dinge, die es sonst nirgends in der Stadt zu kaufen gibt.

after work art

Anläßlich dieser Ausstellung habe ich meine Zeichenschränke geöffnet und viele wunderbare Bilder aus alten Ausstellungen hervorgekramt, die lange nicht mehr zu sehen waren und die es diesmal zu teilweise reduzierten Preisen zu kaufen gibt. Einige davon sehen Sie in der Anlage.

Wir freuen uns auf Sie am Montag, 8. Dezember und am Freitag, 12. Dezember, immer von 17.00 bis 21.00 Uhr.

pdf Einladungsflyer (pdf)

Ateliers in der Goebenstraße
Guido Kratz & R.F. Myller
Goebenstr. 4
30161 Hannover
www.rfmyller.com


Donnerstag, 27. November 2014
Die SingAkademie bei einem ihrer traditionellen Adventskonzerte in Mariensee.

Die SingAkademie bei einem ihrer
traditionellen Adventskonzerte
in Mariensee.

SingAkademie Niedersachsen am zweiten Advent in der Klosterkirche Mariensee / Kartenvorverkauf hat begonnen

Mariensee. Musik der Barockzeit und der Romantik erklingt am zweiten Advent in der Klosterkirche Mariensee. Die SingAkademie Niedersachsen bringt zu ihrem traditionellen Adventskonzert Werke von Bach, Mendelssohn-Bartholdy und Cornelius mit - und zwei besondere Solistinnen. Das Konzert am Sonntag, 7. Dezember, beginnt um 17 Uhr. Der Dirigent und Theologe Claus-Ulrich Heinke wird um 16.30 Uhr in das Programm einführen. Der Vorverkauf hat soeben begonnen.

Von Johann Sebastian Bach wird die Kantate „Nun komm der Heiden Heiland" aufgeführt, von Felix Mendelssohn-Bartholdy die Kantate „Wer nur den lieben Gott lässt walten". Beide Werke sind für Solo-Sopran, Chor und Orchester komponiert. „Ich freue mich sehr, dass wir als Solistin die wunderbare Antonia Radneva gewinnen konnten", sagt Claus-Ulrich Heinke. Die Sängerin wurde in ihrer Heimatstadt Sofia ausgebildet und gastierte unter anderem in Zürich, Liverpool und Basel. Zurzeit ist sie am Theater für Niedersachsen verpflichtet und feiert gerade große Erfolge als „Pamina" in der Mozart-Oper „Die Zauberflöte".

Antonia Radneva ist aber auch eine gefragte und erfolgreiche Konzert- und Oratoriensängerin und freut sich sehr auf das Konzert in der schönen Klosterkirche. Sie wirkt nicht nur in den beiden Kantaten mit, sondern wird auch drei weihnachtliche Lieder für Sopran und Orchester interpretieren, die der romantische Komponist Peter Cornelius im Jahr 1856 komponierte.

Der Kammerchor der Singakademie übernimmt den klangschönen Chorpart in den Kantaten und wird außerdem einige bekannte Advents- und Weihnachtssätze von M. Prätorius, J. Eccard und J.S. Bach singen. Und das Kammerorchester der SingAkademie besteht aus Mitgliedern des Staatsorchesters Braunschweig.

Ein weiteres Highlight des Konzertes dürfte die Begegnung mit der Berliner Saxophonistin Lea Aimeé Sophie Tullenaar sein. Die junge Meisterspielerin wird Bachs Konzert in a-moll spielen, das der Thomaskantor ursprünglich für Cembalo und Orchester entworfen hat.

Der Eintritt kostet 18 und 15 Euro (ermäßigt 15 und 10). Vorverkauf: Buchhandlung Biermann, Wunstorfer Straße, Neustadt am Rübenberge, Telefon 05032-94690 oder per Internet: vorverkauf@singakademie-niedersachsen.de



Montag, 24. November 2014

Die Neubebauung des Klagesmarktes. Ein Mammutprojekt für das nun der Grundstein gelegt wurde. Das Bauprojekt umfasst insgesamt 8 Gebäude die alle bis Ende 2016 fertiggestellt werden.

Kamera: Hennes Grotzke
Schnitt: Hennes Grotzke / Simon Hasse
Redaktion: Simon Hasse

h1 - Fernsehen aus Hannover
Georgsplatz 11
30159 Hannover
www.h-eins.tv


Sonntag, 23. November 2014

Im Rahmen der aktuellen Diskussion zu Suedlink – der neuen Gleichstrom-Hochspannungstrasse von Nord nach Süd, die auch durch unsere Region geplant ist, macht der BUND eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zu möglichen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit am Dienstag, den 25. November von 19 bis 21 Uhr in Hannover, Freizeitheim Vahrenwald (Kleiner Saal) , Vahrenwalder Str. 92. 

Wir haben als Referenten Dr. Peter Neitzke vom Ecolog Institut eingeladen, der sich seit vielen Jahren mit dem Thema Elektrosmog kompetent beschäftigt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln mit Stadtbahn 1, 2 oder 8 bis Haltestelle FzH Vahrenwald.

www.BUND-Hannover.de